<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838</id><updated>2012-01-27T20:59:30.216+01:00</updated><category term='Mitmachen'/><category term='Veranstaltungen'/><category term='Fundstücke'/><category term='Aktuelles'/><category term='Impressum'/><category term='Lesenswertes'/><category term='Hochschulgruppe'/><title type='text'>SDS-MLU</title><subtitle type='html'>Die Webseite der Links-Alternativen Hochschulgruppe SDS.DieLinke an der Martin-Luther-Universität Halle.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>156</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-3894475679068273090</id><published>2012-01-27T11:54:00.001+01:00</published><updated>2012-01-27T12:02:25.024+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lesenswertes'/><title type='text'>"Die Angst vor den Gedanken verlieren"</title><content type='html'>&lt;b&gt;Zu Lena Stoehrfaktors neuer LP&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(sw)  Lena Stoehrfaktor, Teil des Musikkollektivs Conexión Musical, hat am  21.01. ihr neues Album "Die Angst vor den Gedanken verlieren"  vorgestellt. Im Köpi war Release Party bei der vor sicherlich 200 Leuten  neben Lena auch Moral Hazart und das DreamTeam Tapete and the Crying  Wölf auftraten - ein genialer Abend halt.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das Album knüpft da an, wo  2009 Lenas erste Album ("nicht warten, sich hinten anstellen zu können,  um hiter etwas zu stehen") aufgehört hat: Kuhler Scheiß!&lt;br /&gt;In insgesamt  14 Tracks thematisiert die Musikerin erkämpfte Freiräume, Unsicherheit  und unsichtbare Grenzen. Dabei durchzieht das ganze Album eine stets  (gesellschafts-)kritische und selbstreflektierte Haltung, die sich  jedoch nicht expressiv, wie es zuweilen bei Sookee zu finden ist,  sondern eher nachdenklich, fast unsicher ausdrückt.&lt;br /&gt;Während sie im  ersten Track die "repressive Toleranz" (Marcuse) thematisiert und die  Unsicherheit vieler Menschen ausdrückt, welche gern was sagen würden,  aber sich nicht trauen ("Du fühlst dich unerhöhrt, unerwünscht und  ungefragt, weil es drauf ankommt wer du bist, wenn du den Mund  aufmachst"), spricht sie im Titeltrack die gedanklichen Freiräume an,  die jede/r sich selbst und gegenüber anderen immer wieder erkämpfen  muss, weil "Selber denken ist geil"! Die Tracks 4 und 10 sieht sie  selbst als Kritiktracks an der Szene. Für jede Person, die in linken  Strukturen unterwegs ist, quasi Pflichtsongs ("Du scheißt auf  Hierarchien, doch besteht die Chance auf Aufstieg, frag dich nochmal  wie's mit deiner Abneigung so aussieht"). Zudem hat sie eine Fortsetzung  von "Freu dich" aus dem Conexión Album "Nicht hingenommen" (2006)  geschrieben. Doch diesmal als Gegenperspektive. Während sie bei "Freu  dich I" (mit super TKKG-Zitaten) den Alltag nur mit Kiffen übersteht,  verarbeitet sie nun ihre Erfahrungen von den Drogen loszukommen - ohne  dabei zu idealisieren. Interessant ist auch die Kollabo zwischen Lena  und Mc josh auf dem Track "Ich bin das, was du studierst". Der Song, der  inkl. Video schon seit Sommer 2011 bei youtube zu finden ist, handelt  von Menschen, die eher auf den Schein achten und sich (zu) gerne  darstellen (die Künstlerinnen beziehen sich v. a. auf übertriebene und  betonende Darstellung von Menschen, die lesbisch sind und meinen, sich  v. a. darüber definieren zu müssen - "Du musst keinem beweisen, mit wem  du's treibst, zu was du neigst. wir wollen nur, dass du weißt: Für uns  gibt es kein zurück in dieser Angelegenheit.").&lt;br /&gt;Auch die Beats sind  super ausgewählt, wobei besonders Lied 2, 9 und 12 herausragen (wobei  auch Lied 11 der Knaller ist. Jedoch ein eher ungewöhnlicher Beat, der  einige Hörwiederholungen erfordert, um ihn schließlich zu feiern).&lt;br /&gt;Rund  um ein gelungenes Album, welches wie an sich alle Conexión- und  Lena-Songs zum Nachdenken anregen. Das heißt, es sind eher keine  Party-Tracks, sondern geniale Hörbegleiter für S-, U-Bahn oder Straba.&lt;br /&gt;Das  Album kann entweder bei Conexión direkt für 5 Euro bestellt werden oder  kostenlos heruntergeladen werden - am Geldbeutel sollte es also nicht  scheitern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lena Stoehrfaktor 2012. Die Angst vor den Gedanken verlieren&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.conexionmusical.de/" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.conexionmusical.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.youtube.com/watch?v=TIdlcOh0nEM" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.youtube.com/watch?v=TIdlcOh0nEM&lt;/a&gt; ("Ich bin das, was du studierst" feat. Mc josh-Video)&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.youtube.com/watch?v=7cFjUu_N-qM" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.youtube.com/watch?v=7cFjUu_N-qM&lt;/a&gt; (Album-Snippet, wer noch nicht überzeugt ist ;) )&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Und am 10.02. 21 Uhr tritt Lena Stoehrfaktor mit Dj Noizy Neighbour in der Reil78 in Halle auf.&lt;/b&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-3894475679068273090?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/3894475679068273090/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2012/01/die-angst-vor-den-gedanken-verlieren.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/3894475679068273090'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/3894475679068273090'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2012/01/die-angst-vor-den-gedanken-verlieren.html' title='&quot;Die Angst vor den Gedanken verlieren&quot;'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-1436601897317942681</id><published>2012-01-23T18:45:00.000+01:00</published><updated>2012-01-23T18:45:25.861+01:00</updated><title type='text'>Verstaatlichungen – ein Modell mit Zukunft?</title><content type='html'>&lt;b&gt;Datum: 26.01.2012&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Beginn: 20.00 Uhr&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Ort: Goldene Rose (Rannische Straße 19)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Referent: Johannes Gärtner (Dresden)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Veranstaltung von &lt;b&gt;Solidaridad e.V.&lt;/b&gt; in Kooperation mit &lt;b&gt;SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe der MLU&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-kcsYNWmh2oc/Tx2cDGndB8I/AAAAAAAAAI4/zYJ5z157ukA/s1600/Flyer+26.01.2012.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://3.bp.blogspot.com/-kcsYNWmh2oc/Tx2cDGndB8I/AAAAAAAAAI4/zYJ5z157ukA/s640/Flyer+26.01.2012.JPG" width="450" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-1436601897317942681?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/1436601897317942681/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2012/01/verstaatlichungen-ein-modell-mit.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/1436601897317942681'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/1436601897317942681'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2012/01/verstaatlichungen-ein-modell-mit.html' title='Verstaatlichungen – ein Modell mit Zukunft?'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-kcsYNWmh2oc/Tx2cDGndB8I/AAAAAAAAAI4/zYJ5z157ukA/s72-c/Flyer+26.01.2012.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-6918337182481239351</id><published>2012-01-17T10:55:00.000+01:00</published><updated>2012-01-17T10:55:02.297+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuelles'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstücke'/><title type='text'>Fundstück der 02. Kalenderwoche 2012  -  Magdeburg – Naziaufmarsch konnte nicht verhindert werden</title><content type='html'>(jj) Seit Jahren versuchen die (Neo)Nazis und Rechtsextremist_innen den Jahrestag der Bombardierung von Magdeburg am 16. Januar 1945 für ihre Zwecke zu nutzen. Am vergangenen Samstag marschierten ca. 1100 bis 1200 Nazis schweigend zu der Musik von Wagner und Verdi durch die Innenstadt von Magdeburg. Etwa 2000 Polizist_innen aus 7 Bundesländern ermöglichten den Nazis ihre Route letztlich problemlos zu laufen. Die Nazi-Route wurde bereits am Abend zuvor weiträumig abgesperrt. Die Polizei konnte aufgrund der zu geringen Zahl an Unterstützer_inne drei Sitzblockaden auflösen und&amp;nbsp; nahm bis zum Abend hin ca. 22 Gegendemonstranten sowie einen Anhänger der rechten Szene in Gewahrsam. Es kam zu Tränengas-Einsatz, &lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;aber nicht zu schwerwiegenderen Verletzungen.&lt;br /&gt;Leider können die Rechten den Tag als einen Erfolg verbuchen, denn die etwa 1200 Nazis, konnten bis auf wenige „Zwangspausen“ durch Blockaden, letztlich ihre Route laufen. Zudem wächst die Zahl der (Neo)nazis. Vor wenigen&amp;nbsp; Jahren marschierten noch ein paar Dutzend durch Magdeburg und im letzten Jahr erreichten sie bereits den vierstelligen Bereich. Mittlerweile kommen die Anhänger der rechten Szene aus dem gesamten Bundesgebiet nach Magdeburg. &lt;br /&gt;Während ein paar Hundert Gegendemonstrant_innen versuchen der Aufmarsch zu blockieren, fanden abseits die „Meile der Demokratie“ und die „junge Meile der Demokratie“ statt. Diese wurde von etwa 10000 Menschen besucht, welche sich an zahlreichen Infoständen eines breiten Spektrums an Vereinen, Stiftungen, Kirche, Gewerkschaften, Parteien und Initiativen u.a. über Rechtsextremismus und den Umgang mit Rechts informieren konnten. &lt;br /&gt;Auf die Versuche der paar Hundert Gegendemonstrant_innen den Nazi-Aufmarsch doch noch zu blockieren, wurde mit Einkesseln, Identitätsfeststellungen, Platzverweisen und dem Einsatz von Pfefferspray reagiert. &lt;br /&gt;Dennoch kann auch die linke Seite ein paar Erfolge verzeichnen. Denn an der Synagoge am Neustädter Bahnhof hielten mehrere hundert Menschen eine Mahnwache ab. Allerdings wurde auch diese von der Polizei umstellt. Bei einem Versuch eine Polizeikette zu durchbrechen wurde sofort mit Knüppel und Einsatz von Pfefferspray reagiert sowie mit mehreren Identitätsfeststellungen.&lt;br /&gt;Ein weiterer Erfolg war, dass es trotz der flächendeckenden Absperrungen der Polizei einigen vereinzelten Gruppen gelungen ist, drei Blockaden zu errichten. Eine Gruppe von 11 Gegendemonstrant_innen kleidete sich in symbolhafter KZ-Häftlingskleidung und marschierte dem Naziaufmarsch in völliger Stille, aneinander gekettet entgegen. Sie trugen ein Banner mit der Aufschrift „Für das Erinnern - Wir trauern um jeden Menschen, den wir an den Faschismus verlieren". Dann setzten sie sich hin und wurden nach mehreren Aufforderungen der Polizei aufzustehen, weggetragen. Diese Aktion wird allerdings, trotz ihres Erfolges, bei manchen Anhängern der linken Szene kritisch gesehen.&lt;br /&gt;Das „Bündnis Blockieren MD“ und die Gegendemonstrant_innen sind enttäuscht darüber, dass es nicht gelang den Aufmarsch zu verhindern, es ist aber immerhin ein Erfolg, dass dieses Jahr insgesamt mehr Menschen für die Gegenproteste bundeweit mobilisiert wurden als in den Jahren zuvor. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&amp;amp;view=item&amp;amp;id=6798:dresden-20?-1200-neonazis-ziehen-durch-magdeburg&amp;amp;Itemid=376&lt;br /&gt;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,809159,00.html&lt;br /&gt;http://de.indymedia.org/2012/01/323020.shtml&lt;br /&gt;http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/DEUTSCHLAND/10-000-Magdeburger-setzen-Zeichen-gegen-Rechtsextremismus-artikel7876977.php&lt;br /&gt;http://taz.de/Neonazis-in-Magdeburg/!85651/&lt;br /&gt;http://www.jungewelt.de/2012/01-16/037.php?sstr=Magdeburg&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-6918337182481239351?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/6918337182481239351/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2012/01/fundstuck-der-02-kalenderwoche-2012.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/6918337182481239351'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/6918337182481239351'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2012/01/fundstuck-der-02-kalenderwoche-2012.html' title='Fundstück der 02. Kalenderwoche 2012  -  Magdeburg – Naziaufmarsch konnte nicht verhindert werden'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-1548595333679435989</id><published>2012-01-10T21:00:00.001+01:00</published><updated>2012-01-11T11:21:44.865+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Veranstaltungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mitmachen'/><title type='text'>Mythos – Blockade - Repression</title><content type='html'>&lt;div align="center" class="MsoNormal" style="text-align: center;"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal;"&gt;Vom Mythos der unschuldigen Stadt über Sachsens Demokratie zu den Blockaden 2012&lt;span style="color: black;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;Der jährliche  Neonazi-Aufmarsch in Dresden gilt als einer der wichtigsten Plattformen  für neofaschistisches Gedankengut und zentrale Projektionsfläche für  einen Geschichtsrevisionismus zum Zweiten Weltkrieg. Doch warum gerade  Dresden? Welche Rolle spielte die Bombardierung Dresdens im Zweiten  Weltkrieg? Und wieso ist gerade hier die antifaschistische Gegenwehr so  wichtig? In einem zweiten Teil wollen wir der Frage nach den Untiefen  der „sächsischen Demokratie“ und der harten Repression im Anschluss an  die erfolgreichen Blockaden im letzten Frühjahr nachgehen. Im dritten  und letzten Teil soll es um die Geschichte des Naziaufmarsches, das  Blockadekonzept sowie die geplanten Aktionen 2012 in Dresden gehen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;Wann?&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Montag 16.01. um 18.00 Uhr&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;Wo?&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Hörsaal XV (Melanchthonianum)&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black; font-size: 11pt;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center" class="MsoNormal" style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="color: black; font-size: 8pt;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-aea_XynjB4o/TwwfhgCgaqI/AAAAAAAAAEY/AFRIt4d115Q/s1600/Unbenannt.JPG" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="197" src="http://1.bp.blogspot.com/-aea_XynjB4o/TwwfhgCgaqI/AAAAAAAAAEY/AFRIt4d115Q/s400/Unbenannt.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="color: black; font-size: 8pt;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="color: black; font-size: 8pt;"&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;span style="color: black; font-size: 8pt;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: black; font-size: 11pt;"&gt;Homepages:&amp;nbsp; &lt;b&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: black; font-size: 11pt;"&gt;&lt;b&gt;www.sdsmlu.blogsport.com,&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: black; font-size: 11pt;"&gt;&lt;b&gt;www.halle-gegen-rechts.de,&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: black; font-size: 11pt;"&gt;&lt;b&gt;www.linksjugend-solid-halle.blogspot.com&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="color: black; font-size: 8pt;"&gt;Die  Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu  machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen  angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der  Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder  sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind,  den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser  auszuschließen.&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-1548595333679435989?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/1548595333679435989/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2012/01/mythos-blockade-repression.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/1548595333679435989'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/1548595333679435989'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2012/01/mythos-blockade-repression.html' title='Mythos – Blockade - Repression'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-aea_XynjB4o/TwwfhgCgaqI/AAAAAAAAAEY/AFRIt4d115Q/s72-c/Unbenannt.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-7257049688234633577</id><published>2012-01-09T14:23:00.001+01:00</published><updated>2012-01-27T12:03:02.972+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstücke'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lesenswertes'/><title type='text'>Fundstück der 01. Kalenderwoche 2012 - Rezension: Christian Felber (attac) – Gemeinwohlökonomie</title><content type='html'>&lt;div class="postbody"&gt;(r) Der  Kapitalismus ist nicht das Wirtschaftssystem in dem wir leben wollen,  da besteht unter den Linken ein breiter Konsens. Wenn es aber um die  Frage geht, wie es denn danach aussehen soll: ob vollständige  Verstaatlichung aller Produktionsmittel, Abschaffung von Geld und Zinsen  oder die Einführung der Planwirtschaft, darüber ist mensch verstritten.  &lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Karl Marx sagte, um zum Kommunismus (jeder nach seinen Fähigkeiten)  müssen wir den Weg über den Sozialismus (jeder nach seinen Leistungen)  gehen.&lt;br /&gt;Christian Felber hat meines Erachtens ein gut nachvollziehbares, verständliches und- was mir wichtig - ist auch&lt;b&gt; real umsetzbares Konzept&lt;/b&gt; erarbeitet. &lt;br /&gt;Im  ersten Teil erörtert er aus psychologischer Sicht die Missstände des  aktuellen Wirtschaftssystems um danach seine neue Idee des sozialen und  ökologischen Wirtschaftens mit mehr Demokratie zu erklären. &lt;br /&gt;In der Gemeinwohlökonomie gibt es zwei Bilanzen (was Heute auch schon einige Unternehmen haben), wobei die &lt;b&gt;Gemeinwohlbilanz&lt;/b&gt;,  die Bewertung wie sozial und ökologisch ein Unternehmen agiert, die  Primäre wird und die jetzige Bilanz in den Hintergrund gerät. Demnach  werden die Steuern und die Höhe der Zinsen an die Gemeinwohlbilanz  gekoppelt und ermöglichen es nachhaltige und soziale Unternehmen zu  subventionieren. Durch die Marktwirtschaftlichen Elemente die vorhanden  sind, werden sich diese Unternehmen langfristig durchsetzten und so das  Leben aller verbessern.&lt;br /&gt;Seiner Meinung nach leben wir in keiner Demokratie, denn dazu müssen wir auch die &lt;b&gt;Wirtschaft demokratisch gestalten&lt;/b&gt;, das bedeutet für ihn das Mitarbeiter in Betrieben Mitbestimmen sollen/müssen. &lt;br /&gt;Am  Ende stellt er viele vorbildlich Unternehmen vor, die Demokratisch  gestaltet sind und damit auch erfolgreicher agieren als die reinen  Chef-Angestellter-Unternehmen. Ein Kernpunkt ist das &lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;nur&lt;/span&gt; Mitarbeiter Anteile des Unternehmens besitzen können, damit würde es auch &lt;b&gt;keine Börse&lt;/b&gt; mehr geben und das Kasino hätte ein Ende.&lt;br /&gt;Für ihn müssen zwei weitere demokratische Schritte bestehen, zum einen die deutschland- oder europaweite &lt;b&gt;Volksabstimmung&lt;/b&gt;, die sich über parlamentarische Entschlüsse durchsetzen müssen und &lt;b&gt;Volkskomitees &lt;/b&gt;die über Bildung, Banken und Energieversorgung beraten. &lt;br /&gt;Die Wohlstandsökonomie ist eine echte Alternative zum heutigen  System und könnte in einem &lt;b&gt;friedlichen Prozess&lt;/b&gt; innerhalb der nächsten 10-15 Jahre umgesetzt werden.   &lt;br /&gt;Innerhalb von vier Stunden kann jeder Leser es mit den heutigen „Topökonomen“ aufnehmen und sie in Schranken weisen.&lt;br /&gt; Ein Muss für alle die ein sozialeres und ökologisches Leben gestalten wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.gemeinwohl-oekonomie.org/" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.gemeinwohl-oekonomie.org&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.demokratische-bank.at/" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.demokratische-bank.at&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-7257049688234633577?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/7257049688234633577/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2012/01/fundstuck-der-01-kalenderwoche-2012.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/7257049688234633577'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/7257049688234633577'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2012/01/fundstuck-der-01-kalenderwoche-2012.html' title='Fundstück der 01. Kalenderwoche 2012 - Rezension: Christian Felber (attac) – Gemeinwohlökonomie'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-8508268420473747882</id><published>2012-01-06T13:59:00.001+01:00</published><updated>2012-01-06T13:59:49.634+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Veranstaltungen'/><title type='text'>Das "chilenische Modell" - Ein anderer Typ von Wirtschaftskrise</title><content type='html'>&lt;b&gt;Datum: 12.01.2012&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Beginn: 20.00 Uhr&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Ort: Goldene Rose (Rannische Straße 19)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Veranstaltung von &lt;b&gt;Solidaridad e.V.&lt;/b&gt; in Kooperation mit &lt;b&gt;SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe der MLU&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-HNtNLGGRj8Y/TwbvU_Yp8fI/AAAAAAAAAIo/KFMUfkDP7oE/s1600/Flyer+12.01.2012.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://1.bp.blogspot.com/-HNtNLGGRj8Y/TwbvU_Yp8fI/AAAAAAAAAIo/KFMUfkDP7oE/s640/Flyer+12.01.2012.JPG" width="454" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-8508268420473747882?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/8508268420473747882/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2012/01/das-chilenische-modell-ein-anderer-typ.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/8508268420473747882'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/8508268420473747882'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2012/01/das-chilenische-modell-ein-anderer-typ.html' title='Das &quot;chilenische Modell&quot; - Ein anderer Typ von Wirtschaftskrise'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-HNtNLGGRj8Y/TwbvU_Yp8fI/AAAAAAAAAIo/KFMUfkDP7oE/s72-c/Flyer+12.01.2012.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-3706388364589933382</id><published>2011-12-13T17:53:00.000+01:00</published><updated>2011-12-13T17:53:47.259+01:00</updated><title type='text'>Das Versteckspiel - Symbole, Codes und Lifestyle in der rechten Szene</title><content type='html'>&lt;b&gt;Datum 14.12.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Beginn 18.00 Uhr&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Ort: Melanchthonianum HS XVI&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Linksjugend['solid] Halle, SDS.dieLinke die linksalternative Hochschulgruppe der MLU, Halle gegen Rechts - Bündnis für Zivilcourage, AG Aktion Ladenschluss&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-v1YRYbw_N5E/Tt09MSYf-0I/AAAAAAAAADc/hv25h8HYbnw/s320/versteck+klein.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-v1YRYbw_N5E/Tt09MSYf-0I/AAAAAAAAADc/hv25h8HYbnw/s320/versteck+klein.JPG" width="227" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Das Hakenkreuz kennen alle, den Gruß "Heil Hitler" auch. Doch was, wenn solche Inhalte versteckt werden, wenn aus "Adolf Hitler" die Zahlenkombination 18 entsprechend der Position der beiden Anfangsbuchstaben im Alphabet wird? Was für Außenstehende unauffällig wirkt, hat für diejenigen, die sich auskennen, eine enorme Bedeutung. &lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Die rechtsextreme Szene definiert sich nicht zuletzt über ihren Kleidungsstil. Besonders für Jugendliche ist ihre Kleidung ein wichtiges Element zur Abgrenzung und damit Ausdruck der eigenen Identität. Inzwischen gibt es in der Neonaziszene eine breite Auswahl an rechtsextremen Modemarken und Erkennungszeichen.&lt;br /&gt;Referent Frank vom apabiz wird in seinem Vortrag auf Symbole und Codes der rechten Szene eingehen und die besondere Bedeutung von Modemarken im Lifestyle der Neonazis erläutern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Anschluss stellt sich die Initiative "AG Aktion Ladenschluss" vor. Die AG leistet Aufklärungsarbeit in Bezug auf rechtsextreme Symbole und Codierungen. Dabei steht die Information über die Kleidungsmarke Thor Steinar im Vordergrund. Die AG AKTION LADENSCHLUSS ist als Reaktion auf die Eröffnung des Oseberg-Ladens entstanden und konzentriert sich deshalb in ihrer Arbeit auf den Raum Halle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ausschlussklausel: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-3706388364589933382?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/3706388364589933382/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/12/das-versteckspiel-symbole-codes-und.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/3706388364589933382'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/3706388364589933382'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/12/das-versteckspiel-symbole-codes-und.html' title='Das Versteckspiel - Symbole, Codes und Lifestyle in der rechten Szene'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-v1YRYbw_N5E/Tt09MSYf-0I/AAAAAAAAADc/hv25h8HYbnw/s72-c/versteck+klein.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-3295171963290326195</id><published>2011-12-07T09:21:00.001+01:00</published><updated>2011-12-07T09:26:56.124+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuelles'/><title type='text'>Bundeswehr raus aus Afghanistan – (Neo)Imperialistische Kriege beenden!</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-fglw8zTlNkw/Tt8jJOKFiVI/AAAAAAAAAIg/S55XoR3vlvk/s1600/DSCI2730.JPG" imageanchor="1" style="margin-left:1em; margin-right:1em"&gt;&lt;img border="0" height="240" width="320" src="http://3.bp.blogspot.com/-fglw8zTlNkw/Tt8jJOKFiVI/AAAAAAAAAIg/S55XoR3vlvk/s320/DSCI2730.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;(ag) Etwa 4000 Menschen waren am Wochenende aus allen Teilen der Bundesrepublik nach Bonn gereist, um ihrer Ablehnung des Krieges in Afghanistan Ausdruck zu verleihen und gegen die Afghanistan-Konferenz zu protestieren.&lt;br /&gt;Mit dabei waren auch AktivistInnen des SDS Halle und des SDS Merseburg.&lt;br /&gt;Am gestrigen Montag ist in Bonn die 10. Afghanistan-Konferenz gestartet, bei der die in Afghanistan kriegführenden Staaten über ihr weiteres Vorgehen im Land beraten und ihre angeblichen „Erfolge“ feiern wollen. &lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dass diese Konferenz eine reine Farce ist und die katastrophale Lage der Mehrheit der Afghaninnen und Afghanen völlig ignoriert, machten die FriedensaktivistInnen aus den verschiedensten Organisationen am vergangenen Wochenende deutlich. &lt;br /&gt;Am Samstagmittag starteten zunächst die Aktionen des „Protestbündnis gegen Petersberg II“, die seit Monaten auch unter reger Beteiligung von GenossInnen von DIE LINKE.SDS und der Linksjugend [’solid] vorbereitet worden sind. Bei der Auftaktkundgebung auf dem Bonner Kaisersplatz sprachen unter anderem Monty Schädel, Geschäftsführer der DFG-VK und die afghanische Politikerin Malalai Joya, bevor sich dann der Protestzug durch die Bonner Innenstadt in Bewegung setzte. Rufe wie „Bundeswehr raus aus Afghanistan!“ und die zahlreichen Transparente der Demo-TeilnehmerInnen sorgten für viel Aufmerksamkeit und nicht wenige Passanten reihten sich spontan in die Demonstration ein, um gegen die Kriegskonferenz in ihrer Stadt zu protestieren. &lt;br /&gt;Unterwegs brachten sich auch immer wieder GenossInnen der Linksjugend [’solid] und des SDS mit Redebeiträgen, z.B. zu den Themen Bundeswehr an Schulen und Rüstungsforschung bei den Kundgebungen ein.&lt;br /&gt;Bis auf einen kurzen Zwischenfall, bei dem das Büro der Hochtief AG (dieses Unternehmen profitiert maßgeblich vom Krieg in Afghanistan, da es quasi als Staatsbauunternehmen den Wiederaufbau im Land für seine Gewinne nutzen kann) mit Farbbeuteln beworfen wurde, verlief die Demonstration wie geplant und fand mit einer Kundgebung, in der unter anderem Wolfgang Uellenberg (ver.di) und Gregor Gysi redeten, ihren Abschluss.&lt;br /&gt;Am Abend fand dann noch eine von der LINKEN organisierte Podiumsdiskussion mit Gesine Lötzsch und AktivistInnen der Occupy-Bewegung aus den USA und Griechenland statt.&lt;br /&gt;Für den Sonntag hatte das Bündnis zu einer Internationalen Konferenz unter dem Titel „Für ein selbstbestimmtes Afghanistan“ eingeladen, an der etwas 450 Interessierte teilnahmen.&lt;br /&gt;In hochkarätig besetzten Podiumsdiskussionen und Workshops diskutierten die Anwesenden, über die aktuelle Situation in Afghanistan und tauschten sich über Alternativen abseits der imperialistischen Politik der Regierenden aus.&lt;br /&gt;Übereinstimmend wurde die Bedeutung der Vernetzung der internationalen Friedensbewegung betont und die Solidarität der FriedensaktivistInnen untereinander hervorgehoben.&lt;br /&gt;Hoch die internationale Solidarität – Nie wieder Krieg!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-3295171963290326195?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/3295171963290326195/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/12/bundeswehr-raus-aus-afghanistan.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/3295171963290326195'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/3295171963290326195'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/12/bundeswehr-raus-aus-afghanistan.html' title='Bundeswehr raus aus Afghanistan – (Neo)Imperialistische Kriege beenden!'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-fglw8zTlNkw/Tt8jJOKFiVI/AAAAAAAAAIg/S55XoR3vlvk/s72-c/DSCI2730.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-8334354054539512695</id><published>2011-11-16T22:47:00.002+01:00</published><updated>2011-11-17T00:17:18.692+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstücke'/><title type='text'>Fundstück der 43. Kalenderwoche - Austeilen, aber nicht einstecken können</title><content type='html'>(jj) Mario Barth erwirkte am 02. November 2011 eine Unterlassungsklage gegen Linksjugend ['solid] (Mecklenburg-Vorpommern), da sie ein Bild von ihm für ein Plakat- und Flyermotiv verwendeten, mit dem Spruch darunter „sexistische Rollenklischees haben so einen Barth!“. Er fühle sich in seinen Persönlichkeits- und Urheberrechten verletzt. Wird Mario Barth als eine geschützte Marke verstanden, verstößt ['solid] MV gegen das Urheberrecht, aber nur insofern ihm eine Werbeabsicht unterstellt werden könne. ['solid] MV verwendet Barths-Konterfei allerdings weder für Eigenwerbung noch aus kommerziellen Gründen. „Wir beabsichtigen eine Aufklärung gegenüber den psychologischen Herrschaftsmechanismen dieser männerdominierten Gesellschaft. Unser Material beinhaltet eine Meinungsäußerung zu den in Programmen des Herrn Barth immer wieder bedienten Rollenklischees und nimmt insofern Stellung zu dessen Positionierung in der Öffentlichkeit. Auch erweckt sie gerade durch die deutliche Kritik an der Position des Herrn Barth nicht den Eindruck, dass dieser sich mit unserem Verband identifiziere. Ein Geschäftsinteresse verfolgt unser Verband als politischer Jugendverband auch nicht.“ &lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der Pressesprecher von ['solid] MV Robert Wollenberg erklärte der jungenWelt, Barth sei eine Person der Zeitgeschichte, reduziere Frauen auf Klischees und präge zudem langfristiges Denken. ['solid] werde sich nicht in seiner Meinungsfreiheit von einer Person einschränken lassen, nur weil er sich teure Anwälte leisten könne. Zudem liege keine Persönlichkeitsverletzung vor, da weder Informationen über seine Intims- noch Privatsphäre herausgegeben worden. „Unser Handeln beschränkte sich nur auf den Abdruck des Gesichtes von Herrn Barth und ist durch Artikel 5 GG der Pressefreiheit geschützt“.&lt;br /&gt;Eine weitere Frage die laut ['solid] MV zu klären sei ist die, ob Barth´s „komödiantischen“ Äußerungen keine politischen Statements darstellen. Da im Kampf um Gleichberechtigung solche Abwertungen immer einen Teil der Unterdrückung und auch immer eine Position darstellen. „Mario Barth reduziert ein ganzes Geschlecht, die Hälfte der menschlichen Weltbevölkerung auf Schuhe, Einkauf und sonstige, als „frauentypisch“ angesehene Eigenschaften. Diese sind meist negativ behaftet und sprechen Frauen Kompetenzen ab. Sie stellen den Mann über die Frau und zementieren die derzeit herrschenden gesellschaftlichen Mechanismen. Dadurch haben sie politischen Einfluss auf die Öffentlichkeit. […] Man muss sich nicht zu einer politischen Organisation bekennen um politisch zu wirken.“&lt;br /&gt;['solid] MV wird in den nächsten Wochen noch einen weiteren thematischen Flyer herausgeben, der sich inhaltlich mit den auch durch Barth bedienten Rollenklischees auseinandersetzt. Dieser soll in Kürze auch auf seiner Internetseite zum Download bereit gestellt werden. Zudem plant ['solid] MV in der nächsten Zeit eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Sexistische Unterdrückungsmechanismen in den Medien“.&lt;br /&gt;Sollte ['solid] MV den Prozess verlieren, kommen hohe Kosten auf den Verband zu. Daher startet ['solid] MV auf seiner Internetseite einen Spendenaufruf für die Prozesskosten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://www.solid-mv.de/&lt;br /&gt;http://www.jungewelt.de/2011/11-09/052. ... ario|Barth&lt;br /&gt;http://www.neues-deutschland.de/artikel ... olid|barth&lt;br /&gt;http://www.nordkurier.de/cmlink/nordkur ... r-1.347199&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-8334354054539512695?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/8334354054539512695/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/11/fundstuck-der-43-kalenderwoche.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/8334354054539512695'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/8334354054539512695'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/11/fundstuck-der-43-kalenderwoche.html' title='Fundstück der 43. Kalenderwoche - Austeilen, aber nicht einstecken können'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-2595244797204120022</id><published>2011-11-10T18:15:00.001+01:00</published><updated>2011-11-13T11:09:11.112+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstücke'/><title type='text'>Fundstück der 42. Kalenderwoche Griechenland – Wir sollten nach vorne und nicht zurückschauen</title><content type='html'>2008 haben sich die Banken verspekuliert und die Staaten der Welt mussten ihre Nationalen Banken retten; damit wurde aus der Bankenkrise eine Staatenkrise. Nach dem Crash sollte es mehr Regulierungen geben, doch nichts geschah. Kaum stiegen die Börsenkurse wieder, war das Thema aus der Welt. Die Banken fuhren wieder Gewinne ein, der deutsche Export florierte auf Grund der gigantischen Rettungspakete im EU Raum und die FDP dachte nun wieder über ihr Wahlversprechen nach – Steuersenkung.&lt;br /&gt;Waren wir wieder im Wirtschaftswunder? &lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kaum, um das zu erkennen genügte ein kurzer Blick in Richtung Mittelmeer. Griechenland hatte mit der Ankurbelung der Wirtschaft weit weniger Erfolg als Deutschland.&lt;br /&gt;Warum wurde breit diskutiert: die Griechen sind faul, sie leben über ihre Verhältnisse und sie sind korrupt. Nicht bedacht wird dabei immer, dass die Deutschen Löhne seit 10 Jahren stagnieren (den Gürtel enger schnallen, Deutschland wettbewerbsfähiger machen) und deshalb die Lohnstückkosten die niedrigsten in der ganzen Euro-Zone sind. Was bedeutet, dass es für die Südeuropäer günstiger ist aus Deutschland zu importieren als selbst zu produzieren und damit haben sich gigantische Auslandsschulden angehäuft. Vor dem Euro hätten sie ihre Währung einfach abgewertet, doch das geht nun nicht mehr und somit sind die Rettungspakte der EU Länder indirekt nach Deutschland geflossen.&lt;br /&gt;Anstatt über einen Ausschluss Griechenlands nachzudenken (was bedeutet, dass sie ihre Euroschulden in Drachmen zurückzahlen müssten) sollte über eine Umstrukturierung innerhalb der EU nachgedacht werden.&lt;br /&gt;Richtig ist: Griechenland hätte wirtschaftlich nie in die Euro-Zone aufgenommen werden dürfen, da sie vorher schon eine zu Hohe Staatsverschuldung hatten, wir haben sie aber auch mit aufgenommen!&lt;br /&gt;Die langfristige Verschuldung innerhalb der EU und die Bankenrettungen haben die Rating Agenturen veranlasst die Bonität Griechenland herabzustufen.&lt;br /&gt;Doch warum hat Griechenland Probleme und die USA nicht?&lt;br /&gt;Die USA sind in ihrer eigenen Währung verschuldet und Griechenland nicht, denn der Euro wird von der EZB herausgeben, das heißt Griechenland kann nicht einfach Geld „drucken“.&lt;br /&gt;An diesem Punkt wurde von Griechenland verlangt zu „sparen“, was sie umso tiefer in den Strudel geraten ließ, denn die Nachfrage ging aufgrund der Kürzungen stark zurück.&lt;br /&gt;Nun ist die Frage wie Griechenland langfristig stabilisiert werden kann, um so auch das zusammenbrechen von Italien und Spanien zu verhindern. Ein Weg wäre gewesen Griechenland regulär Pleite gehen zu lassen, doch dann hätten auch private Anleger ihr Geld verloren, was mittlerweile größtenteils abgezogen wurde. Heute ist dies schwieriger, da die europäschen Staaten mehr Geld geleihen haben und dies bei Italien und Spanien zur Kettenreaktion kommen kann.&lt;br /&gt;Um Griechenland zu Helfen kann es nur heißen: Mehr EUROPA. Die Europäsche Wirtschaft muss mehr aufeinander abgestimmt werden, die strukturellen Schwächen müssen beseitigt werden, wenn der Euro langfristig erhalten bleiben soll.&lt;br /&gt;Es sollte wieder feste Wechselkurse zwischen den Währungen geben. Darauf aufbauend sollte unter der Leitung der UNO eine Weltwährung eingeführt werden, diese könnte aus den strukturellen Fehlern der Wirtschaftsunion in Europa lernen. Im selben Prozess könnten verbindliche Regelungen für den Kapitalmarkt geschaffen werden, was auch eine Umstrucktierung der Rating Agenturen mit einschließt. Fest steht, Griechenland kann nicht mit mehr Geld geholfen werden, sondern nur mit einer Perspektive, die langfristig dazu beträgt die Verschuldung (gegenüber dem Ausland) abzubauen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-2595244797204120022?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/2595244797204120022/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/11/fundstuck-der-42-kalenderwoche.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/2595244797204120022'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/2595244797204120022'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/11/fundstuck-der-42-kalenderwoche.html' title='Fundstück der 42. Kalenderwoche Griechenland – Wir sollten nach vorne und nicht zurückschauen'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-7492441355592669401</id><published>2011-11-02T12:04:00.005+01:00</published><updated>2011-11-03T01:31:36.201+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstücke'/><title type='text'>Fundstück der 41. Kalenderwoche</title><content type='html'>(cr) Im Fundstück der letzten Woche (vom 27.10) wurde der allgemeine Wohnungsnotstand in Halle, aber auch anderenorts in der gesamten Republik thematisiert. Beim studentischen Wohnen ergibt sich für Halle sowie den meisten Universitätsstädten wie Marburg, Göttingen oder Hamburg gleichzeitig eine nicht zu verachtende und kritisch zu sehende Problemstellung des Werbens von Studentenverbindungen um neue „Köpfe“. Durch ihre Angebote von billigem Wohnraum, in manchen Fällen inklusive eigenen Reinigungspersonals, scheinen sie eine scheinbare Alternative v.a. für Erstsemesterstudierende darzustellen. Das sind sie aber nicht!&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Uns sind mehrere Fälle bekannt geworden, wo zumeist nichts-ahnende Neustudierende zu Zimmerbesichtigungen „auf das Haus“ kamen und einige davon auch einen Mietvertrag unterschrieben haben. Das Phänomen des Wohnens auf dem Haus einer Studentenverbindung, als Nicht-Mitglied der Korporation oder als sog. Fuchs (einem Anwärter auf die Vollmitgliedschaft in einer Studentenverbindung, der sich „erst noch beweisen muss“), ist demgegenüber nicht so eng mit der korporatistischen Traditionspflege verbunden wie mensch annehmen könnte. Gemeinhin wurde das Verbindungshaus bis in die 1930er Jahre für die Kneipe und die Mensur benutzt, während die höher gestellten Funktionsträger, wie der Fuchsmajor (Leitperson der Füchse mit Erziehungsfunktion) auf dem Haus wohnten. Dabei war nicht vorgesehen, alle Mitglieder der Studentenverbindungen auf dem Haus selbst wohnen zu lassen. Vielmehr liegen die Wurzeln des gemeinsamen Wohnens in einer Anordnung des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes (kurz: NSDStB), welche die Korporationen nach der alles in allem einvernehmlich vonstatten gegangenen Gleichschaltung 1935/6 ohne weitere Reflektion übernahmen und dies bis heute noch tun. Dem NSDStB ging es unter Baldur von Schirach, dem späteren „Reichsjugendführer“, darum die Neustudierenden so schnell und zeitig wie möglich zu „kasernieren“, sie somit einer permanenten Kontrolle auszusetzen und in einem noch engeren Abhängigkeitsverhältnis zu binden. Zu beobachten ist bei einigen Studentenverbindungen, wie an das eigentliche Haus neue Wohntrakte zu dieser Zeit angebaut wurden, um eben jene „Kasernierung“ zu vollziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Halle werben die Studentenverbindungen mehr verdeckt als offen mit ihrem billigen Wohnraum, inklusive Gemeinschaftsgefühl, kollektiven Besäufnissen und schmerzhaften Fechtkämpfen. Auf Portalen wie "wg-gesucht" ist der einzige Anhaltspunkt eine auf den ersten Blick unscheinbare Webadresse, ohne dass die Verbindungen in den meisten Fällen explizit auf ihren Charakter als Korporation aufmerksam machen würden. Bei der Besichtigung der Wohnung erleben die meisten Studierenden dann eine skurrile Situation aus Männerbund, zumeist Mobiliar aus dem 19.Jahrhundert samt Schwertern und Fahnen an den Wänden sowie das ungute Gefühl, hier „falsch verbunden“ zu sein. Dies ist aber nicht immer der Fall: so kann es auch passieren, dass Neustudierende ohne ihr eigenes Wissen über die Gefahren und die berechtigte Kritik am Verbindungsleben sich schnell als Mitglied auf Probe in der Gemeinschaft wieder finden. Die „Fuchsenjagd“ hält die Männerbünde und anschließenden Seilschaften, den Sexismus und Autoritarismus innerhalb und auch außerhalb der Korporation am Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade deshalb ist das Werben der Studentenverbindungen am Anfang des Semesters so gefährlich, ist es doch mehr als notwendig auch in Halle mit seiner langen Universitätsgeschichte Aufklärung zu betreiben und Kritik an den herrschenden Verhältnissen zu üben. Wir können nur jedem (in seltenen Fällen auch jeder) raten, der/die in einen Mietvertrag bei einer Studentenverbindung eingewilligt hat diesen zu kündigen! Auch wenn die Wohnungssituation in Halle derzeit katastrophal ist, finden wir zusammen sicherlich eine Lösung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://www.mz-web.de/servlet/ContentSer ... 8335615016&lt;br /&gt;http://halle.radiocorax.de/index.php?id=411&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan Peters. Elite sein. Wie und für welche Gesellschaft sozialisiert eine studentische Verbindung? Tektum Verlag. Marburg. 2004.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diethrich Heither. Verbündete Männer: Die Deutsche Burschenschaft - Weltanschauung, Politik und Brauchtum. PapyRossa Verlag. Köln. 2000.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Krebs, Kronauer. Studentenverbindungen in Deutschland. Ein kritischer Überblick aus antifaschistischer Sicht. Unrast-Verlag. Münster. 2010.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Elm, Heither, Schäfer. Füxe, Burschen, Alte Herren - Studentische Korporationen vom Wartburgfest bis heute. PapyRossa Verlag. Köln 1992&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alexandra Kurth. Männer - Bünde - Rituale. Studentenverbindungen seit 1800. Campus Verlag. Frankfurt. 2004.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-7492441355592669401?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/7492441355592669401/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/11/fundstuck-der-41-kalenderwoche.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/7492441355592669401'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/7492441355592669401'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/11/fundstuck-der-41-kalenderwoche.html' title='Fundstück der 41. Kalenderwoche'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-2948970270654060865</id><published>2011-10-30T10:34:00.000+01:00</published><updated>2011-10-30T10:34:11.771+01:00</updated><title type='text'>Interview auf Radio Corax zu Studentenverbindungen zum Anhören</title><content type='html'>Hier findet ihr den Link zu unserem Interview am vergangenen Dienstag (25.10) im "WiderHALL" zum Thema &lt;a href="http://halle.radiocorax.de/index.php?id=411"&gt;"Burschenschaften u. Studentenverbindungen in Halle"&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-2948970270654060865?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/2948970270654060865/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/10/interview-auf-radio-corax-zu.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/2948970270654060865'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/2948970270654060865'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/10/interview-auf-radio-corax-zu.html' title='Interview auf Radio Corax zu Studentenverbindungen zum Anhören'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-6748571578322385782</id><published>2011-10-27T00:53:00.000+02:00</published><updated>2011-10-27T00:53:31.956+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuelles'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstücke'/><title type='text'>Fundstück 40. Kalenderwoche</title><content type='html'>(ag) In Halle sind im Moment noch viele Studierende auf der Suche – auf der Suche nach einer Wohnung. Denn die Wohnraum-Lage hat sich seit Beginn dieses Semesters dramatisch verschlechtert. Etwa 4000 Erstsemester haben Anfang Oktober ihr Studium an der MLU begonnen, ein Zuwachs von 12% zum Vorjahr. &lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt; Durch die Aussetzung der Wehrpflicht und den doppelten Abiturjahrgängen in Bayern und Niedersachsen strömen überdurchschnittlich viele Studienanfänger in diesem Jahr an die Uni. Halle kann überdies als Standort ohne Studiengebühren, mit einem breiten Fächerangebot und niedrigen Lebenserhaltungskosten vor allem bei jungen Leuten aus den alten Bundesländern punkten.&lt;br /&gt;Das stellt den Wohnungsmarkt in Halle jedoch vor große Herausforderungen. Denn die vielen Erstsemester müssen ja auch irgendwo wohnen und eine bezahlbare Bleibe zu finden, ist mittlerweile schwierig. Teilweise schieben sich bei WG-Besichtigungen 30 Leute gleichzeitig durch die Wohnung, Studis müssen am Bahnhof oder in ihren Autos übernachten, für Zimmer in den Studentenwohnheimen gab es monatelange Wartelisten.&lt;br /&gt;Die Stadtverwaltung sowie das Uni-Marketing haben etliche Tausend Euro für Werbe-Kampagnen ausgegeben, um neue Studierende an die MLU zu locken. So gibt es z.B. eine Kooperation mit Hessen, um Abiturienten das Studium in Halle attraktiv zu machen. Vernachlässigt wurde dabei aber, auch bezahlbaren und zentralen Wohnraum für die Neu-HallenserInnen zu schaffen.&lt;br /&gt;Eher werden Wohnungssuchende darauf verwiesen, in dezentrale Viertel wie die Silberhöhe oder die Südstadt zu ziehen, da dort die Mieten auch für Studierende bezahlbar sind. Allerdings sind von dort die Wege zur Uni weit, die Infrastruktur soll zurückgebaut, statt ausgeweitet werden.&lt;br /&gt;Dieses Problem ist aber keinesfalls nur auf Halle begrenzt, bundesweit häufen sich die Berichte über die desolate Wohnraum-Lage in den Uni-Städten. In Jena ist diese Angelegenheit keineswegs neu. Dort werden regelmäßig zu Beginn des Semesters Turnhallen angemietet, um den neuen Studis wenigstens kurzfristig eine Unterkunft bieten zu können. Viele ziehen in benachbarte Dörfer, weil sie sich die Mieten in Jena nicht leisten können. Diejenigen, die eine Wohnung in der Stadt gefunden haben, sehen sich mit stetig steigenden Mieten konfrontiert. In Frankfurt haben Studierende nun ein Haus besetzt, um auf ihre katastrophale Wohnlage aufmerksam zu machen und so Unileitung und Stadtverwaltung zum Handeln zu zwingen. Diese Liste ließe sich noch lange fortführen.&lt;br /&gt;Noch fehlt in der Politik das Problembewusstsein für die Lage der Studierenden. Vielerorts steigen die Mieten, werden die Studis in abgelegene Stadtviertel gedrängt oder müssen überteuerte Preise für Wohnungen bezahlen, ohne dass beispielsweise die Städte- oder Länderverwaltung reagieren. In Halle wird gerade über die Wohnungsnot von SeniorInnen debattiert, die drängenden Probleme der StudentInnen werden außen vor gelassen.&lt;br /&gt;Dabei zwingt es aber viele Studierende sich über Nebenjobs z.B. die Miete finanzieren zu müssen oder hält einige von vornherein davon ab, ein Studium aufzunehmen.&lt;br /&gt;Hier muss dringend ein Umdenken in der Politik stattfinden und das Problem des Mangels an bezahlbaren Wohnraum als existenzielles Problem von vielen Studierenden erkannt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://www.mz-web.de/servlet/ContentSer ... 8335615016&lt;br /&gt;http://schlaflosinfrankfurt.blogsport.de/&lt;br /&gt;http://www.sueddeutsche.de/karriere/bla ... -1.1171697&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-6748571578322385782?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/6748571578322385782/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/10/fundstuck-40-kalenderwoche.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/6748571578322385782'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/6748571578322385782'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/10/fundstuck-40-kalenderwoche.html' title='Fundstück 40. Kalenderwoche'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-8508934923586918794</id><published>2011-10-23T19:54:00.000+02:00</published><updated>2011-10-23T19:54:48.412+02:00</updated><title type='text'>Der SDS am Dienstag ab 18.00 Uhr im Interview bei Radio Corax</title><content type='html'>Der SDS wird am Dienstag (25.10) ab 18.00 Uhr im Interview in der Sendung "WiderHALL" bei &lt;a href="http://959.radiocorax.de/"&gt;Radio Corax&lt;/a&gt; live zu hören sein. Wir sind zu dem Thema Burschenschaften und Studentenverbindungen eingeladen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Anlass ist unsere Veranstaltung am&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;26.10.2011 um 18.00 Uhr im Hörsaal C  Melanchthonianum, wo es einen Vortrag mit Felix Krebs zum Thema  „Studentenverbindungen und Burschenschaften“ geben wird.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;Aus dem Veranstaltungstext:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:WordDocument&gt;   &lt;w:View&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:Zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:HyphenationZone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:Compatibility&gt;    &lt;w:BreakWrappedTables/&gt;    &lt;w:SnapToGridInCell/&gt;    &lt;w:WrapTextWithPunct/&gt;    &lt;w:UseAsianBreakRules/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:BrowserLevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt; /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:"Times New Roman";}&lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;  &lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span&gt;Jede/r hat sie bestimmt schon einmal im Uni-Alltag gesehen: eine Gruppe Männer im schicken Aufzug, mit bunten Bändern um der Brust und einem feschen Käppi auf dem Kopf, eine Gruppe von Verbindungsstudenten. Doch ganz so harmlos wie diese gesellige Runde auf den ersten Blick aussieht, ist sie meistens nicht. Denn Studentenverbindungen, gerade Burschenschaften, sind oft von einem deutsch-nationalen Denken geprägt und ihre Weltanschauung ist von Rassismus, Antifeminismus und Elitarismus durchsetzt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: inherit;"&gt;Referent &lt;b&gt;Felix Krebs&lt;/b&gt;, Mitautor des Buches &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;„Studentenverbindungen in Deutschland“, wird einen Überblick über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den zahlreichen Arten von Studentenverbindungen in Deutschland geben, sowie ihre Geschichte und ihre Kontakte zur extremen Rechten beleuchten.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-8508934923586918794?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/8508934923586918794/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/10/der-sds-am-dienstag-ab-1800-uhr-im.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/8508934923586918794'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/8508934923586918794'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/10/der-sds-am-dienstag-ab-1800-uhr-im.html' title='Der SDS am Dienstag ab 18.00 Uhr im Interview bei Radio Corax'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-1792041344538809019</id><published>2011-10-22T19:29:00.001+02:00</published><updated>2011-10-22T19:29:51.701+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuelles'/><title type='text'>Bericht vom 3. Studentischen Soziologiekongress von der TU Berlin</title><content type='html'>(sw) Vom 06. bis 08.10. fand  an der Technischen Universität Berlin der dritte stundentische  Soziologiekongress mit fast 500 Teilnehmer_innen statt. Unter dem Thema  „Komplexe neue Welt“ wurden zahlreiche Panels und Workshops organisiert,  in denen Studierende ihre Arbeiten, Studien und Projekte vorstellen konnten.&lt;br /&gt;Das  am Samstag stattfindende Panel „Geschlecht und Sexualität“ war &lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt; besonders interessant, weil es einen krassen  Gegensatz zur anschließenden Podiumsdiskussion darstellte, aber dazu  später mehr.&lt;br /&gt;Es fanden sich poststrukturalistische Ansätze von  Judith Butler oder Michel Foucault ebenso wie diskurstheoretische Überlegungen in allen Arbeiten des Panels.  Herausragend in diesem Panel war vor allem der Vortrag von Sophie Ruby.  Die Soziologiestudierende aus Dresden stellte „Prostitution im feministischen  Diskurs“ vor, wobei sie herausarbeitete, dass es nicht DEN Feminismus  gebe, sondern eher von Feminismen geredet werden muss, um die  verschiedenen Deutungsvorgaben und –angebote unterscheiden zu können. So  zeigte sie dies an den drei Bezugspunkten zur Prostitution,  Gesetzgebung, Beruf und patriarchiale Ordnung, auf. Der anschließende  Vortrag beschäftigte sich mit „Theorie und Praxis in der  Gleichstellungspolitik“. Dabei setzte sich Julia Wustmann kritisch mit  &lt;i&gt;gender mainstreaming&lt;/i&gt; auseinander und sprach mit Harold Garfinkel von  einer „Omnirelevanz von Geschlecht“, welche unter zu Hilfe nahm von  Judith Butlers Dekonstruktivismus betrachtet werden sollte. Sprich, wie  können Strategien entwickelt werden, um die „sex-gender-Debatte“ real  umzusetzen und stellte das Konzept eines anonymisierten Bewerbungsbogens  zur Diskussion. Dabei soll der Bogen weder Alter noch Herkunft,  Geschlecht oder Wohnort enthalten, um Diskriminierungen vorzubeugen. Sie  wendete aber selbstkritisch ein, dass die Personalmanager_innen z. B. auch  aus bestimmten ehrenamtlichen Engagements vieles lesen könnten. Hier  müssen demnach auch strukturelle Änderungen erfolgen, damit nicht  bestimmte Tätigkeiten mit „Weiblichkeit“ oder „Männlichkeit“  identifiziert werden.&lt;br /&gt;Eine andere Position nahm Linus Westheuser ein,  der anhand einer Mini-Studie männliche Hegemoniekonzepte darstellte. So  nahm er die Unterhaltung vier männlicher Studierender auf während sie  eine „Dating-Show“ schauten. Während einer mit dem männlichen Kandidaten  mitfieberte distanzierte sich ein anderer Teilnehmer mit Bezug auf die  sexistische und abwertende Grundhaltung dieser Sendung. Dabei versuchte  er durch seine Sprache und Interaktionen mit den anderen eine  Gegenposition einzunehmen. Dadurch, so Westheuser, traten die Teilnehmer  der Studie in einen Diskurs um männliche Hegemoniekonzepte und  einerseits bestätigten sie diese und andererseits versuchten sie zu  verändern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich ging es in der letzten Veranstaltung des  Kongresses, einer Podiumsdiskussion zum Thema „Internet und  Gesellschaft“, um Potentiale, die die Soziologie in diesem Feld noch  habe. Dabei waren alle Podiumsteilnehmer (nur männl. Besetzung) sehr  optimistisch und waren sich einig, dass es zu einer ubiquitären  Digitalisierung der Gesellschaft komme. Die Innovationen, die das  Internet beinhalte, seien noch gar nicht abzuschätzen, so z. B. der  Berliner Pirat Martin Delius. Stephan Humer prophezeite der Soziologie  sogar, wenn sie sich nicht endlich digitalisiere, dass sie zur Hilfswissenschaft degradiert werde. Auch Christoph Hess betonte, dass der  Umgang mit dem Internet bald so selbstverständlich werde, wie der Zugang  zu Wasser oder Elektrizität. Das aus dem Publikum der berechtigte  Einwand kam, dass die genannten Positionen sehr europäisch-westlich und  elitär seien, weil der Zugang zu Wasser für sehr viele nicht  selbstverständlich sei, wurde zwar zugestimmt, aber auf die immer  weitere Ausbreitung des Internets verwiesen. Allgemein kann gesagt  werden, dass eher pessimistisch-kritische Ansichten im Publikum von  Interesse waren, während ein Podiumsteilnehmer es auf die Floskel  reduzierte: Werde sich explizit positiv zum Internet geäußert, werde  prompt nach negativen Aspekten gefragt und umgekehrt und dies sei er  leid.&lt;br /&gt;Interessant war zum Schluss, dass der Moderator der  Veranstaltung am Anfang erklärte, dass die Organisator_innen es bedauern, dass das Podium  nur männlich besetzt sei, aber sie doch alle Anwesenden bitten würden,  dies nicht zu thematisieren. Als doch Nachfragen kamen, worauf die  männliche Dominanz zurückzuführen sei und was man daran ändern könnte,  wurde von einem Teilnehmer gereizt geantwortet, dass ihn die  gender-Debatte nerve und schließlich auch kein_e Migrant_in auf dem  Podium sitze und da rege sich auch keine_r auf. Und ein weiterer stimmte  mit ein, dass man doch endlich aufhören sollte, sich an solchen  Kategorien abzuarbeiten und die Piratenpartei als Vorbild nehmen sollte,  die schon in die „Post-Gender-Debatte“ eingetreten sei.&lt;br /&gt;Das  natürlich gerade aus einer männlichen Hegemonie heraus so argumentiert  wird und dann ein Mann noch auf eine Kenianer_in verwies, die ganz aktiv  sei und oft in der Presse gewesen sei, meinte nur eine Anwesende  sarkastisch: „Na toll. Eine Frau und dann auch noch aus Afrika!“&lt;br /&gt;Hätte  mensch den Eindruck kriegen können, dass das Panel zu „Sexualität und  Geschlecht“, welches sehr gut besucht war, eine Art Grundkonsens unter  den jüngeren Soziolog_innen darstellte, dass sich damit intensiv  auseinandergesetzt werden müsse, zeigte das Podium, dass einige die  Debatte als überflüssig empfinden. Eine weitere Beschäftigung scheint so  unumgänglich!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Resümierend kann gesagt werden, dass der Kongress  von der Organisationarbeit her sehr gut war. Für veganes und  vegetarisches Essen und Getränke wurde gesorgt und auch die  Räumlichkeiten waren gut gewählt. Auch wurden die  Themen aus einer eher kritischen und progressiven Perspektive betrachtet.&lt;br /&gt;An diese scheinbare linke Hegemonie im studentischen Milieu  muss angeknüpft werden, um Freiräume für solche Kongresse und Ansätze  kritischer Wissenschaft im Studium zu schaffen oder zu erhalten. Dazu  muss sich jedoch nicht nur mit sog. „post“-Theorien auseinandergesetzt  werden, sondern auch (neo-)marxistische Theoretiker_innen herangezogen  werden, wie z. B. A. Gramsci oder L. Althusser. Aber es darf auch nicht  unterschätzt werden, was vor kurzem zwei Münchner Soziolgen  herausfanden. Bei einer Befragung von Professor_innen der Soziologie in  Deutschland kam Karl Marx nach Max Weber und Emilé Durkheim auf den  dritten Platz der wichtigsten Theoretiker_innen der Soziologie. Das gibt  doch Hoffnung!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Braun, Norman/Ganser, Stefan 2011. Fundamentale Erkenntnisse der Soziologie? In: Soziologie Jg. 40, H. 2, S. 151-174.&lt;br /&gt;Bericht vom Kongress, sowie weitere Infos unter: &lt;a class="postlink" href="http://www.soziologiekongress.de/" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.soziologiekongress.de/&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-1792041344538809019?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/1792041344538809019/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/10/bericht-vom-3-studentischen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/1792041344538809019'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/1792041344538809019'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/10/bericht-vom-3-studentischen.html' title='Bericht vom 3. Studentischen Soziologiekongress von der TU Berlin'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-3726202950146041380</id><published>2011-10-16T21:53:00.002+02:00</published><updated>2011-10-17T21:49:27.593+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuelles'/><title type='text'>Erfahrungsbericht vom „Occupy Berlin“-Aktionstag</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-YXRguEN4V9s/TpyGswAn4HI/AAAAAAAAAH4/phk0Lsy-7pk/s1600/gta.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;&amp;nbsp;„Cookies for all, cookies for free, make capitalism history“&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(sw) Am 15.10. fand in Berlin eine Demonstration statt. An diesem  weltweiten Aktionstag gingen hunderttausende Menschen auf die Straße, um  gegen die aktuellen Entwicklungen im neoliberalen Kapitalismus, z. B.  im Banken- und Finanzsektor, zu protestieren.&lt;br /&gt;Entgegen der  Erwartungen der Demonstrationsanmelderin, die mit 350 Teilnehmer_innen  rechnete, kamen mehr als 5000 Menschen. Die globalisierungskritische  Organisation Attac sprach &lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;sogar von 8000 bis 10.000 Anwesenden. Die eher  kurze Route vom Alexanderplatz über Unter den Linden hin zum  Bundeskanzleramt wurde von vielen Schaulustigen begleitet. Besonders  viel auf, wie heterogen die Demo war. Angeführt vom Transpi „Für die soziale Revolution weltweit“ gingen Alt und  Jung, Linke-Aktivist_innen und Bürgerliche, Studierende und  Lohnempfänger_innen auf die Straße. Sprüche wie „Staat, Nation, Kapital …  SCHEIßE“, „Brecht die Macht der Banken und Konzerne“, „Nicht Nation  gegen Nation, nicht Rasse gegen Rasse. Für uns gibt es nur: Klasse gegen  Klasse“ und weitere Slogans sorgten für Stimmung.&lt;br /&gt;Kurz vor Schluss  wich der Anfang der Demo-Teilnehmer_innen von der Route ab und rannte zu  den Treppen des Reichstages/Bundestages, wo sie einzelne Sperrgitter  der Polizei entfernten. Die Polizist_innen, scheinbar überrascht von  dieser Aktion und zahlenmäßig weit unterlegen setzen recht schnell  Tränengas ein und griffen stellenweise zu Gewalt, um die Aktivist_innen  zurückzuhalten. Dabei muss festgehalten werden. Die Beteiligten sind  selbst zum Stehen gekommen und haben nur vereinzelt versucht bis zu den  Treppen des Reichstages zu kommen. Die überwiegende Mehrheit blieb nicht  nur stehen bei den Gittern, sondern auch vollkommen friedlich - ein  Zustand, der für den gesamten Zeitraum gilt (ich habe nie Steine oder  Flaschen gegen Polizist_innen werfen gesehen). Nachdem sich relativ  schnell eine „Sitzversammlung“ herausbildete, wurde nach Vorbild der  „occupy-Wall Street“-Bewegung eine „Versammlung“ abgehalten,  Arbeitsgruppen und ein Moderationsteam gebildet.&lt;br /&gt;Die 600 bis 800  Anwesenden der „Versammlung“ organisierten recht schnell eine VoKü und  Zelte, was jedoch bei der Polizei dazuführte, dass sie immer wieder in  die Menschenmasse ging, um gewaltvoll die Zelte zu entfernen, im  Verlaufe des Abends wurde auch die VoKü beschlagnahmt. Einzelne  Teilnehmer_innen wurde dabei festgenommen und/oder verletzt. Es ging der  Polizei demnach um die Symbolik, Zelte bzw. ein Lager vor dem Reichstag  zu errichten unbedingt verhindert werden sollten. Dabei wurde teils  brutal und rücksichtslos gegen Anwesende vorgegangen. Die Anwesenden  riefen daraufhin „Frieden den Zelten, Krieg den Palästen“ und „This is  what Democracy looks like“! Später am Abend wurde den Teilnehmer_innen  auch Sitzgelegenheiten wie Isomatten, Decken und Kissen genommen. Hier  ging es demnach gezielt gegen die Infrastruktur der Anwesenden, um den  Aufenthalt so ungemütlich wie möglich zu machen, Interessierte  abzuschrecken und die Versammlung „auszutrocknen“. Auch die  Unterstützung der Presse war anfänglich sehr mager und erst zum Ende  hin, waren einige Presseleute anwesend, wurden aber teilweise von  Polizist_innen stark bedrängt und in ihrer Pressefreiheit eingeschränkt.  Schließlich wurde gegen 23 Uhr die Räumung des Platzes vor dem  Reichstag durch die Polizei veranlasst, welche sich aber bis weit nach  Mitternacht hinzog; nicht ohne massiven Einsatz von BFE und deren  schlagenden und gepfefferten Argumenten. Vor allem die sog. „Bannmeile“  um das Parlamentsgebäude wurde von Polizist_innen immer wieder als Grund  genannt, weshalb eine Duldung der Anwesenden nicht möglich sei und eine  Räumung früher oder später vollzogen werden musste.&lt;br /&gt;Ob die Bewegung,  die sich heute mittag/nachmittag neu formiert hat, um über das weitere  Vorgehen zu diskutieren, von Dauer ist und welche Möglichkeiten  vorhanden sind, bleibt derzeit offen. Zumindest ist für morgen (Mo, 17.10.) ein nächstes Treffen 15 Uhr angesetzt. Gerade aber das Beispiel Frankfurt  a. M. wo rund 20 Zelte vorerst geduldet werden, sowie die globalen  Proteste von London bis nach Sydney, scheinen Ansporn genug zu sein, um  es auch in Berlin zu probieren, den Protest auf Dauer etablieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-YXRguEN4V9s/TpyGswAn4HI/AAAAAAAAAH4/phk0Lsy-7pk/s1600/gta.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/-YXRguEN4V9s/TpyGswAn4HI/AAAAAAAAAH4/phk0Lsy-7pk/s1600/gta.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Links:&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://occupyreichstag.blogsport.de/" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://occupyreichstag.blogsport.de/&lt;/a&gt; (Blog vom Geschehen in Berlin)&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://occupyberlin.wordpress.com/" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://occupyberlin.wordpress.com/&lt;/a&gt; (2. Blog dazu)&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://de.indymedia.org/2011/10/318117.shtml" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://de.indymedia.org/2011/10/318117.shtml&lt;/a&gt; (erster Bericht von Indymedia)&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://de.indymedia.org/2011/10/318119.shtml" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://de.indymedia.org/2011/10/318119.shtml&lt;/a&gt; (ausführlicher Bericht mit zahlreichen weiteren Verlinkungen zu Fotos von dem Aktionstag)&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.livestream.com/undergroundreports" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.livestream.com/undergroundreports&lt;/a&gt; (Livestream aus Berlin mit einigen Videos)&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.youtube.com/watch?v=Eb26NhGh_cU" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.youtube.com/watch?v=Eb26NhGh_cU&lt;/a&gt; (sehr gut gemachtes Video zur Demo)&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.youtube.com/user/KiekeMaFilmBerlin#p/u/1/3bHKu4oSXIo" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.youtube.com/user/KiekeMaFilm ... bHKu4oSXIo&lt;/a&gt; (Einsatz der Polizei gegen das erste Zelt vor dem Reichstag)&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.youtube.com/watch?v=jrJ08Uq7aK4" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.youtube.com/watch?v=jrJ08Uq7aK4&lt;/a&gt; (Video zum Ausbruch Richtung Reichstag)&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bannmeile" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Bannmeile&lt;/a&gt; (Wikipedia-Eintrag zur "Bannmeile")&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-3726202950146041380?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/3726202950146041380/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/10/erfahrungsbericht-vom-occupy-berlin.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/3726202950146041380'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/3726202950146041380'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/10/erfahrungsbericht-vom-occupy-berlin.html' title='Erfahrungsbericht vom „Occupy Berlin“-Aktionstag'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-YXRguEN4V9s/TpyGswAn4HI/AAAAAAAAAH4/phk0Lsy-7pk/s72-c/gta.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-6452228529940343748</id><published>2011-10-05T13:48:00.002+02:00</published><updated>2011-10-05T13:53:51.333+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstücke'/><title type='text'>Fundstück der 39. Kalenderwoche</title><content type='html'>(jj) Was im Koalitionsvertrag der CDU und SPD des Landes Sachsen-Anhalt  längst vereinbart wurde, soll nun auch umgesetzt werden. Die  Ganztagbetreuung für alle Kinder im Vorschulalter. Bislang dürfen Kinder  von Hartz-IV-Empfängern nur fünf Stunden in den Kindergarten. Ein  Grobkonzept wurde schon entworfen. Nun soll Mitte Oktober dem Kabinett  von Sozialminister Norbert Bischoff ein Konzept zur Novellierung des  Kinderförderungsgesetzes vorgelegt werden.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Das neue Gesetz soll aber  auch eine Abfederung für die Elternbeiträge in Mehrkindfamilien  enthalten und die Rahmenbedingungen der Erzieher und Erzieherinne sollen  verbessert werden. Eine Verbesserung des Betreuungsschlüssels sei aber  nicht vorgesehen, doch gerade dieser wäre unbedingt nötig. Stattdessen  soll pro Vollzeitstelle ein zusätzliches Stundenvolumen für die nur  mittelbaren pädagogischen Tätigkeiten geben. Zudem soll die Finanzierung  der Kinderbetreuung transparenter gestaltet werden. Der Landeszuschuss  solle nach Sprecher Holger Paech sehr konkret an die tatsächlich  anfallenden Personalkosten geknüpft werden. &lt;br /&gt;Ein Kitaplatz ist für  Kinder unheimlich wichtig, da so Bildungsbenachteiligungen abgebaut  werden können. Die Kindertageseinrichtungen bieten den Kindern eine  anregende Umgebung die ihnen die Familien zu Hause nicht unbedingt  bieten können. Frühkindliche Bildung hört nach der Kita nicht auf, so  dass Kinder die nur fünf Stunden am Tag in die Kita gehen, mit der Zeit  Bildungsrückstände, sei es bei der Sprache, Motorik usw., gegenüber den  Ganztagskindern aufweisen, sofern die Kompetenzen bei den Eltern nicht  bestehen ihre Kinder auch zu Hause zu fördern. Das soll an dieser Stelle  aber auch nicht allen Hartz 4 Familien unterstellt werden. Zudem bedarf  die emotionale Entwicklung einer vertrauten Bindung an Erwachsene.  Diese sind auch nicht in allen Familien gegeben. Auch das wäre ein  weiterer Grund für einen niedrigereren Beteuungschlüssel. Denn gerade  die Kinder, die zuhause keine optimalen Anregungen erfahren und für die  es deshalb förderlich sein soll, ganztags im Kindergarten zu sein,  brauchen dann in der Kita jemanden, der sie hört, sieht, auf sie  reagiert und liebevoll und aufmerksam mit ihnen zusammen sein kann (dies  brauchen natürlich die Kinder, die wegen langer Berufstätigkeit ihrer  Eltern einen Großteil des Tages im Kindergarten sind genauso). &lt;br /&gt;Weiterhin  wird bisher nicht beachtet, dass der Erzieherberuf außer der  alltäglichen Kinderbetreuung noch mehr Aufgaben ausmacht (Vorbereitung  der inhaltlichen Kindergartenarbeit, Elterngespräche, Vorbereitung und  Durchführung von Elternabenden, von Kindergartenfesten,  Qualitätssicherungsarbeit, Beobachtung der Kinder und Dokumentation  etc.) und diese stundenmäßig anerkannt werden müssten.&lt;br /&gt;Dass soll  heißen, dass die Wiedereinführung der Ganztagbetreuung eine wichtige  Novellierung des KiföG ist, aber ohne einen verbesserten  Personalschlüssen und somit ohne die Aufrechterhaltung bzw. Verbesserung  der Qualität in den Kitas nur bedingt sinnvoll scheint. &lt;br /&gt;Das  Kinder-Bündnis hat sich neben den im Landtag vertretenen Parteien hat  sich dafür ausgesprochen, nicht sofort, sondern schrittweise bis zum  Ende der Wahlperiode zum Ganztagsanspruch zurückzukehren und statt  dessen lieber Geld in bessere Betreuung zu investieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im  Moment zweifelt aber die SPD generell an der Finanzierbarkeit von  Bischoffs Vorschlag - und hat ganz eigene Pläne. Sozialpolitikerin Petra  Grimm-Benne etwas soll sich intern für eine Ausweitung des  Ganztagsanspruchs nur auf sieben Stunden ausgesprochen haben und die CDU  lehnt die Rückkehr des  zehnstündigen Betreuungsanspruch komplett ab.  Noch unklar seien aber auch die Mehrkosten, welche auf die Kommunen  zukommen würden und wo die für die Ausweitung der Betreuungszeiten  nötigen Erzieherinnen herkommen sollen. Die Finanzierbarkeit stellt im  Moment noch das größe Problem dar. Während das Bündnis von 45 Millionen  Euro ausgeht, haben die Grünen eine Summe von rund 54 Millionen Euro  errechnet, die auf die bislang 178 Millionen Euro Gesamtkosten  aufgestockt werden müssten. Angesichts der Haushaltslage haben daher  selbst die Linken vor vier Wochen für eine schrittweise Rückkehr zur  zehnstündigen Betreuung bis 2016 gestimmt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Weitere Empfehlungen der Kitas aus Sachsen-Anhalt an den Sozialminister  Norbert Bischoff zur Novellierung des KiföGs können auf der Seite des  Landes Sachsen-Anhalts (&lt;a class="postlink" href="http://www.sachsen-anhalt.de/index.php?id=42782" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.sachsen-anhalt.de/index.php?id=42782&lt;/a&gt;) nachgelesen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.halleforum.de/Halle-Nachrich" rel="nofollow" target="_blank"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.halleforum.de/Halle-Nachrichten/Kindergarten-Ganztagsbetreuung-fuer-alle-kommt-zurueck/33687"&gt;http://www.halleforum.de/Halle-Nachrichten/Kindergarten-Ganztagsbetreuung-fuer-alle-kommt-zurueck/33687&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&amp;amp;atype=ksArtikel&amp;amp;aid=1315819404236&amp;amp;calledPageId=987490165154" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.mz-web.de/servlet/ContentSer ... 7490165154&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-6452228529940343748?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/6452228529940343748/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/10/fundstuck-der-39-kalenderwoche.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/6452228529940343748'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/6452228529940343748'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/10/fundstuck-der-39-kalenderwoche.html' title='Fundstück der 39. Kalenderwoche'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-8492348254790885958</id><published>2011-09-20T15:47:00.015+02:00</published><updated>2011-09-21T15:53:52.129+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstücke'/><title type='text'>Fundstück zur 38. Kalenderwoche: Umweltzone Halle - eine von vielen Maßnahmen</title><content type='html'>&lt;div style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-family: Verdana; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal; margin: 0px;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small; letter-spacing: 0px;"&gt;Zur Reduzierung der Schadstoffbelastung der Luft existieren seit dem 01.09.2011 auch in Magdeburg‘s und Halle‘s Innenstadt sogenannte Umweltzonen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-family: Verdana; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal; margin: 0px;"&gt;&lt;span style="font-size: small; letter-spacing: 0px;"&gt;Eine Umweltzone ist ein in einer Stadt abgestecktes und beschildertes Gebiet, in welchem Kraftfahrzeuge (Pkw, Lkw, Busse) nur mit entsprechender grüner (oder anfangs gelber) Plakette fahren dürfen. Die Plaketten sind Indikator für den Feinstaubausstoß des Fahrzeuges. Durch die Maßnahme sollen vom motorisierten Straßenverkehr ausgehende ökologische und gesundheitliche Belastungen verringert werden.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-family: Verdana; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal; margin: 0px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small; letter-spacing: 0px;"&gt;Maßnahmen, wie eine Umweltzone, rufen schnell auch&amp;nbsp; Kritik auf den Plan. So meldeten sich vor allem die Automobil-Lobby und -Verbände (wie der ADAC) zu Wort, die vordergründig den Verkehrsfluss und nicht die Feinstaubbelastung verbessern wollen. Auf diese einseitige Sichtweise sind auch die meisten Mainstream-Medien aufgesprungen, wodurch Umweltzonen in der Öffentlichkeit oft keinen guten Ruf genießen. Auch die Stadt Halle, welche als Behörde mit der Ausgestaltung der Umweltzone beauftragt war, erklärte frühzeitig ihren Widerstand gegen die Maßnahme. Umweltverbände wie der BUND, der Verkehrsclub Deutschland (VCD) und die Deutsche Umwelthilfe forderten jedoch bereits im Mai die Stadtoberen auf, ihrer Verantwortung nachzugehen. Diese gaben schließlich nach, so dass nun auch eine Umweltzone in Halle existiert.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-family: Verdana; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal; margin: 0px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small; letter-spacing: 0px;"&gt;Die Sinnhaftigkeit der Umweltzonen ist indes wissenschaftlich abgesichert. Die Leiterin des Verkehrsbereiches der Deutschen Umwelthilfe (DUH), Dorothee Saar, erläutert dazu, dass zum Beispiel in Berlin nach der Einführung der 2. Stufe der Umweltzone (Einfahren nur noch mit grüner Plakette) eine Reduzierung von Dieselruß um knapp 60 Prozent gemessen worden ist (&lt;span class="Apple-style-span"&gt;1)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;. Die Deutsche Umwelthilfe stellt aber auch klar, im Osten der Republik gäbe es noch erheblichen Nachholbedarf an Umweltzonen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-S1HFTOpx-_M/TnidxkKzQGI/AAAAAAAAAEg/nSn-DCgLVNU/s1600/umweltzone.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="187" src="http://4.bp.blogspot.com/-S1HFTOpx-_M/TnidxkKzQGI/AAAAAAAAAEg/nSn-DCgLVNU/s320/umweltzone.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Umweltzone in Halle - kleiner geht's kaum!&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-family: Verdana; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal; margin: 0px;"&gt;&lt;span style="font-size: small; letter-spacing: 0px;"&gt;Ob eine Umweltzone wirkliche Wirkung entfalten kann, hängt vor allem an der Umsetzung dieser. In Halle gibt es genau hier Grund zur Kritik: Da die Hallenser Umweltzone im Gegensatz zur Leipziger nur im Innenstadt-Bereich Gültigkeit besitzt, ist vor allem die Ausdehnung der Zone wichtig. Zudem sollten effektive Methoden gefunden werden, die Fahrverbote für „schmutzige“ Fahrzeuge auch durchzusetzen.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-family: Verdana; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal; margin: 0px;"&gt;&lt;span style="font-size: small; letter-spacing: 0px;"&gt;Bei der derzeitigen Umsetzung bekommen so manche Fahrzeuge - wie der Smart For Two Diesel - nur eine gelbe Plakette, auch wenn der Verbrauch bei unter 3 Liter liegt. Hier eröffnen sich in der Umsetzung noch zahlreiche Verbesserungsmöglichkeiten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-family: Verdana; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal; margin: 0px;"&gt;&lt;span style="font-size: small; letter-spacing: 0px;"&gt;Um eine Umweltzone konsequent durchzusetzen, benötigt es noch eine Vielzahl weiterer Maßnahmen: Förderung und Ausbau des Fahrradverkehrs, Attraktivitätserhöhung zur Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (zB. Durch Jobtickets für Mitarbeiter der Stadtverwaltung) oder Unterstützung von CarSharing und Elektro-Mobilität.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-family: Verdana; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal; margin: 0px;"&gt;&lt;span style="font-size: small; letter-spacing: 0px;"&gt;Doch braucht es darüber hinaus weitere Schritte zur Feinstaubverringerung - seien es geeignetere Vorgaben für Industriebetriebe oder die Beschränkung der Abfallverbrennung. Denn die Umweltzone ist - wie auch in der Kurzinformation des Umweltbundesamtes zum Thema zu erwähnt - nur eine unter vielen Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität in Städten und Ballungsräumen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-family: Verdana; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal; margin: 0px; min-height: 13px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;(1)&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: x-small; letter-spacing: 0px;"&gt;h&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0px; text-decoration: underline;"&gt;ttp://www.duh.de/pressemitteilung.html?&amp;amp;no_cache=1&amp;amp;tx_ttnews[tt_news]=2677&amp;amp;cHash=a9a22b3920&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-family: Verdana; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal; margin: 0px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small; letter-spacing: 0px;"&gt;Quellen:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-family: Verdana; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal; margin: 0px;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small; letter-spacing: 0px;"&gt;h&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: x-small; letter-spacing: 0px; text-decoration: underline;"&gt;ttp://www.duh.de/pressemitteilung.html?&amp;amp;no_cache=1&amp;amp;tx_ttnews[tt_news]=2677&amp;amp;cHash=a9a22b3920&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-family: Verdana; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal; margin: 0px;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small; letter-spacing: 0px; text-decoration: underline;"&gt;http://www.umweltbundesamt.de/umweltzonen/umweltzonen.pdf&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; color: #1900ae; font-family: Verdana; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal; margin: 0px;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href="http://www.halle.de/de/Leben-Gesellschaft/Umwelt/Umweltzone/"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0px; text-decoration: underline;"&gt;http://www.halle.de/de/Leben-Gesellschaft/Umwelt/Umweltzone/&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; color: #1900ae; font-family: Verdana; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal; margin: 0px;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href="http://www.halleforum.de/Thema/Umweltzone"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0px; text-decoration: underline;"&gt;http://www.halleforum.de/Thema/Umweltzone&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; color: #1900ae; font-family: Verdana; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal; margin: 0px;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href="http://www.vcd.org/umweltzone.html"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0px; text-decoration: underline;"&gt;http://www.vcd.org/umweltzone.html&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; color: #1900ae; font-family: Verdana; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal; margin: 0px;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href="http://www.ecomed-medizin.de/sj/ufp/Pdf/aId/10890"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0px; text-decoration: underline;"&gt;http://www.ecomed-medizin.de/sj/ufp/Pdf/aId/10890&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-8492348254790885958?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/8492348254790885958/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/09/fundstuck-zur-38-kalenderwoche.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/8492348254790885958'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/8492348254790885958'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/09/fundstuck-zur-38-kalenderwoche.html' title='Fundstück zur 38. Kalenderwoche: Umweltzone Halle - eine von vielen Maßnahmen'/><author><name>Matt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10473157500955742622</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_N8_nav88y8s/StBKh8ba__I/AAAAAAAAABE/putv-ilA5Is/S220/mmtrotzki.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-S1HFTOpx-_M/TnidxkKzQGI/AAAAAAAAAEg/nSn-DCgLVNU/s72-c/umweltzone.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-2597172167387029821</id><published>2011-09-11T15:12:00.000+02:00</published><updated>2011-09-11T15:12:30.790+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Veranstaltungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mitmachen'/><title type='text'>Gemeinsamer Ausstellungsbesuch „Neofaschismus in Deutschland“ am Dienstag (13.09)</title><content type='html'>&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:WordDocument&gt;   &lt;w:View&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:Zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:HyphenationZone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:Compatibility&gt;    &lt;w:BreakWrappedTables/&gt;    &lt;w:SnapToGridInCell/&gt;    &lt;w:WrapTextWithPunct/&gt;    &lt;w:UseAsianBreakRules/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:BrowserLevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt; /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:"Times New Roman";}&lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;  &lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Wir treffen uns am &lt;b&gt;Dienstag (13.09) um 13.00 Uhr&lt;/b&gt; zu einem gemeinsamen Besuch der Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“ an der Gedenkstätte „Roter Ochse“, Am Kirchtor 20 b in Halle (Saale). Alle Interessierten sind herzlich eingeladen die Ausstellung gemeinsam mit uns zu besuchen und den SDS.MLU etwas besser kennen zu lernen.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;/div&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Die Schau „Neofaschismus in Deutschland“ informiert auf Tafeln mit Fotos und Texten über Ideologie und Praxis des organisierten Rechtsextremismus in der Bundesrepublik und benennt Ursachen für die Ausbreitung rassistischen, nationalistischen und militaristischen Denkens und Handelns.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Wanderausstellung wurde vom Bundesvorstand der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Antifaschistinnen e.V. (VVN-BdA) mit Unterstützung der Vereinigten Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Landesbezirk Nord, erarbeitet.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-2597172167387029821?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/2597172167387029821/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/09/gemeinsamer-ausstellungsbesuch.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/2597172167387029821'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/2597172167387029821'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/09/gemeinsamer-ausstellungsbesuch.html' title='Gemeinsamer Ausstellungsbesuch „Neofaschismus in Deutschland“ am Dienstag (13.09)'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-7048644308281555011</id><published>2011-09-06T00:03:00.002+02:00</published><updated>2011-09-06T00:05:34.622+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuelles'/><title type='text'>Der SDS empfiehlt den Cristopher Street Day 2011</title><content type='html'>"Straßenfest am 10. September auf dem Markt - Motto:Vielfalt bereichert!&lt;br /&gt;Am   Sonnabend, dem 10. September 2011 findet auf dem Marktplatz der  Christopher   Street Day (CSD) in Halle statt, der gemeinsam vom  Begegnungs-und   Beratungs-Zentrum „lebensart" e.V. und der &lt;a href="http://www.halle.aidshilfe.de/" target="_blank"&gt;AIDS-Hilfe Halle/Sachsen-Anhalt   Süd e.V.&lt;/a&gt; veranstaltet wird.&lt;br /&gt;Der   CSD ist der internationale Aktions-und Feiertag von Lesben,  Schwulen,   Bisexuellen, Transgender und deren Angehörigen und  FreundInnen. Er erinnert   an den Aufstand vom 28. Juni 1969 in der  Christopher Street in New York, bei   dem sich Schwule, Lesben und  Transsexuelle gegen staatliche Repressionen und   Willkür erstmalig  vereint zur Wehr gesetzt haben. In vielen Städten der   Bundesrepublik  sowie weltweit finden über den ganzen Sommer CSD's statt, auf   denen  die rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung eingefordert wird.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Wie in den Jahren zuvor soll auch in Halle wieder ein  eindrucksvolles Zeichen in der   Öffentlichkeit gegen Homophobie und  Diskriminierung bzw. für die Anerkennung   und Wertschätzung der  Vielfalt sexueller Orientierungen, geschlechtlicher Identitäten und  verschiedener   Beziehungs-und Familienformen gesetzt werden.&lt;br /&gt;Der   CSD Halle steht in diesem Jahr unter dem Motto „Vielfalt bereichert!",   gemeinsam &lt;a href="http://www.bbz-lebensart.de/CMS/index.php?page=forderungen"&gt;mit dem CSD Magdeburg wurden politische Forderungen aufgestellt."&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weitere Informationen über den CSD findet ihr &lt;a href="http://www.bbz-lebensart.de/CMS/index.php?page=csd-2011"&gt;auf der Hompage des BBZ lebensart e.V.&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-7048644308281555011?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/7048644308281555011/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/09/der-sds-empfiehlt-den-cristopher-street.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/7048644308281555011'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/7048644308281555011'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/09/der-sds-empfiehlt-den-cristopher-street.html' title='Der SDS empfiehlt den Cristopher Street Day 2011'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-8423480077152124063</id><published>2011-08-30T09:31:00.000+02:00</published><updated>2011-08-30T09:31:55.731+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Veranstaltungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstücke'/><title type='text'>Fundstück der 35.Kalenderwoche</title><content type='html'>Als vor 20 Jahren, in der Woche vom 17. bis 22. September 1991, Steine  und Brandflaschen auf die Unterkünfte von VertragsarbeiterInnen und  Asylsuchenden in Hoyerswerda flogen, haben viele BürgerInnen  applaudiert. Angeheizt durch die Berichterstattung in den regionalen  Medien begannen am 17. September die Angriffe nach einer  Auseinandersetzung auf einem Wochenmarkt von etwa 15 Nazis mit Menschen  vietnamesischer Herkunft, welche Zigaretten verkauften.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt; Die Betroffenen  flüchteten in das VertragsarbeiterInnenwohnheim, wobei sich einige der  BewohnerInnen legitimerweise gegen die Nazis wehrten, welche nun vor dem  Haus standen. Im Laufe der folgenden fünf Tage belagerten mehrere  hundert Menschen  die Wohnheime, skandierten „Deutschland den Deutschen -  Ausländer raus“ und versetzten die BewohnerInnen in Angst und  Schrecken. Die Polizei sah sich nicht im Stande, diese Angriffe zu  beenden. Sämtliche Menschen aus den Unterkünften mussten evakuiert  werden und wurden als deren Folge zur „freiwilligen Ausreise“ nach  Frankfurt am Main geschafft oder fanden Zuflucht im Kirchenasyl bzw. bei  autonomen Gruppen in Berlin. Der rassistische Mob hatte gesiegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hoyerswerda  wurde zu einer Hochburg der Nazis. Nach dem die VertragsarbeiterInnen  und Asylsuchenden vertrieben waren, richtete sich die Gewalt der Rechten  gegen die, welche offen links oder alternativ auftraten: ein besetztes  Haus, der linksalternative Jugendclub „Laden“, das Umweltzentrum und die  Grünen wurden regelmäßig angegriffen. Ihren traurigen Höhepunkt fand  die Gewalt der Nazis in und um Hoyerswerda in zwei Morden. Im Oktober  1992 provozierten sie DiskobesucherInnen in Geierswalde bei Hoyerswerda  mit rassistischen Parolen. Als die Nazis daraufhin ausgebuht wurden,  reagierten sie mit Gewalt. Mit drei Schlägen mit einer Holzlatte tötete  dabei ein 17-jähriger Waltraud Scheffler, die in der Diskothek als  Kellnerin arbeitete. Nur wenige Monate später griffen im Februar 1993  Nazis mit dem Ruf „Schlagt die Zecken tot!“ eine alternative Party in  Hoyerswerda an. Sie schlugen  Mike Zerna nieder und kippten einen  Transporter auf ihn. Der 22-jährige verstarb an seinen Verletzungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das  rassistische Pogrom von Hoyerswerda war der Auftakt zu einer ganzen  Reihe rassistischer Übergriffe, die sich z.B. in Rostock-Lichtenhagen,  Solingen oder Mölln ereigneten. Nicht zu schweigen von den unzähligen  Opfern faschistischer Gewalt seit 1990 wie Jorge Gomondai aus Dresden,  Silvio Meier aus Berlin oder Alberto Adriano aus Dessau. In Folge der  Angriffe wurde 1993 das Grundrecht auf Asyl aus Art. 16 GG praktisch  abgeschafft – der Asylkompromiss wurde getragen von allen im Bundestag  vertretenen Fraktionen, außer den (kleineren) Fraktionen PDS/Linke Liste  und Bündnis 90/Die Grünen. Der Hass auf der Straße manifestierte sich  in Gesetzesform und wirkt bis heute nach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15 Jahre nach den  Ereignissen im Herbst 1991 erinnerte irgendwo in Hoyerswerda eine Stele  mit der Aufschrift „im Gedenken an die extremistischen Ausschreitungen“  an diese Tage. Doch in Hoyerswerda wüteten eben nicht nur Anhänger der  vermeintlichen „extremen Rechten“. Vor den Heimen der ehem.  VertragsarbeiterInnen und Asylsuchenden tobte ein rechter  BürgerInnenmob, bestehend aus Mitgliedern der Mehrheitsgesellschaft.  Darunter jene, die sich als Neonazis verstanden, aber eben auch „ganz  normale Deutsche“: NachbarInnen und KollegInnen. Die Schuldabwehr der  Stadt damals und heute ist allgegenwärtig, die Aufarbeitung der  Geschehnisse steht immer noch am Anfang. Ein erster Schritt kann damit  getan werden die Dinge beim Namen zu nennen: was im September 1991  geschah, sollte klar als rassistisches Pogrom bezeichnet werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die  “Initiative Pogrom 91” wird in einem Vortrag am 6.09.2011 ab 19.00 Uhr  in der Reil78 in Halle (Saale) die damaligen Ereignisse noch einmal  Revue passieren lassen und sich kritisch mit der vorherrschenden  Gedenkpolitik der Stadt auseinandersetzen. Außerdem soll auch auf die  Aktivitäten anlässlich des 20. Jahrestages der Pogrome aufmerksam  gemacht werden. Anschließend ist eine Vorführung der beiden Filme “Das  Hoyerswerda Syndrom" (1996, ca. 52min) und  „Viele habe ich erkannt  -Gedächtnisprotokoll eines mosambikanischen Kontraktarbeiters aus  Hoyerswerda" (1992, 25 min) geplant, in der vor allem die Betroffenen  von damals zu Wort kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://pogrom91.tumblr.com/dokumentation" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://pogrom91.tumblr.com/dokumentation&lt;/a&gt; - Dokumentationsarchiv der Gruppe „Pogrom 91“ zu den Geschehnissen im September 1991 und deren nachfolgender Rezeption&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.cafemorgenland.net/archiv/2011/201_08_17_hoyerswerda.html" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.cafemorgenland.net/archiv/20 ... werda.html&lt;/a&gt; - Text der Gruppe „Café Morgenland“ zum 20.Jahrestag des rassistischen Pogroms in Hoyerswerda&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://pogrom91.tumblr.com/post/8729935532/interview-auf-radio-corax-hoeren" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://pogrom91.tumblr.com/post/8729935 ... rax-hoeren&lt;/a&gt; - Interview der Gruppe „Pogrom 91“ bei Radio Corax&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.podcast.de/episode/860587/17_Hoyerswerda" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.podcast.de/episode/860587/17_Hoyerswerda&lt;/a&gt; -Beitrag von Leona Frommelt für das “Kalenderblatt” der Deutschen Welle zum 17. September 1991&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-8423480077152124063?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/8423480077152124063/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/08/fundstuck-der-35kalenderwoche.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/8423480077152124063'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/8423480077152124063'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/08/fundstuck-der-35kalenderwoche.html' title='Fundstück der 35.Kalenderwoche'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-2191082644839193669</id><published>2011-08-28T23:52:00.002+02:00</published><updated>2011-08-28T23:57:39.917+02:00</updated><title type='text'>Filmabend mit der Linksjugend</title><content type='html'>In fast eigener Sache möchten wir euch auf eine Veranstaltung der &lt;a href="http://www.linksjugend-solid-halle.blogspot.com/"&gt;Linksjugend['solid] Halle&lt;/a&gt; hinweisen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 6.9.2011 veranstaltet die Linksjugend['solid] Halle ab 18 Uhr im Zazie einen kostenlosen  Filmabend: gezeigt wird die Welle. Alle sind herzlich eingeladen  vorbeizukommen und anschließend mit uns zu diskutieren. Wer Interesse  hat, melde sich doch bitte kurz unter der &lt;a href="mailto:linksjugend.solid.halle@googlemail.com"&gt;Emailadresse&lt;/a&gt;, die Leute vom Zazie wüssten gern, mit wievielen sie rechnen müssen.&lt;br /&gt;Es wird auch eine kleine Spendenammlung für &lt;a href="http://www.vivaconagua.org/index.htm"&gt;Viva con Agua&lt;/a&gt; durchgeführt um Wasserprojekte in aller Welt zu unterstützen. Alle sind natürlich dazu aufgerufen dabei mitzuwirken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;ZAZIE Kino - Bar&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Kleine Ullrichstr. 22&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;06108 Halle (Saale)&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-qkUV59OsZkQ/Tlq3zKHEj7I/AAAAAAAAAH0/fOu8yRrkVHc/s1600/plakat1_web.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://3.bp.blogspot.com/-qkUV59OsZkQ/Tlq3zKHEj7I/AAAAAAAAAH0/fOu8yRrkVHc/s320/plakat1_web.jpg" width="226" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Die Welle - ein Film von Dennis Gansel&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=3832075985824786838&amp;amp;postID=2191082644839193669" name="more"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Rainer Wenger ist Lehrer an einem deutschen  Gymnasium. Er soll in einer Projektwoche dasThema Autokratie  durchnehmen. Die Klasse bezweifelt, dass eine Diktatur wie in  Nazideutschland heute noch möglich wäre. Der Lehrer beginnt spontan ein  Experiment. Die Schüler müssen ihnfortan mit Herr Wenger ansprechen, bei  jeder Wortmeldung aufstehen, gerade sitzen. Die Klasse macht mit und  nimmt die Regeln der nächsten Tage mit wachsender Begeisterung auf: eine  Uniform, ein Logo, ein gemeinsamer Gruß. Die Bewegung nennt sich jetzt  „Die Welle“.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Rainer Wenger ist an jedem Tag der Woche  aufs Neue überrascht, wie kritiklos und euphorisch die Schüler für die  Bewegung sind. Sein Kurs bekommt Zuwachs, die Teilnehmer sind engagiert.  Der Außenseiter Tim ernennt sich zu Wengers Leibwächter. Die bislang  beliebte Individualistin Karo wird jetzt ausgegrenzt, denn sie trägt das  weiße Hemd der Bewegung nicht. Gegen Ende der Woche häufen sich  gewalttätige Vorfälle: Karo und Wengers Ehefrau drängen den Lehrer, das  Experiment abzubrechen.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;In den  Gesellschaften der Welt kommt es zu großen Umbrüchen, während in anderen  Ländern Freiheiten erkämpft werden, erstarken in Europa autoritäre  Strömungen erneut. Wie leicht autoritäres Gedankengut unser Handeln  durchdringen kann, zeigt die Welle. Die neuesten Umbrüche in aller Welt  führen uns vor Augen, welche Bedeutung neue Medien und das Internet für  unsere Zeit haben. Deshalb wollen wir euch diese Thematiken in zwei  Veranstaltungen näher bringen. Abschließen wollen wir unsere Reihe mit  dem Stadtjugendtag, bei dem wir einen Workshop zum Umgang mit Neonazis  und eine Stadtführung durch das “Rote Halle” anbieten werden.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;27.09.2011 - Podiumsveranstaltung mit Jan Wagner “Jugendmedienschutz”&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;05.10.2011 - Podiumsveranstaltung mit Petra Sitte “Internetenquete”&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;15.10.2011 - Stadtjugendtag 2011 mit Workshop, alternativer Stadtführung und Film.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Ausschlussklausel: Die Veranstalter/innen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;und  Personen, die&amp;nbsp; rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören,  der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit  durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder&amp;nbsp; sonstige &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;oder von dieser auszuschließen.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-2191082644839193669?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/2191082644839193669/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/08/filmabend-mit-der-linksjugend.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/2191082644839193669'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/2191082644839193669'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/08/filmabend-mit-der-linksjugend.html' title='Filmabend mit der Linksjugend'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-qkUV59OsZkQ/Tlq3zKHEj7I/AAAAAAAAAH0/fOu8yRrkVHc/s72-c/plakat1_web.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-7599407832234141026</id><published>2011-08-17T21:20:00.001+02:00</published><updated>2011-08-17T21:20:38.263+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lesenswertes'/><title type='text'>Auszüge aus "Tiere essen"</title><content type='html'>&lt;b&gt;Was ist die „Artengrenze“ und warum wir Tiere auch als Tiere behandeln sollten&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(sw)  Im Folgenden werden zwei Auszüge aus dem Buch „Tiere essen“ von J. S.  Foer präsentiert. Sie werden nicht kommentiert, weil sich jede/r Lesende  selbst eine Meinung zu dem Thema machen soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„&lt;i&gt;Artengrenze&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Zu  sagen, dass Berlin in Knut verliebt gewesen sei, wäre eine absolute  Untertreibung. […] Zu Knuts erstem Auftritt in der Öffentlichkeit  erschienen 400 Journalisten, weitaus mehr als zum EU-Gipfel, der  gleichzeitig stattfand. […] Als ein Tierschützer &lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;die Frage stellte –  rein hypothetisch, wie er später betonte - ob es nicht besser sei, ein  Tier einzuschläfern, als es unter solchen Bedingungen großzuziehen,  gingen Schulkinder auf die Straße und skandierten: ‚Lasst Knut leben!‘.  […]&lt;br /&gt;Wenn man Knut besucht und Hunger bekommt, gibt es ein paar Meter  neben seinem Gehege eine Bude, die ‚Knutwurst‘ verkauft. Sie besteht aus  dem Fleisch von Schweinen aus Massentierhaltung, die mindestens so  intelligent sind wie Knut und unsere Aufmerksamkeit genauso verdient  haben wie er. Das ist die Artengrenze“ (S. 58f.).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„&lt;i&gt;Ich bin der Typ, der mitten in der Nacht in eine Farm einsteigt&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Ich  bin nicht radikal. […] Aber Massentierhaltung ist ein Thema, das jeden  angeht – etwas, worüber die meisten vernünftigen Menschen sich einig  wären, würden sie die Wahrheit kennen. […] Die erste Farm, in die ich  nachts eingestiegen bin, war eine Legebatterie, vielleicht eine Million  Hennen. Sie steckten in Käfigen mehreren Etagen übereinander. […] Es hat  mich wirklich verändert, festzustellen, dass ein qualvolles Leben  schlimmer ist als ein qualvoller Tod. Diese Farm war so schrecklich,  dass ich annahm, auch sie müsste eine Ausnahme sein. […] Also stieg ich  in eine weitere Farm ein, eine Putenfarm. Rein zufällig war ich nur ein  paar Tage vor der Schlachtung dort, die Putenwaren also voll  ausgewachsen und standen dicht an dicht. Man konnte den Boden nicht mehr  sehen. Die Tiere waren total aus dem Häuschen, haben mit den Flügeln  geschlagen, gekreischt, nach einander gehackt. Überall waren tote und  halb tote Vögel. […]&lt;br /&gt;Massentierbetriebe berechnen genau, wie dicht am  Tod sie die Tiere halten können, ohne sie tatsächlich umzubringen. Das  ist das Geschäftsmodell. Wie rasant man ihr Wachstum beschleunigen kann,  wie eng man sie packen kann, wie viel oder wenig sie fressen, wie krank  sie sein können, ohne zu sterben. […] Wenn ich das Logo einer Firma  missbrauche, kann ich dafür ins Gefängnis kommen; wenn eine Firma eine  Milliarde Vögel misshandelt, dann schützt das Gesetz nicht die Vögel,  sondern das Recht der Firma, zu tun, was sie will. So sieht es mit den  Tierrechten aus. […]&lt;br /&gt;Wir leben einer Welt, in der es normal ist,  Tiere wie Holzklötze zu behandeln, und es als radikal gilt, Tiere wie  Tiere zu behandeln. […] Guck dir an, was wir als Gesellschaft den Tieren  angetan haben, sobald wir die technischen Möglichkeiten dazu hatten.  Guck, was wir im Namen des ‚Tierschutzes‘ und der ‚Menschlichkeit‘  wirklich tun. Und dann überleg dir, ob du immer noch Fleisch essen  willst“ (S. 109-113).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus: FOER, Jonathan Safran 2010. Tiere essen. Köln: Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, 6. Auflage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-o2BfZNlrDTk/TkwUOYoqVOI/AAAAAAAAAHw/8ZKF6N66plg/s1600/51hJzp9XOIL._SL500_AA300_.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/-o2BfZNlrDTk/TkwUOYoqVOI/AAAAAAAAAHw/8ZKF6N66plg/s1600/51hJzp9XOIL._SL500_AA300_.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-7599407832234141026?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/7599407832234141026/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/08/auszuge-aus-tiere-essen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/7599407832234141026'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/7599407832234141026'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/08/auszuge-aus-tiere-essen.html' title='Auszüge aus &quot;Tiere essen&quot;'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-o2BfZNlrDTk/TkwUOYoqVOI/AAAAAAAAAHw/8ZKF6N66plg/s72-c/51hJzp9XOIL._SL500_AA300_.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-1587112256497977223</id><published>2011-07-18T22:07:00.001+02:00</published><updated>2011-07-18T22:08:37.726+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuelles'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstücke'/><title type='text'>Fundstück der 29.Kalenderwoche</title><content type='html'>&lt;div class="quotecontent"&gt;„Die Facebook-Trottel von der CDU“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(ag)  Dies ist kein Ausspruch aus linken Kreisen, wie mensch vielleicht auf  den ersten Blick vermuten könnte. Nein, so titelte die Hamburger  Morgenpost unlängst in einem Artikel über die CDU und ihr schwieriges  Verhältnis zu sozialen Netzwerk, wie z.B. Facebook. &lt;br /&gt;Denn seit Tagen erfreuen sich CDU-Sommerfeste wachsender Beliebtheit in der Facebook-Gemeinde.&lt;br /&gt;Angefangen  hat alles bei einer Teenagerin aus Hamburg. Sie ist vor kurzem 16  geworden und wollte dies mit einigen Freunden feiern, zeitgemäß lud sie  via Facebook ein. Beim Teilen der Einladung machte sie jedoch&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;einen  kleinen, aber entscheidenden Fehler – anstatt die Einladung nur für ihre  Freunde sichtbar zu machen, erstellte sie eine öffentliche  Veranstaltung. Und schon hatte sie den Party-Salat, 15.000 Menschen  hatten ihr Kommen im Internet zugesagt, immerhin 1600 sind dann auch  wirklich gekommen und feierten und randalierten in der beschaulichen  Vorstadtsiedlung.&lt;br /&gt;Bundesweit nimmt die Zahl dieser „Facebook-Partys“  zu und oftmals wird eben nicht nur zusammen gefeiert, sondern es kommt  auch zu Vandalismus und Randale. Aber CDU-Mann Wolfgang Schünemann,  Innenminister von Niedersachsen, weiß Abhilfe ganz in CDU-Manier –  verbieten! Er plädierte vor einigen Tagen dafür, Facebook-Partys zu  verbieten, sollten sie ein Sicherheitsproblem darstellen, in  Extrem-Fällen soll sogar das Einladen zu einer Veranstaltung untersagt  werden.&lt;br /&gt;Eine prima Idee, kann er doch gleich bei seiner eigenen  Partei anfangen. Denn nicht nur Tessa hat ein Problem mit ungebetenen  Gästen, auch vielen CDU-Sommerfesten steht ein unerwartet großer  BesucherInnen-Ansturm bevor. Beim CDU – Kartoffelfest in Merenberg haben  immerhin 2000 Menschen online zugesagt. Das traditionelle Sommerfest  der CDU Hasloh wurde mittlerweile abgesagt, auch hier wollten etwa 3500  Menschen kommen, die wahrscheinlich nicht alle in die Hasloher Scheune  gepasst hätten. Mensch könnte diese Wendung Ironie des Schicksals  nennen.&lt;br /&gt;Viel eher lässt es aber auf die fehlende Medien-Kompetenz in  weiten Teilen der CDU schließen. Es herrscht bei vielen CDU-Mitgliedern,  auch in hohen Positionen, Unverständnis über die Relevanz von sozialen  Netzwerken in der heutigen Gesellschaft. Und was mensch nicht  kontrollieren kann, das wird eben verboten, so einfach.&lt;br /&gt;Ein anderer  Vorschlag kommt von Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU).  Sie forderte einen “ Internetführerschein“ für Jugendliche. In einem  Kurs sollen Teenies erst einmal lernen, wie z.B. Facebook richtig  bedient wird. &lt;span style="color: black;"&gt;An sich eine super Idee, da  der gekonnte Umgang mit neuen Medien wichtig für junge Menschen ist.  Aber die ersten „Fahrstunden“ sollten&lt;/span&gt; wohl reihenweise mit den  „Facebook-Trotteln von der CDU“ gefüllt sein, sonst werden wohl noch  einige CDU-Sommerfeste in nächster Zeit platzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.mopo.de/hamburg/panorama/die-facebook-trottel-von-der-cdu/-/5067140/8665458/-/" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.mopo.de/hamburg/panorama/die ... 8665458/-/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.stern.de/panorama/sommerfest-in-hasloh-wie-die-cdu-zur-facebook-party-lud-1705187.html" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.stern.de/panorama/sommerfest ... 05187.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://nachrichten.rp-online.de/panorama/cdu-tappt-in-die-facebook-falle-1.1333707" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://nachrichten.rp-online.de/panoram ... -1.1333707&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/hannover/facebook449.html" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.ndr.de/regional/niedersachse ... ok449.html&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-1587112256497977223?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/1587112256497977223/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/07/fundstuck-der-29kalenderwoche.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/1587112256497977223'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/1587112256497977223'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/07/fundstuck-der-29kalenderwoche.html' title='Fundstück der 29.Kalenderwoche'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-2498676701379019324</id><published>2011-07-12T19:03:00.005+02:00</published><updated>2011-07-13T14:11:16.948+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstücke'/><title type='text'>Fundstück der 28. Kalenderwoche</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana,'Trebuchet MS',Arial,sans-serif; font-size: 13px; line-height: 18px;"&gt;(fl) Dass sich BundesverfassungsrichterInnen in selbiger Funktion außerhalb von Urteilen über das Zustandekommen oder in diesem Fall eher Nichtzustandekommen von Gesetzen äußeren, entspricht selten der gängigen Praxis. Nun ist es doch geschehen. Laut einem Bericht der FAZ.NET ist das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) über die Tatsache verärgert, dass die vom BVerfG gesetzte Frist, ein neues Bundeswahlgesetz bis zum 30.06.2011 zu erlassen, nicht eingehalten wird und jetzt auch tatsächlich nicht wurde.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana,'Trebuchet MS',Arial,sans-serif; font-size: 13px; line-height: 18px;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana,'Trebuchet MS',Arial,sans-serif; font-size: 13px; line-height: 18px;"&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="font-family: Times; font-size: medium; line-height: normal; margin: 0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana,'Trebuchet MS',Arial,sans-serif; font-size: 13px; line-height: 18px;"&gt;Hintergrund ist, dass das BVerfG 2008* Teile des Bundeswahlgesetzes für verfassungswidrig erklärt hat, da es nicht mit Artikel 38 Absatz 1 Satz 1 Grundgesetz** vereinbar sei. Das betrifft die Teile, welche sich mit dem Verhältnis der Erst- zur Zweitstimme eines jeden Wählers befassen. Insbesondere ging es um den Effekt, besser gesagt die „Paradoxie“, des so genannten negativen Stimmengewichts, das auftreten kann, wenn ein Zugewinn an Zweitstimmen (Landeslisten der Parteien) zu einem Mandatsverlust bei genau der Partei führt oder genau umgekehrt ein Verlust an Zweitstimmen zu einem Mandatsgewinn führen kann. Ein Grund liegt in der Regelung des jetzt nicht mehr gültigen Bundeswahlgesetzes, dass, wenn eine Partei mehr Direktmandate (über die Erststimme zu wählen) in einem Land gewonnen hat, als ihr nach dem Verhältnis der Zweitstimmen an Sitzen für dieses Land zustehen, diese nicht „anrechenbaren“ Direktmandate erhalten blieben. Diese Überhangmandate verhelfen dann der entsprechenden Partei zu mehr Sitzen im Bundestag, ohne dass sie im Gegensatz zu den Landtagen ausgeglichen werden. Dabei widersprach die ursprüngliche Regelung insbesondere dem Wahlgrundsatz der Gleichheit (der Stimmen), da je nach Konstellation die gleiche Stimme zu unterschiedlichen Ergebnissen führen kann und die Stimmen der Länder zueinander unterschiedliches Gewicht haben können.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br style="margin: 0px; padding: 0px;" /&gt;Schon zur damaligen Urteilszeit sah sich das BVerfG dem Problem ausgesetzt, entscheiden zu müssen, wie es sich zur Wahl zum 16. Deutschen Bundestag verhält. Es führte aus, dass es sich nur um eine geringe Anzahl an Mandaten handele, die dieser Fehler anhaftete, und es damit nicht gerechtfertigt wäre den 16. Deutschen Bundestag wieder aufzulösen. In Bezug auf die Wahl zum 17. Deutschen Bundestag, die ein Jahr nach Verkündung des Urteils folgen sollte, war es aus der Sicht des BVerfG notwendig, mehr als ein Jahr Zeit zu geben, ein neues Gesetz zu stricken. Es meinte, es stünde zu befürchten, dass das neue Gesetz unausgegoren würde.&amp;nbsp;&lt;br style="margin: 0px; padding: 0px;" /&gt;&lt;br style="margin: 0px; padding: 0px;" /&gt;Mensch könnte im besten Fall sagen, dass es nicht schön aber notwendig ist, wenn ein eigentlich nicht vollständig legitimiertes Parlament drei Jahre Zeit bekommt so ein hochkomplexes Thema sinnvoll zu bearbeiten.&amp;nbsp;&lt;span style="margin: 0px; padding: 0px;"&gt;Aber das reicht nicht, denn hier wurde die eigentliche Bedingung, nämlich, dass das auf eigentlich ungültigen Wahlrecht gewählte Parlament, ein neues Bundeswahlgesetz in der gesetzten Frist zu erarbeiten, nicht eingehalten wurde. Zu bedenken bleibt das dieses eigentlich ungültige Wahlrecht nur für den 16. und 17. Bundestag vom BVerfG künstlich am Leben gehalten.&lt;/span&gt;&amp;nbsp;Aber welche Frage stellt sich jetzt? Die Frage welche Wirkung dieses Urteil jetzt hat? Wenn das BVerfG eine Frist setzt, dann muss es auch einen Grund geben. Mensch könnte daraus schlußfolgern, dass es die Legitimität des 16. und 17. Parlaments an dieser Fristeinhaltung hänge. Dann ist diese aber seit 01.07.2011 abgelaufen und alles was jetzt passiert, ist auf parlamentarischen Wege unheilbar. Eine andere Frage, die sich natürlicherweise stellt, ist, was passiert, wenn die Regierung auseinander bricht und es zu Neuwahlen käme? Diese wären theoretisch nicht möglich, wenn nicht das BVerfG schon früher entschieden hätte, dass auch von einem verfassungswidrig gewählten Parlament erlassene Gesetze Gültigkeit haben können.&lt;br style="margin: 0px; padding: 0px;" /&gt;&lt;br style="margin: 0px; padding: 0px;" /&gt;Aber was ist das denn für ein Zustand, dass sich eine Volksvertretung in eine solche Lage manövriert? Normalerweise dürfte ein nicht legitimiertes Parlament keine Gesetze mehr beschließen, zumindest nicht über den 01.07.2011 hinaus und damit auch nicht das Bundeswahlgesetz. Die einzige voll-legitime Lösung wäre, dass es eine Volksabstimmung über das Bundeswahlgesetz gibt. Danach müsste das Parlament aufgelöst werden, um es anschließend nach allen Regeln der rechtlichen und demokratischen Kunst neu zu wählen.&lt;br style="margin: 0px; padding: 0px;" /&gt;&lt;br style="margin: 0px; padding: 0px;" /&gt;Da im Vorgenannten das Parlament als Ganzes für den Zustand verantwortlich gemacht wird, sollte an der Stelle noch das eine oder andere klargestellt werden. Der Hauptgrund dieses Zustands liegt in dem Geschacher der Koalitionsparteien CDU/CSU und FDP. Die Unionsfraktion hatte ihren ursprünglich Gesetzesentwurf auf Grund einer FDP-Ablehnung überarbeiten müssen. Der Entwurf hätte sonst dazu geführt, dass die FDP in kleineren Bundesländern kein Mandat mehr hätte erringen können. Aber auch die Union ist vom Ursprung her nicht unschuldig, denn nach Ansicht der Opposition liegt das Problem in den Überhangmandaten – was auch nicht ganz unbegründet ist – welche die Union aber nicht antastet. Ist ja auch verständlich, hat sie doch bei der letzten Bundestagswahl alle Überhangmandate gehabt. Dies sind „nur“ die Möglichkeiten, die auch belegt werden können. Interessant aber schlimm erscheinen die, die mensch nur vermuten kann. Schon direkt nach der Bundestagswahl 2009 bekam die Koalition nichts auf die Reihe. Als Mitglied der Regierung stellte mensch dann vielleicht fest, dass es sich doch einfacher Leben ließe, wenn die Frist versäumt würde, um dann mit der Angst vor illegitimen Neuwahlen zu drohen. Oder es wird bezweckt, dass sich das BVerfG frühzeitig meldet, um eine Regelung „aufzuzwingen“, sodass jeglicher Frieden gewahrt würde.&lt;br style="margin: 0px; padding: 0px;" /&gt;&lt;br style="margin: 0px; padding: 0px;" /&gt;So oder so, auch ohne die Hypothesen ist es nicht nur eine „Schande des Parlaments“, es ist ein neuer Tiefpunkt für die Demokratie. Es wundert auch nicht, dass selbst von der Linken in letzter Zeit keine größeren Verlautbarungen nach dem Rücktritt der Regierung kommen. Wie aufgezeigt, wäre dies der Super-Gau des deutschen Parlamentarismus und dann bleibt die Frage, was noch alles Unmögliche möglich ist.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana,'Trebuchet MS',Arial,sans-serif; font-size: 13px; line-height: 18px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana,'Trebuchet MS',Arial,sans-serif; line-height: 18px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: verdana,'Trebuchet MS',Arial,sans-serif; line-height: normal;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: xx-small;"&gt;* Urteil vom 03.07.2008, Aktenzeichen: 2 BvC 1/07 und 2 BvC 7/07&lt;br style="margin: 0px; padding: 0px;" /&gt;** Art. 38 I 1 GG: Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt.&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: xx-small;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana,'Trebuchet MS',Arial,sans-serif; line-height: 18px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: verdana,'Trebuchet MS',Arial,sans-serif; line-height: normal;"&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.bverfg.de/" rel="nofollow" style="color: #2180bc; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none;" target="_blank"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: xx-small;"&gt;http://www.bverfg.de/&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: xx-small;"&gt;&lt;br style="margin: 0px; padding: 0px;" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.faz.net/artikel/C30923/wahlrecht-karlsruhe-ruegt-die-koalition-30442870.html" rel="nofollow" style="color: #2180bc; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none;" target="_blank"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: xx-small;"&gt;http://www.faz.net/artikel/C30923/wahlr ... 42870.html&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: xx-small;"&gt;&lt;br style="margin: 0px; padding: 0px;" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.tagesspiegel.de/politik/keine-aenderung-des-wahlrechts-bis-ende-juni/4301424.html" rel="nofollow" style="color: #2180bc; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none;" target="_blank"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: xx-small;"&gt;http://www.tagesspiegel.de/politik/kein ... 01424.html&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: xx-small;"&gt;&lt;br style="margin: 0px; padding: 0px;" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.sueddeutsche.de/politik/kein-gueltiges-wahlgesetz-in-deutschland-die-schande-des-parlaments-1.1109514" rel="nofollow" style="color: #2180bc; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none;" target="_blank"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: xx-small;"&gt;http://www.sueddeutsche.de/politik/kein ... -1.1109514&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: xx-small;"&gt;&lt;br style="margin: 0px; padding: 0px;" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.faz.net/artikel/C30923/wahlrecht-karlsruhe-ruegt-die-koalition-30442870.html" rel="nofollow" style="color: #2180bc; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none;" target="_blank"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: xx-small;"&gt;http://www.faz.net/artikel/C30923/wahlr ... 42870.html&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: xx-small;"&gt;&lt;br style="margin: 0px; padding: 0px;" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.faz.net/artikel/C30923/streit-ueber-wahlrecht-opposition-befuerchtet-staatskrise-30431489.html" rel="nofollow" style="color: #2180bc; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none;" target="_blank"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: xx-small;"&gt;http://www.faz.net/artikel/C30923/strei ... 31489.html&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-2498676701379019324?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/2498676701379019324/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/07/fundstuck-der-28-kalenderwoche.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/2498676701379019324'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/2498676701379019324'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/07/fundstuck-der-28-kalenderwoche.html' title='Fundstück der 28. Kalenderwoche'/><author><name>Matt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10473157500955742622</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_N8_nav88y8s/StBKh8ba__I/AAAAAAAAABE/putv-ilA5Is/S220/mmtrotzki.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-9059149895488360525</id><published>2011-07-12T18:59:00.001+02:00</published><updated>2011-07-12T19:00:57.659+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuelles'/><title type='text'>Gemeinsame Pressemitteilung der Hochschulgruppen DIE LINKE.SDS aus Chemnitz, Dresden, Leipzig, Jena und Halle</title><content type='html'>Teilnehmer*innen der Regionalkonferenz fordern Rücktritt des sächsischen Innenministers&lt;br /&gt;Die Vertreter*innen der linken Hochschulgruppen aus Chemnitz, Dresden, Leipzig, Jena und Halle fordern aufgrund des Dresdner Datenskandals den Rücktritt des sächsischen Innenministers Markus Ulbig (CDU). Dies wurde auf dem Vernetzungstreffen am 09.07.2011 in Leipzig beschlossen.&lt;br /&gt;Am 19. Februar 2011 wurden aufgrund der Gegendemonstration gegen einen Neonaziaufmarsch in Dresden massenhaft Handydaten von Bürger*innen, Journalist*innen und Politiker*innen abgehört und ausgewertet.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;“Dies stellt einen massiven Verstoß gegen die Grundrechte von tausenden Menschen dar”, so Andre Jehmlich von der Dresdner Hochschulgruppe. Die Teilnehmenden des Vernetzungstreffens verurteilen die Überwachung von Einzelpersonen aufs schärfste, denn zu den Opfern gehören auch viele Studierende aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.&lt;br /&gt;Nur der sofortige Rücktritt von Markus Ulbig kann derartige Rechtsbrüche in Zukunft vermeiden. Die Versetzung des Dresdner Polizeipräsidenten Dieter Hanitsch war zwar ein kleiner Schritt in die richtige Richtung, jedoch keine hinreichende Reaktion im Hinblick auf das Ausmaß des Datenskandals. Es muss konsequent gegen den schleichenden Versuch der Errichtung eines Überwachungsstaates vorgegangen werden. Die außerordentliche Gewissenlosigkeit im Vorgehen der sächsischen Behörden zeigt sich besonders dadurch, dass Informationen über die Ausspähung erst nach und nach und unter öffentlichem Druck bekannt gemacht werden.&lt;br /&gt;Kontakt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;DIE LINKE.SDS Hochschulgruppen&lt;br /&gt;Chemnitz bennischumann@web.de&lt;br /&gt;Dresden http://www.linke-hsg-dresden.de/&lt;br /&gt;Leipzig http://sdsleipzig.blogsport.de/&lt;br /&gt;Jena http://www.rot-jena.de/&lt;br /&gt;Halle http://sdsmlu.blogspot.com/&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-9059149895488360525?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/9059149895488360525/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/07/gemeinsame-pressemitteilung-der.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/9059149895488360525'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/9059149895488360525'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/07/gemeinsame-pressemitteilung-der.html' title='Gemeinsame Pressemitteilung der Hochschulgruppen DIE LINKE.SDS aus Chemnitz, Dresden, Leipzig, Jena und Halle'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-8629160208969731349</id><published>2011-07-04T09:55:00.001+02:00</published><updated>2011-07-04T09:56:29.691+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstücke'/><title type='text'>Fundstück der 27. Kalenderwoche</title><content type='html'>(jj)  Seit Kurzem bietet taz.de den „Parteispenden  Watch“ an. Auf einer Übersichtskarte kann der/die LeserIn nachsehen,  welcher Bundespartei wie viel von wem 2009 gespendet wurde.  Die  Spendenhöhe beginnt in der Übersicht ab 10.000€ da die Parteien erst ab  dieser Summe ihre Spenden offenlegen müssen.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;In einem Tool kann  der/die LeserIn die Spenderdaten von 1994 bis 2009 recherchieren.  Stöbert mensch in diesem beiden Anwendungen etwas herum, wird schnell  sehr deutlich welche Parteien von der Wirtschaft maßgeblich unterstützt  werden und welche nicht. Wer hätte es gedacht? Spitzenreiter sind die  CDU und FDP. Zum Beispiel nahm die CDU 2009 10,5 Millionen Euro durch  insgesamt 332 Spenden (davon 5,5 Mio. € von Unternehmen) ein und die FDP  4,9 Millionen Euro durch 124 Spenden (davon 3,4 Mio. € von  Unternehmen). &lt;br /&gt;Lediglich die Grünen werden eher durch ihre eigenen  Abgeordneten unterstützt ebenso wie die Linke, welche sogar als einzige  Partei, gar keine Spenden aus der Wirtschaft erhält.  &lt;br /&gt;Vor anderthalb  Jahren nahm die „Staatsgruppe gegen Korruption des Europarates“ (Greco)  die Strukturen  für Korruption in Deutschland ins Visier. Sie  kritisierte damals die mangelnde Transparenz bei Parteispenden, gab  Empfehlungen und forderte die Parteien auf, auf dem Laufenden gehalten  zu werden. Doch vergangenen Freitag lief die Frist für den Bericht  ab, in dem Deutschland Fortschritte vorweisen sollte. Allerdings haben es die Parteien nicht geschafft, einen Bericht vorzulegen. Das liegt wohl  daran, dass sich nichts geändert hat. &lt;br /&gt;Der Hauptkritikpunkt von Greco  war, dass Spenden in Deutschland erst viel zu spät veröffentlicht  werden, nämlich anderthalb Jahre nach der Spende und auch diese erst ab  10.000€. Nach so langer Zeit, kann die Öffentlichkeit aber nicht mehr  nachvollziehen, ob sich das Unternehmen Einfluss erkaufen wollte. Und  gerade in Wahlkampfzeiten ist es notwendig Spenden transparent zu  machen.&lt;br /&gt;Das sich nichts bezüglich der Transparenz geändert hat, liegt  vermutlich daran, dass von den  Parteien, die am meisten aus den Spenden  profitieren, die Gesetze geschrieben werden. CDU/CSU, FDP und SPD haben  kein Interesse daran, die Gesetze zu verschärfen. Nur die Linke und die  Grünen haben Anträge gestellt. Die Linken möchten Unternehmensspenden  ganz verbieten und die Grünen fordern nur eine Deckelung von 100.000€.&lt;br /&gt;Am  vergangenen Donnerstag stand das Thema erstmals auf der Tagesordnung  des Innenausschusses um dann aber wieder verschoben zu werden, da es  wohl eine gemeinsame Stellungnahme aller Parteien geben wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quellen:&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://taz.de/1/politik/parteispenden-watch/" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://taz.de/1/politik/parteispenden-watch/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://taz.de/1/politik/parteispenden-recherche/" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://taz.de/1/politik/parteispenden-recherche/&lt;/a&gt; (Recherche-Tool)&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://taz.de/1/politik/parteispenden-watch/artikel/1/spenden-ohne-grenzen/" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://taz.de/1/politik/parteispenden-w ... e-grenzen/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink pdf_link" href="http://www.coe.int/t/dghl/monitoring/greco/evaluations/round3/GrecoEval3%282009%293_Germany_Two_DE.pdf" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.coe.int/t/dghl/monitoring/gr ... Two_DE.pdf&lt;/a&gt; (Greco-Bericht)&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink pdf_link" href="http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/011/1701169.pdf" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/011/1701169.pdf&lt;/a&gt; (Antrag Grüne)&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink pdf_link" href="http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/006/1700651.pdf" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/006/1700651.pdf&lt;/a&gt; (Antrag Linke)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-8629160208969731349?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/8629160208969731349/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/07/fundstuck-der-27-kalenderwoche.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/8629160208969731349'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/8629160208969731349'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/07/fundstuck-der-27-kalenderwoche.html' title='Fundstück der 27. Kalenderwoche'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-598296894075909394</id><published>2011-06-30T10:20:00.003+02:00</published><updated>2011-06-30T10:40:54.581+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstücke'/><title type='text'>Fundstück der 26. Kalenderwoche</title><content type='html'>&lt;b&gt;Das Manifest der Rebellion oder warum VW der dunklen Seite zugeneigt ist&lt;/b&gt;!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(sw) Ein TV-Werbespot von VW ist derzeit in aller  Munde. Ein kleiner Junge in einem Darth Vader-Kostüm (oder steckt  darunter gar ein Mädchen?!) versucht seine "dunklen Kräfte" zu nutzen,  um diverse Dinge zu bewegen (Hund, Puppe) oder in Gang zu bringen  (Waschmaschine), was aber nicht funktioniert. Als sein Vater mit dem  Auto nachhause kommt, probiert sich "Darth Vader" &lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;am Auto (neue VW  Passat) aus und dank der neuen Autoschlüssel-Fernbedienung, blinkt der  VW als Vader seine Kräfte nutzt und ist dann völlig verblüfft, dass es  geklappt hat (im Hintergrund läuft die ganze Zeit die typische Darth  Vader-Musik). Mensch kann dazu mal herzlich schmunseln, aber wie  Greenpeace UK zeigt, sind sich die dunkle Seite der Macht und VW näher  als sie vermutlich mit ihrem Werbespot bezwecken wollten. VW versucht  nämlich derzeit zwei wichtige EU-Klimagesetze zu kippen. Zum einen tritt  VW gegen "strengere Emmissionziele" und zum anderen gegen "scharfe  CO2-Grenzwerte für Autos" ein. Greenpeace ruft deshalb unter dem Motto:  "Das Manifest der Rebellion" dazu auf, Druck gegenüber den Zielen von VW  aufzubauen, um VW von der dunklen Seite der Macht zu befreien und damit  nicht der Erde das selbe Schicksal wie Alderaan zu teil werde. Deshalb  wurde auch extra ein weiterer Spot gedreht, wo Jedis, R2D2, C3PO u. v.  m. die dunkle Seite bekämpfen! Und während es gestern gegen 22 Uhr 88.760 Jedis waren, die der Rebellion schon beigetreten sind, wird heute sicherlich die 100.00-Marke geknackt (10:20 99.541 Jedis). Möge die Macht mit  euch/uns sein!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Original-Werbespot:&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.youtube.com/watch?v=_Ut1Ak7zOeE" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.youtube.com/watch?v=_Ut1Ak7zOeE&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spot von Greenpeace:&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=nXndQuvOacU&amp;amp;feature=player_embedded#at=10&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weitere Infos zur Kampagne und Hintergrundmaterial unter: &lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://vwdarkside.com/de" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://vwdarkside.com/de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;http://www.scribd.com/doc/58802520/Greenpeace-Report-Die-dunkle-Seite-des-Volkswagen-Konzerns&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-598296894075909394?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/598296894075909394/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/06/fundstuck-der-24-kalenderwoche_30.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/598296894075909394'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/598296894075909394'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/06/fundstuck-der-24-kalenderwoche_30.html' title='Fundstück der 26. Kalenderwoche'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-3764007291408812444</id><published>2011-06-22T22:01:00.001+02:00</published><updated>2011-06-22T22:02:03.968+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuelles'/><title type='text'>Und, diesen Monat schon auf einer Anti-Nazidemo gewesen?</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;; font-size: 12pt; line-height: 115%;"&gt;(fs/sw) Neonazistische Kräfte rufen immer häufiger und in kürzeren Abständen zu lokalen Demos auf, um die antifaschistischen Kräfte zu zersplittern (oder gar nur zu fotografieren?!). Sei es in Braunschweig, Dresden, Gießen, Merseburg oder fast innerhalb eines Monats zwei Mal in Berlin. Immer wieder melden &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;; font-size: 12pt; line-height: 115%;"&gt;bekannte Größen unter kruden Mottos Demos an und teilweise, wie in Berlin, erfahren die AntifaschistInnen erst kurz vor dem eigentlichen Demo-Termin davon, womit die Zeit der Mobilisierung erheblich verkürzt ist. Trotzdem können die Demos immer wieder behindert oder durch Blockaden verkürzt werden (so bspw. in Merseburg oder Berlin). Bei diesen Nazi-Demos raufen sich immer wieder Freie Kameradschaften, Autonome NationalistInnen und NPD zusammen und Udo Voigt lässt es sich nicht nehmen vor 36 Neonazis in Berlin (17.06.) zu sprechen. Doch nicht nur durch deren Präsenz ist ein Rechtsruck vernehmbar, sondern auch Burschenschaften biegen immer wieder ins rechtsextreme Fahrwasser ab.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;; font-size: 12pt; line-height: 115%;"&gt;Dass viele Burschenschaften die Schnittstelle zwischen rechtskonservativen und offen nationalsozialistischen Kräften bilden, ist nichts neues, aber was sich eine Burschenschaft aus Bonn mit dem eindrucksvollen Namen „Alten Breslauer Burschenschaft der Raczeks zu Bonn“ beim Deutschen Burschenschaftstag (DB) 2011 in Eisenach leistete, war selbst den Mainstream-Medien einen Aufreger wert. So wurde von eben besagter Burschenschaft beantragt einen Burschenschaftler aus Mannheim auszuschließen, weil er der "geschichtlichen Schicksalsgemeinschaft des deutschen Volkes" nicht angehöre (seine Eltern kamen aus Hongkong nach Deutschland). Da ihrer Ansicht nach sowieso „Zeiten fortschreitender Überfremdung“ angebrochen sind, könne es nicht hingenommen werden, wenn „ Menschen, welche nicht von deutschem Stamme sind, in die Deutsche Burschenschaft aufgenommen werden.“ Rassistischer und perverser geht es kaum!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;; font-size: 12pt; line-height: 115%;"&gt;Dass die besagte Burschenschaft einen Tag vor der Abstimmung des Antrags diesen zurückzog, ändert nichts an der Tatsache. Sie zeigt vielmehr, dass hier versucht wurde, einen erheblichen Rechtsruck zu vollziehen. Wie berichtet wird, stand die DB wohl gar kurz vor der Spaltung. Dass das aber dann doch nicht zur Spaltung geführt hat, zeigt wie „demokratieverbunden“ diese sind. So in etwa wie der FPÖ-Chef Strache, Bild-Chefredakteur Diekmann oder Ex-US-Präsident und Skull and Bones-Mitglied George W. Bush. Eine Hotline für Aussteiger aus der Burschenschafts- und Verbindungsszene, wie sie vom AstA der Uni Göttingen oder dem StuRa der Uni Leipzig geschaffen wurde, lassen dabei aufhorchen. Verwundern aber nicht, wie schon Jörg Kronauer bei einer Veranstaltung im Oktober 2010 des SDS.MLU betonte, da der Ausstieg aus dem Lebensbund-Prinzip sehr schwer sei.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;; font-size: 12pt; line-height: 115%;"&gt;Weiterhin gab es in Leipzig einen Vorfall, der zweifelsohne, außer von der Polizei und Staatsanwaltschaft, als rechtsextrem eingestuft werden kann. So wurde ein 19-Jähriger der im Irak geboren wurde, von zwei Personen angegriffen und schließlich mit einem Messer im Rippenbereich attackiert; dieser Verletzung erlag er schließlich. Bei den kurz darauf Festgenommenen wurden nicht nur eindeutige Tätowierungen gesehen (SS-Runen, Hakenkreuz), sondern beim Hauptangeklagten auch die NPD-Zeitung „Deutsche Stimme“ und ein Buch mit dem Cover-Schriftzug „Skinheads of the Racial Holy War" gefunden. Doch in der Anklage der Staatsanwaltschaft findet sich der Verweis auf eine ausländerfeindliche Tat nicht mehr. Auch die Anklage wegen gemeinschaftlichem Mord, die anfangs bestand, ist jetzt eine Anklage wegen Totschlag, weil die Staatsanwaltschaft den alkoholisierten Zustand der beiden als zentraler erachtet als die Nazi-Tätowierungen und Funde in der Wohnung. Der nun folgende Prozessauftakt wird zeigen, inwiefern die Staatsanwaltschaft versucht, diese rechtsextreme und fremdenfeindliche Tat kleinzureden.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;; font-size: 12pt; line-height: 115%;"&gt;Aber statt mit Demonstrationen, Aktionen und Aufklärung gegen das rassistische Gedankengut in der Gesellschaft vorzugehen, zwingen uns die Rechten (NPD, Burschenschaften, Freie Kräfte) ein ständiges Reagieren auf. Die Wochenenden häufen sich, an denen AntifaschistInnen einander zu Gegendemos aufrufen und ihre Erfolge darüber feiern, den nächsten Aufmarsch blockiert zu haben. Aber macht das eigentlich noch Sinn? Überlassen wir den Nazis damit nicht eine Bühne, die eigentlich für linke Workshops, Seminare und Projekte sein sollte? Sollten wir nicht wieder die sein, die agieren und eine Öffentlichkeit erzeugen, als ständig zu reagieren? Berichte darüber, dass sich Burschenschaften als rechtsextrem outen, dass die SPD rassistische Mitglieder nicht hinaus schmeißt und dass fremdenfeindliche Übergriffe bagatellisiert werden, lösen zwar im ersten Moment einen Aufschrei aus, aber verebben fast genauso schnell wieder. Stattdessen ist es bitter, dass die Rechtsextremen in letzter Zeit scheinbar den längeren Atem beweisen. Eine Demo nach der anderen wird angemeldet und das selbst wenn die Erfolge, wie zuletzt am 17. Juni in Berlin, ausbleiben.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;; font-size: 12pt; line-height: 115%;"&gt;Aber Moment!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;; font-size: 12pt; line-height: 115%;"&gt;Sind die Erfolge immer nur dann zu sehen wenn möglichst viele Menschen, zu welchem Thema auch immer, auf die Straße gezogen werden und mensch die angemeldete Route laufen kann? Ein Erfolg für die Nazis ist definitiv, dass sie es schaffen, dass sich AntifaschistInnen jedes Wochenende nur in Gegendemos aufreiben. Es kann doch keine Dauerlösung sein, dass sich jeden Monat ein neues Bündnis gegen Rechts in irgendeiner Stadt gründet, was sich an einem Wochenende für eine „bunte“ Stadt einsetzt, um dann wieder in der Versenkung zu verschwinden, statt nachhaltig auch gegen den alltäglichen Rassismus, z. B. im Umgang mit MigrantInnen, zu kämpfen. Es braucht eine kritische Öffentlichkeit, die Anti-Nazidemos nicht wie große Events begeht, sondern sich permanent mit dem Rechtsruck auseinandersetzt und langfristig Kritik an Sarrazin, Burschenschaften und Co. übt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;; font-size: 12pt; line-height: 115%;"&gt;Hier soll keineswegs dazu aufgerufen werden, nicht mehr gegen die braune Propaganda zu demonstrieren, aber langfristig stellt das bloße Reagieren keine Lösung dar. Vielmehr müssen gesellschaftliche Ursachen aufgedeckt werden, die dem rechten Lager zuspielen. Es darf nicht mehr länger zugesehen werden, wenn Menschen ihr Recht auf Partizipation verwehrt wird, weil sie nicht hier geboren sind oder dass Flüchtlinge in der sogenannten Leistungsgesellschaft der EU keinen Platz finden. Es darf nicht hingenommen werden, dass rassistische Äußerungen mit einem „Endlich traut sich jemand mal die Wahrheit zu sagen“ bewundert werden. Stattdessen muss kritisiert werden, dass vermeintlich demokratische Burschenschaften mit rassistischen in einem Verbund verbleiben und dass noch immer viel zu viele rechtsextreme Übergriffe als solche nicht benannt werden.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;; font-size: 12pt; line-height: 115%;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;; font-size: 12pt; line-height: 115%;"&gt; &lt;/span&gt;  &lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;; font-size: 12pt; line-height: 115%;"&gt;Quellen:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;; font-size: 12pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/streit-um-burschenschaften-deutscher-als-deutsch-so-muessen-mitglieder-sein-1.1109916" target="_blank"&gt;http://www.sueddeutsche.de/&lt;wbr&gt;&lt;/wbr&gt;karriere/streit-um-&lt;wbr&gt;&lt;/wbr&gt;burschenschaften-deutscher-&lt;wbr&gt;&lt;/wbr&gt;als-deutsch-so-muessen-&lt;wbr&gt;&lt;/wbr&gt;mitglieder-sein-1.1109916&lt;/a&gt;, 20.06.2011.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;; font-size: 12pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;a href="http://taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/deutsch-wer-deutsches-blut-hat/" target="_blank"&gt;http://taz.de/1/politik/&lt;wbr&gt;&lt;/wbr&gt;deutschland/artikel/1/deutsch-&lt;wbr&gt;&lt;/wbr&gt;wer-deutsches-blut-hat/&lt;/a&gt;, 20.06.2011.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;; font-size: 12pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/blutszwist-beigelegt/" target="_blank"&gt;http://www.taz.de/1/politik/&lt;wbr&gt;&lt;/wbr&gt;deutschland/artikel/1/&lt;wbr&gt;&lt;/wbr&gt;blutszwist-beigelegt/&lt;/a&gt;, 20.06.2011.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;; font-size: 12pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;a href="http://de.indymedia.org/2011/06/310026.shtml" target="_blank"&gt;http://de.indymedia.org/2011/&lt;wbr&gt;&lt;/wbr&gt;06/310026.shtml&lt;/a&gt;, 20.06.2011.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;; font-size: 12pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;a href="http://www.halleforum.de/Halle-Nachrichten/32343" target="_blank"&gt;http://www.halleforum.de/&lt;wbr&gt;&lt;/wbr&gt;Halle-Nachrichten//32343&lt;/a&gt;, 20.06.2011.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;; font-size: 12pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/prominente-burschenschafter-trinkfest-und-treu-1.951422" target="_blank"&gt;http://www.sueddeutsche.de/&lt;wbr&gt;&lt;/wbr&gt;politik/prominente-&lt;wbr&gt;&lt;/wbr&gt;burschenschafter-trinkfest-&lt;wbr&gt;&lt;/wbr&gt;und-treu-1.951422&lt;/a&gt;, 20.06.2011.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;; font-size: 12pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;a href="http://taz.de/1/nord/artikel/1/anlaufstelle-fuer-maennerbuendler/" target="_blank"&gt;http://taz.de/1/nord/artikel/&lt;wbr&gt;&lt;/wbr&gt;1/anlaufstelle-fuer-&lt;wbr&gt;&lt;/wbr&gt;maennerbuendler/&lt;/a&gt;, 20.06.2011.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;; font-size: 12pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/neonazi-aber-nicht-auslaenderfreindlich/" target="_blank"&gt;http://www.taz.de/1/politik/&lt;wbr&gt;&lt;/wbr&gt;deutschland/artikel/1/neonazi-&lt;wbr&gt;&lt;/wbr&gt;aber-nicht-&lt;wbr&gt;&lt;/wbr&gt;auslaenderfreindlich/&lt;/a&gt;, 20.06.2011.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;; font-size: 12pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;a href="http://sdsmlu.blogspot.com/2010/10/kronauer-grundlage-fur.html" target="_blank"&gt;http://sdsmlu.blogspot.com/&lt;wbr&gt;&lt;/wbr&gt;2010/10/kronauer-grundlage-&lt;wbr&gt;&lt;/wbr&gt;fur.html&lt;/a&gt;, 20.06.2011.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-3764007291408812444?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/3764007291408812444/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/06/und-diesen-monat-schon-auf-einer-anti.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/3764007291408812444'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/3764007291408812444'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/06/und-diesen-monat-schon-auf-einer-anti.html' title='Und, diesen Monat schon auf einer Anti-Nazidemo gewesen?'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-8942493901072412911</id><published>2011-06-16T15:59:00.005+02:00</published><updated>2011-06-17T08:54:15.219+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstücke'/><title type='text'>Fundstück der 24. Kalenderwoche</title><content type='html'>&lt;div class="postbody"&gt;(Kliniken der) Universitäten in den Zahnrädern des Kapitals&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(r) Die  Universitäten sind unterfinanziert, das ist nichts Neues in  Deutschland, auch nicht in Halle oder Magdeburg. Mit dem Bologna-Prozess  sollen die Universitäten nun zum Unternehmen umgestaltet werden,  weshalb sie jetzt auch in Sachsen-Anhalt dem Wirtschaftsministerium  unterliegen. Ob dieser Schritt mit öffentlichen und unabhängigen Lehre  übereinkommt ist zweifelhaft.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Nach der zurzeit herrschenden  neoliberalen Ideologie müssen Unternehmen in Wettbewerb gebracht werden.  Unternehmen die keinen Gewinn abwerfen, werden als nicht effizient  eingestuft. Diese „Verschwendung“ der zur Verfügung stehenden Ressourcen  werden dann auf dem Markt geregelt. Entweder mit Einsparungen oder sie  verschwinden vom Markt&lt;br /&gt;Dieses System aber auf Krankenhäuser  anzuwenden, wo es um Menschenleben geht ist echt pervers. Die Krönung  ist allerdings, dass Universitäten neudings als Unternehmen eingestuft  werden und sich deshalb der Konkurrenz stellen müssen.&lt;br /&gt;Das sie das  nicht können, sollte jedem einleuchten, denn „Universitätskliniken haben  eine wichtige Funktion nicht nur in der hochspezialisierten  Krankenbetreuung, sondern vor allem auch für Lehre und Forschung. “  Unter diesen Voraussetzungen lassen sich keine Gewinne (im Sinne des  Geldes) erzielen, sie sollten auch nicht angestrebt werden!&lt;br /&gt;Jedoch  genau das ist es, was unsere Landesregierung in Sachsen-Anhalt anstrebt.  Budde,die Chefin der SPD-Landtagsfraktion wies den Vorstoß zurück: " Die SPD ist und bleibt weiterhin dagegen, die Universitätsklinika zu  privatisieren, um einmalige Erlöse zu erzielen".&lt;br /&gt;Nach den ersten  Plänen Landesregierung soll auch nur der eigentliche Krankenhausbetrieb  privatisiert werden, also derjenige Bereich bei dem eine hohe  Profitmarge zu erwarten ist, d. h. „Forschung und Lehre würden also  entweder weiter am Tropf des Landes hängen - oder sterben.“&lt;br /&gt;Um die  privatisierten Kliniken dann konkurrenzfähig zu machen, müssten  Einsparungen getätigt werden und die Preise würden unweigerlich  ansteigen.&lt;br /&gt;Nach der herrschenden Meinung sollten die Gewinne privatisiert werden und die Verluste verstaatlicht und das würde sich  wie folgt auch die Gesellschaft auswirken:&lt;/div&gt;&lt;div class="postbody"&gt;Studierende, ProfessorInnen,  PatientInnen, MitarbeiterInnen im Krankenhaus, Krankenkassen würden schlechter  gestellt, die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg würde keine  Volluniversität mehr sein und bei den Staatskassen ist nur eine  marginale Veränderung zu erwarten.&lt;br /&gt;Es gibt also nur einen Profiteur der Privatisierung, den potenziellen Käufer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.mz-web.de/servlet/ContentSer" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.mz-web.de/servlet/ContentSer&lt;/a&gt; ... 0342906046&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.halleforum.de/Halle-Nachrich" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.halleforum.de/Halle-Nachrich&lt;/a&gt; ... iert/32276&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta%2Fpage&amp;amp;atype=ksArtikel&amp;amp;aid=1308055122571&amp;amp;openMenu=1013016724285&amp;amp;calledPageId=1013016724285&amp;amp;listid=1018881578312" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.mz-web.de/servlet/ContentSer ... 8881578312&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class="postbody"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-8942493901072412911?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/8942493901072412911/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/06/fundstuck-der-24-kalenderwoche.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/8942493901072412911'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/8942493901072412911'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/06/fundstuck-der-24-kalenderwoche.html' title='Fundstück der 24. Kalenderwoche'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-5435824341337300785</id><published>2011-06-14T23:15:00.003+02:00</published><updated>2011-06-15T16:51:20.282+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuelles'/><title type='text'>Campus meets Companies - Ein kritischer Beitrag</title><content type='html'>(ag) Viele kennen DELL, welcher sich auch beim Campus meets Companies -Tag vorstellt, als einen großen Computer-Hersteller, der schicke Laptops auf dem Markt bringt und schnelle Prozessoren entwickelt.&lt;br /&gt;Aber DELL entwickelt noch so manches mehr und produziert nicht nur für den zivilen Markt. Gerade die Expansion auf den militärischen Markt sieht DELL als Chance, um aus Krieg und Gewalt Kapital zu schlagen. Denn schnelle Prozessoren und Hochleistungstechnik kommen nicht nur in Laptops zum Einsatz, sie stecken auch in Panzern, Drohnen und anderem Kriegswerkzeug.&lt;br /&gt;Stolz rühmt sich das Unternehmen:&lt;br /&gt;„&lt;i&gt;Die Herausforderungen, denen sich andere Branchen stellen müssen, verblassen im Vergleich zu den Herausforderungen, mit denen die Verteidigungsbranche konfrontiert wird. Dell ist daher sehr stolz darauf, dass führende Organisationen der Branche ihr Vertrauen zur Meisterung dieser Herausforderungen in Dell™ OEM Computerhardware und -komponenten setzen.&lt;/i&gt;“&lt;br /&gt;Diese führenden Organisationen sind z. B. die Bundeswehr oder das US-Militär. Ob in Afghanistan oder im Irak, DELL ist mit dabei und unterstützt mit seiner Technik, das gezielte Töten von Menschen und die Weiterführung von sinnlosen Kriegen; für die Firma ein profitables Geschäft.&lt;br /&gt;Gern wirbt DELL auch MitarbeiterInnen aus dem Militär ab, fühlt sich der Konzern doch militärischen und patriotischen Werten sehr verpflichtet.&lt;br /&gt;“&lt;i&gt;At Dell Services, we value the discipline, work ethic, and core values that are reinforced through military service. You’re not likely to find a company more dedicated to military and patriotic values than Dell Services&lt;/i&gt;.”&lt;br /&gt;Deshalb: &lt;b&gt;Nein&lt;/b&gt; zu verdeckter Rüstungsforschung und zivil-militärischer Zusammenarbeit! &lt;b&gt;Nein&lt;/b&gt; zur Werbung von solchen Unternehmen an Hochschulen! &lt;b&gt;Ja&lt;/b&gt; zur zivilen und friedlichen Zielen verpflichteten MLU!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://siliconangle.com/blog/2011/05/11/fusion-io-is-unstoppable-expands-dell-oem-offerings/&lt;br /&gt;http://www.perotsystems.com/Careers/militaryrecruiting&lt;br /&gt;http://content.dell.com/de/de/corp/d/oem/aerospace-defense-market.aspx&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-5435824341337300785?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/5435824341337300785/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/06/campus-meets-companies-ein-kritischer.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/5435824341337300785'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/5435824341337300785'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/06/campus-meets-companies-ein-kritischer.html' title='Campus meets Companies - Ein kritischer Beitrag'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-1323303976788799980</id><published>2011-06-10T12:24:00.001+02:00</published><updated>2011-06-12T14:05:56.273+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Veranstaltungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuelles'/><title type='text'>von Glaßer "Die Bundeswehr ist kein normaler Arbeitgeber!"</title><content type='html'>(sw/ag) Dies betonte Michael Schulze von Glaßer am vergangenen Mittwoch bei der dritten Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Hochschule – Politik – Gesellschaft“. Thema des Vortrags war diesmal „Die Eroberung der Schulen und Universitäten – Wie die Bundeswehr an Bildungsstätten wirbt“. Referent von Glaßer, welcher&amp;nbsp; im Beirat der Informationsstelle Militarisierung (IMI) e. V. sitzt und als freier Journalist und Fotograf u. a. bei der Zeitschrift „Graswurzelrevolution“ tätig ist, begann zunächst mit einem Einstieg, warum die Bundeswehr überhaupt an Schulen und Universitäten aktiv ist. Aufgrund der zum 1. April dieses Jahres&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;ausgesetzten Wehrpflicht, ist der Nachwuchsbedarf bei den Streitkräften erheblich. Jährlich werden 5000 + X SoldatInnen benötigt. Freiwillig melden sich jedoch erheblich weniger, was die Bundeswehr vor massive Probleme stellt. Sie hat mit einer steigenden Unpopularität zu kämpfen, zu der auch z. B. der gescheiterte Kriegseinsatz in Afghanistan erheblich beiträgt. Laut einer Umfrage des sozialwissenschaftlichen Instituts der Bundeswehr können sich über 55% der Jugendlichen nicht mehr vorstellen, zur Bundeswehr zu gehen - Tendenz steigend!&lt;br /&gt;Mit massiven Werbestrategien wird versucht, dieses Problem zu kompensieren, wobei die Bundeswehr besonders die Schule für sich entdeckt hat.&lt;br /&gt;In 8 Bundesländern gibt es bisher Kooperationsverträge zwischen Kultusministerium und Bundeswehr, in denen sich die Länder verpflichten, SoldatInnen für Unterrichtseinheiten an die Schule kommen zu lassen. Diese Stunden werden von Jugendoffizieren, die schon seit 1958 an Schulen im Einsatz sind, durchgeführt.&lt;br /&gt;Diese sind, neben ihrer normalen Laufbahn als Offizier, auch noch speziell methodisch-didaktisch geschult. Um Jugendoffizier zu werden, muss mensch weiterhin ein „cooles“, jugendgerechtes Verhalten an den Tag legen und sollte schon Auslandserfahrungen mitbringen, aber trotzdem nicht „soldatisch“ wirken. Eine Strategie, um SchülerInnen auf sehr subtile Art zu beeinflussen und die Bundeswehr und ihre Angehörigen als attraktiv erscheinen zu lassen. Auch das Unterrichtsmaterial, welches teilweise von der FDP nahen „Arbeitsgemeinschaft Jugend und Bildung“ e.V. produziert wird, ist seriös und ansprechend gestaltet, erst auf den zweiten Blick zeigt sich, wie einseitig globale Konflikte dargestellt und ihre militärische Lösung verherrlicht werden.&lt;br /&gt;Eine weitere beliebte Werbestrategie ist das POL&amp;amp;IS (Politik und internationale Sicherheit) -Spiel, eine Art Simulation weltpolitischer Prozesse. Die TeilnehmerInnen schlüpfen in verschiedene Rollen, von Staatschefs, über Vertreter von NGO’s bis hin zur Presse und spielen über mehrere Tage hinweg, globale Abläufe nach. Ein Hintergrund dieses Spiels, so Glaßer, ist die Veränderung des gesellschaftlichen Status der SoldatInnen. Sie sollen nicht mehr als Bewaffnete in Kampfmontur und Kriegsgerät auftreten und gesehen werden, sondern als notwendige VermittlerInnen, um Sicherheit und Frieden zu gewährleisten. Aber auch die Notwendigkeit von Armeen und militärischen Aktionen soll verdeutlicht werden, in dem die Jugendoffiziere, die den Ablauf des Spiels begleiten, immer wieder eingreifen und Konflikte provozieren, die nur gewaltsam gelöst werden können.&lt;br /&gt;Weiterhin gibt die Bundeswehr jedes Jahr immens viel Geld aus, um in Schülerzeitungen und anderen Medien, die speziell auf SchülerInnen, aber auch Studierende zugeschnitten sind, zu werben. In bekannten Magazinen, wie der BRAVO, der größten Schülerzeitung SPIESSER und der ZEIT Campus werden große Anzeigen geschaltet oder einseitig positiv darstellende Reportagen veröffentlicht. Es gibt sogar eine eigene Jugendpressekonferenz, zu die die Bundeswehr Nachwuchsjournalisten einlädt, damit dort mit Angehörigen der Bundeswehr Interviews gemacht werden. Angeblich um die Kompetenz der jungen SchreiberInnen zu fördern, eher aber, um wieder unterschwellig Werbung für die Bundeswehr und ihre Kriege zu machen. Auftritte bei Volksfesten und das Sponsoring von z.B. Fußball-Tunieren, wie der U21- Schul-Liga komplettieren die Werbestrategie, welche im Unterricht anfängt und sich auch in die Freizeit der Jugendlichen hineinzieht.&lt;br /&gt;Hier setzt auch die Kritik an, die von Glaßer zum Abschluss seines Vortrages formulierte.&lt;br /&gt;Wenn SoldatInnen in die Schule kommen, um für den Krieg zu werben, entfällt das Einspruchrecht der Eltern. Sie können sich nicht gegen den Unterricht wehren, da die Lehrenden die Jugendoffiziere im Rahmen ihres Unterrichts einladen und die Eltern somit keine Handhabe dagegen haben. Für SchülerInnen besteht auch eine Anwesenheitspflicht, da die Stunde mit der Bundeswehr als ganz „normale“ Stunde gesehen wird. Die Jugendlichen müssen also am Werbeauftritt der Jugendoffiziere teilnehmen.&lt;br /&gt;Hier wird eigentlich klar gegen den „Beutelsbacher Konsens“ von 1976 verstoßen. Dieser legt fest, dass Themen die in der Gesellschaft kontrovers diskutiert werden, auch im Unterricht kontrovers dargestellt werden müssen. Die Jugendoffiziere sind jedoch keine zivilen Pädagogen, so Glaßer, sondern Menschen, die das Kriegshandwerk erlernt haben. Friedliche Konfliktlösungsstrategien werden nicht dargestellt, es wird nur eine Seite beleuchtet.&lt;br /&gt;Auch dürfen SchülerInnen durch den Stoff nicht überwältigt werden, es muss ihnen Zeit gegeben werden, sich eine eigene, kritische Meinung zu einem Thema zu bilden. Auch dafür bleibt in den Unterrichtseinheiten der Bundeswehr keine Zeit. Jugendoffiziere sind nur für eine Stunde in der Klasse. In dieser Stunde müssen sie es schaffen, Akzeptanz für die Bundeswehr zu erreichen und diese als Arbeitgeber attraktiv zu machen. Für kritische Nachfragen und Diskussionen, ja auch die Darstellung der gefährlichen Seite im Leben eines Soldaten oder einer Soldatin ist kein Raum.&lt;br /&gt;Die anschließende Diskussion an den Vortrag drehte sich vor allem um die Einhaltung dieses Konsens und die Rolle der LehrerInnen darin. Sie müssen bereit seien, den Auftritt der Jugendoffiziere kritisch zu begleiten, jedoch fehlt es hier noch an konkreten Strategien und Handreichungen, die aber natürlich von Bundesregierung weder vorgesehen und noch gewollt sind. Als positiven Aspekt lässt sich jedoch nennen, dass bereits vier Schulen beschlossen haben, die Bundeswehr aus ihren Schulen komplett rauszuhalten und auch in Baden-Württemberg der Kooperationsvertrag zwischen Kultusministerium und Bundeswehr bald der Vergangenheit angehören könnte.&lt;br /&gt;Wichtig ist, die Problematik immer wieder in der Öffentlichkeit zu thematisieren&amp;nbsp; und auf die subtile Werbung der Bundeswehr bei Kindern und Jugendlichen aufmerksam zu machen. Denn die Bundeswehr ist, wie von Glaßer am Ende des Abends nochmals betonte, nun mal kein normaler Arbeitgeber und es sei wichtig, dies auch immer wieder ins Gedächtnis zu rufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hilfreiche Links:&lt;br /&gt;www.schulze-von-glaßer.eu&lt;br /&gt;www.bundeswehr-wegtreten.de&lt;br /&gt;www.kehrt-marsch.de&lt;br /&gt;www.bundeswehr-monitoring.de&lt;br /&gt;www.imi-online.de&lt;br /&gt;www.dfg-vk.de&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-1323303976788799980?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/1323303976788799980/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/06/von-glaer-die-bundeswehr-ist-kein.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/1323303976788799980'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/1323303976788799980'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/06/von-glaer-die-bundeswehr-ist-kein.html' title='von Glaßer &quot;Die Bundeswehr ist kein normaler Arbeitgeber!&quot;'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-6088393809926626001</id><published>2011-06-06T20:11:00.001+02:00</published><updated>2011-06-06T20:11:47.420+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstücke'/><title type='text'>Fundstück der 23. Kalenderwoche</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;Werbung für die Bundeswehr...&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;(et) Nach dem Umbau zur Freiwilligenarmee scheint die Bundeswehr immer mehr Nachwuchsprobleme zu bekommen und reagiert mit vermehrten Propagandaveranstaltungen, wobei sie auch nicht davor zurückschreckt, schon die Kleinsten zu agitieren. In der vergangenen Woche erst wurde beim Tag der offenen Tür in Bad-Reichenhall versucht, &lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Kinder für das Kriegshandwerk zu begeistern. Dort konnten sie auf einem Miniatur-Schlachtfeld (mit dem Namen eines kosovarischen Dorfes) mit Waffenattrappen Krieg spielen. Ähnliche Szenen kann man auch in anderen Kasernen erleben, wenn sie zu einem „Tag der offenen Tür“ einladen.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Aber auch IN den Schulen wird die Bundeswehr zunehmend aktiver: Ende März unterzeichnete Sachsen als achtes Bundesland einen Kooperationsvertrag mit der Bundeswehr, um deren Jugendoffiziere für „politische Bildungszwecke“ an Schulen einzusetzen. Letzten Monat scheiterten im sächsischen Landtag die Anträge der Opposition, aus dem Vertrag auszusteigen (LINKE) bzw. für solche Veranstaltung die Schulpflicht auszusetzen (SPD, Grüne). &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Ob Schule, Universität, Zukunftsmesse, Arbeitsamt, Laternenfest oder Sachsen-Anhalt-Tag – überall versucht die Bundeswehr um Sympathie und Rekruten zu werben. Selbst an der Martin-Luther-Universität in Halle kooperiert, wie wir bereits berichteten (Fundstück der 14.Kalenderwoche), ein Professor der Wirtschaftswissenschaften mit der Bundeswehr. Ein anderer, diesmal Professor der Geschichtswissenschaft wirbt gar um ein Denkmal für die gefallenen Bundeswehrsoldaten: Um Demokratie politisch zu legitimieren, müsse betont werden, „wofür der Soldat in einer demokratischen Ordnung stirbt (…) Denn im gewalthaften Tod &lt;i&gt;für &lt;/i&gt;die politische Ordnung liegt eine besondere Legitimationsquelle, vielleicht sogar die wichtigste.“&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;...und Widerstand dagegen: Schule ohne Militär&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Nachdem Ende März die Schulkonferenz der Käthe-Kollwitz-Schule in Offenbach (Hessen) einen einstimmigen Beschluss gegen jegliche Zusammenarbeit mit der Bundeswehr verabschiedete, zieht nun das Robert-Blum-Gymnasium in Berlin nach. Die Schulkonferenz des Berliner Gymnasiums erklärte die Schule in Anlehnung an die Kampagne „Schule ohne Rassismus“ kurzerhand zur „Schule ohne Militär“ und löste damit einen Eklat aus.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Jugendoffiziere dürfen demnach nicht mehr zum Unterricht eingeladen werden, Exkursionen zu Bundeswehreinrichtungen sind untersagt, an Messen und Wettbewerben die von der Bundeswehr unterstützt werden will man sich nicht länger beteiligen und jegliche Werbung für Ausbildungs- oder Studiengänge an Bundeswehrhochschulen wurde verboten.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Begründet: Jugendliche könnten nicht „zum gewaltfreien Lösen von Konflikten“ erzogen werden, wenn durch Werbung und Veranstaltungen der Bundeswehr „das Vertreten von Wirtschafts- und Länderinteressen mit militärischen Mitteln von uns mit unterstützt wird“. Außerdem, so der Beschluss der Schule, würde dies in eklatantem Widerspruch zu §1 des Schulgesetzes von Berlin stehen, in dem die Anerkennung der Notwendigkeit von „Frieden“ und einer „friedliche[n] Verständigung der Völker“ als Erziehungsziele festgelegt sind.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums kündigte nun an, man könne dies nicht hinnehmen, da die Bundeswehr „eine Institution mit Verfassungsrang“ sei. Außerdem müsse Unterricht kontrovers sein. Dass es bei Veranstaltungen der Bundeswehr an Schulen nicht um kontroverse Diskussionen, sondern um (An-)Werbung geht, ist überdeutlich. So sagte ein Jugendoffizier der Bundeswehr erst vor kurzem eine&amp;nbsp; Veranstaltung ab, da er sich weigerte auf einem Podium zusammen mit Chris Capps-Schubert, einem Deserteur und Irakkriegsveteranen der US-Armee sowie dem Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime, Lorenz Knorr, Platz zu nehmen. Werbung für Militäreinsätze an den Schulen widerspricht außerdem klar der UN-Kinderrechtskonvention, welche für alle U18-Jährigen Gültigkeit hat.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Letztlich bleibt es aber trotz aller Kooperationsverträge den Schulen und Universitäten selbst überlassen, ob sie die Bundeswehr hereinlassen oder nicht. Der Widerstand von Lehrer_innen, Eltern, Schüler_innen, Studierenden und Dozent_innen kann also auch in Zukunft sehr erfolgreich sein.&amp;nbsp; Die Berliner Kampagne „Schule ohne Militär“, Zivilklauseln an Universitäten und die Beschlüsse der beiden Schulen sind Musterbeispiele dafür, wie Antimilitarismus von Unten organisiert wird.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Links:&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;a href="http://www.rwagner.eu/Schule-ohne-Militaer/index.html"&gt;http://www.rwagner.eu/Schule-ohne-Militaer/index.html&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;a href="http://www.robert-blum-schule.de/"&gt;http://www.robert-blum-schule.de&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0526/berlin/0098/index.html"&gt;http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0526/berlin/0098/index.html&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;a href="http://www.jungewelt.de/2011/05-30/042.php"&gt;http://www.jungewelt.de/2011/05-30/042.php&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;a href="http://www.magdeburger-nachrichten.de/archives/27327/bundeswehr-stellt-krieg-als-kinderspiel-dar/"&gt;http://www.magdeburger-nachrichten.de/archives/27327/bundeswehr-stellt-krieg-als-kinderspiel-dar/&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;a href="http://sdsmlu.blogspot.com/2011/04/fundstuck-der-14kalenderwoche.html"&gt;http://sdsmlu.blogspot.com/2011/04/fundstuck-der-14kalenderwoche.html&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;http://www.zeitgeschichte-online.de/portals/_rainbow/documents/pdf/hettling_bwe.pdf&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-6088393809926626001?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/6088393809926626001/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/06/fundstuck-der-23-kalenderwoche.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/6088393809926626001'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/6088393809926626001'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/06/fundstuck-der-23-kalenderwoche.html' title='Fundstück der 23. Kalenderwoche'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-1410041763693209596</id><published>2011-06-04T19:50:00.002+02:00</published><updated>2011-06-04T19:51:15.042+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuelles'/><title type='text'>Collet: „Die Arroganz der Herrschenden“</title><content type='html'>&lt;div style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-family: inherit; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal; margin: 6px 0px 0px; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;Pressemitteilung des Die Linke.SDS zu den Plagiatsvorwürfen diverser Politiker/innen vom 31. Mai 2011. &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-family: inherit; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal; margin: 6px 0px 0px; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-family: inherit; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal; margin: 6px 0px 0px; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die  Betrugsvorwürfe häufen sich bei den Liberalen. Mit der Dissertation  über die „Ökologische Modernisierung der PVC-Branche in Deutschland“ von  Bijan Djir-Sarai wird nun die dritte Doktorarbeit aus FDP-Kreisen dem  Verdacht des Plagiats ausgesetzt. Dass dies reine Zufälle sind, mögen  viele nicht mehr glauben. Sascha Collet, Geschäftsführer des  Studierendenverbandes Die Linke.SDS vermutet &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&amp;nbsp;dahinter gar ein  strukturelles Problem:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-family: inherit; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal; margin: 6px 0px 0px; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Natürlich  ist Betrug immer auch eine Frage der Moral. Doch die gehäuften Fälle  zeigen mehr als die fragwürdige Integrität der politischen Klasse, sie  deuten auf ein Problem hin, auf das wir als Verband schon lange  hinweisen: Menschen kommen in unserem Bildungssystem offensichtlich  nicht aufgrund von besonderer Eignung oder Fleiß voran; dahinter stecken  komplexe Zusammenhänge. Über den Werdegang entscheiden eben nicht nur  Noten sondern kulturelles, soziales und auch ökonomisches Kapital“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-family: inherit; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal; margin: 6px 0px 0px; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Dass gerade in der FDP so viele Betrugsfälle auftauchen, überrascht ihn dabei nicht:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-family: inherit; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal; margin: 6px 0px 0px; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Eine  wichtige Funktion des Bildungssystems ist die Reproduktion der  herrschenden Klasse. Die FDP, die mittlerweile zu einer reinen  Klientelpartei geworden ist, spielt da natürlich eine wichtige Rolle. Es  erstaunt mich nicht besonders, dass gerade hier bei vielen humanitäre  Bildungsideale weniger zu zählen scheinen als die Akkumulation von  symbolischem Kapital, z.B. einem Doktortitel. Hier zeigt sich die  Arroganz der Herrschenden“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-family: inherit; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal; margin: 6px 0px 0px; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wie  die Prozesse um Silvana Koch-Mehrin, Jorgo Chatzimarkakis und Bijan  Djir-Sarai ausgehen, vermag heute noch keiner zu sagen. Auch was mit den  vermeintlichen Tätern passiert, ist noch nicht abzusehen. Langfristig  schaden werden die vermehrten Plagiate wohl vor allem dem Ansehen der  Wissenschaft.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-family: inherit; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal; margin: 6px 0px 0px; min-height: 14px; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-family: inherit; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal; margin: 6px 0px 0px; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;Sascha Collet ist Geschäftsführer von Die Linke.SDS. Die Linke.SDS ist der parteinahe Studierendenverband der Partei DIE LINKE.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-1410041763693209596?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/1410041763693209596/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/06/collet-die-arroganz-der-herrschenden.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/1410041763693209596'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/1410041763693209596'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/06/collet-die-arroganz-der-herrschenden.html' title='Collet: „Die Arroganz der Herrschenden“'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-5376342481419906475</id><published>2011-05-31T22:33:00.003+02:00</published><updated>2011-06-01T01:04:34.918+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstücke'/><title type='text'>Fundstück der 22. Kalenderwoche</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;(cr) Nachdem die Hochschulwahlen schon wieder knapp 2  Wochen vorbei sind und die Offene Linke Liste in der nächsten Legislatur  u.a. im StuRa vertreten sein wird, gibt es auch jetzt schon genügend  Handlungsbedarf auf hochschulpolitischem Terrain an der MLU. Zu nennen  sind hierbei die kritische Situation am Institut für Soziologie, eine  neue Richtlinie/Verordnung zur Prüfungsunfähigkeit bei Studierenden und  die im wahrsten Sinne des Wortes „Baustelle“ des Geistes- und  Sozialwissenschaftlichen Zentrums (GSZ).&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Zur kritischen Situation  am Institut für Soziologie veröffentlichte der Fachschaftsrat der  Philosophischen Fakultät I letzte Woche einen Offenen Brief. Dieser  beschäftigt sich mit den Schwierigkeiten der adäquaten Sicherstellung  der Lehre aufgrund der seit dem Wintersemester 2010/11 grassierenden  hohen Überlast, der sich daran anschließenden hohen Arbeitsbelastung von  DozentInnen und StudentInnen, sowie den Querelen mit der und um die  Wiederholung einer Modul-Klausur. Alles in allem eine unbefriedigende  Situation für die Studierenden und das Lehrpersonal, welche  schnellstmöglich im Sinne aller Beteiligten gelöst werden sollte. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Prüfungs&lt;b&gt;unfähig&lt;/b&gt;?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der  zweite Punkt für eine hochschulpolitische Intervention gestaltet sich  im Rahmen eines neuen Formulars zur Feststellung der Prüfungsunfähigkeit  von Studierenden. Bisher war es vonnöten, für den Nichtantritt einer  angemeldeten Prüfung bei Krankheit des Studierenden dem  Prüfungsausschuss einen vom Arzt ausgestellten Krankenschein vorzulegen.  Der Nachweis der ärztlich attestierten Krankheit berechtigte den  Studierenden zur Wiederholung eben jener Prüfung. Damit soll aber jetzt  Schluss sein: neue Prüfungsunfähigkeitsformulare können den Arzt von  seiner Schweigepflicht entbinden, um die genaue Krankheitsursache bzw.  Beeinträchtigung explizit zu benennen und vor allem um festzustellen, ob  die Krankheit „auch wirklich“ eine Prüfungsunfähigkeit für schriftliche  und/oder mündliche Prüfungen darstellt! Damit soll der (von den  verantwortlichen Stellen an der Universität entdeckten) vermehrten  Nutzung des Krankheitsformulars durch Studierende bei Prüfungen  entgegengewirkt werden – Unterstellung der Täuschung mit eingeschlossen.  Zurzeit findet das Formular bereits in den Fachbereichen  Wirtschaftswissenschaften, Rechtswissenschaften und Geschichte seine  Anwendung, weitere natürlich nicht ausgeschlossen. Insgesamt überwiegen,  trotz dementsprechender Handreichungen zum Formular bei den WiWis, die  Bedenken gegenüber dieser Praxis. Nicht zu Unrecht: wird doch im  Gegensatz zu normalen Arbeitsverhältnissen der/die StudentIn nicht nur  benachteiligt, sondern auch unter Generalverdacht gestellt. Eine  Entwicklung ist aber schon jetzt zu beobachten: mit diesem Formular  konfrontierte ÄrztInnen lehnen es zum Großteil ab von ihrer  Schweigepflicht entbunden zu werden und werfen es dort hin, wo es  hingehört – nämlich in den Müll.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Was lange währt wird endlich gut?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In  einer Mitteilung des StuRa der MLU Halle heisst es, dass „ein geistes-  und sozialwissenschaftliches Zentrum in Halle schon seit längerer Zeit  im Gespräch [ist] und nach langen Debatten es nun ganz schnell gehen  [soll]“. Das war am 3. Juni 2009. Zwei Jahre später könnte diese  Überschrift wieder benutzt werden, wurden die Planungen für das GSZ doch  letzte Woche endlich dem öffentlichen Publikum vorgestellt. Aus  studentischer Sicht ist generell die Verzögerung des Planungs- und  Baubeginns kritisch zu sehen, doch wäre dies das kleinere Übel: vom  vormalig geplanten Budget und den Planungen für Gebäude, Lehr- und  Arbeitsräume sowie studentische Freiräume ist wenig übrig geblieben.  Bezeichnend ist dabei die „Kürzung“ des Bibliotheksgebäudes um eine  Etage, ganz zu schweigen von den immer noch schwelenden Konflikten um  den Denkmalschutz der ehemaligen Gebäude der Landwirtschaftlichen  Fakultät. Weiterhin stehen die fehlenden Warteräume für Sprechstunden,  fehlender Platz für die Organisation der studentischen Selbstverwaltung,  die generell zu klein konzipierte Bibliothek, die eng bemessenen und  fehlenden Räume für Lehre und Forschung, sowie das nicht unbedingt  familienfreundliche Umfeld im Fokus der Kritik. Offen ist weiterhin, ob  das GSZ im Endeffekt wirklich alle Institute der Philosophischen  Fakultät I zentral beherbergen wird oder ob einzelne Institute (auch  aufgrund der knappen Bemessung des GSZ) erhalten bleiben. Eine positive  Tatsache im Zuge des GSZ-Neubau soll nicht verschwiegen werden: die  verkehrspolitische Neukonzipierung des Steintor und hoffentlich dessen  Umgestaltung zu einem fahrrad- und fußgänger-freundlichen Areal. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Weiterführende Links:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://wcms.uzi.uni-halle.de/download.php?down=20063&amp;amp;elem=2489348" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://wcms.uzi.uni-halle.de/download.p ... em=2489348&lt;/a&gt; - Offener Brief des FSR Phil Fak I zur kritischen Situation am Institut für Soziologie&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.stura.uni-halle.de/index.php/component/content/article/35-aktuelle-meldungen/116-neubau-gsz" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.stura.uni-halle.de/index.php ... neubau-gsz&lt;/a&gt; - Mitteilung „Neubau GSZ rückt näher“ des StuRa zum GSZ vom 3.Juni 2009&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink pdf_link" href="http://www.histdata.uni-halle.de/texte/std/pruefungsunfaehigkeit.pdf" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.histdata.uni-halle.de/texte/ ... igkeit.pdf&lt;/a&gt; - Prüfungsunfähigkeitsformular im Fachbereich Geschichte&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www2.hu-berlin.de/unauf/content/view/2703/6/" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www2.hu-berlin.de/unauf/content/view/2703/6/&lt;/a&gt; - Diskussion an der HU Berlin über die Thematik der „Prüfungsunfähigkeit“               &lt;span class="postbody"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-5376342481419906475?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/5376342481419906475/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/05/fundstuck-der-22kalenderwoche.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/5376342481419906475'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/5376342481419906475'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/05/fundstuck-der-22kalenderwoche.html' title='Fundstück der 22. Kalenderwoche'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-2345096231494287461</id><published>2011-05-26T01:20:00.002+02:00</published><updated>2011-06-01T01:04:50.382+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lesenswertes'/><title type='text'>Lesenswert: Für die Nutzung des „I-Wortes“</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-i4J7hdUAI2c/Td2OmlL-fPI/AAAAAAAAAG0/7fofjKHITdk/s1600/deppe_imperialismus.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;(sw) Die Autoren Deppe, Salomon und Solty haben über einen Begriff  geschrieben, der kaum strittiger und vieldeutiger sein kann. Das  erkennen sie sogar an, indem sie nicht 2011 sagen, was er bedeutet und  schon immer bedeutet hat. Sie zeigen stattdessen die verschiedenen  Varianten auf &lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;und präsentieren eigene Lesarten des „I-Wortes“. Obendrein  gehen sie sehr sorgfältig vor und beweisen das das ein ums andere Mal  mit einer Quellenkenntnis und treffenden Analysen zu historischen und  politischen Gegebenheiten, die so selten zu finden ist.&lt;br /&gt;Dass sie sich  auf den 134 Seiten viel vorgenommen haben, zeigen schon die  Eingangszitate von John Hobson, Rudolf Hilferding, Rosa Luxemburg und  Wladimir Lenin. Bei dem „I-Wort“ handelt es sich, wie die eine oder  andere schon erraten hat, um „Imperialismus“. Gerade bei der  historischen Betrachtung liegt die Stärke des Buches. Die Theorien  werden kontextualisiert, in Bezug zu einander gesetzt, weil die  Hochphase der Theorien zu Beginn des 20. Jahrhunderts lag. Werden danach  aber auch kritisch betrachtet. Diese Kompaktheit und Verdichtung der  Theorien und Ereignisse auf wenige Seiten machen das Lesen so angenehm  und regen gleichzeitig an, die Theorien selbst zu lesen.&lt;br /&gt;Zudem sei  noch auf das letzte Kapitel „Antiimperialismus gestern und heute“  hingewiesen, welches den Bezug zur aktuelle Lage sehr gut dargestellt  und Probleme und Möglichkeiten antiimperialistischen Handelns aufzeigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deppe, Frank / Salomon, David / Solty, Ingar 2011. Imperialismus. Basiswissen Politik/Geschichte/Ökonomie. Köln: PapyRossa.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-i4J7hdUAI2c/Td2OmlL-fPI/AAAAAAAAAG0/7fofjKHITdk/s1600/deppe_imperialismus.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/-i4J7hdUAI2c/Td2OmlL-fPI/AAAAAAAAAG0/7fofjKHITdk/s1600/deppe_imperialismus.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-2345096231494287461?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/2345096231494287461/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/05/lesenswert-fur-die-nutzung-des-i-wortes.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/2345096231494287461'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/2345096231494287461'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/05/lesenswert-fur-die-nutzung-des-i-wortes.html' title='Lesenswert: Für die Nutzung des „I-Wortes“'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-i4J7hdUAI2c/Td2OmlL-fPI/AAAAAAAAAG0/7fofjKHITdk/s72-c/deppe_imperialismus.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-658346136980052199</id><published>2011-05-24T08:46:00.001+02:00</published><updated>2011-05-24T08:47:32.212+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstücke'/><title type='text'>Fundstück der 21. Kalenderwoche</title><content type='html'>Democracia Real YA!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(ag) Tausende sind zurzeit wieder auf der Straße,  doch nicht in Nordafrika, was angesichts der Ereignisse in den letzten  Monaten wahrscheinlich erscheint, sondern in Europa.&lt;br /&gt;In Spanien  demonstrieren seit Tagen tausende von Menschen, sie besetzen zentrale  Plätze, wie in Madrid den Puerta de Sol oder finden sich immer wieder zu  spontanen Kundgebungen zusammen.&lt;br /&gt;Die „Movimiento 15-M“ (Bewegung des  15.Mai), welche sich selbst als Democracia Real YA! (Echte Demokratie,  Jetzt!) bezeichnet, geht auf die Straße, um gegen Korruption,  neoliberale Sparpolitik und die&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;etablierte politische Klasse, um für  Arbeit, Bildung und politische Teilhabe zu kämpfen. Denn Spanien ist  z.B. trauriger Spitzenreiter in der Arbeitslosenstatistik in Europa.  Inzwischen sind über 21% der spanischen Bevölkerung ohne Arbeit,  besonders aber bei den Jugendlichen ist die Situation prekär, hier liegt  die Quote sogar bei 45%. Egal ob gut ausgebildet, mit einem  Studienabschluss in der Tasche, die jungen Erwachsenen finden keine  Arbeit oder oft nur befristete Stellen zu schlechten Bedingungen.&lt;br /&gt;Im  Zuge der Finanzkrise wurde auch Spanien ein hartes Spardiktat auferlegt.  Unter Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero, hat die  sozialistische Partei PSOE Rentenzahlungen eingefroren, das Kindergeld  gestrichen und tausende Stellen im öffentlichen Dienst abgebaut. Die  konservative PP, die zweite große Partei mit überregionalen Einfluss in  Spanien, versucht als Veto-Spieler politische Prozesse zu behindern.&lt;br /&gt;Der  Protest der sich in Spanien formiert, richtet sich aber nicht allein  gegen den Sparzwang der EU, es ist keine Generalabrechnung mit der  Regierung.&lt;br /&gt;Die Protestbewegung greift das ganze System der  Scheindemokratie im Kapitalismus an. Einzelne Parteien sind hier nicht  Grund des Zorns, das gesamte Parteiensystem steht auf den Prüfstand, mit  ihm die PolitikerInnen, die dieses System tragen und selbst nur nach  Macht streben, anstatt für das Wohlergehen derer, die sie in den  Parlamenten vertreten sollen.&lt;br /&gt;Und das wird nicht nur von  perspektivlosen Jugendlichen angeprangert, wie viele Medien gern  berichten. Die Masse der Demonstrierenden ist keineswegs eine homogene  Gruppe. Hier gehen jung und alt, AkademikerInnen und SchulabbrecherInnen  gemeinsam auf die Straße, der Protest wird also von einer sehr breiten  Bevölkerungsschicht getragen.&lt;br /&gt;Doch noch weiß die Regierung nicht so  recht mit ihren rebellierenden BürgerInnen umzugehen. Sowohl die PSOE,  als auch die PP haben Verständnis für die Begehren der Protestierenden  geäußert.&lt;br /&gt;Gleichzeitig wurden aber Demonstrationsverbote angeordnet.  Am Wochenende sind in Spanien Kommunalwahlen, angeblich sollen mit den  Verboten der reibungslose Ablauf der Wahlen gewährleistet, sowie die  Beeinflussung von WählerInnen verhindert werden. Eine sehr  fadenscheinige Ausrede um den unbequemen Protest zu unterdrücken.&lt;br /&gt;Denn  was in Spanien nach der Wahl geschehen wird, ist im Moment noch nicht  absehbar. Der Protest soll weitergehen, ein Signal für ganz Europa sein  und die Menschen in anderen Ländern mitnehmen, auch in Deutschland nicht  undenkbar.&lt;br /&gt;Spanische Kritikpunkte sind auch auf Deutschland  übertragbar. Es wird an den Menschen vorbei regiert, Protest ignoriert,  die Demokratie weiter ausgehöhlt.&lt;br /&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;Es  bleibt abzuwarten, wie die Situation in Spanien sich entwickelt, nachdem  die PSOE eine historische Wahlpleite erlitt. Fast in allen Regionen  Spaniens verloren sie massiv an WählerInnestimmen, die konservative PP  dagegen gewann stark dazu und wird künftig auch in eigentlich  PSOE-Hochburgen wie in den Städten Sevilla und Córdobar regieren.&lt;br /&gt;Aber  auch regionale Parteien konnten einen Stimmenzuwachs verzeichnen, wie  das baskische Bündnis Bildu, dem eine Nähe zu Terrororganisation ETA  nachgesagt wird oder die katalanischen Nationalisten CiU.&lt;br /&gt;Insgesamt  war die Wahlbeteiligung mit ca. 67% eher gering, was wahrscheinlich auch  der allgemeinen Unzufriedenheit der BürgerInnen mit dem politischen  System Spaniens mit zuzuschreiben ist.&lt;br /&gt;Noch-Regierungschef Zapatero kündigte an, in seiner verbliebenen Amtszeit für Wirtschaftsreformen und mehr Jobs zu sorgen.&lt;br /&gt;Fraglich ist, ob diese Versprechungen die aufgebrachten SpanierInnen beruhigen können.&lt;br /&gt;Vielleicht wird aber auch die Chance auf tiefer gehende Veränderungen genutzt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-05/spanien-wahl-proteste" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.zeit.de/politik/ausland/2011 ... l-proteste&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,763949,00.html" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 49,00.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.jungewelt.de/2011/05-21/045.php?sstr=spanien" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.jungewelt.de/2011/05-21/045.php?sstr=spanien&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink img_link" href="http://www.auswanderer-blog.de/images/eu-arbeitslosenquote-jan-2009.gif" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.auswanderer-blog.de/images/e ... n-2009.gif&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/sozialisten-verlieren-auch-barcelona/" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.taz.de/1/politik/europa/arti ... barcelona/&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-658346136980052199?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/658346136980052199/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/05/fundstuck-der-21-kalenderwoche.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/658346136980052199'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/658346136980052199'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/05/fundstuck-der-21-kalenderwoche.html' title='Fundstück der 21. Kalenderwoche'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-5948745893535399317</id><published>2011-05-18T21:45:00.002+02:00</published><updated>2011-06-01T01:05:06.122+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Veranstaltungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuelles'/><title type='text'>Braun: Zivilklausel kein Allheilmittel aber verbessert Bedingungen für eine zivile Uni</title><content type='html'>(sw) Die GEW und der SDS.MLU hatten am 12.05. 18 Uhr zur zweiten Veranstaltung der Reihe „Hochschule-Politik-Gesellschaft“ eingeladen. Thema war „Rüstungsforschung und Zivilklausel“. Der Referent Reiner Braun, der seit etwa 30 Jahren in der Friedensbewegung aktiv und u. a. Geschäftsführer der deutschen Sektion der "International Association Of Lawyers Against Nuclear Arms" (IALANA) ist, begann mit einem Eingangszitat von &lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;B. Brecht: Sind Forscher/innen „erfinderische Zwerge, die für alles gemietet werden können?“.&lt;br /&gt;Dies bildete dann auch den Ausgang für diverse Zahlen und Statistiken über deutsche und globale Rüstungsforschung und deren Budget. So sind bspw. zwischen 1 und 1,5 Mio. Menschen im Rüstungsbereich in Deutschland tätig und seit dem EU Vertrag von Lissabon gibt es eine einzigartige Rüstungsforschungsagentur mit Sitz in Brüssel. Braun betonte aber, dass die Verhältnisse in den USA weit dramatischer, größer und damit militaristischer sind. So gäbe es praktisch keine bekannte US-Uni, die nicht Rüstungsforschung betreibe. In Deutschland gibt es etwa 40 Hochschulen, bei denen bekannt ist, dass dort so was betrieben wird. Zu nennen wären hier die Uni Kassel, die FU Berlin oder die Hochschule in Düsseldorf. Die Forschungsfelder sind dabei so weit, wie die heutige Forschung selbst. Von (Mikro-)Elektronik, Informatik und Telekommunikation, über Bio- und Nanotechnologie, Materialwissenschaft und Weltraumtechnik bis hin zu psychologischer und sozialwissenschaftlicher Begleitforschung. Braun zog deshalb in seinem Zwischenfazit eine düstere Bilanz. Es gebe nicht nur eine Militarisierung der Wissenschaft, sondern auch eine „Verwissenschaftlichung des Krieges“, die seit dem Durchbruch mit der Entwicklung der Atombombe immer weiter und rasanter zunehme.&lt;br /&gt;Im zweiten Teil ging es dann um die Zivilklausel und welche Kriterien mensch entwickeln könnte, um Rüstungsforschung zu erkennen. Zu nennen seien hier: Wer ist der Geldgeber der Forschung? Werden die Ergebnisse publiziert? Wird die Forschung unter den Kollegen diskutiert oder wird Stillschweigen erbeten? Welche gesellschaftliche Relevanz hat dieses Forschungsprojekt? Wer tritt als Nachfrager/in auf? Und gibt es eine Technikfolgeabschätzung? Im Radio-Interview mit Corax und in seinem Input sagte Braun, dass damit Rüstungsforschung in etwa „80 bis 90 Prozent der Fälle erkannt werden könnte.“&lt;br /&gt;Die Zivilklausel sei für die Hochschule und die Wissenschaftler/innen „eine gesetzliche Bedingung, dass die Forschung ausschließlich friedliche/zivile Zwecken dient und demzufolge militärische Forschung oder zivilmilitärische Forschung (dual use) ausgeschlossen ist“, so Braun weiter. Dabei muss die Klausel nicht nur ein Senatsbeschluss sein, sondern zum einen in der Grundordnung/Leitbild der Hochschule verankert und zum anderen ins Landeshochschulgesetz (LHSG) geschrieben werden. Wie Reiner Braun betonte, stand so eine Friedensverpflichtung im niedersächsischen LHSG schon drin. Wurde aber durch die später amtierende schwarz-gelbe Regierung gestrichen. In Ba-Wü und Rheinland-Pfalz haben jeweils Grün-Rot / Rot-Grün im Koalitionsvertrag das Ziel eine Zivilklausel im LHSG zu verankern.&lt;br /&gt;Schließlich gehe es aber nicht nur um Beschlüsse und Gesetze, sondern darum das Bewusstsein, dass massiv militärische Forschung an öffentlichen Einrichtungen betrieben wird, zu schaffen, um sich dagegen zu wehren und die Verhältnisse zu verändern. Das dies nicht mit einem Senatsbeschluss zu schaffen sei, sollte allen Beteiligten (mehr als 20 Anwesende) nach der Veranstaltung klar sein. Umso wichtiger ist es, dass jede/r, die/der Verdacht hat, dass Dozierende für das Verteidigungsministerium oder Rüstungsfirmen forschen, kritisch hinterfragt, Diskussionen dazu anregt und auch Protest organisiert. Die Hochschulen (wie die Schulen auch) sind zivile Räume und jegliche Gegenentwicklungen müssen bekämpft und gestoppt werden. Deshalb für eine nachhaltige Wissenschaft und eine Wissenschaft, die sich aktiv für präventive Konfliktmechanismen und den Frieden einsetzt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer sich über das Thema "Rüstungsforschung und Zivilklausel" weiter informieren möchte, sei auf den Kongress "Nein zur Militarisierung - Ja zur Zivilklausel" an der TU Braunschweig vom 27.-29.05.2011 verwiesen. Infos dazu unter: http://al.blogsport.de/zivilklausel/kongress-nein-zur-militarisierung-von-forschung-und-lehre-ja-zur-zivilkausel/&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interview mit Reiner Braun bei Radio Corax:&lt;br /&gt;http://www.podcast.de/episode/2201905/R%C3%BCstungsforschung_an_Hochschulen_u._Zivilklausel, 18.05.2011.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-5948745893535399317?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/5948745893535399317/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/05/braun-zivilklausel-kein-allheilmittel.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/5948745893535399317'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/5948745893535399317'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/05/braun-zivilklausel-kein-allheilmittel.html' title='Braun: Zivilklausel kein Allheilmittel aber verbessert Bedingungen für eine zivile Uni'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-4076789930144603436</id><published>2011-05-16T17:51:00.004+02:00</published><updated>2011-05-16T21:49:35.954+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstücke'/><title type='text'>Fundstück der 20. Kalenderwoche</title><content type='html'>(fl) Wie den meisten sicherlich bekannt ist, startete am 09.05.2011 die  nächste wieder stark umstrittene Volkszählung, im Fachjargon „Zensus“  genannt. Dabei werden bei diesem Zensus etwa ein Drittel aller in  Deutschland lebenden Personen über verschiedene Aspekte ihres Lebens  befragt: von den „üblichen“ personenbezogenen Daten über die  Wohnsituation bis hin zur religiösen Identität. &lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Dass es sich nur um ein  Drittel zu Befragender handelt, liegt daran, dass diese Befragung  registergestützt ist; sprich es wird im Grunde genommen nur ein  „Datenabgleich“ vorgenommen. Im Übrigen liegt darin auch schon ein  Kritikpunkt des Autors, nämlich ob die angeblich zu erreichenden Ziele,  beispielsweise Zukunftsplanung für Infrastrukur, mit nur einem Drittel  befragter Menschen ausreicht. Davon abgesehen, dass dieses Ziel auch  anders erreicht werden kann bzw. ohne solche Unmengen an Daten  aufzunehmen und zu speichern, gehen hier Anspruch und Versuch der  Verwirklichung weit auseinander. Kritisch wird darüberhinaus besonders  die Tatsache gesehen, ob so viele zentral zusammen gelagerte Daten  überhaupt sicher gelagert werden können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was viele aber  sicherlich nicht wissen, ist, wie Indymedia berichtet, dass die TU  Dresden ihre Studierenden der Soziologie im 4. Fachsemester  zwangsverpflichtet als BefragerInnen (Erhebungsbeauftragte) im dresdner  Vorort Freital aufzutreten. Dies geschieht im Rahmen einer  Lehrveranstaltung eines Pflichtmoduls, das zum erfolgreichen Bestehen  notwendig ist. Zumindest ist es dann ein Zwang, wenn mensch die  entsprechende Regelstudienzeit einhalten möchte. Aber nicht nur das ist  schon fragwürdig, so bekommen die Studierenden für die ersten 50  erfolgreichen Befragungen die sonst übliche Aufwandsentschädigung auch  nicht. Das führt dazu, dass es sich erstens um einen enormen Zeitaufwand  handelt und zweitens auch noch mit finanziellen Belastungen verbunden  sein kann. Effektiv würden also manche Studierende doppelt belastet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie  die zensuskritische Plattform Zensus11.de vermutet, scheinen einige  Erhebungsstellen Mühe zu haben, genügend Erhebungsbeauftragte zu finden.  Anders könnten sie es sich nicht erklären, so die Plattform weiter.  Besonders interessant ist, dass die Erhebungsstelle Freital von einem  ehemaligen Studenten der TU geleitet wird. Der Verdacht liegt also nahe,  dass jemensch seine missliche Lage damit beseitigt, indem ehemalige  oder bestehende Kontakte genutzt werden. So wäre mensch schon fast beim  Amtsmissbrauch. Selbst wenn mensch dies noch folgenlos hinnehmen möchte,  ist es unhaltbar, dass die Lage von Menschen rücksichtlos ausgenutzt  wird, da sie sich zunächst ersteinmal nicht wehren können, zumindest  nicht ohne sich eine Menge Ärger und damit Arbeit aufzuladen. Spinnt  mensch ein solches Verhalten weiter, dann wären wir schnell bei der  Thematik: Hartz IV-Empfänger zu Pflegekräften verpflichten und noch  vieles bisher Undenkbare wäre denkbar. Zudem handelt es sich bei der  Tätigkeit der Erhebungsbeauftragten um eine rein freiwillige  ehrenamtliche. Würde mensch vom Arbeitsrecht sprechen, so wäre hier das  grundgesetzliche Verbot der Zwangsarbeit anzubringen. Damit widerspricht  diese Vorgehensweise der Uni dem Sinn der Tätigkeit nach gleich  doppelt. Außerdem ist die Durchführung des Zensus ebenfalls eine rein  freiwillige Entscheidung des Staates und er sollte sich vorher  überlegen, wie er diese umzusetzen vermag und welche Probleme auftreten  können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist also festzuhalten, dass Menschen auch weiterhin in  freier und selbstbestimmter Weise ihre Entscheidungen - gleich welcher  Art - zu treffen haben und dies gewährleistet werden muss. "Scheinbar"  so naheliegende Lösungen dürfen nicht dazu genutzt werden,  grundgesetzlich verbriefte Rechte auszuhebeln. Damit steht auch klar  fest, dass diese Praxis überall und damit auch an der MLU abzulehenen  wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://de.indymedia.org/2011/05/307294.shtml" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://de.indymedia.org/2011/05/307294.shtml&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://zensus11.de/2011/05/dresdener-studenten-zwangsverpflichtet/" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://zensus11.de/2011/05/dresdener-st ... pflichtet/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/philosophische_fakultaet/is/methoden/prof/lehre/unterlagen_cati/home" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fak ... _cati/home&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="https://www.zensus2011.de/der-zensus-2011.html" rel="nofollow" target="_blank"&gt;https://www.zensus2011.de/der-zensus-2011.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc%7EE7A7720EBCCEB4023BC00CCEFB39C6016%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A3 ... ntent.html&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-4076789930144603436?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/4076789930144603436/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/05/fundstuck-der-20-kalenderwoche.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/4076789930144603436'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/4076789930144603436'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/05/fundstuck-der-20-kalenderwoche.html' title='Fundstück der 20. Kalenderwoche'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-857190651489138942</id><published>2011-05-15T22:54:00.000+02:00</published><updated>2011-05-15T22:54:30.797+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lesenswertes'/><title type='text'>Sehenswert: Blue eyed</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="color: #bf0040;"&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;(jj) Blue eyed ist ein  Dokumentarfilm über die Mechanismen der Ausgrenzung, Diskriminierung  und Rassismus. Die ehemalige Lehrerin Jane Elliot führt seit vielen  Jahren Workshops durch, in denen sie die TeilnehmerInnen spüren lässt,  wie Menschen ausgegrenzt werden. Die Idee für diesen Workshop  entwickelte sie kurz nach dem Tod von Martin Luther King jr., da sie  ihrer Grundschulklasse begreiflich machen wollte, wie farbige Menschen  in ihrer Gesellschaft diskriminiert werden und so die Bedeutung seines  Todes zeigen wollte. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #bf0040;"&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;Der Film dokumentiert zum einen den Workshop  und zum anderen die Geschichte dahinter. Es werden die Mechanismen der  Diskriminierung auf eine nachvollziehbare und verallgemeinerbare Weise  verdeutlicht. Auch wenn KritikerInnen Elliott´s Methode der Meinung  sind, sie sei unwissenschaftlich, ohne soziologische, psychologische  oder politische Herleitung und dagegen „nur“ moralisch. Das mag sogar so  sein, aber es ändert nichts an der Tatsache, dass jeder Mensch in ihrer  oder unserer Gesellschaft selbst schon einmal diese Mechanismen  entweder beobachtet oder am eigenen Leib gespürt hat. Und das wird  deutlich gezeigt&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #bf0040;"&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;Der Film ist ein Appell an Zivilcourage- daran  Diskriminierung zu bekämpfen statt zuzusehen oder sie gar zu ignorieren.  Er ist empfehlenswert für den Unterricht an Schulen sowie für das  geistes- und sozialwissenschaftliche Studium. Aber auch sehenswert für  jeden anderen Menschen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="color: #bf0040;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="color: #bf0040;"&gt;&lt;br style="color: black;" /&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;"Blue eyed" ein Film von Bertram Verhaag&lt;/span&gt;&lt;br style="color: black;" /&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;© 1996 DENKmal-Films&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-857190651489138942?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/857190651489138942/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/05/sehenswert-blue-eyed.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/857190651489138942'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/857190651489138942'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/05/sehenswert-blue-eyed.html' title='Sehenswert: Blue eyed'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-422784292204500324</id><published>2011-05-09T18:38:00.005+02:00</published><updated>2011-05-09T18:42:28.947+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstücke'/><title type='text'>Fundstück der 19. Kalenderwoche</title><content type='html'>(sw) Die „2. Nationale Bologna-Konferenz“ ist gelaufen und wenn mensch nur vom Titel ausgeht, dann könnte dahinter alles versteckt sein. Die Hochschulreform (Bologna-Reform) wurde vor zwölf Jahren mit dem Ziel initiiert, einen gemeinsamen europäischen Hochschulraum zu schaffen, der konkurrenzfähig zu anderen Staaten wie den USA, Japan oder China&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt; wäre. Sprich, wenn schon (noch) nicht militärisch, so will mensch doch in Sachen Bildung endlich den wohlverdienten „Platz an der Sonne“ einnehmen.&lt;br /&gt;Wenn mensch sich Berichte, Studien und Zahlen anschaut, die in den letzten Monaten veröffentlicht wurden, fragt mensch sich, wie das BA/MA-System noch schöngeredet werden kann. Aber das geht.&lt;br /&gt;So z. B. über eine eigens in Auftrag gegebene Studie des Ministeriums für Bildung und Forschung. „Mit dem Bachelor in den Beruf“ heißt sie und befragte Studierende, Absolvent/innen und Unternehmen und „beleuchtet die Arbeitsmarktbefähigung, die aktuelle Arbeitsmarktsituation und die Perspektiven von Bachelorstudierenden und –absolventen“. Bezeichnend ist dabei, dass sich auf Wirtschaftswissenschaftler/innen, Ingenieure und Studierende der MINT-Fächer beschränkt wurde, weil so heißt es auf Seite 100: „Nach Absolventen der Geistes- und Sozialwissenschaften wurde nicht explizit gefragt, da die Unternehmen Akademiker aus diesen Fachrichtungen deutlich seltener rekrutieren.“ &lt;br /&gt;In bester Gebrüder Grimm Manier, teilt der RCDS darauf hin mit, es gebe „nahezu Vollbeschäftigung“ unter Bachelorabsolventen.&lt;br /&gt;Die Realität sieht aber anders aus.&lt;br /&gt;Wie die Böckler-Stiftung mitteilt, spricht die Hälfte der, einer eigenen Studie zur Studiensituation befragten Studierenden (insgesamt rund 7.600), von „hohen Leistungsanforderungen“, die besonders auf Organisationsprobleme im BA und zu viele Einzelprüfungen im Semester zurückzuführen seien. Zudem müssen mindestens 60 Prozent der Studierenden neben dem Studium arbeiten, was eine weitere körperliche, psychische und finanzielle Belastung darstellt, die viele an ihre Grenzen bringt.&lt;br /&gt;Hinzu komme, so Andreas Keller aus dem GEW-Vorstand, dass „weniger als ein Viertel aller Absolventinnen und Absolventen von Uni-Bachelorstudiengängen in einem Normalarbeitsverhältnis stehen. Nur 40 Prozent von ihnen sind ausbildungsadäquat beschäftigt. Der Bachelor ist vielen Fällen nicht berufsbefähigend.“&lt;br /&gt;Nicht ohne Grund fordern deshalb verschiedene Jugendorganisationen, unter ihnen auch dielinke.SDS, in einer gemeinsamen Erklärung einen freien Zugang zu Masterplätzen (besonders bei Lehramtsstudiengängen) und einen massiven Ausbau der Hochschulkapazitäten.&lt;br /&gt;Schließlich ging es bei der Konferenz vor allem um die Masterplätze und die Mobilität der Studierenden. Beides ist derzeit mangelhaft. Einige Master sind speziell auf den unieigenen BA zugeschnitten und verlangen festgeschriebene Leistungspunkte in bestimmten Bereichen, andere haben sehr begrenzte Plätze, was hohe NCs zur Folge hat. Nicht ohne Grund spricht Ben Stotz aus dem Bundesvorstand von dielinke.SDS vom „Masterdesaster“.&lt;br /&gt;Das die Mobilität eher ab- als zugenommen hat, ist zwar seit den ersten Tagen bekannt, wird aber erst jetzt durch Bildungsministerin Schavan wahrgenommen. Da werden Kurse und Prüfungen von internationalen oder gar anderen deutschen Unis nicht anerkannt oder es entstehen Kosten, die vorher den Bewerber/innen nicht transparent dargestellt wurden.&lt;br /&gt;Die Konferenz zeigt somit nicht mehr nur wie fehlgeleitet die Reform ist und welche Schwierigkeiten bestehen, wenn die Hochschullandschaft und die Studiengänge nach marktwirtschaftlichen Prinzipien organisiert werden sollen. Sondern demonstriert mit nur zwei ausgewählten Studierenden (vom fzs und Jusos) wie (un-)wichtig den Entscheidungsträger/innen die Meinung der Studierenden ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quellen:&lt;br /&gt;http://www.boeckler.de/32014_113587.html, 06.05.11.&lt;br /&gt;GEW-Newsletter Hochschule und Forschung vom 06.05.11: "Bologna-Probleme nicht kaschieren, sondern lösen", 06.05.11.&lt;br /&gt;http://www.freier-masterzugang.org/index.html, 06.05.11.&lt;br /&gt;http://www.bmbf.de/pubRD/mit_dem_bachelor_in_den_beruf.pdf, 08.05.11.&lt;br /&gt;http://www.bmbf.de/press/3086.php, 08.05.11.&lt;br /&gt;http://www.rcds.de/, Pressemitteilung vom 05.05.11 „Der RCDS steht zum Bologna-Prozess: Weder schlecht noch schön reden“, 08.05.11.&lt;br /&gt;dielinke.SDS Pressemitteilung vom 06.05.11. „Schavans Masterdesaster“, 08.05.11.&lt;br /&gt;Lehmann, Anna 2011a. Master für alle. taz 07./08.Mai, S. 10.&lt;br /&gt;Dies. 2011b. Master wird Chefsache. taz 07./08.Mai, S. 4.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-422784292204500324?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/422784292204500324/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/05/fundstuck-der-18-kalenderwoche.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/422784292204500324'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/422784292204500324'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/05/fundstuck-der-18-kalenderwoche.html' title='Fundstück der 19. Kalenderwoche'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-623278499344689620</id><published>2011-05-02T17:45:00.002+02:00</published><updated>2011-05-03T09:45:05.184+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuelles'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mitmachen'/><title type='text'>"Halt die Fresse" und "Nazis Raus" - Bericht vom 1. Mai aus Halle (Saale)</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-jQf6S5iAtXU/Tb7RjfLN33I/AAAAAAAAAGo/ccdYEuxDpwQ/s1600/DSC00337.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-jQf6S5iAtXU/Tb7RjfLN33I/AAAAAAAAAGo/ccdYEuxDpwQ/s320/DSC00337.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;(r) Nach der erfolgreichen Blockade der Nazis in  Dresden waren wir jetzt in unser eigenen Stadt (Halle/Saale) gefragt,  den Nazis entgegenzutreten. Die Nazis hatten eine Route vom Hauptbahnhof  durch die südliche Innenstadt und zurück zum Hauptbahnhof von der Polizei  genehmigt bekommen. Unsere Strategie bestand darin, sie an zwei Punkten  mit (Sitz-)Blockaden zu stoppen. &lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Dazu führte unsere Route vom Rannischen  Platz über die Phillipp-Müller-Straße  zum Hauptbahnhof. Gegen 10 Uhr  ging es mit rund 800 GegendemonstrantInnen (insgesamt wurde von etwa 2.000 TeilnehmerInnen gesprochen, da es nicht nur diese Gegendemo gab) zum COM-Center, wo wir schon  eine Straßensperre der Polizei vorfanden. Um die zweite Blockade auf der  Merseburger Straße südlich von uns zu unterstützen lief ein Teil  weiter. Unsere Blockade am COM-Center bekam regen Zulauf von der  Innenstadt, sodass für uns nicht mehr die Gefahr bestand von der Polizei  geräumt zu werden. Jetzt bekamen wir die ersten Meldungen über die  Nazis, sie sollten 600-700 sein. Um unsere Erfolgschance zu verbessern  versuchten einige, nach einer, leider zu lauten Ankündigung, auf die  Merseburger vorzudringen, was misslang. Bisher war das für Einzelne kein  Problem gewesen, danach jedoch war nach vorne kein Durchkommen mehr.  Wir hörten, dass die Nazis losgelaufen seien und nach einer halben  Stunde bekamen wir sie dann zu Gesicht. „Nazi Raus, Nazis Raus“ war  unsere Parole.  &lt;br /&gt;Unsere Blockaden standen!&lt;br /&gt;Die Polizei jedoch  ließ sie auf einer unangekündigten Route marschieren, ein Unding, ihnen  das zu gestatten. Wir mussten mit ansehen, wie die Nazis einfach an  unserer Blockade vorbei marschierten. Nach kurzer Behinderung durch die  PolizistInnen machten sich die GegendemonstrantInnen parallel zur  Nazi-Demo auf den Weg, deren neue Route zu stören und sie möglichst  nicht weiter laufen zu lassen. Durch massives Polizeiaufgebot wurden die  GegendemonstrantInnen immer weiter abgedrängt. Wir hatten jedoch nicht  die Möglichkeit sie zu blockieren, es blieb beim Mittelfinger und „Nazis  Raus“. &lt;br /&gt;Bei der neuen, angeblich verkürzten Route war nicht ganz  klar, wo sie lang führen sollte. Ob über die Berliner Brücke und durch  Halle Ost oder am Steintor für die Nazis Schluss sein sollte. Im  Dauerlauf ging es durch den Stadtpark, vorbei an der Medizinischen  Fakultät, zum Steintor. Als wir hier eintrafen hatte die Polizei jedoch  schon abgesperrt. Hier blieben wir, unentschlossen wies weitergehen  sollte, eine Stunde. Wie sich später herausstellte, hatten mehrere  hundert GegendemonstrantInnen am Steintor eine Sitzblockade errichtet,  was die Nazis zum Stehen brachte. Erfreulicherweise wurde diese Blockade  sogar offiziell als Veranstaltung der Gegen-Demo genehmigt. In der  Zwischenzeit trafen immer mehr GegendemonstrantInnen ein, die meisten  versuchten zur Ludwig-Wucherer-Straße zu kommen, um auch dort ein  Weiterkommen zu verhindern.  Wir erfuhren, dass die Nazis jetzt eine  Kundgebung in Nähe des Steintora abhielten. Von hier aus konnten die Nazis nur  noch denselben Weg zurück oder nach Halle Ost, was jedoch wegen der  Verkürzung der Naziroute unwahrscheinlich war. &lt;br /&gt;Deshalb liefen wir  zum Halletower und standen nun genau hinter den Nazis und versuchten  ihre Kundgebung mit „Halt die Fresse“-Rufen zu stören. Die letzte  Gelegenheit die Nazis zu Blockieren war auf die Volkmannstraße zu  kommen, die Nebenstraßen waren alle schon abgesperrt.   &lt;br /&gt;Da  unsere Blockaden durch die Polizei ausgehebelt wurden, wollten wir den  Nazis noch einen schönen Abschied bereiten. Ecke Magdeburger  Straße/Volkmannstraße sahen wir, dass vor der Brücke eine Sitzblockade  entstand, die von der Polizei toleriert wurde. Mit immer mehr  GegendemonstrantInnen sollte die andere Straßenseite noch blockiert  werden, die jedoch von der Polizei brutal aufgelöst wurde. Jetzt kamen  die ersten Nazis und die Stimmung wurde angespannter. Gegen unseren  Sprachchor „Nazis raus“ und „Ihr habt den Krieg verloren“ konnten sie  nur mit Flaschen antworten. Sie waren kaum 20 m von uns entfernt, in  denen gerade mal 3 Polizeiketten waren. Die Polizei drängte uns immer  weiter zurück, was ihnen durch das vom Wind zu uns getragenen Reizgas  erleichtert wurde. Als viele der GegendemonstrantInnen gerade dabei waren sich die Augen mit Wasser auszuwaschen,  kamen immer wieder Gruppen PolizistInnen durchgerannt, um letzte Tumulte zu beenden. JedeR die_der in ihrem Weg stand  (gewollt und ungewollt) wurde gnadenlos umgerannt.&lt;br /&gt;Die Gegenaktionen zur Nazi-Demo können insgesamt als erfolgreich bewertet werden. &lt;br /&gt;Fazit: Unsere Blockaden standen und  wenn die Polizei endlich mal konsequent gegen Rechts vorgehen würde,  hätten die Nazis nicht marschieren können. Nichts desto trotz sind sie  eine kleinere „Route“ gelaufen und sie mussten wieder erfahren, dass  ihre Meinung nicht akzeptiert/toleriert wird. Beunruhigend ist vor  allem, dass die fast 700 Nazis nicht, wie bspw. von Tagesschau und  mdr.de berichtet wurde, aus den Kadern von NPD/JN stammen, sondern  überwiegend aus dem "Freie Kräfte"-Spektrum kommen. Sprich  Kameradschaften und Autonome Nationalisten. Diese sind, wie sich mal  wieder zeigte, um einiges gewaltbereiter und treten aggressiver auf.  Damit versuchen sie die GegendemonstrantInnen einzuschüchtern. Zeigen  aber dadurch umso deutlicher wie nötig und wichtig offener und breiter  Widerstand gegen sie ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://nonazisinhalle.tk/" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://nonazisinhalle.tk/&lt;/a&gt; (PM und weitere Infos rund um die Nazi-Demo)&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.halleforum.de/Halle-Nachrichten/Politik-Aktuelle-Infos-NaziDemo-und-Gegenproteste/31642" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.halleforum.de/Halle-Nachrich ... este/31642&lt;/a&gt; (siehe dort auch die Fotostrecke dazu)&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink pdf_link" href="http://www.linksjugend-solid-nrw.de/files/linksjugend/ljnrw_broschuere-dresden2011_web.pdf" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.linksjugend-solid-nrw.de/fil ... 11_web.pdf&lt;/a&gt; (S. 32-37 Artikel über "AN")               &lt;span class="postbody"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-623278499344689620?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/623278499344689620/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/05/halt-die-fresse-und-nazis-raus-bericht.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/623278499344689620'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/623278499344689620'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/05/halt-die-fresse-und-nazis-raus-bericht.html' title='&quot;Halt die Fresse&quot; und &quot;Nazis Raus&quot; - Bericht vom 1. Mai aus Halle (Saale)'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-jQf6S5iAtXU/Tb7RjfLN33I/AAAAAAAAAGo/ccdYEuxDpwQ/s72-c/DSC00337.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-778569078134965415</id><published>2011-04-28T13:35:00.001+02:00</published><updated>2011-04-28T13:37:05.151+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuelles'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochschulgruppe'/><title type='text'>Wahlprogramm der Offenen Linken Liste zu den Hochschulwahlen an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg am 18.05.2011</title><content type='html'>&lt;b&gt;Wir fordern:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;b&gt;1 Studierendeninteressen und Studiumsregelungen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- eine bessere Integration der Studierendeninteressen in die Lehrinhalte und die&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Schaffung von Studienordnungen mit größeren Wahlmöglichkeiten&lt;br /&gt;- die Anzahl von Prüfungsleistungen zu reduzieren&lt;br /&gt;- die Abschaffung der Anwesenheitspflicht und –listen&lt;br /&gt;- längere Öffnungszeiten für Bibliotheken – die MitarbeiterInnen, die die längeren Zeiten &lt;br /&gt;&amp;nbsp; ermöglichen sollen einen Mindestlohn von 10 € pro Stunde erhalten – egal ob&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Wachschutz oder Studierende&lt;br /&gt;- mehr direkte Mitbestimmung im Senat und den Fakultätsräten und durch&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp; gleichberechtigte Besetzung mit VertreterInnen der Statusgruppen (Studierende, &lt;br /&gt;&amp;nbsp; ProfessorInnen, akademischer Mittelbau und sonstige MitarbeiterInnen)&lt;br /&gt;- die Privatisierungen des Universitätsbetriebes (z. B. Privatisierung der &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Universitätsklinika), gegebenenfalls zu unterbinden und in Zukunft generell zu unterlassen&lt;br /&gt;- eine gesicherte Ausfinanzierung der Hochschulen im Lande, um den Wettbewerb um &lt;br /&gt;&amp;nbsp; finanzielle Mittel zwischen ihnen sofort zu unterbinden&lt;br /&gt;- dass in Sachsen-Anhalt jegliche Art bestehender Studiengebühren abgeschafft wird und &lt;br /&gt;&amp;nbsp; keine neuen erhoben werden&lt;br /&gt;- den Ausbau des Sprach- und Erhalt des Sport- und Kulturangebotes an der Universität&lt;br /&gt;- mehr Zeit für die persönliche Entwicklung und gesellschaftliches Engagement (z. B. freie &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Nachmittage für Gremienarbeit)&lt;br /&gt;- die Abschaffung der Regelstudienzeiten&lt;br /&gt;- selbstverwaltete Räume und Möglichkeiten zum Selbststudium und für Gremienarbeit&lt;br /&gt;- dass jedeR BachelorabsolventIn eine Garantie geboten werden muss, den angestrebten &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Masterstudienplatz zu erhalten&lt;br /&gt;- bessere Integration der auslaufenden Diplom- und Magisterstudiengänge in das BA-/MA-&lt;br /&gt;&amp;nbsp; System&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;2 Arbeit und ArbeitnehmerInneninteressen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- keine Verträge für universitäre Stellen mit Leiharbeitsfirmen abzuschließen&lt;br /&gt;- ein Verbot prekärer Beschäftigungsverhältnisse an der Universität und die Einbeziehung &lt;br /&gt;&amp;nbsp; aller Statusgruppen in den Tarifvertrag der Länder (TV-L)&lt;br /&gt;- einen allgemein verbindlichen Mindestlohn von 10 € pro Stunde für alle an der Universität &lt;br /&gt;&amp;nbsp; arbeitenden Personen (auch Wachschutz und Reinigungskräfte)&lt;br /&gt;- den strukturellen Ausbau regulärer Beschäftigungsverhältnisse (wenn gewünscht: &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Vollzeit) und damit auch die Schaffung von Dauerstellen, besonders für den Unter- und&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Mittelbau (wiss. MitarbeiterInnen, DoktorandInnen und Habilitierende), um ein &lt;br /&gt;&amp;nbsp; angemessenes Betreuungsverhältnis von Studierenden und MitarbeiterInnen zu &lt;br /&gt;&amp;nbsp; ermöglichen&lt;br /&gt;- die Wahrung der Einheit von Forschung und Lehre (z. B. keine reinen Lehrauftragsstellen)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;3 Antimilitarismus&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- eine Zivilklausel in die Grundordnung der MLU aufzunehmen, um jegliche &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Rüstungsforschung an der Universität zu unterbinden&lt;br /&gt;- dass keine Lehrveranstaltungen, DozentInnen oder gar Institute durch Rüstungs- bzw. &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Waffenkonzerne oder die Bundeswehr bzw. sonstige Armeen finanziert werden&lt;br /&gt;- die Unterbindung und Ächtung von Geschichtsrevisionismus und Verharmlosung von Krieg &lt;br /&gt;&amp;nbsp; und Genozid &lt;br /&gt;- das Verbot der Bereitstellung von Räumlichkeiten, Infoständen u. ä. für militärische und &lt;br /&gt;&amp;nbsp; paramilitärische Organisationen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;4 Gleichstellung an der Universität&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- eine vermehrte Einstellung von Professorinnen, wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und &lt;br /&gt;&amp;nbsp; weiblichen studentischen Hilfskräften&lt;br /&gt;- eine verstärkte Aufnahme von Doktorandinnen und weiblichen Habilitierenden in &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Förderprogramme&lt;br /&gt;- eine offene Diskussion über eine Frauenquote in allen Hochschulgremien&lt;br /&gt;- die bessere Förderung der Vereinbarkeit von Studium und Familie&lt;br /&gt;- stärkeren Ausbau der Barrierefreiheit&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;5 Ökologie&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Fair Trade- und Bio-Produkte vermehrt anzubieten, sowohl bei den Speisen als auch bei &lt;br /&gt;&amp;nbsp; den Getränken, z. B. Kaffee (auch aus Automaten)&lt;br /&gt;- den Ausbau regenerativer Energien an der MLU zur Bereitstellung von Strom, &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Warmwasser und zur Klimatisierung der Universitätsgebäude, sowie die &lt;br /&gt;&amp;nbsp; umweltfreundlichste und energetisch effizienteste Bauweise für neue Gebäude&lt;br /&gt;- langfristig den Ausbau der MLU zu einer CO2-freien Universität&lt;br /&gt;- die Schaffung von Fahrradausleihstellen, um die umweltfreundliche Mobilität der &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Studierenden zu erhöhen – Ausleihe gegen geringen Pfand&lt;br /&gt;- die Schaffung einer MDV-Option für das Semesterticket, welche jedoch weiterhin &lt;br /&gt;&amp;nbsp; bezahlbar bleibt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;6 Antifaschistischer &amp;amp; antirassistischer Grundkonsens&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Antifaschismus und ein demokratisches und tolerantes Denken zu stärken, sowie &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Rassismus und Diskriminierung jeglicher Art zu bekämpfen&lt;br /&gt;- das Verbot von Kooperationen mit Burschenschaften im universitären Raum&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;7 Internationale Beziehungen sozial gestalten&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- eine stärkere Unterstützung der internationalen Studierenden&lt;br /&gt;- die Beendigung der Segregation von ausländischen Studierenden (z. B. in &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Studierendenwohnheimen)&lt;br /&gt;- die Ausweitung internationaler Beziehungen und Partnerschaften auch in &lt;br /&gt;&amp;nbsp; strukturschwache Länder&lt;br /&gt;- die Verbesserung des internationalen Austauschs von Wissenschaft und Kultur&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-778569078134965415?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/778569078134965415/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/04/wahlprogramm-der-offenen-linken-liste.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/778569078134965415'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/778569078134965415'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/04/wahlprogramm-der-offenen-linken-liste.html' title='Wahlprogramm der Offenen Linken Liste zu den Hochschulwahlen an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg am 18.05.2011'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-8914640149799138</id><published>2011-04-28T09:49:00.005+02:00</published><updated>2011-04-28T09:51:05.963+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuelles'/><title type='text'>Studierende haben ein Recht auf einen freien Zugang zum Masterstudium</title><content type='html'>&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;Gemeinsame Erklärung von:&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;Juso-Hochschulgruppen, freier zusammenschluss von  studentInnenschaften, CampusGrün, Linke.SDS, Liberale Hochschulgruppen  und DGB-Jugend.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Bologna-Prozess kämpft in der Bundesrepublik auch nach mehr als  10 Jahren immer noch mit gravierenden Problemen. Dabei ist vor allem der  Übergang vom Bachelor- in ein Masterstudium eine entscheidende Frage  unter Studierenden. &lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Die Wahl zwischen einem Masterstudium und dem  direkten Einstieg in den Beruf darf nicht von der Verfügbarkeit der  Masterstudienplätze abhängen, sondern soll von den Studierenden frei  entschieden werden.&lt;br /&gt;Unsere Erfahrungen und empirische Studien zeigen, dass ein Großteil  der Studierenden einen Masterabschluss anstrebt, weil sie sich nach dem  Bachelorabschluss nicht ausreichend qualifiziert fühlen oder ihr  Berufswunsch nicht ohne einen Masterabschluss zu erreichen ist.  Besonders dramatisch ist diese Situation für Studierende in  Lehramtsstudiengängen, deren Bachelorabschluss für den Schuldienst  praktisch wertlos ist. Außerdem erleben wir, dass sich das  Studierverhalten verändert. Die Gefahr ggf. ohne einen  Masterstudienplatz zu bleiben, führt zu einem Studium, das kaum den  Blick über den Tellerrand, Engagement oder Berufstätigkeit neben dem  Studium zulässt. Einen weiteren Anlass zur Sorge gab das Deutsche  Studentenwerk (DSW) mit der Feststellung, das einen starken Anstieg der  Nachfrage nach psychosozialer Beratung verzeichnet.&lt;br /&gt;Wir fordern von Bund, Ländern und Hochschulen deshalb eine grundlegende Reform, die vor allem folgende Punkte berücksichtigt.&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Der Bachelor muss zudem durch eine &lt;b&gt;qualifizierte Reform der Studiengänge&lt;/b&gt;  inhaltlich und strukturell aufgewertet werden, indem die aktuelle  Arbeitsbelastung und Reglementierung verringert wird. Parallel muss die  Bewertung des Abschlusses in Politik, Verwaltung und Wirtschaft  verbessert werden. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Um die Wahlfreiheit nach dem Bachelorabschluss zu verwirklichen müssen die Absolventinnen und Absolventen &lt;b&gt;einen freien Zugang zum Masterstudium&lt;/b&gt;  erhalten. Bisherige Zugangshürden müssen so weit wie möglich reduziert  werden. Zudem muss die Argumentationslast in Anerkennungsfragen  umgekehrt werden. Hochschulen müssen begründen, warum sie bestimmte  Bachelorabschlüsse nicht anerkennen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Dazu muss von Bund und Ländern eine Bedarfsanalyse vorgelegt werden,  die Zahlen über die tatsächlichen Kapazitäten an Masterstudienplätzen  in den einzelnen Ländern offenlegt, den Bedarf an Masterstudienplätzen  ermittelt und mit einem &lt;b&gt;Bund-Länder-Programm für einen Ausbau der Kapazitäten&lt;/b&gt; sorgt. &lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Wir rufen die Studierenden im kommenden Semester dazu auf, sich für  den freien Zugang zum Masterstudium einzusetzen und werden als  Studierendenverbände im kommenden Sommersemester das Thema Übergang  zwischen Bachelor- und Masterstudium an die Hochschulen bringen, um auf  die Situation der Studierenden aufmerksam zu machen. Wir rufen vor allem  alle Studierenden und Studierendenschaften auf, sich mit einer Petition  im Sinne dieser Erklärung an die Landesparlamente zu wenden.&lt;br /&gt;Auf der im Mai stattfindenden Bologna-Konferenz erwarten wir  Antworten und Lösungsansätze von Bund und Ländern, die uns auf der  letzten Konferenz versprochen wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Diese Erklärung findet ihr unter: http://www.freier-masterzugang.org/index.html, wo ihr diese auch unterzeichnen könnt.&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-8914640149799138?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/8914640149799138/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/04/studierende-haben-ein-recht-auf-einen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/8914640149799138'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/8914640149799138'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/04/studierende-haben-ein-recht-auf-einen.html' title='Studierende haben ein Recht auf einen freien Zugang zum Masterstudium'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-2069258150850215050</id><published>2011-04-26T17:54:00.001+02:00</published><updated>2011-04-27T15:21:01.291+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstücke'/><title type='text'>Fundstück der 17. Kalenderwoche</title><content type='html'>Fairtrade - eine Strategie zur Armutsbekämpfung&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(jj) Fairtrade ist  laut TransFair e.V. eine Strategie zur Armutsbekämpfung. Bäuerinnen und  Bauern in Afrika, Lateinamerika und Asien sollen durch  Fairtrade-Standards, die Möglichkeit erhalten, ihre Dörfer und Familien  aus eigener Kraft zu stärken und ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen  auch nachhaltig zu verbessern. Fairtrade zertifizierte  Bauern-Kooperativen und Plantagen erhalten für ihre Produkte ein  stabiles Einkommen. Fairtrade ermöglicht zudem &lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Kleinbauern aus  benachteiligten Regionen des Südens einen Marktzugang in den Norden und  fördert längerfristige und möglichst direkte Handelsbeziehungen.  Angestellte auf Plantagen bekommen im Minimum den gesetzlichen  Mindestlohn und profitieren unter anderem von Schutzkleidung, bezahlten  Urlaub und sozialer Vorsorge. &lt;br /&gt;Die Idee zielt darauf ab den Folgen  für die Bauernfamilien und Plantagenangestellten in den so genannten  Entwicklungsländern, entgegenzuwirken. Zum Beispiel der Druck des  Weltmarktes, die schwankenden Preise und der ausbeuterischen lokalen  Zwischenhandel führt zu Verschuldung, Arbeitslosigkeit und Verelendung.  Alternativen zur herkömmlichen Produktion gibt es häufig nur wenige und  diese beinhalten auch Drogenanbau, Prostitution, Kinderarbeit, Flucht in  die Elendsviertel der Großstädte oder Emigration. Fairtrade soll über  einer Million Menschen einen Ausweg aus dieser Abwärtsspirale bieten.&lt;br /&gt;1992  begann der gemeinnützige Verein TransFair seine Arbeit. (Es entstand  allerdings bereits 1946 in Nordamerika die ersten Fair Trade  Organisationen.) TransFair vergibt als unabhängige Initiative das  Fairtrade-Siegel für fair gehandelte Produkte auf der Grundlage von  Lizenzverträgen. TransFair handelt selbst nicht mit Waren. Er setzt sich  dafür ein, weitere PartnerInnen und UnterstützerInnen für den fairen  Handel durch Marketing-, Informations- und Öffentlichkeitsarbeit zu  gewinnen. Die Standards (Ökologie, Ökonomie und Soziales) des fairen  Handels entsprechen den internationalen Standards der „Fairtrade  Labelling Organizations International“ (FLO). Rund 30 MitarbeiterInnen  arbeiten im Köllner TransFair-Büro an der Verwirklichung der  Fairhandels-Ziele. &lt;br /&gt;Der Standard &lt;i&gt;Ökologie &lt;/i&gt;umfasst u.a. eine  Liste verbotener Substanzen, die Prämissen des umweltschonenden Anbaus  und die Förderung des Bio-Anbaus. Der Standard &lt;i&gt;Ökonomie &lt;/i&gt;enthält die Grundsätze der stabilen Mindestpreise, langfristiger Beziehungen und der Vorfinanzierung und zum dritten Standard &lt;i&gt;Soziales &lt;/i&gt;gehören  z.B. die Kriterien der Arbeitsbedingungen, des Diskriminierungsverbotes  und dem Verbot von Kinderarbeit. Die Standards werden von der FLO  gemeinsam mit den Produzierenden, Händlerinnen und Händlern und den  nationalen Siegelinitiativen entwickelt. Die Zertifizierungsgesellschaft  FLO-CERT überprüft vor Ort, ob bei Produzierenden und Händlerinnen und  Händlern die Fairtrade-Standards einhalten und die sozialen,  ökonomischen und ökologischen Standards erfüllt werden. Sie kontrolliert  auch, dass die Produzentenorganisationen den festgelegten Mindestpreis  und die Fairtrade-Prämie ausgezahlt bekommen. Nach drei Jahren wird die  Überprüfung wiederholt. &lt;br /&gt;Dennoch ist Fairetrade auch Kritik ausgesetzt. &lt;br /&gt;Zum  einen stellt es die Transparenz für die VerbraucherInnen ein Problem  dar. Es ist schwer nachvollziehbar, wer in der Produktionskette welchen  Anteil an dem Mehrpreis erhält. Allerdings garantiert die FLO, dass die  Produzenten immer von dem Kauf Fairtrade zertifizierter Produkte  profitieren. Informationen zu diesem und anderen Themen rund um  Fairtrade findet man auf &lt;a class="postlink" href="http://www.transfair.org/ueber-fairtrade/fairtrade-themen.html" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.transfair.org/ueber-fairtrad ... hemen.html&lt;/a&gt; .&lt;br /&gt;Abgesehen  davon könnte kritisiert werden, dass die Konzepte des Fairen Handels  die Ursachen eines ungerechten Weltwirtschaftssystems, nicht beheben,  sonder sogar Teil des Problems wären. Fairtrade stellt im Moment nur  einen kleinen Raum frei von Ausbeutung dar, und besteht ansonsten  innerhalb der herrschenden ökonomischen und sozialen Rahmenbedingungen,  die auf globaler Ebene für Ungerechtigkeiten und unendliches Leid  verantwortlich gemacht werden können. Aus diesem Grund kann Fairtrade  auch &lt;i&gt;nur &lt;/i&gt;ein erster Schritt sein, welcher der westlichen Welt  diese Ungerechtigkeiten ins Bewusstsein ruft und zumindest einige  Menschen aus armen Ländern hilft, ihr Leben frei von der täglichen  Bedrohung ihrer Existenz zu führen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-2069258150850215050?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/2069258150850215050/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/04/fundstuck-der-17-kalenderwoche.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/2069258150850215050'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/2069258150850215050'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/04/fundstuck-der-17-kalenderwoche.html' title='Fundstück der 17. Kalenderwoche'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-6249591875935384197</id><published>2011-04-21T07:43:00.003+02:00</published><updated>2011-05-15T22:54:05.588+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lesenswertes'/><title type='text'>SEHENSWERT: Wem gehört der Mond?</title><content type='html'>(mm) Am 21.April kommt der Dokumentarfilm „Die Mondverschwörung“ in die deutschen Kinos. Das Thema, welches sich der Satiriker und Dokumentarfilmer Thomas Frickel vornimmt, ist allerdings kein so Amüsantes.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Er zeigt, dass große Teile zahlreicher jährlich erscheinender esoterischer Bücher, antidemokratisches oder sogar antisemitisches Gedankengut enthalten. Die Mondverehrung dient als Aufhänger der Dokumentation, welche irritierend wie amüsant aufdeckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;object class="BLOGGER-youtube-video" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" data-thumbnail-src="http://1.gvt0.com/vi/FzWOwwNX6Rk/0.jpg" height="266" width="320"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/FzWOwwNX6Rk&amp;fs=1&amp;source=uds" /&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /&gt;&lt;embed width="320" height="266" src="http://www.youtube.com/v/FzWOwwNX6Rk&amp;fs=1&amp;source=uds" type="application/x-shockwave-flash"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: xx-small;"&gt;Der Trailer zum Film unter http://www.youtube.com/watch?v=FzWOwwNX6Rk&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Anschauen des Trailers könnte der Film abwechslungsreich und amüsant werden, aber auch den ein oder anderen Einblick geben. Hauptdarsteller Dennis Mascarenas ist tatsächlich beim amerikanischen Fernsehsenders DDC-TV angestellt und tritt im Film als deren Chefredakteur auf. Regisseur Thomas Frickel hat mit Mascarenas schon vorher beim Film &lt;a href="http://www.onlinefilm.org/-/film/21529"&gt;„Deckname Dennis“ &lt;/a&gt;zusammengearbeitet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: xx-small;"&gt;&lt;br /&gt;Quellen:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size: xx-small;"&gt;http://www.kino-zeit.de/filme/die-mondverschworung&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size: xx-small;"&gt;http://www.fbw-filmbewertung.com/film/die_mondverschwoerung&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size: xx-small;"&gt;http://www.onlinefilm.org/-/film/21529&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-6249591875935384197?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/6249591875935384197/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/04/sehenswert-wem-gehort-der-mond.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/6249591875935384197'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/6249591875935384197'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/04/sehenswert-wem-gehort-der-mond.html' title='SEHENSWERT: Wem gehört der Mond?'/><author><name>Matt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10473157500955742622</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_N8_nav88y8s/StBKh8ba__I/AAAAAAAAABE/putv-ilA5Is/S220/mmtrotzki.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-7288718732923299863</id><published>2011-04-21T07:34:00.003+02:00</published><updated>2011-04-21T07:44:45.505+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstücke'/><title type='text'>Fundstück zur 16. Kalenderwoche</title><content type='html'>&lt;span style="font-size: large;"&gt;Wind und Wasser vor Atom und Kohle &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(mm) Wenn man die Debatte der Netzstabilität mal umgeht, kommt man bei der Diskussion um erneuerbare Energien doch schnell zur Kostenfrage, wo teilweise mit zweistelligen Milliardenbeträgen gehandelt wird. Genau hier mischt sich Greenpeace mit der &lt;a href="http://www.greenpeace-energy.de/service/news/aktuelle-meldungen/newsdetails/article/mit-windgas-in-den-atomausstieg.html?tx_ttnews[backPid]=827&amp;amp;cHash=82d325e412"&gt;Studie „Was Strom wirklich kostet“&lt;/a&gt; ein. Demnach sind Wind- und Wasserenergie heute schon unter Berücksichtigung aller Kosten günstiger als Kohle- oder Atomstrom.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Studie, welche durch das &lt;a href="http://www.foes.de/"&gt;Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) &lt;/a&gt;erstellt wurde, „summiert alle Stromkosten, staatliche Förderungen sowie externe Kosten auf, die den jeweiligen Energieträgern zurechenbar sind“&lt;a href="http://www.greenpeace-energy.de/service/news/aktuelle-meldungen/newsdetails/article/mit-windgas-in-den-atomausstieg.html?tx_ttnews[backPid]=827&amp;amp;cHash=82d325e412"&gt;1&lt;/a&gt;. Demnach kostet die Kilowattstunde Windkraft 7,6 Cent und Wasserkraft 6,5 Cent, während Braun- und Steinkohle bei 12,1 Cent und Atomkraft bei 12,8 Cent je Kilowattstunde liegt. Greenpeace kritisiert hierbei, dass Verbraucher getäuscht werden, da gewisse Kosten auf der Stromrechnung nicht auftauchen und gesellschaftliche Kosten gar nicht beziffert werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-ZwC5LgWVEak/Ta_BaQoGSCI/AAAAAAAAAEU/iBzZ1fKFkz4/s1600/Grafik_Hilfen_GPE-Stromkostenstudie.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="299" src="http://3.bp.blogspot.com/-ZwC5LgWVEak/Ta_BaQoGSCI/AAAAAAAAAEU/iBzZ1fKFkz4/s320/Grafik_Hilfen_GPE-Stromkostenstudie.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-7zJsTuLvaCo/Ta_Bb2ltYrI/AAAAAAAAAEY/puW6bI9LO9k/s1600/Grafik_Milliarden_GPE-Stromkostenstudie.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="257" src="http://3.bp.blogspot.com/-7zJsTuLvaCo/Ta_Bb2ltYrI/AAAAAAAAAEY/puW6bI9LO9k/s320/Grafik_Milliarden_GPE-Stromkostenstudie.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-lo-7ImXVTCs/Ta_BdFD9rzI/AAAAAAAAAEc/rNF2VX9TXGE/s1600/Grafik_Was-Strom_GPE-Stromkostenstudie.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="258" src="http://1.bp.blogspot.com/-lo-7ImXVTCs/Ta_BdFD9rzI/AAAAAAAAAEc/rNF2VX9TXGE/s320/Grafik_Was-Strom_GPE-Stromkostenstudie.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei herrscht bei einigen lokalen Stadtwerken längst Aufbruchstimmung. Immer mehr Stadtwerke - wie auch die EVH (Energieversorgung Halle) - beliefern Kunden des Öko-Tarifs inzwischen tatsächlich mit Strom aus erneuerbaren Energien. Die EVH ist seit 14.01.2011 durch den Verein EnergieVision e.V. mit dem Ökostromprodukt „Halplus Strom Öko+“ zertifiziert, obwohl dies bei der EVH vor einem halben Jahr noch gar schwer möglich schien. Im November konnte man laut KundenberaterInnen mit dem Ökotarif auch nur konventionellen Energiemix - also auch Atomenergie - erhalten und mit dem Aufpreis lokale Initiativen für Erneuerbare Energien unterstützen. Der Aufpreis für Ökostrom bei der EVH ist übrigens gar nicht so hoch, wie man denken könnte. Der günstigste Tarif bei der EVH Halplus Spar+ ist nur 0,7 Cent pro Kilowattstunde günstiger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: xx-small;"&gt;Quellen:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size: xx-small;"&gt;http://www.greenpeace-energy.de/service/news/aktuelle-meldungen/newsdetails/article/mit-windgas-in-den-atomausstieg.html?tx_ttnews[backPid]=827&amp;amp;cHash=82d325e412&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size: xx-small;"&gt;http://www.faz.net/s/Rub469C43057F8C437CACC2DE9ED41B7950/Doc~EA4C7C88A313B4135B0DA7F89494ADE79~ATpl~Ecommon~Scontent.html&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size: xx-small;"&gt;http://www.foes.de/&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size: xx-small;"&gt;http://www.energie-vision.de/&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size: xx-small;"&gt;http://www.evh.de/EVH/Privatkunden/OeKO-Strom-und-Gas/Halplus-Strom-Oeko-/&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-7288718732923299863?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/7288718732923299863/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/04/fundstuck-zur-16-kalenderwoche.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/7288718732923299863'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/7288718732923299863'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/04/fundstuck-zur-16-kalenderwoche.html' title='Fundstück zur 16. Kalenderwoche'/><author><name>Matt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10473157500955742622</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_N8_nav88y8s/StBKh8ba__I/AAAAAAAAABE/putv-ilA5Is/S220/mmtrotzki.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-ZwC5LgWVEak/Ta_BaQoGSCI/AAAAAAAAAEU/iBzZ1fKFkz4/s72-c/Grafik_Hilfen_GPE-Stromkostenstudie.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-8860392583543731825</id><published>2011-04-16T16:05:00.005+02:00</published><updated>2011-04-16T17:51:23.287+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuelles'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochschulgruppe'/><title type='text'>Programmentwurf der Linken Liste für die HS-Wahlen 2011</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Am&lt;b&gt; 20.04.2011 &lt;/b&gt;wird sich &lt;b&gt;19 Uhr im Sitzungszimmer&lt;/b&gt; (Mel, Universitätsplatz) die &lt;b&gt;offene Linke Liste&lt;/b&gt; ein Wahlprogramm für die Hochschulwahl am 18. Mai. geben. Wenn du auch auf dieser Liste kandidieren willst, dann schau doch vorbei.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Damit du einen Eindruck bekommst, was in dem Programm stehen könnte, haben wir einen ersten Entwurf veröffentlicht, der am 20.04. zur Diskussion gestellt wird.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wir fordern, :&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;1 Studierendeninteressen und Studiumsregelungen&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;- eine bessere Integration der Studierendeninteressen in die Lehrinhalte und damit mehr Wahlmöglichkeiten im Studium&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;- die Anzahl von Prüfungsleistungen zu reduzieren&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;- die Abschaffung der Anwesenheitspflicht und –listen&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;- längere Öffnungszeiten für Bibliotheken – die MitarbeiterInnen, die die längeren Zeiten ermöglichen sollen einen Mindestlohn von 10 € pro Stunde erhalten – egal ob Wachschutz oder Studierende&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;- mehr direkte Mitbestimmung im Senat und den Fakultätsrätenund durch paritätische Besetzung mit VertreterInnen der Studierenden, ProfessorInnen, akademischen Mittelbaus und der Angestellten&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;- die Privatisierungen des Universitätsbetriebes (z. B. Privatisierung der Universitätsklinika), gegebenfalls zu unterbinden und in Zukunft generell zu unterlassen&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;- eine gesicherte Ausfinanzierung der Hochschulen im Lande, um den Wettbewerb um finanzielle Mittel zwischen ihnen sofort zu unterbinden&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;- dass in Sachsen-Anhalt jegliche Art bestehender Studiengebühren abgeschafft wird und keine neuen erhoben werden&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;- den Ausbau des Sprach- und Erhalt des Sport- und Kulturangebotes an der Universität&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;- mehr Zeit für die persönliche Entwicklung und gesellschaftliches Engagement (z. B. freie Nachmittage für Gremienarbeit)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;- die Abschaffung der Regelstudienzeiten&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;- selbstverwaltete Räume und Möglichkeiten zum Selbststudium und für Gremienarbeit&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;- dass jedeR BachelorabsolventIn die Möglichkeit geboten werden muss, einen Masterstudienplatz zu erhalten&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;- einen Bestandsschutz für die alten Studiengänge&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;2 Arbeit und ArbeitnehmerInneninteressen&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;- keine Verträge für universitäre Stellen an Leiharbeitsfirmen zu vergeben&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;- ein Verbot prekärer Beschäftigungsverhältnisse an der Universität inkl. der Durchsetzung&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;eines allgemeinen verbindlichen Mindestlohns von 10 € pro Stunde für Wachschutz, Studierende und Reinigungskräfte&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;- den strukturellen Ausbau regulärer Beschäftigungsverhältnisse und damit auch die Schaffung von Dauerstellen, besonders für den Unter- und Mittelbau (wiss. MitarbeiterInnen, DoktorandInnen und Habilitierende), um ein angemessenes Betreuungsverhältnis von Studierenden und MitarbeiterInnen zu ermöglichen&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;- die Wahrung der Einheit von Forschung und Lehre (z. B. keine reinen Lehrauftragsstellen)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;3 Antimilitarismus&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;- eine Zivilklausel in die Grundordnung der MLU aufzunehmen, um jegliche Rüstungsforschung an der Universität zu unterbinden&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;- dass keine Lehrveranstaltungen, DozentInnen oder gar Institute durch Rüstungs- bzw. Waffenkonzerne oder die Bundeswehr bzw. sonstige Armeen finanziert werden&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;- die Unterlassung von Geschichtsrevisionismus und Verharmlosung von Krieg und Genozid &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;- das Verbot der Bereitstellung von Räumlichkeiten, Infoständen u. ä. für militärische und paramilitärische Organisationen&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;4 Gleichstellung an der Universität&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;- eine gezielte Einstellung von Professorinnen, wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und weiblichen studentischen Hilfskräften&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;- eine verstärkte Forschungsförderung für Doktorandinnen und weibliche Habilitierende&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;- eine Frauenquote in allen Hochschulgremien&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;- die Förderung der Vereinbarkeit von Studium und Familie&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;- stärkeren Ausbau der Barrierefreiheit&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;5 Ökologie&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;- Fair Trade- und Bio-Produkte vermehrt anzubieten, sowohl bei den Speisen als auch bei den Getränken, z. B. Kaffee (auch aus Automaten)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;- den Ausbau regenerativer Energien an der MLU zur Bereitstellung von Strom, Warmwasser und zur Klimatisierung der Universitätsgebäude, sowie die Passivhausbauweise für neue Gebäude (z. B. für das Geisteswissenschaftliche Zentrum)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;- langfristig den Ausbau der MLU zu einer CO2-freien Universität&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;- die Schaffung von Fahrradausleihstellen, um die umweltfreundliche Mobilität der Studierenden zu erhöhen – Ausleihe gegen geringen Pfand&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;- die Schaffung einer MDV-Option für das Semesterticket, welche jedoch weiterhin bezahlbar bleibt&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;6 Antifaschistischer und antirassistischer Grundkonsens&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;- Antifaschismus und ein demokratisches und tolerantes Denken zu stärken, sowie Rassismus und Diskriminierung jeglicher Art zu bekämpfen&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;- das Verbot von Kooperationen mit Burschenschaften im universitären Raum&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;7 Internationale Beziehungen sozial gestalten&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;- eine stärkere Unterstützung Ausbau von Integrationsprogrammen für ausländische Studierende, z. B. des ERASMUS-Programms &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;- die Beendigung der Segregation von ausländischen Studierenden (z. B. in Studierendenwohnheimen)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;- die Neubelebung des AK Internationale Studierende beim StuRa&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;- die Ausweitung internationaler Beziehungen und Partnerschaften auch in strukturschwache Länder der Dritten Welt&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;- die Verbesserung des internationalen Austauschs von Wissenschaft und Kultur&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-8860392583543731825?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/8860392583543731825/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/04/programmentwurf-der-linken-liste-fur.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/8860392583543731825'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/8860392583543731825'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/04/programmentwurf-der-linken-liste-fur.html' title='Programmentwurf der Linken Liste für die HS-Wahlen 2011'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-1317090321713706</id><published>2011-04-15T17:43:00.001+02:00</published><updated>2011-04-15T17:44:00.368+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Veranstaltungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuelles'/><title type='text'>Heinelt: "Krieg und Ökonomie"</title><content type='html'>(sw) Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der SDS.MLU haben  heute zur ersten Veranstaltung der Reihe  „Hochschule-Politik-Gesellschaft“ mit dem Schwerpunkt: „Militarismus und  antimilitaristische Perspektiven“ eingeladen. Dr. Peer Heinelt,  Politikwissenschaftler und freier Journalist referierte zum Thema:  „Krieg und Ökonomie – Ursachen gesellschaftlicher Militarisierung“.  Dabei ging er vor &lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;den rund 35 Teilnehmer/innen zuerst auf  Begrifflichkeiten ein. Der Begriff Militarismus findet in der medialen  Öffentlichkeit keine Bedeutung oder könnte, wenn mensch dem Duden folgen  würde, auch als notwendiges Übel angesehen werden. Dabei erfahren zwei  andere Wörter Hochkonjunktur: Zum einen der Begriff der „vernetzten  Sicherheit“, der meist nicht näher ausgeführt wird. Dabei geht es aber,  um die Zusammenarbeit von Polizei, THW, NGOs, weiteren Organisationen  und der Armee im In- und Ausland. Der andere ist die „zivil-militärische  Zusammenarbeit“, welche als Deckmantel für die finanzielle und  personelle Kooperation von zivilen und militärischen Einrichtungen  fungiert. So arbeitet bspw. die Fraunhofer-Gesellschaft eng mit  wehrwissenschaftlichen Einrichtungen zusammen. Danach ging der Referent  auf die lokale Situation ein. Die Website „german-foreign-policy“  berichtete vor einigen Tagen über eine Personalmanagement-Konferenz bei  der auch der MLU-Prof. Manfred Becker einen Vortrag hielt. Dieser ist  nicht nur Oberstleutnant der Reserve, sondern beklagte auch den  eklatanten Fachkräftemängel innerhalb der Streitkräfte. Becker schrieb  u. a. am online verfügbaren „Reader Sicherheitspolitik“ der Bundeswehr  mit, indem gefordert wird, dass der mediale Kampf um die Öffentlichkeit auch  von Seiten der Bundeswehr theoretisch unterfüttert werden müsste. Zudem gebe es  ein „Akzeptanzproblem“ der Bundeswehr in den Medien, welches  behoben werden müsste.&lt;br /&gt;Im dritten Part der Veranstaltung ging Dr.  Heinelt näher auf die Ursachen der Militarisierung ein. Dabei benannte  er zuerst die verschärfte Konkurrenz unter den kapitalistischen Ländern  welche wiederum zurückwirke auf die neuen Wirtschaftsmächte wie z. B.  die Volksrepublik China. Dabei gehe es um einen „verschärften Konflikt  um Ressourcen“ und wie Heinelt lakonisch anmerkte, sei das kein Zitat  von Rosa Luxemburg, sondern aus einer Mitteilung des Bundeswehrverbandes. Der CDU-Politiker und Dozent am Department War Studies des  Kings College in London Friedbert Pflüger sieht in diesem  Ressourcenkonflikt gar eine neue Ära des Imperialismus aufziehen.  Hierbei stimmte Heinelt zu und sieht in der Propagierung der  „Versorgungssicherheit“ und der Repression gegenüber Menschen aus dem  „Süden“ die Rechtfertigung der imperialistischen Politik um Waren,  Rohstoffe, Arbeitskräfte aber auch Ideen und bezeichnete dies als  „wohlstandschauvinistische Grundierung der Politik“. Im Rahmen eines wie  auch immer gearteten Krisenmanagements wird die Bundeswehr auf einen  globalen Kampfeinsatz vorbereitet – was aus seiner Sicht auch den  Einsatz im Inland nicht ausschließe. Die allgemeine Militarisierung sei  demnach kein Zufall, sondern die notwendige Konsequenz aus der Politik  und des ökonomischen Systems, welches Kapitalismus heißt!&lt;br /&gt;In der  anschließenden Diskussion ging es um die deutschen Rüstungsexporte (in  Höhe von etwa 80 Mio. Euro) nach Libyen und das Libyen lange Zeit als  „Auffanglager für Flüchtlinge (O. Schily, SPD) herhalten musste. Und  darum, dass aber derzeit vom bürgerlichen bis weit ins  „linksreformistische Lager“ (Heinelt) hinein der Krieg gegen Libyen  gerechtfertigt und als notwendig bezeichnet wird. Das zeige sich auch  daran, so Heinelt auf eine Nachfrage, dass die Bundeswehr als  akzeptierter und teils auch notwendiger Partner bei den NGOs gelte. Hier  werde auch in Anlehnung an die vorbestehende Afghanistan-Konferenz  (05./06.12.2011) in Bonn bewusst nicht mehr zwischen militärischen und  zivilen Organisationen unterschieden. Wie zwei Teilnehmer anmerkten,  gelte es gerade im universitären Bereich Widerstand zu leisten und ggf.  als militant vorzugehen. Wie Peer Heinelt dazu anmerkte, sei derzeit oft  ein Ziel eine Zivilklausel in die Grundordnung der Hochschule zu  schreiben, doch muss hier klar zwischen Theorie und Praxis unterschieden  werden. Sprich wird diese Klausel auch umgesetzt und halten sich alle  Forscher/innen daran oder steht sie nur auf dem Papier was morgen  verblichen ist. Trotzdem sei sie wichtig, um ein Bewusstsein für das  Thema Rüstungsforschung zu schaffen und die Universität daran zu mahnen.  Wie ein Anwesender am Ende bemerkte, sei die „psychologische  Kriegsführung heute so einfach“ und dagegen sollte mensch sich aktiv  wehren!&lt;br /&gt;Unter http://www.freie-radios.net/40372 findet ihr noch ein Interview, welches Radio Corax mit dem Referenten im Vorfeld geführt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die nächste Veranstaltung zur HPG-Reihe findet am  12.05.2011 18 Uhr im HS E (Mel) statt. Reiner Braun wird dann speziell  zu Rüstungsforschung und zur Zivilklausel sprechen. Weitere  Informationen findet ihr unter: &lt;a class="postlink" href="http://www.h-p-g.uni-halle.de/" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.h-p-g.uni-halle.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anmerkungen zur Veranstaltung sind erwünscht und können entweder hier in Form eines Kommentars oder direkt an &lt;a href="mailto:sds.mlu@googlemail.com"&gt;sds.mlu@googlemail.com&lt;/a&gt; gerichtet werden!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-1317090321713706?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/1317090321713706/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/04/heinelt-krieg-und-okonomie.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/1317090321713706'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/1317090321713706'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/04/heinelt-krieg-und-okonomie.html' title='Heinelt: &quot;Krieg und Ökonomie&quot;'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-7075418148825695304</id><published>2011-04-11T23:04:00.001+02:00</published><updated>2011-04-11T23:06:28.419+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstücke'/><title type='text'>Fundstück der 15. Kalenderwoche</title><content type='html'>(sw) Während in den Medien über den libyschen Bürgerkrieg (mit NATO-Beteiligung, was die Bezeichnung "Bürgerkrieg" ad absurdum führt) berichtet wird und auch die Lage im Atomkraftwerk Fukushima  noch nicht als stabil bezeichnet werden kann, kann mensch in den Staaten  der Europäischen Union eine langfristige Entwicklung beobachten, die  nachdenklich und wütend macht. Ein Großteil der Jugend Europas ist  erwerbslos, arm und stinksauer auf die jeweilige Regierung. &lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Genauer  gesagt jede/r Fünfte (Eurostat Pressemitteilung 01.03.2011)! Während  also deutsche Regierungspolitiker vom „Aufschwung XXL“ in Deutschland  reden und über die Krise schwadronieren, als wäre sie schon Jahrzehnte  her, bekommen junge Menschen die Sparzwänge, Kürzungen und gesteigerte  Konkurrenz unter Erwerbstätigen immer heftiger zu spüren. Gerade die  sogenannten PIIGS-Staaten (Portugal, Italien, Irland, Griechenland,  Spanien) stehen hierfür exemplarisch. Spanien hat eine „offizielle  Jugendarbeitslosigkeit von gut 43 Prozent“ und ist damit trauriger  Spitzenreiter (Vogel 2011: 27). Wie Vogel weiter ausführt, wird  Erwerbslosigkeit damit zum „tristen Normalzustand“ (ebd.). Daneben gibt  es wie in Deutschland viele Prekärbeschäftigte, die entweder Zuschüsse  vom Staat beantragen oder sich durch Freunde und Familie über Wasser  halten müssen. Folgeerscheinungen wie das Sinken der Geburtenrate,  Altersarmut und steigende Behandlungsfälle von psychischen Krankheiten  sind da nicht verwunderlich (Staiger 2009: 15). Viele, meist Gut- bis  Höchstqualifizierte, versuchen ihrer Not durch Emigration zu entfliehen,  was wiederum in diesen Einreiseländer zu steigender Konkurrenz unter den  Arbeitnehmer/innen, sinkenden Löhnen und vermehrter Annahme von schlecht  bezahlten Arbeiten mit Zeitverträgen führt und noch führen wird. Vogel  konstatiert hier eine „Entwertung von Bildung, Leistung und  Qualifikation“ (2011: 29). &lt;b style="font-weight: normal;"&gt;Das jedoch auch ein Fachkräftemangel  in Deutschland besteht, zeigt, dass eine einseitige Parteinahme nicht  hilfreich ist und europäische Maßnahmen gefunden werden müssen (wie  bspw. ein EU-weiter Mindestlohn und Arbeitnehmer/innenschutz), um das  Problem zu lösen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Diese Perspektive steht somit konträr  zudem, was die Regierungsvertreter/innen der EU-Staaten proklamieren und  sollte alle Menschen „aufhorchen“ lassen, was passieren wird, wenn  Merkels Vorstellung einer „europäischen Schuldenbremse“ umgesetzt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier gilt es in zwei Richtungen aktiv gegenzusteuern.&lt;br /&gt;Nationalistische  Tendenzen im Sinne des Schutzes des nationalen Arbeitsmarktes vor  ausländischen Arbeitnehmer/innen sind nicht nur rassistisch und  verkürzen bewusst das Denken. Sondern sie stellen das Handeln der  Regierung nicht in Frage und schieben die Schuld auf das schwächste  Glied der Kette. Dass diese rechtspopulistische Denkweise aber dem  bürgerlichen Milieu und dem Neoliberalismus innewohnt, zeigen auf  erschreckende Weise immer wieder Personen wie Thilo Sarrazin, Peter  Sloterdijk, Guido Westerwelle oder Geert Wilders (Priester 2006 ; Lucke  2009).&lt;br /&gt;Zum anderen gilt es eine Politik, die Menschen ausbeutet und  Spardiktate aufsetzt, ohne an die absehbaren Folgen zu denken, zu ändern  - und zwar nachhaltig. Und wenn sie sich nicht selbst ändert, wird sie  geändert. Der folgende Satz des englischen Historikers Eric Hobsbawm  sollte daher jeder/m im Ohr klingen: „Soweit ich weiß, gibt es keine  Gesellschaft ohne den Begriff der Ungerechtigkeit. Und daher soll es  auch keine geben, in der man sich nicht gegen sie auflehnt."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quellen:&lt;br /&gt;EUROSTAT Pressemitteilung vom 01.03.2011. Unter: &lt;a class="postlink" href="http://epp.eurostat.ec.europa.eu/cache/ITY_PUBLIC/3-01032011-AP/DE/3-01032011-AP-DE.PDF" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://epp.eurostat.ec.europa.eu/cache/ITY_PUBLIC/3-01032011-AP/DE/3-01032011-AP-DE.PDF&lt;/a&gt;, zuletzt am 11. April 2011 geprüft.&lt;br /&gt;LUCKE,  Albrecht von 2009. Propaganda der Ungleichheit. Sarrazin, Sloterdijk  und die neue „bürgerliche Koalition“. In: Blätter für deutsche und  internationale Politik 11/2009, S. 55-63.&lt;br /&gt;PRIESTER, Karin 2006. Der  Populismus des 21. Jahrhunderts. In: Blätter für deutsche und  internationale Politik 11/2006, S. 1219-1333.&lt;br /&gt;STAIGER, Martin 2009: Kinderarmut kleingerechnet. In: Blätter für deutsche und&lt;br /&gt;internationale Politik, 01/2009, S. 13-15.&lt;br /&gt;VOGEL, Steffen 2011. Europas Jugend: Abstieg und Wut. In: Blätter für deutsche und internationale Politik 04/2011, S. 27-30.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-7075418148825695304?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/7075418148825695304/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/04/fundstuck-der-15-kalenderwoche.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/7075418148825695304'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/7075418148825695304'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/04/fundstuck-der-15-kalenderwoche.html' title='Fundstück der 15. Kalenderwoche'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-57107116420740842</id><published>2011-04-04T14:03:00.001+02:00</published><updated>2011-04-11T23:05:59.781+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstücke'/><title type='text'>Fundstück der 14. Kalenderwoche</title><content type='html'>(cr) Die Bundeswehr soll in ihrer Truppenstärke verkleinert werden und benötigt dafür dringend neues "Menschenmaterial", um über die deutschen Grundtugenden Pflicht, Gehorsam und Ehre professionelle in Auslandsmissionen einsetzbare SoldatInnen zu formen. Ansatzpunkte sieht die Bundeswehr dabei vor allem an Schulen und anderen staatlichen Einrichtungen. Dabei kann sie sich der Hilfe eines Professors für Personalmanagement an der Universität Halle zur Nachwuchsrekrutierung sicher sein.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wir möchten euch darum den Beitrag &lt;a href="http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58035"&gt;"Dramatische Nachwuchslage (II)"&lt;/a&gt; von www.german-foreign-policy.com zu diesem Geschehen an der Martin-Luther-Universität in Halle nicht vorenthalten. Vor dem Hintergrund der auch in Halle verbreiteten zivil-militärischen Zusammenarbeit ist es an der Zeit, die Themen Antimilitarismus und Rüstungsforschung endlich auf die universitäre Agenda zu setzen.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Die Veranstaltungsreihe "Hochschule-Politik-Gesellschaft" des SDS in Zusammenarbeit mit der GEW Hochschulgruppe an der Martin-Luther-Universität und dem Wahlkreisbüro Hendrik Lange, MdL (DIE LINKE) wird versuchen die intensiveren Tendenzen zu einer "Militarisierung der Gesellschaft" zu problematisieren und Strategien eines antimilitaristischen Konsens zu entwickeln.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Den Anfang macht &lt;b&gt;Peer Heinelt, &lt;/b&gt;einer der Autoren von german-foreign-policy.com, am &lt;b&gt;13.April ab 18.00 Uhr im Hörsaal E (Melanchthonianum)&lt;/b&gt; zum Thema &lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b style="font-family: inherit;"&gt;"Krieg und Ökonomie – Über die Ursachen gesellschaftlicher Militarisierung"&lt;/b&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-family: inherit;"&gt;Nachfolgend der Veranstaltungstext:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Der Begriff „Militarisierung“ ist hierzulande weitgehend aus dem allgemeinen Sprachgebrauch verschwunden; der Begriff „zivil-militärische Zusammenarbeit“ hingegen hat Hochkonjunktur. Dabei lassen sich beide Begriffe problemlos zur Deckung bringen, bezeichnen sie doch die Indienstnahme ziviler Experten für militärische Zwecke und die Einflussnahme des Militärs auf zivile Institutionen. Der staatliche Katastrophenschutz, die sogenannte Entwicklungszusammenarbeit und das Gesundheitswesen können in dieser Hinsicht durchaus als Exerzierfelder betrachtet werden: An allen Übungen, bei denen das staatliche „Krisenmanagement“ im Fall von inländischen Terroranschlägen oder Naturkatastrophen geprobt wird, ist die Bundeswehr maßgeblich beteiligt; zivile und militärische Krankenhäuser bilden „Wirkverbünde“ zur Versorgung von durch Kriegseinwirkung Schwerverletzten und Traumatisierten; „Entwicklungshilfe“ gilt der politisch-militärischen Führung längst als Pendant erfolgreicher Aufstandsbekämpfung. Auch an zahlreichen deutschen Hochschulen wird der Bundeswehr auf vielfältige Art und Weise zugearbeitet, während die Streitkräfte ihrerseits Studierenden und Dozierenden Expertise und praktische Unterstützung zukommen lassen. Dies gilt nicht zuletzt für die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Im Rahmen des Vortrags soll den Ursachen des skizzierten, mehr oder weniger schleichenden Militarisierungsprozesses nachgespürt werden. Entsprechende Hinweise geben sowohl die 1992 und 2003 vom Bundesverteidigungsministerium verkündeten „Verteidigungspolitischen Richtlinien“ als auch das 2006 von der Bundesregierung verabschiedete „Weißbuch zur Sicherheitspolitik Deutschlands und zur Zukunft der Bundeswehr“. Hier gelten die bundesrepublikanischen Streitkräfte als „Instrument deutscher Sicherheitspolitik“, das den ungehinderten „Zugang zu Rohstoffen, Waren und Ideen“ weltweit sicherstellen respektive durchsetzen soll. Einen weiteren Hinweis gibt Friedbert Pflüger, Mitglied im Bundesvorstand der CDU und Professor am Department of War Studies des Londoner King’s College: In einem 2010 erschienenen Aufsatz für die Zeitschrift „Internationale Politik“ beschwört er eine „neue Ära des Energieimperialismus“.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Dr. Peer Heinelt ist Politikwissenschaftler und lebt als freier Autor in Frankfurt am Main. Unter anderem auf den Seiten des Online-Nachrichtenportals german-foreign-policy.com und in der Zeitschrift „Konkret“ beschäftigt er sich regelmäßig mit militärpolitischen Fragen. Weitere Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Kommunikations- und Geschichtspolitik.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;---&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;weitere Veranstaltungen der H-P-G-Reihe:&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="KeinLeerraum" style="font-family: inherit; line-height: normal;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Workshop Rüstungsforschung an Hochschulen und Zivilklausel mit Reiner Braun&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="KeinLeerraum" style="line-height: normal;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="KeinLeerraum" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Datum: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 12. Mai 2011&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="KeinLeerraum" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Zeit: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 18.00 Uhr&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ort: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; HS E (Melanchthonianum)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Vortrag Bundeswehr an Schulen mit &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Michael Schulze von Glaßer &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="KeinLeerraum" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Datum: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 8. Juni 2011&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="KeinLeerraum" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Zeit: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 18.00 Uhr&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ort: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; HS E (Melanchthonianum)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Abschlussveranstaltung Militarisierung der Gesellschaft mit Tobias Pflüger&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: 14pt;"&gt;&lt;/span&gt;  &lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="KeinLeerraum" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Datum: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 22. Juni 2011&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="KeinLeerraum" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Zeit: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 18.00 Uhr&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ort: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; HS E (Melanchthonianum)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;; font-size: 14pt;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-57107116420740842?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/57107116420740842/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/04/fundstuck-der-14kalenderwoche.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/57107116420740842'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/57107116420740842'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/04/fundstuck-der-14kalenderwoche.html' title='Fundstück der 14. Kalenderwoche'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-2535434851564156126</id><published>2011-03-28T20:43:00.005+02:00</published><updated>2011-03-28T21:37:04.302+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstücke'/><title type='text'>Fundstück der 13. Kalenderwoche</title><content type='html'>Krieg aus gutem Grund!?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(ag)Seit vergangenem Samstag gibt es ein  neues Kriegsgebiet auf dem Globus. Nachdem der Volksaufstand in Libyen  zu einem Bürgerkrieg eskaliert ist, beschloss die UN mit ihrer  Resolution 1973 eine militärische Intervention. Um das Flugverbot  durchzusetzen, bombardieren Frankreich, Dänemark und Großbritannien  unter der Führung der USA seit Tagen militärische Ziele in dem  nordafrikanischen Staat. Doch halt, wirklich nur militärische Ziele?&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;Seit  den letzten Berichten steigt die Zahl der zivilen Todesopfer immer  weiter, zu letzt nachdem in der Hauptstadt Tripolis ein Wohnviertel  getroffen wurde. Mittlerweile liegt sie bei weit über 100 und ein Ende  ist näherer Zukunft nicht absehbar.&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;Doch was nutzt diese Aktion, wenn  das Hauptziel, Zivilisten vor dem „verrückten“ Diktator Gaddafi zu  schützen, schon durch die Allianz der Kriegswilligen untergraben wird?&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;Neben  der Gefährdung der libyschen Bevölkerung sieht die UN aber auch den  gesamten Weltfrieden bedroht. Die Gewalt und Aggression, mit der in  Libyen der Protest und die Gegenmaßnahmen ausgetragen werden, könnte  auch auf die Nachbarstaaten, in denen sich jetzt auch Widerstand regt,  abstrahlen. Damit wäre es möglich, dass ein großes Gebiet in Nordafrika  zur Bürgerkriegszone wird. Mit dem Militäreinsatz will die UN eine  sofortige Waffenruhe erzwingen.&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;Weiterhin missachtet Libyen, selbst  Mitglied in der UN, konsequent die Anweisungen des Sicherheitsrates,  keine Gewalt gegen die eigene Bevölkerung einzusetzen. Systematisch  verstoßen Gaddafi und seine Regierung damit gegen geltendes Völkerrecht  und die Menschenrechte. Dies gilt es auch zu unterbinden.&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;Alles gute Gründe für einen massiven Militäreinsatz, oder etwa nicht?&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;Doch so einseitig sind die Gründe für einen Krieg in Libyen beim näheren Hinsehen dann doch nicht.&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;Natürlich geht es um den Schutz von Unschuldigen, aber noch viel mehr geht es um Macht.&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;Um Macht in zweierlei Hinsicht:&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;An erster Stelle steht natürlich das Öl. Libyen besitzt die größten Erdölvorkommen Afrikas,  die westlichen Staaten sind die größten Abnehmer. Sollte der Einfluss  auf Libyen dem Westen aus den Händen gleiten, könnte das für die  Wirtschaft einen k.o.-Schlag bedeuten.&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;Auch im Hinblick auf die  Auseinandersetzungen mit China wird der sichere Zugriff auf den  afrikanischen Kontinent aus geostrategischer Sicht immer wichtiger.&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;Zum  anderen steht die Vorherrschaft in vielen der arabischen Staaten auf  dem Spiel. Lange hat der Westen Diktatoren wie Ben Ali und Mubarak in  Tunesien und Ägypten unterstützt, um wirtschaftliche Beziehungen nicht  zu gefährden. Als die Stimmung dort kippte, war ungefähr abzusehen, in  welche Richtung sich die Situation entwickeln würde.&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;In Libyen ist  jedoch noch nicht klar, wer genau alles die Oppositionsbewegung in  Libyen darstellt. Sie besteht aus den unterschiedlichsten Gruppen, wie  Teilen des Militärs, konservativen IslamanhängerInnen  und einem nationalen Unabhängigkeitsrat, der auch mit dem Westen  zusammenarbeitet. Trotzdem ist die genaue Zusammensetzung für Europa und  die USA nicht überschaubar. Deshalb ist dem Westen sehr daran gelegen,  diese Bewegung zu deckeln und zu kanalisieren, um die Kontrolle nicht zu  verlieren. Denn schnell kann die progressive Opposition auch dazu  übergehen, Forderungen zu stellen, die für den Westen eher unbequem sein  könnten. Es ist daher wichtig für die Großmächte die Hand über der  Bewegung zu halten und wenn nötig, diese zu entmachten.&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;Diese hintergründigen Kriegsgründe lassen die militärische Intervention in Libyen ungemein fragwürdiger erscheinen und rücken friedenspolitische Positionen in den Focus von Überlegungen über die Situation Libyens.&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;Denn  erstmal untergräbt der Militäreinsatz in Libyen die Souveränität des  Staates. Es wird sich von außen in einen internen Konflikt eingemischt  und für eine Seite Partei ergriffen.&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;Dem libyschen Volk wird damit  erst einmal die Möglichkeit aus der Hand genommen, sein eigenes  Schicksal selbst zu bestimmen, gerade im Hinblick auf die vorhergehend  erklärte Beziehung zwischen Westen und Opposition.&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;Es ist außerdem  kein Argument für einen Krieg, wenn dahinter auch das Ziel steht, die  libysche Ökonomie zu enteignen, um damit westliche Konzerne und Profite  zu stärken.&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;Denn die wirtschaftlichen Interessen des Westens dürfen  Entscheidungen über militärische Einsätze nicht im Mindesten  beeinflussen.&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;Weiterhin ist es naiv zu glauben, dass ein gewaltsamer  Konflikt durch Gewalt beendet werden kann. Eher steuert die UN auf  jahrzehntelange Auseinandersetzungen wie in Afghanistan und dem Irak zu.  Für die Bevölkerung der Länder eine humanitäre Katastrophe. Die  Situation der Bürgerinnen und Bürger wird sich dramatisch  verschlechtern, wenn es bald für ausländische Hilfswerke zu gefährlich  sein wird, in die Krisenregionen zu gehen, um dort den Menschen zu  helfen.&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;Der SDS MLU spricht sich daher gegen jegliche militärische Handlungen aus. Krieg kann keine Lösung sein, nirgendwo auf der Welt.&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.un.org/News/Press/docs/2011/sc10200.doc.htm" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.un.org/News/Press/docs/2011/sc10200.doc.htm&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;&lt;a class="postlink" href="http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/122429-viele-libysche-zivilisten-bei-luftangriffen-getoetet" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://german.irib.ir/nachrichten/polit ... n-getoetet&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.jungewelt.de/2011/03-24/036.php?sstr=libyen" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.jungewelt.de/2011/03-24/036.php?sstr=libyen&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=10721&amp;amp;Itemid=247" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.linkezeitung.de/cms/index.ph ... Itemid=247&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-2535434851564156126?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/2535434851564156126/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/03/fundstuck-der-13-kalenderwoche.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/2535434851564156126'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/2535434851564156126'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/03/fundstuck-der-13-kalenderwoche.html' title='Fundstück der 13. Kalenderwoche'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-2962261555656898485</id><published>2011-03-28T09:28:00.001+02:00</published><updated>2011-03-28T09:28:59.327+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuelles'/><title type='text'>Gastbeitrag zu den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt</title><content type='html'>&lt;div class="entry"&gt;(sd) Das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt hat relativ wenig  Überraschungen geboten und lag im Rahmen des Erwartbaren. Eindeutige  Wahlsieger sind die Grünen und die kleinen Parteien (letzteres für mich  die größte Überraschung), die klaren Wahlverlierer sind die  Regierungsparteien des Bundes – CDU und vor allem die FDP.&lt;br /&gt;Die FDP ist ganz klar an der Fünfprozenthürde gescheitert, da half  auch ihr ewiges Halle-Maskottchen Genscher auf hunderten Wahlplakaten  nicht mehr. &lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Auf der Bundesebene machen sie eine schlechte Figur, im  Wahlkampf machten sie völlig unglaubwürdige Versprechungen von neuen,  guten Arbeitsplätzen und der Spitzenkandidat und das Personal insgesamt  waren auch nicht die herausragenden Persönlichkeiten. Man muss es ganz  klar sagen: die FDP ist nicht sozial verankert in unserem Land, einem  “Spitzen”land in Sachen Kinderarmut, Niedriglöhner und Schulabbrecher –  will sagen: es mangelt am elitären Bürgertum und dem von der  Mittelschichtpartei FDP so umworbenen Mittelstand.&lt;br /&gt;Die CDU feiert sich natürlich, weil sie höchst wahrscheinlich Herrn  Haseloff trotz fehlendes Charismas zum Ministerpräsidenten gemacht  haben. Völlig vernachlässigt wird der Stimmverlust von 3,7 %. Diese  Verluste sind ein ganz schlechtes Zeichen für die Wahlen in einer Woche –  meiner Meinung nach läuft der CDU-Trend klar nach unten und Herr Mappus  muss wohl mit den Oppositionsbänken vorlieb nehmen. Die CDU errang 41  der 45 Direktmandate und sorgte dafür, dass es reichlich Überhangmandate  gibt.&lt;br /&gt;Die LINKE kommt nicht vom Fleck und muss angesichts der hohen  Wahlziele auch als Wahlverlierer gelten. Wulf Gallert kann ja noch mal  versuchen, Herrn Bullerjahn davon zu überzeugen, dass das SPD-Programm  mit den LINKEN am einfachsten umsetzbar wäre und dass die demokratischen  Spielregeln so sind, dass die stärkere Partei einer Koalition den  Ministerpräsidenten stellt, aber das wird wohl vergebens sein, denn  Bullerjahn und die SPD insgesamt bleiben Verräter der Arbeiter und  sozial Schwachen. Sie wird sich für immer an die Bürgerlichen binden und  sozialen Fortschritt verhindern. Der Kurs der Mitte, von Schröder  initiiert und seit O. Scholz Triumph in Hamburg wieder en vogue, wird  gehalten. Die LINKE konnte immerhin 3 Direktmandate gewinnen, darunter  auch in meinem Wahlkreis Halle I sowie in Salzwedel und Magdeburg I, die  SPD mit ihrem bürgerlich-pragmatischen Programm nur ein einziges  (Spitzenkandidat Bullerjahn) in Eisleben.&lt;br /&gt;Die SPD stagniert bei 21,5 %. Das liegt meines Erachtens daran, dass  die SPD im Wahlkampf nicht klar gemacht, dass sie eine andere, sozialere  Politik machen will. Sie hat eine rot-rote Koalition unter Führung der  Linken ausgeschlossen (demokratisch gesehen voll daneben) und damit  ihren Willen zur Fortsetzung der Großen Koalition bekundet. Wer denkt,  dass er damit zum großen Wahlsieger wird und den Ministerpräsidenten  stellen kann, ist eindeutig auf dem Holzweg. Solange sich die SPD nicht  an die LINKEN annähert, wird sie in unserem Bundesland keinen Stich  sehen und auf lange Sicht vielleicht das Schicksal der Sachsen-SPD  erleiden (dann freut man sich zukünfitg über 10 % + x).&lt;br /&gt;Die Grünen haben eindeutig von der politischen Großwetterlage  profitiert, aber auch davon dass sie als&amp;nbsp; bislang nicht im Landtag  präsente Partei unbeschwert um Stimmen kämpfen konnte. Es gibt ja schon  lange eine Tendenz, dass die verbürgerlichte grüne Partei (Jutta  Ditfurth flucht noch heute darüber) die FDP aus ihrem bürgerlichen  Stammwähler-Milieu verdrängen könnte. Wenn die FDP nicht bald eine  sozialliberale Wende einleitet, dann wird sie zukünftig bei jeder Wahl  um die % % bangen müssen.&lt;br /&gt;Die kleinen Parteien sind auch Wahlsieger, allen voran die NPD. Mit  4,6 % hat sie ihr Ziel war knapp verpasst, aber wenn CDU und SPD jetzt  meinen, einfach zur Tagesordnung übergehen zu können, dann ist die  Gefahr groß, dass sich die NPD dauerhaft in Sachsen-Anhalt etablieren  könnte. Es muss politisch mehr Druck gegen die NPD gemacht – die Justiz  muss endlich daran erinnert werden, dass wir angeblich in einer  Demokratie leben und dass die NPD demokratiefeindlcihe Positionen  vertreten. Straftaten der NPD müssen rücksichtslos bestraft werden und  ein neues Parteiverbotsverfahren eingeleitet werden. Gestern in den  Medien wenig beachtet wurde der Achtungserfolg der Freien Wähler, die  immerhin 2,8 % der Stimmen bekamen. Die Gemeindegebietsreform wirkt noch  immer nach, ein Grund auch für die CDU-Verluste. Auch die  Tierschutzpartei (1,6 %) und die Piraten (1,4 %) konnten ganz gut  punkten.&lt;br /&gt;Abschließend will ich für heute nur allen Wählern danken, dass sie  dafür gesorgt haben, Sachsen-Anhalt wieder ein positiveres Image zu  geben. Die Wahlbeteiligung stieg unerwartet stark im Vgl. zur letzten  Wahl: mit 51,2 % konnte man wirklich nicht rechnen. Auch deshalb hat die  NPD das Nachsehen!&lt;br /&gt;Siehe:&lt;br /&gt;&lt;a class="external" href="http://www.statistik.sachsen-anhalt.de/wahlen/lt11/index.html" rel="external" target="_blank"&gt;http://www.statistik.sachsen-anhalt.de/wahlen/lt11/index.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Kommentar ist im Original am 21.03. auf dem Blog von Stefan Dorl erschienen: http://blogs.urz.uni-halle.de/wahlen/2011/03/erste-eindrucke-vom-wahlergebnis/&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-2962261555656898485?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/2962261555656898485/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/03/gastbeitrag-zu-den-landtagswahlen-in.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/2962261555656898485'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/2962261555656898485'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/03/gastbeitrag-zu-den-landtagswahlen-in.html' title='Gastbeitrag zu den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-5008491468006326839</id><published>2011-03-23T21:15:00.006+01:00</published><updated>2011-04-11T23:07:26.566+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstücke'/><title type='text'>Fundstück der 12. Kalenderwoche</title><content type='html'>&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;Libyen – Wahlkampf – Atomkraft&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(fl) Der Zusammenhang der drei  Überschriftswörter mag beim ersten Lesen vielleicht nicht gleich  ersichtlich werden. Doch stehen sie für Verknüpfungen und Ereignisse,  die nicht auf dem Präsentierteller der Nachrichten gereicht werden. Aber  der Reihe nach.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Die Berichterstattung der letzten Wochen und  Monate hat in Bezug auf den Konflikt in Libyen doch einige interessante  Informationen zu Tage gefördert. Am wichtigsten erscheinen dabei die  Themen Ölexport nach Europa und Deutschland, Waffenexporte von Europa  (natürlich auch Deutschland) nach Libyen und das Abhalten von  afrikanischen Flüchtlingen nach Europa mit Finanzmitteln der EU.  Betrachtet mensch wieder die Gegenwart bzw. nähere Vergangenheit, ist  festzustellen, dass die Bundesregierung unter Kanzlerin Merkel erst  letzte Woche die Anfrage der NATO auf Unterstützung von militärischen  Maßnahmen gegen den libyschen Machthaber Gaddafi abgelehnt hat.  Allerdings hatte die Bundesregierung im gleichen Atemzug das Angebot  unterbreitet, dass, wenn die NATO wegen dem Libyen-Einsatz Entlastungen  bräuchte, deutsche AWACS-Flugzeuge* den afghanischen Luftraum  überwachen. Besonders interessant ist vor allem, wie SPIEGEL-ONLINE  schrieb, dass sich die Bundesregierung bisher dagegen „sträubte“ AWACS  in Afghanistan einzusetzen, da mensch weitere Diskussionen um den  Einsatz vermeiden wollte. Aber selbst aus Sicht der Bundesregierung ist  die Ablehnung der militärischen Unterstützung in Libyen folgerichtig,  denn wie kann mensch seinen Soldaten erklären, dass sie jetzt gegen ihre  eigenen Waffen kämpfen sollen, weil sie im Gegenzug Öl bekamen. Noch  schwerer ist zu erklären, warum mensch den Machthaber bekämpfen soll,  der mit den selbst gelieferten Waffen seine eigene Bevölkerung bekämpft,  obwohl mensch dies bisher duldete. Schlägt mensch nun den Bogen zum  „Superwahljahr“ 2011, dann drohten der Bundesregierung diese  Angelegenheiten ausgerechnet jetzt negativ in Erscheinung zu treten. So  stand am vergangenen Wochenende die erste (für die Bundesregierung)  wichtige Landtagswahl in Sachsen-Anhalt an und am kommenden Wochenende  folgen in BaWü und Rheinland-Pfalz die nächsten. Aber trotz der  Vermeidung eines weiteren unsinnigen Krieges in Libyen und des  „ungeliebten“ Afghanistankriegsthemas, sprach das CDU-Wahlergebnis in  Sachsen-Anhalt bei mehr als drei Prozent Verlusten offensichtlich eine  andere Sprache. Zieht mensch den Bogen nun noch zum Thema Atomkraft,  dann hatte der dreimonatige Ausstieg aus der Atomkraft in Folge der  verheerenden Reaktorkatastrophe in Japan wohl auch keinen Erfolg. Wie  auch? Hat mensch doch die „sichersten“, aber jetzt teilweise  abgeschalteten, Atomkraftwerke der Welt. Es bleibt abzuwarten, was in  drei Monaten, wenn alle wichtigen Landtagswahlen vorüber sind, in Sachen  Atomkraft und Militäreinsätze weiter passieren wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Festzustellen  bleibt, dass sich Politik nicht an Wahlen zu orientieren hat und mensch  sich für schwerwiegende (außen)politische Fehler zu verantworten hat.  Sei es, indem mensch durch Wahlen Mehrheiten verliert oder seinen Hut  nimmt und zurück tritt. Vor allem ist es nicht hinnehmbar, dass durch  falsche Politik in Deutschland Menschen in anderen Ländern leiden müssen  und auch mögliche Folgen der Atomkraft in Deutschland sind für die  Menschen in Europa noch nicht absehbar. Außerdem ist auch weiterhin  klar, dass Krieg nicht nur in Libyen kein Mittel der Politik sein darf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*  Airborne Early Warning and Control System, kurz AWACS, ist ein  fliegendes Radarsystem. Aufgabe des AWACS ist die luftgestützte  Luftraumaufklärung und -Überwachung mit dem Ziel der Früherkennung und  Vorwarnung. (&lt;a class="postlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Airborne_Warning_and_Control_System" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Airborne_W ... rol_System&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,751858,00.html" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 58,00.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,751872,00.html" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 72,00.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE72K0A920110321" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://de.reuters.com/article/domesticN ... A920110321&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Gaddafi-will-Milliarden-fuer-Fluechtlingsbekaempfung-id4010432.html" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.derwesten.de/nachrichten/pol ... 10432.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.stern.de/politik/ausland/analyse-wer-bewaffnete-gaddafi-1657065.html" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.stern.de/politik/ausland/ana ... 57065.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/wie-deutschland-gaddafi-unterstuetzt/" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.taz.de/1/politik/deutschland ... erstuetzt/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.taz.de/1/zukunft/schwerpunkt-anti-akw/artikel/1/regierung-erwaegt-laufzeiten-aussetzung/" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.taz.de/1/zukunft/schwerpunkt ... ussetzung/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.statistik.sachsen-anhalt.de/wahlen/lt11/index.html" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.statistik.sachsen-anhalt.de/ ... index.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.az-online.de/nachrichten/jahrhundert-beben-japan/merkel-deutsche-sichersten-welt-1162077.html" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.az-online.de/nachrichten/jah ... 62077.html&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-5008491468006326839?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/5008491468006326839/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/03/fundstuck-der-12-kalenderwoche.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/5008491468006326839'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/5008491468006326839'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/03/fundstuck-der-12-kalenderwoche.html' title='Fundstück der 12. Kalenderwoche'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-1240350253884318693</id><published>2011-03-16T23:14:00.001+01:00</published><updated>2011-03-16T23:14:59.856+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstücke'/><title type='text'>Fundstück der 11. Kalenderwoche</title><content type='html'>(sw) Die deutsche Öffentlichkeit taumelt derzeit von einem alles bestimmenden  Ereignis zum anderen. Sei es der riesen Aufschrei nach einem  diskutablem Artikel der Linken-Parteichefin Lötzsch, der revolutionäre  Aufstand in den Staaten zwischen Tunesien und Bahrain, die Affäre um  Herrn „Googleberg“, der verherrende Bürgerkrieg in Libyen oder seit  vergangener Woche die Natur- und Technikkatastrophe in Japan. Auch wenn  die oft intensive Berichterstattung gar nicht das volle Ausmaß des  Ereignisses fassen kann, fällt es der/dem Leser/in oder Zuschauer/in  umso schwerer, abseits dieser Meldungen „Neues“ zu erfahren.&lt;br /&gt;Umso  interessanter dann, &lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;wenn mensch gute Artikel lesen kann, die zum  Nachdenken anregen. In der aktuellen Ausgabe der Monatszeitung „Le Monde  diplomatique“ schreibt Herr Fatheuer über „Das brasilianische Modell“.  Dabei geht es zum einen um die klassische sozialdemokratische  Verknüpfung von Wirtschaftsfreundlichkeit und Sozial- und  Bildungsprogramme für ärmere Menschen. Mit der Wirtschaftsfreundlichkeit  kommen aber auch Großprojekte – sei es die Anschaffung von  Atom-U-Booten, um regionalen und globalen Ansprüche zu untermauern, die  Planung von Megastaudämmen im Amazonas, um die Elektrifizierung des  fünfgrößten Landes der Welt voranzutreiben oder gar der Bau von  Atomkraftwerken.&lt;br /&gt;Zum anderen aber auch um die brasilianische „green  economy“, da 45 Prozent der Energie in Brasilien aus erneuerbaren  Energien stammt (Weltdurchschnitt liegt bei etwa 13 Prozent). Ein großer  Anteil stammt in Brasilien aus Ethanol, der auf Zuckerbasis hergestellt  wird.&lt;br /&gt;Doch wie Herr Dilger für die „sonntaz“ (12./13.03.) schreibt,  arbeiten die Menschen unter teils sklavenartigen Verhältnissen und  starker körperlicher Belastung. Zudem sind die riesigen Anbauflächen  reine Monokulturen, welche immer mehr Fläche in Anspruch nehmen und  zunehmend für den Export angebaut und produziert wird. Hier sei aber  erwähnt, dass dem „brasilianischem Benzin“ schon mehr BioEthanol  beigemischt wird, als das neuerdings in der BRD passiert – ohne so eine  Stimmungsmache versteht sich.&lt;br /&gt;Es ist also nicht alles grün, wo „Bio“ und „erneuerbar“ draufsteht.&lt;br /&gt;Trotzdem  zeigt der Schritt Brasiliens in welche Richtung die führenden  Industriestaaten gehen sollten und vor allem auch (vorerst) ohne die  „Brückentechnologie“ Atomkraft. Das allseits beliebte Argument der  schwarz-gelben Koalition, dass die Wirtschaft noch nicht bereit sei und  damit Kernkraftwerke (diese Wortneuschöpfung stammt übrigens vom  S21-Schlichter Heiner Geißler) alternativlos seien, erinnert an den  Spruch von Margaret Thatcher: „There is no Alternative!“ Dabei sollten  wir aber bedenken: Wenn diese „Brücke“ nicht bald eingestampft wird,  stampft sie uns ein!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiterführende Literatur:&lt;br /&gt;SCHEER, Hermann  2010. Atomenergie: Brücke ins Nichts. In: Blätter für deutsche und  internationale Politik 12/2010, 54. Jg, S. 55-65.&lt;br /&gt;ROSENKRANZ, Gert  2008. Strahlende Lügen. In: Blätter für deutsche und internationale  Politik 12/2008, 52. Jg, S. 37-44. Auch online abrufbar unter: http://www.blaetter.de/archiv/autoren/gerd-rosenkranz, 16.03.11.&lt;br /&gt;THE ECONOMIST September 4th 2010. Ethanol’s mid-life crisis, S. 49-50.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-1240350253884318693?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/1240350253884318693/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/03/fundstuck-der-11-kalenderwoche.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/1240350253884318693'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/1240350253884318693'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/03/fundstuck-der-11-kalenderwoche.html' title='Fundstück der 11. Kalenderwoche'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-7579557976084300622</id><published>2011-03-11T19:22:00.001+01:00</published><updated>2011-03-11T19:22:57.646+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuelles'/><title type='text'>Heute ein neuer Name, morgen eine aktive Hochschulpolitik... vielleicht</title><content type='html'>(sw) Als Linke/r ist es mensch ja gewöhnt, wenn über die linke Themen und  linke Gruppierungen eher wenig berichtet wird und alle Nicht-Linken  werden den Kopfschütteln und sich bei den Zeilen fragen, ob eine Zeit  kommen wird, indem sich Linke nicht über ihre Benachteiligung  beschweren.&lt;br /&gt;Doch manchmal ist es einfach notwendig und  überraschenderweise hat es das „Halleforum“ diesmal geschafft. Das  „Halleforum“ ist eine Internetplattform, die über viele Ereignisse rund  um Halle berichtet und Nachrichten zu den unterschiedlichsten Themen in  Halle aufbereitet.&lt;br /&gt;Am 02. März durfte die/der wissbegierige Leser/in  erfahren, &lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;dass sich die SPD-nahe Hochschulgruppe, die sich bisher „SHG  (Sozialdemokratische!! Hochschulgruppe)“ nannte, in  „Juso-Hochschulgruppe“ umbenennt - was übrigens "Jungsozialistinnen und  Jungsozialisten"(!!) heißt. Gleichzeitig wurde der Vorstand der Gruppe  gewählt und Themen bekannt gegeben, mit denen sich die „Jusos“ in  nächster Zeit beschäftigen wollen.&lt;br /&gt;Sprich, zwei Ereignisse, die die Welt nicht interessiert.&lt;br /&gt;Also warum wird darüber berichtet?&lt;br /&gt;Wir  als SDS wissen es auch nicht, aber wenn mensch bedenkt, dass wir im  abgelaufenen Wintersemester 2010/11 zahlreiche Veranstaltungen mit  interessanten Themen und Referent/innen organisiert haben (siehe rechts  auf dem Blog „Termine des SDS“), aber bis auf die kurze Erwähnung der  Veranstaltung zu „Burschenschaften und extreme Rechte“ (&lt;a class="postlink" href="http://www.halleforum.de/article.php?sid=28751" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.halleforum.de/article.php?sid=28751&lt;/a&gt;)  gekonnt ignoriert worden, ist es sehr interessant zu sehen, was „das  Halleforum“ interessiert. Das obendrein noch eine Landtagswahl in  Sachsen-Anhalt ansteht, bei der die SPD schon das Ergebnis kennt - in  der Regierung zwar aber zwangsläufig als Juniorpartner - kann als Zufall  oder einseitige Beleuchtung der Aktivität der Hochschulgruppen  betrachtet werden.&lt;br /&gt;Wir wollen gar nicht wissen, welches Ausmaß die  Berichterstattung annehmen wird, wenn die Juso-Hochschulgruppe nach fast  zwei Jahren Untätigkeit eine Veranstaltung auf die Beine stellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.halleforum.de/article.php?sid=30711" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.halleforum.de/article.php?sid=30711&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-7579557976084300622?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/7579557976084300622/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/03/heute-ein-neuer-name-morgen-eine-aktive.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/7579557976084300622'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/7579557976084300622'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/03/heute-ein-neuer-name-morgen-eine-aktive.html' title='Heute ein neuer Name, morgen eine aktive Hochschulpolitik... vielleicht'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-814738828085539658</id><published>2011-03-08T12:10:00.002+01:00</published><updated>2011-03-08T12:22:53.062+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstücke'/><title type='text'>Fundstück der 10. Kalenderwoche</title><content type='html'>OWUS e.V. – Ein Verband auf der anderen Uferseite der Partei Die Linke&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(r) Ich  war bei der Jahreshauptversammlung von OWUS.  Die anwesenden Mitglieder  waren überwiegend zwischen 50 und 70 Jahre alte UnternehmerInnen und  kamen meist aus den neuen Bundesländern. Sie engagieren sich in dem der  LINKEN nahe stehenden Unternehmerverband unter dem gemeinsamen  wirtschaftlichen und politischen Ziel, „aus wirtschaftlicher Vernunft  und sozialer Verantwortung - für einen wirklich fairen Wettbewerb um die  besten Ideen und Produkte eintreten, aber auch um wirtschaftliche  Lösungen, die sich nicht nur auf die Kosten der kommenden Generationen,  der Umwelt oder den schlechten Arbeitsbedingungen weit entfernt lebender  Menschen hin rechnen“ 1. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Links und Unternehmer; ist das nicht ein Widerspruch?&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;In  der heutigen Zeit wird den Linken immer wieder vorgeworfen, dass sie  nicht wirtschaftlich (dass heißt immer nach den Profitabelsten und  Gewinnbringendsten) denken können, doch kommt es nicht vielmehr darauf  an, nachhaltig und sozial zu Wirtschaften, so dass der Reichtum  möglichst gerecht verteilt werden kann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein(e) linke  UnternehmerIn steht vor widersprüchlichen Entscheidungen, er/sie möchte  sozial handeln und muss sich gleichzeitig der Konkurrenz und  marktwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, stellen. Doch nur wenn wir  viele Unternehmen/Innen (seit Friedrich Engels) als Beispiele haben, wo  soziales und nachhaltiges Wirtschaften den Erfolg eines Unternehmens  ausmacht können wir als Linke in diesem System beweisen, dass linkes  Denken der Ökonomie keineswegs im Wege steht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In OWUS tauschen  viele „alte“ Politiker der DDR und der BRD(68-iger) mit der heutigen  Linken Erfahrungen aus und diskutieren über die richtige  Wirtschaftspolitik besonders für kleinste und mittelständische  Unternehmen. Jedoch die Altersstruktur und der Schwund an  Mitgliederzahlen birgt die Gefahr, dass das erworbene Wissen an  zukünftige Generationen (UNS) nicht weiterzugeben werden kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der  Verband sollte eigentlich als Netzwerk fungieren, mit der Aufgabe eines  „Treuesiegels“: Jedes Mitglied soll vorzugsweise bei einem Genossen  einkaufen, weil er/sie da weiß, dass die Mitarbeiter/Innen  vergleichsweise wenig ausgebeutet werden und dieses Unternehmen auf  Nachhaltigkeit achtet. Das trägt zur Stabilisierung des Unternehmens  bei, wovon alle profitieren. Von diesem Ziel ist man noch weit entfernt,  da dieses Netzwerk noch klein ist. Eine Hilfe könnten wir als  Konsumenten und die Linke selbst beitragen, indem wir vordergründig auf  die Leistungen von OWUS-Unternehmen zugreifen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;OWUS versucht das  ökonomische Vorurteil der Linken zu revidieren, was nicht einfach ist.  Das „Modell“ linker Unternehmer, ist nicht neu, aber erst mit OWUS  erfährt es ein neues politisches Image. Der Verband ist auf die die  Zusammenarbeit mit der Partei DL angewiesen, weil OWUS durch die Linke  zu mehr Publizität, politischen Einfluss und zu neue Mitglieder kommt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gleichzeitig  kann die Linke von Erfahren linker UnternehmerInnen profitieren und  diese ins politische Geschehen mit einbringen. Dieses  „Abhängigkeitsgefüge“ mit der Linken müsste Solid und dem SDS bekannt  vorkommen. Es gibt auch Unternehmer in OWUS die nicht Mitglied der  LINKEN sind, aber trotzdem die Standpunkte von der LINKEN vertreten,  genau wie bei den Jugendverbänden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es fehlt jedoch der direkte  Kontakt zwischen OWUS und Solid/SDS, obwohl beide Verbände der Linken  nahe stehen. Ich weiß nicht, inwieweit die Linke bisher dazu beigetragen  hat, die Verbände miteinander bekannt zu machen, denn die jeweiligen  AnsprechpartnerInnen dürften selten die Gleichen sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedoch  kann es nicht sein, dass es keine Zusammenarbeit gibt, obwohl die  gleichen Ziele verfolgt werden. Da beide Verbände wirtschaftliche  Probleme aus einem anderen Blickwinkel sehen, können sie voneinander  lernen. Mit dem gebündelten Wissen kann man dann gemeinsam einen  stärkeren Druck auf die Linke ausüben, so dass sie mehr und mehr unseren  Ansprüchen entspricht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach Auskunft des Vorsitzenden von OWUS  wurde der BSpR (Bundessprecherinnenrat von Solid) mehrmals  angeschrieben, der jedoch leider keine Antwort gab. Die Jugendverbände  benötigen jedoch dringend erfahrene ReferentenInnen, die auf  Camps und  Veranstaltungen ihr Wissen weitergeben können. Auf Sommer- oder  Pfingstcamp, wenn Marco einen ökonomischen Vortrag hält, wird es voll.  OWUS könnte hier einen Beitrag leisten, um den Drang nach Wissen aus dem  realen wirtschaftlichen Leben zu erfüllen. Langfristig wachsen wir aus  den Jugendverbänden raus. Wohin wenn man sich weiter politisch  engagieren will, aber nicht Mitglied der Linken werden möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die  meisten von Solid sind Studierende, einige werden sogar  UnternehmerInnen, wobei sie ihre linken Prinzipien nicht aufgeben  wollen.  In OWUS findet man Gleichgesinnte. Ich hoffe, dass sich die  Verbände zum gegenseitigen Vorteil näher kommen und eine Kommunikation  aufbauen  können. Dies ist wichtig, denn wir sind OWUS von morgen!               &lt;span class="postbody"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-814738828085539658?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/814738828085539658/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/03/fundstuck-der-9-kalenderwoche.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/814738828085539658'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/814738828085539658'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/03/fundstuck-der-9-kalenderwoche.html' title='Fundstück der 10. Kalenderwoche'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-1826236393846398056</id><published>2011-03-03T22:01:00.001+01:00</published><updated>2011-03-03T22:02:35.821+01:00</updated><title type='text'>Offener Brief von Doktoranden an die Bundeskanzlerin</title><content type='html'>Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;als Doktorandinnen und Doktoranden verfolgen wir die gegenwärtige Diskussion um die Plagiatsvorwürfe gegen den Bundesminister der Verteidigung, Herrn Karl-Theodor zu Guttenberg, mit großer Erschütterung und noch größerem Unverständnis. Wir haben den Eindruck, dass Sie mit aller Macht versuchen, einen Minister zu halten, der trotz massiver Gegenbeweise immer noch die Behauptung aufrecht erhält, er habe in seiner Doktorarbeit nicht bewusst getäuscht.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Mit dieser Vorgehensweise beschädigen die Bundesregierung und die Abgeordneten der Koalition nicht nur sich selbst, sondern viel mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu Guttenberg musste bereits in der letzten Woche mehrfach Abstand von seinen zuvor beteuerten Aussagen in Bezug auf seine Dissertation nehmen. Die Internetgemeinde hat es in einer beispiellosen Art und Weise geschafft, eine Vielzahl von eindeutigen Plagiaten in der Dissertation von Herrn zu Guttenberg zu belegen. Diese Indizien sind von jedermann einzusehen und überprüfbar. Es nimmt kaum Wunder, dass sich Plagiatsexperten darüber einig sind, dass man hier nicht mehr von einigen „peinlichen Fehlern“ reden kann. Es handelt sich um massive, systematische Täuschung. Zu Guttenberg hat große Teile seiner Dissertation – und dies offenbar mit großem Ehrgeiz – zusammenkopiert und Quellen vertuscht, um sich den Doktortitel zu erschleichen, mit dem er dann nicht zuletzt auf Wahlplakaten geworben hat. Die Universität Bayreuth hat diesen Vorwurf nicht ausräumen können. Angesichts des Umfangs und der Anzahl der Plagiate wissen Sie genauso gut wie wir, dass am Ende der genauen Überprüfung durch die Universität nur ein Ergebnis stehen kann, was die Täuschungsintention des Ministers angeht. Man kann dies nicht „unbewusst“ tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Täuschung als solche zu benennen, hat dabei nichts mit der Zugehörigkeit des Ministers zu einer bestimmten Partei zu tun. Auch von den Politikern der Opposition würden wir den Rücktritt als Minister fordern, hätten sie ihr Ehrenwort gegeben, ihre wissenschaftliche Leistung eigenständig und nur unter Zuhilfenahme der angegebenen Hilfsmittel erstellt zu haben, und dann trotzdem in massiver Weise dagegen verstoßen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herr zu Guttenberg hat am 23. Februar 2011 in der Aktuellen Stunde im Deutschen Bundestag darauf verwiesen, er wolle nur nach seiner Tätigkeit als Verteidigungsminister beurteilt werden. Er hat dabei auf eine Formulierung von Ihnen angespielt, wonach Sie ihn nicht als „wissenschaftlichen Assistenten“ eingestellt hätten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies ist eine Verhöhnung aller wissenschaftlichen Hilfskräfte sowie aller Doktorandinnen und Doktoranden, die auf ehrliche Art und Weise versuchen, ihren Teil zum wissenschaftlichen Fortschritt beizutragen. Sie legt darüber hinaus nahe, dass es sich beim Erschleichen eines Doktortitels um ein Kavaliersdelikt handele und dass das „akademische Ehrenwort“ im wirklichen Leben belanglos sei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei der Beachtung der Regeln guter wissenschaftlicher Praxis geht es nicht um „Fußnoten“, nicht um Kinkerlitzchen, die angesichts größerer politischer Probleme vernachlässigenswert sind. Es geht um die Grundlagen unseres Arbeitens und Vertrauenswürdigkeit. Wir bemühen uns daher in unserer eigenen Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen, diesen hohen Anforderungen jederzeit nachzukommen. Wenn wir dies nicht tun, laufen wir (zu Recht) Gefahr, von der Universität verwiesen zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die meisten von uns unterrichten zudem jüngere Studierende. Nicht selten ist es unsere Aufgabe, ihnen die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens zu vermitteln. Wir halten die Studierenden dabei dazu an, von Anfang an sehr genau darauf zu achten, korrekt zu zitieren und jedes Hilfsmittel als solches kenntlich zu machen. Wir tun dies nicht, weil wir „Fußnotenfanatiker“ sind oder im „Elfenbeinturm“ sitzen und nicht wissen, was im wahren Leben zählt. Es geht uns schlicht darum, das Verständnis dafür weiterzugeben, dass wissenschaftlicher und damit gesellschaftlicher Fortschritt allein dann möglich ist, wenn man sich auf die Redlichkeit in der „scientific community“ verlassen kann. Verstoßen unsere Studentinnen und Studenten gegen diesen Kodex, sind wir gehalten, ihre Prüfungsleistung als ungenügend zu bewerten. Bei erneutem Verstoß droht in aller Regel die Exmatrikulation. Nach einer solchen Entscheidung bleibt der Eintritt der Betroffenen in viele Berufe zurecht verwehrt – auch in Berufe, in denen die persönliche Integrität weniger bedeutend sein mag als im Amt des Bundesverteidigungsministers.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht sind wir altmodisch und vertreten überholte konservative Werte, wenn wir die Auffassung hegen, dass Aufrichtigkeit und Verantwortungsbewusstsein Werte sein sollten, die auch außerhalb der Wissenschaft gelten sollten. Herr zu Guttenberg schien bis vor kurzem auch dieser Meinung zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Forschung leistet einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung. Redliche und innovative Wissenschaft ist eine Grundlage des Wohlstands in unserem Land. Wenn der Schutz von Ideen in unserer Gesellschaft kein wichtiger Wert mehr ist, dann verspielen wir unsere Zukunft. Wir erwarten für unsere wissenschaftliche Arbeit keine Dankbarkeit, aber zumindest den Respekt, dass man unsere Arbeit ernst nimmt. Durch die Behandlung der Causa Guttenberg als Kavaliersdelikt leiden der Wissenschaftsstandort Deutschland und die Glaubwürdigkeit Deutschlands als „Land der Ideen“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Möglicherweise aber halten Sie unseren Beitrag zur Gesellschaft schlicht für vernachlässigenswert. Dann möchten wir Sie aber bitten, in Zukunft nicht mehr von der von Ihnen selbst ausgerufenen „Bildungsrepublik Deutschland“ zu sprechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit freundlichen Grüßen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://offenerbrief.posterous.com/&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-1826236393846398056?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/1826236393846398056/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/03/offener-brief-von-doktoranden-die.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/1826236393846398056'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/1826236393846398056'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/03/offener-brief-von-doktoranden-die.html' title='Offener Brief von Doktoranden an die Bundeskanzlerin'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-6161379816732189064</id><published>2011-03-03T21:47:00.003+01:00</published><updated>2011-03-04T10:46:35.737+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstücke'/><title type='text'>Fundstück der 9. Kalenderwoche 2011</title><content type='html'>(jj) Seit  dem 16. Februar hat der nun ehemalige Verteidigungsminister  Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) nichts mehr zu lachen. Es begann mit  den Vorwürfen des Bremer Juraprofessors Andreas Fischer-Lescano, der  Stellen in Guttenbergs Doktorarbeit als „dreistes Plagiat“ und  „Täuschung“ bezeichnete. Er sagte "Die Textduplikate ziehen sich durch  die gesamte Arbeit und durch alle inhaltlichen Teile." Guttenberg  leugnet diese Vorwürfe zu diesem Zeitpunkt und erklärt sie als "abstrus".  Er habe die Arbeit nach vollsten Wissen und Gewissen geschrieben. Aber  in den darauffolgenden Wochen wurde immer klarer Guttenberg hat über 80 %  seiner Arbeit von zahlreichen WissenschaftlerInnen abgeschrieben.&lt;br /&gt;Bereits  einen Tag nach den ersten Vorwürfen wurde die Kritik immer größer. Die Uni  Bayreuth forderte Guttenberg auf, innerhalb von zwei Wochen dazu  Stellung zu nehmen.&lt;br /&gt;Kurz darauf verkündete Guttenberg vorerst auf  seinen Doktortitel zu verzichten, leugnet aber weiterhin seine  Dissertation sei ein Plagiat. Wegen möglicher Verstöße gegen das  Urheberrecht und falscher eidesstattlicher Versicherung, wurden die  ersten Strafanzeigen gegen Guttenberg gestellt. Die Kanzlerin hält zu  ihm und spricht ihr Vertrauen in Guttenberg aus.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;In den Tagen danach:  Amtsmissbrauch! Neue Vorwürfe gegen den Lügenbaron werden geäußert. Die  Opposition verdächtigt Guttenberg den wissenschaftlichen Dienst des  Bundestages missbraucht zu haben. Zu dieser Zeit haben Hunderte von  Plagiatsjägerinnen im Internet auf mehr als 260 Seiten Doktorarbeit  abgeschriebene Textstellen gefunden.&lt;br /&gt;Am 21. Februar bittet Guttenberg nun die Uni Bayreuth seinen Doktortitel zurückzunehmen, will sein Amt aber nicht niederlegen.&lt;br /&gt;Zwei  Tage später räumt er ein, er habe eine „offensichtlich sehr fehlerhafte  Doktorarbeit geschrieben“. An seinem Amt hält er aber weiterhin fest.&lt;br /&gt;Die  Opposition wirft ihm vor, er habe „getäuscht, betrogen, gelogen“ - und  müsse gehen. Nun erkennt die Uni Bayreuth Guttenberg den Titel ab.&lt;br /&gt;Am  24. Februar wird berichtet, dass sich nun auch der Deutsche  Hochschulverband (DHV) zu der Plagiats-Affäre äußert. Er kritisiert das  Verhalten von Teilen der Politik als „empörend“. DHV-Präsident Bernhard  Kempen erklärt: „Es ist unerträglich, wie die Bedeutung der Wissenschaft  und ihrer ehernen Gesetze politisch kleingeredet wird.“ und  „Wissenschaft ist die Suche nach Wahrheit. Sie lebt von Originalität und  Eigenständigkeit. Der redliche Umgang mit Daten, Fakten und geistigem  Eigentum macht die Wissenschaft erst zu Wissenschaft. Plagiate  erschüttern daher die Glaubwürdigkeit von Wissenschaft.“ Der  Bundeskanzlerin Angela Merkel scheint an der Glaubwürdigkeit der  Wissenschaft nicht viel zu liegen und hält weiter zu Guttenberg. Sie  argumentiert für das Verbleiben Guttenbergs im Amt mit einer strikten  Trennung von „Doktorhut und Ministersessel“.&lt;br /&gt;Zwei Tage später wirft  der Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften, Jörg Hacker,  Guttenberg vor, ein schlechtes Vorbild zu sein: „Unredliches Vorgehen  bei der Abfassung wissenschaftlicher Arbeiten stellt eine Handlung dar,  die den Respekt vor der Wissenschaft und ihren elementaren Prinzipien  vermissen lässt.“ Viele JuristInnen gehen davon aus, dass Guttenberg mit  Vorsatz fremde Texte verwendet hat.&lt;br /&gt;Laut &lt;a class="postlink" href="http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Plagiate" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Plagiate&lt;/a&gt;  war der Umfang der Plagiate in Guttenbergs Dissertation die man bis zum  26.02. entdeckt hatte folgender Maßen: 57 von 393 Textseiten sind ohne  Plagiatsfunde, d.h. auf 85,5 % der Dissertationstextseiten sind zu dieser  Zeit Plagiate nachgewiesen wurden.&lt;br /&gt;Seit dem 28. Februar protestieren  nun mehr 30.000 Bürgerinnen im Internet mit einem Brief an Merkel gegen den  Umgang mit der „Causa Guttenberg“ (siehe dazu den offenen Brief von  Doktoranden an die Bundeskanzlerin &lt;a class="postlink" href="http://offenerbrief.posterous.com/" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://offenerbrief.posterous.com/&lt;/a&gt;).  Mehrere Hundert Menschen demonstrierten in Berlin vor dem  Verteidigungsministerium und forderten Guttenbergs Rücktritt. Nun wird  auch in der FDP sein Rückzug ins Spiel gebracht. Der  FDP-Forschungspolitiker Martin Neumann gibt ihm noch „maximal zwei  Wochen Zeit“, die Vorwürfe auszuräumen: „Wenn er die Umstände seiner  Promotion weiter so im Unklaren lässt, halte ich ihn als Minister und  obersten Dienstherren von zwei Bundeswehruniversitäten nicht mehr für  tragbar.“ Annette Schavan (CDU) hat großes Verständnis für den Unmut in  der Wissenschaft: „Raubkopien sind kein Kavaliersdelikt. Und der Schutz  des geistigen Eigentums ist ein hohes Gut.“ Allerdings würde sie ihm  eine zweite Chance zugestehen.&lt;br /&gt;Letztlich erklärt Gutenberg unter dem  Druck am 01. März seinen Rücktritt. Am 02. März wird sein Nachfolger  Thomas de Maizière bekannt gegeben.&lt;br /&gt;Die Reaktionen auf den Rücktritt Guttenbergs AnhängerInnen und GegnerInnen kann man z. B. unter &lt;a class="postlink" href="http://www.morgenpost.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/thema_nt/article1561354/Geteiltes-Echo-auf-Guttenberg-Ruecktritt.html" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.morgenpost.de/newsticker/dpa ... tritt.html&lt;/a&gt;  nachlesen. An den Reaktionen kann man nochmal sehr schön das  verhöhnende und ignorante Verhalten Guttenbergs BefürworterInnen gegenüber  allen ehrlichen WissenschaftlerInnen erkennen. Zum Beispiel sagte der  Präsident der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr, Wilfried  Seidel: «Die Vorwürfe gegen Herrn zu Guttenberg und der Umgang damit  drohten, das Ansehen der Wissenschaft in Deutschland nachhaltig zu  beschädigen. Deshalb begrüße ich, dass Herr zu Guttenberg seinen Respekt  gegenüber der Wissenschaft bekundet und durch seinen Rücktritt den  drohenden Schaden abgewendet hat.». Guttenberg bekundet seinen Respekt?  Was für eine Heuchelei. Es ist traurig wie manche Menschen immer noch  versuchen Guttenbergs Verhalten zu verharmlosen.&lt;br /&gt;Wir schließen uns  der Meinung der Opposition an und kritisieren den ehemaligen Minister  und die Kanzlerin. Man kann an diesem Verhalten erkennen wie gering doch  der Wert der Bildung und Wissenschaft von Teilen der Politik geschätzt  wird. Wer so bewusst betrügt und es dann auch noch leugnet, den kann man  nicht vertrauen. Es ist schändlich dass die gute Frau Dr. Merkel als  Regierungsoberhaupt dort solche Unterschiede macht und meint die  Plagiats-Affäre hätte nichts mit seinem Amt zu tun. Das überhaupt erst  darüber diskutiert werden musste, ob Guttenberg wegen seinem Betrug  zurücktritt, ist schon ein Skandal für sich. Da sollte sie Sachlage doch  eigentlich klar sein.&lt;br /&gt;Nun gut. Er ist zurück getreten. Aber schade  ist dennoch, wie es dazu kam. Wäre es nicht schon viel früher an der  Zeit gewesen? Warum wurde nicht seitens der Bevölkerung die Forderung  nach seinem Rücktritt schon viel früher laut? Warum gab es keine  Proteste wegen seiner Arbeit als Verteidigungsminister, die ja wohl eher  die eines Kriegsministers war?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.sueddeutsche.de/politik/plagiatsvorwurf-gegen-verteidigungsminister-guttenberg-soll-bei-doktorarbeit-abgeschrieben-haben-1.1060774" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.sueddeutsche.de/politik/plag ... -1.1060774&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.mopo.de/news/politik---wirtschaft/die-chronik-der-plagiats-affaere/-/5066858/7507040/-/index.html" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.mopo.de/news/politik---wirts ... index.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.neues-deutschland.de/dossiers/132.html" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.neues-deutschland.de/dossiers/132.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;http://www.kj.nomos.de/fileadmin/kj/doc/zu_guttenberg.pdf&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-6161379816732189064?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/6161379816732189064/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/03/fundstuck-der-9-kalenderwoche-2011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/6161379816732189064'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/6161379816732189064'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/03/fundstuck-der-9-kalenderwoche-2011.html' title='Fundstück der 9. Kalenderwoche 2011'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-2204194395177590697</id><published>2011-02-24T23:11:00.002+01:00</published><updated>2011-08-17T21:26:54.800+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lesenswertes'/><title type='text'>Carl Schmitt reloaded</title><content type='html'>&lt;i&gt;Der SDS.MLU hat sich eine neue Kategorie überlegt. Unter dem Stichwort "Lesenswertes" werden hier unregelmäßig Artikel oder Bücher von SDSler/innen vorgestellt, die sie folgerichtig für lesenswert erachten. Beginnen werden wir mit einem etwas älteren Buch, welches im Folgenden kurz dargestellt wird. Kommentare und Anmerkungen zu den Beiträgen sind selbstredend erwünscht.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;(sw) Die Bundesrepublik oder wie es seit einiger Zeit verkürzt heißt,  „Deutschland“, befindet sich in der Krise. Sei es in der ökonomischen,  ökologischen, kulturellen oder demokratischen. Doch dieses, mit Verlaub  gesagt, kleine Büchlein (97 Seiten stark) von Albrecht von Lucke, bietet  mehr als einen Abgesang auf Deutschland im 21. Jahrhundert, sondern  zieht interessante Vergleiche zur „Bonner Republik“ (1949-1999) und der  neuen „Berliner Republik“.&lt;br /&gt;Spannend zu lesen ist die Betrachtung der  BRD-Entwicklung unter den theoretischen Gesichtspunkten der  Freund-Feind-Unterscheidung nach Carl Schmitt. So konstatiert Lucke,  dass sich die „Bonner Republik dezidiert zu einem antischmittianischen  Projekt“ (S. 29) entwickelt hat. Erstens, weil seit der 68er-Generation  der innerdeutsche Antikommunismus nicht mehr die gleiche Wirkungsmacht  hatte wie noch in den 50ern und damit der Feind wegfiel. Zweitens, weil  auch der fast alles bestimmende Kalte Krieg nie ein heißer wurde, obwohl  sich zwei konträre Ideologien gegenüberstanden und es nach Schmittscher  Lesart zum Krieg hätte kommen müssen – das unzählige  Stellvertreterkriege geführt wurden, bleibt leider unerwähnt. Und  drittens noch grundlegende politische Debatten geführt wurden und es  nicht mehr nur um den Kampf um die imaginäre Mitte ging.&lt;br /&gt;Heute jedoch  ist die Schmittsche Freund-Feind-Logik en vogue und findet gerade im  Kampf gegen den Terror ihren Höhepunkt. Damit gefährde es aber die  republikanische Demokratie und wie Lucke im Schlusskapitel schreibt:  „Was wir gegenwärtig erleben, ist letztlich eine Krise des gesamten  westlichen Gesellschaftssystems.“ (S. 92).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Albrecht von Lucke 2009. Die gefährdete Republik, Von Bonn nach Berlin, 1949-1989-2009. Berlin: Wagenbach. &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-2204194395177590697?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/2204194395177590697/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/02/carl-schmitt-reloaded.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/2204194395177590697'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/2204194395177590697'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/02/carl-schmitt-reloaded.html' title='Carl Schmitt reloaded'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-8769008063976971918</id><published>2011-02-23T11:25:00.001+01:00</published><updated>2011-02-23T11:26:33.952+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuelles'/><title type='text'>Pressemitteilung der Linksjugend zum LKA-Einsatz in der Geschäftstelle der Linken in Dresden</title><content type='html'>Ein erfolgreicher Tag ging am Samstag für die  Linkspartei und das Bündnis „Dresden – Nazifrei!“ zu Ende. Der Aufmarsch  von tausenden Neonazis konnte nun auch im zweiten Jahr hintereinander  erfolgreich blockiert und damit verhindert werden.  &lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Doch während die Nazis frustriert die Heimreise  antraten und die ca. 20.000 AntifaschistInnen die Blockaden&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;im gesamten  Stadtgebiet langsam beendeten, konnte die Polizei ihre eigene Niederlage  dieses Tages nicht einfach hinnehmen. Den ganzen Tag über hatten die  BeamtInnen vielerorts die Lage nicht unter Kontrolle: Sie konnten weder  wie angeordnet den Rechten ihren Platz zum Marschieren garantieren, noch  friedlich mit den BlockadeteilnehmerInnen umgehen.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Deshalb stürmten Beamte des Sondereinsatzkommandos  (SEK) der Polizei gegen 18.00 Uhr das „Haus der Begegnung“ in  Dresden/Pieschen. Ziel war der Verein „Roter Baum“, der politische  Jugendprojekte organisiert. In dem Haus befinden sich aber auch die  Geschäftstelle der Dresdener Linkspartei, sowie das Pressebüro des  Bündnis „Dresden – Nazifrei!“. Erst kurz zuvor war die Razzia von einer  Richterin angeordnet wurden - aufgrund der Vermutung von schweren  Landfriedensbruchs und Bildung einer kriminellen Vereinigung. Ein  schriftlicher Durchsuchungsbefehl lag jedoch nicht vor. Auch sonst  passierten schwere Fehler, die das Vorgehen mehr als fragwürdig  erscheinen lassen.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Die BeamtInnen verschafften sich gewaltsam Zugang  zu den Räumlichkeiten, auch offene Türen wurden ohne Grund eingetreten  oder mit Kettensägen aufgebrochen.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Computer und Speichermedien wurden beschlagnahmt,  auch hier wieder ohne entsprechende Ermächtigungsgrundlage. Personen,  die sich im Haus aufgehalten hatten, wurden über Stunden festgehalten,  ohne die Möglichkeit Anwälte zu kontaktieren - ein klarer Eingriff in  die Grundrechte! &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Grund für die Vermutungen des Vorliegens der  Straftaten war die Annahme der Polizei, im Haus der Begegnung oder im  Jugendhaus des Roten Baums sollen gewalttätige Angriffe von  GegendemonstrantInnen auf Nazis und Polizeibeamte generalstabsmäßig  gelenkt worden sein.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Der LSpR der Linksjugend Sachsen-Anhalt ist davon  überzeugt, dass die Polizei das Eindringen in die Räumlichkeiten der  linken AktivistInnen eher als Racheakt nutzte.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Den ganzen Tag über zeichnete sich ein schweres  Versagen der Polizei ab. Durch schlechte Koordination waren die  BeamtInnen größtenteils überfordert. Die Unsicherheit äußerte sich dann  in massiver Gewalt gegen linke DemonstrantInnen. Völlig  unverhältnismäßig kamen Wasserwerfer, Schlagstöcke und Reizgas zum  Einsatz.&amp;nbsp; „Wir werden hin- und hergetrieben, sollen über Gitter klettern  ...Der Artikel 1 des Grundgesetztes gilt offensichtlich nicht für  jeden.“&amp;nbsp;&amp;nbsp; (Aktivistin)&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Auch den späteren Übergriff auf das „Haus der  Begegnungen“ verurteilen wir auf das Schärfste. Es ist nicht zu  tolerieren, dass der Versuch, die Demokratie zu verteidigen mit  Repressalien seitens des Staates beantwortet wird.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Die Linksjugend Sachsen-Anhalt solidarisiert sich  mit den Betroffenen und fordert die entsprechenden juristischen und  politischen Konsequenzen aus diesen Vorfällen zu ziehen.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Trotzdem sollte dies für uns keine Abschreckung sein, auch weiterhin konsequent und entschlossen gegen FaschistInnen vorzugehen.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="anreisser"&gt;„Wir sind schockiert über das Ausmaß der  Polizeigewalt“, so Landessprecherin Anne  Geschonneck. „Es ist ein Armutszeugnis für diesen Staat, wenn nun auch  schon friedliche DemonstrantInnen um ihre Gesundheit fürchten müssen!“&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;i&gt;Anne Geschonneck, Landessprecherin der Linksjugend [solid] Sachsen-Anhalt&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-8769008063976971918?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/8769008063976971918/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/02/pressemitteilung-der-linksjugend-zum.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/8769008063976971918'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/8769008063976971918'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/02/pressemitteilung-der-linksjugend-zum.html' title='Pressemitteilung der Linksjugend zum LKA-Einsatz in der Geschäftstelle der Linken in Dresden'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-8357636669747883564</id><published>2011-02-16T18:18:00.001+01:00</published><updated>2011-02-22T10:31:56.700+01:00</updated><title type='text'>Fundstück der 7.Kalenderwoche</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;(cr) Es kann nur ein im Endeffekt teilweise erfolgreicher Anfang gewesen sein: Zum Jahrestag der Bombardierung Dresdens am 13.Februar fand ein Fackelaufmarsch der Nazis mit 1300 TeilnehmerInnen statt, der von Gegenprotesten begleitet wurde. Den vor allem aus dem Spektrum der Freien Kräfte und „Autonomen Nationalisten“ stammenden Faschisten standen ca. 3500 bis 4000 GegendemonstrantInnen im gebührenden Abstand gegenüber. &lt;/div&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Trauerveranstaltung morgens am Heidefriedhof von Bürgern, Militärs und Nazis konnte durch Antifas erfolgreich gestört werden. Eine Menschenkette, die als symbolische Abgrenzung zu den Nazis das „wahre Gedenken“ an die Opfer der Dresdener Bombennacht schützen sollte, fand Stunden vor dem eigentlichen Naziaufmarsch mit ca. 15.000 TeilnehmerInnen weitab des eigentlichen Aufmarschortes statt. Wie auch letztes Jahr zu den erfolgreichen Massenblockaden wird in allen überregionalen Kommunikationsmedien die Menschenkette als einzige Veranstaltung gegen den Fackelmarsch genannt und somit suggeriert, dass es sich bei dem bloß symbolischen Protest um den entscheidenden Faktor bei den Gegenaktivitäten handelt. Dem ist ganz klar zu widersprechen – andere Formen des Widerstandes führten zu einem Teilerfolg an diesem Tag.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Durch die massive Präsenz der Polizei mit mehr als 5000 eingesetzten Männern und Frauen war es den GegnerInnen des Naziaufmarsches kaum möglich, Protest in Sichtweite des Fackelaufmarsches zu artikulieren. Die Südvorstadt war phasenweise hermetisch abgeriegelt, wobei die Ankündigung der strikten Trennung der DemonstratInnen zwischen Alt- und Neustädter Seite kaum eingehalten wurde. Neben dem Einsatz von Drohnen am Hauptbahnhof wurden an anderer Stelle Wasserwerfer und eine berittene Polizeistaffel eingesetzt. Während eine Kundgebung am Wiener Platz mit 2000 TeilnehmerInnen, die spontan nach dem Ende der Menschenkette zum Hauptbahnhof eine Spontandemonstration durchführten, noch durch den Bahndamm vom Sammelpunkt der Nazis entfernt waren, gelang es an anderer Stelle den Ablauf des Aufmarsches explizit zu stören. Am Fritz-Löffler-Platz versammelten sich bis zu 1500 DemonstrantInnen um die Zufahrtsstraße zum Hauptbahnhof zu blockieren bzw. Protest in Hör- und Sichtweite der Demoroute der Nazis vorzubringen. Aufgrund dieser Ansammlung von Nazi-GegnerInnen wurde die Route der Nazis nochmals erheblich gekürzt und über die Reichenbachstraße vorzeitig zum Hauptbahnhof zurückgeleitet. Anzumerken bleibt trotz dieses Umstandes, dass es sich schon bei der genehmigten Route um eine Niederlage für die Nazis handelte: weitab der eigentlichen Innenstadt gelegen und an Universität wie Hochschulen vorbei führend muss die diesjährige Route am Bahndamm entlang wohl als unattraktiv für die Nazis eingeschätzt werden. Zudem begleitete den Aufzug, der an vielen Studierendenwohnheimen vorbeiführte, ein streckenweise lautes Pfeifkonzert mit „Nazis Raus!“-Rufen, die allenfalls von der gut inszenierten Musik des Antisemiten Richard Wagner übertönt werden konnten.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Alles in allem bleibt festzuhalten: ein Verhinderung des Fackelaufmarsches konnte u.a. durch einen massiven Einsatz von Seiten der Polizei nicht erreicht werden. Gerade die Verbote des „Täter-Rundganges“ und einer stationären Kundgebung in der Nähe des Hauptbahnhofes durch die Stadtverwaltung und die höher instanzlichen Gerichte, die durch das Bündnis Dresden Nazifrei organisiert wurden, führten zu einer erheblichen Schwächung des Protestpotentials und Möglichen an diesem Tage. Dafür gelang es zum ersten Mal überhaupt die Demonstrationsroute der Nazis zu verkürzen. Um am nächsten Samstag wieder so erfolgreich zu sein wie im letzten Jahr, bedarf es daher einer erheblichen Steigerung von Dynamik und Durchsetzung des legitimen Protests gegen den größten Naziaufmarsch in Europa. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Links:&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;a href="http://dresden1302.noblogs.org/post/2011/02/14/sonntagabenddesaster-13-februar-aufmarsch-erstmalig-erheblich-gestort/"&gt;http://dresden1302.noblogs.org/post/2011/02/14/sonntagabenddesaster-13-februar-aufmarsch-erstmalig-erheblich-gestort/&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;a href="http://www.addn.me/antifa/knapp-1300-nazis-demonstrieren-in-dresden/"&gt;http://www.addn.me/antifa/knapp-1300-nazis-demonstrieren-in-dresden/&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;a href="http://de.indymedia.org/2011/02/300432.shtml"&gt;http://de.indymedia.org/2011/02/300432.shtml&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;a href="http://www.woschod.de/2011/02/13/dresden-13-februar-naziaufmarsch-gestoert/"&gt;http://www.woschod.de/2011/02/13/dresden-13-februar-naziaufmarsch-gestoert/&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-8357636669747883564?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/8357636669747883564/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/02/fundstuck-der-7kalenderwoche.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/8357636669747883564'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/8357636669747883564'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/02/fundstuck-der-7kalenderwoche.html' title='Fundstück der 7.Kalenderwoche'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-6586032440260836140</id><published>2011-02-11T13:37:00.002+01:00</published><updated>2011-02-20T17:49:15.591+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuelles'/><title type='text'>Bericht FDP-Wahlveranstaltung</title><content type='html'>(ag) „Mit Leidenschaft für Sachsen-Anhalt“, so prangte es groß auf der Bühne am vergangenen Montag. Die FDP hatte zu einer Wahlveranstaltung nach Halle geladen, aber auch um das 65 jährige Parteijubiläum von Hans-Dietrich Genscher zu feiern. Um in den Festsaal zu gelangen, musste mensch an unzähligen Sicherheitsleuten vorbei. Wahrscheinlich eine Maßnahme um „böse Kommunisten“ fernzuhalten, denn vor „denen&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;habe Deutschland im Moment wieder Angst“, so Veit Wolpert in seiner späteren Rede.&lt;br /&gt;Der Saal im Kultur- und Kongresscentrum war gut gefüllt, mensch trug Entschlossenheit und Zuversicht zur Schau. Das fällt in diesen Tagen bestimmt nicht leicht, in den letzten Umfragen kommen die Liberalen nur auf Werte von ca. 4%. Der Wiedereinzug in den Landtag steht damit bedenklich auf der Kippe. Damit liegt die FDP Sachsen-Anhalt auch im Bundestrend, demzufolge die FDP bei einigen Länderwahlen um ihren Platz im Parlament kämpfen muss. Beim Blick auf das Landtagswahlprogramm, welches optimistischer weise Regierungsprogramm heißt, nicht unbedingt überraschend.&lt;br /&gt;In Sachen Bildungspolitik sieht die FDP wenig Handlungsbedarf. Das Schulsystem, welches Kinder schon früh in „gut“ und „schlecht“ einteilt, soll, so wie es ist, bestehen bleiben „um jeden Schüler gemäß seine Talente und Begabungen fördern zu können“, nur kleine Optimierungen sollen vorgenommen werden. An den Hochschulen soll „mehr Akzeptanz für die Bologna-Reform“ geschaffen werden. Nicht verwunderlich, da dieser Prozess der besseren kapitalistischen Verwertung eines jeden Studierenden dient und der neoliberalen Politik der FDP damit natürlich genau die Hände spielt. Zu einer guten Bildungslandschaft gehört auch die Förderung von Eliten und Exzellenznetzwerken, die die FDP weiter vorantreiben will. Des Weiteren soll auch die Drittmitteleinwerbung und Sponsoring der Hochschule durch die Wirtschaft weiter ausgebaut werden. Ein weiterer Schritt zur Ökonomisierung der universitären Ausbildung.&lt;br /&gt;Doch am vergangen Montag kamen die Landtagswahlen nur am Rande zur Sprache. Eher ging darum sich selbst und die 65 jährige Parteimitgliedschaft vom ehemaligen Außenminister Hans-Dietrich Genscher zu feiern. Der gebürtige Hallenser wurde in Reden von Spitzenkandidat Veit Wolpert, Landeschefin Cornelia Pieper und Bundesvorsitzenden Guido Westerwelle als „Architekt der deutschen Einheit“ geehrt.&lt;br /&gt;Genscher hatte lange Zeit seine Mitgliedschaft in der NSDAP verschwiegen und war 1991 stark in die Kritik geraten, nachdem er, entgegen eines EG-Übereinkommens, die frühzeitige Anerkennung der ehemaligen jugoslawischen Teilrepubliken Slowenien und Kroatien durch die Bundesrepublik Deutschland verkündete.&lt;br /&gt;Westerwelle betonte in seiner Rede, dass Deutschland ein geachtetes Land in der Weltgemeinschaft sei und dass nun wieder ein gesunder Patriotismus gelebt werden müsse. &lt;br /&gt;Deutschland sei auch einer der wenigen Staaten, der international eine „Politik der militärischen Zurückhaltung“ praktiziere. Wie das mit der Verlängerung des Afghanistan-Mandats zusammenpasst, bleibt allerdings offen.&lt;br /&gt;Die Reden der FDP-Prominenz wurden von zahlreichen Störungen begleitet, so versuchten TeilnehmerInnen der Montags-Demo ein Plakat zu entrollen und wurden, unter mithilfe einiger Sicherheitsleute, des Saales verwiesen.&lt;br /&gt;Westerwelle versuchte das mit wenig geistreichen Kommentaren wie „Guido hat euch trotzdem lieb!“ zu überspielen.&lt;br /&gt;Insgesamt zeigte sich die FDP am Montag wenig selbstkritisch, ob der drohenden Pleite bei den Wahlen. Es schien, als ließe mensch dieses Thema lieber außen vor, hätte es doch die gute Stimmung im pompösen KuK gedrückt.&lt;br /&gt;Angebracht wäre wohl doch eher darüber nachzudenken, warum die neoliberale Politik für die Menschen in Sachsen-Anhalt nicht mehr attraktiv ist und die Umfragewerte dauerhaft sinken. Kürzungen im sozialen Bereich und einseitige Ausrichtung auf Wirtschaft und Unternehmen sind eben doch nicht das, „was Sachsen-Anhalt braucht“, wie Wolpert doch noch neulich in einem MZ-Interview betonte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://www.fdp-lsa.de/index.php?id=107&lt;br /&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Dietrich_Genscher&lt;br /&gt;http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&amp;amp;atype=ksArtikel&amp;amp;aid=1296557854181&amp;amp;openMenu=987490165154&amp;amp;calledPageId=987490165154&amp;amp;listid=994342720546&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-6586032440260836140?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/6586032440260836140/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/02/bericht-fdp-wahlveranstaltung.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/6586032440260836140'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/6586032440260836140'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/02/bericht-fdp-wahlveranstaltung.html' title='Bericht FDP-Wahlveranstaltung'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-7912715000356760651</id><published>2011-02-03T00:41:00.001+01:00</published><updated>2011-02-03T00:42:21.158+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuelles'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstücke'/><title type='text'>Fundstück 5. Kalenderwoche</title><content type='html'>„Mubarak auf den Müll!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(ag) Die Menschen in einigen arabischen Staaten sind in Aufruhr. Egal ob jung oder alt, Frau oder Mann, AkademikerIn oder AnalphabetIn, sie gehen gemeinsam auf die Straße, um zu zeigen, dass sie Unterdrückung nicht länger hinnehmen.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Anstoß für die sich ausbreitenden Proteste in Nordafrika ist der politische Umsturz in Tunesien. Dort hatten seit vergangenen Dezember tausende von Menschen immer wieder gegen das autokratische Regime des Machthabers Zine el-Abidine Ben Ali protestiert. Jahrelang wurde das Land von seiner korrupten Regierung unterdrückt. Die politische Opposition wurde systematisch durch Terror und Zensur ausgeschaltet, das Land wirtschaftlich in den Ruin getrieben. Die Lebensmittelpreise, vor allem für Brot, sind seit 2008 nahezu explodiert. Die Jugend sieht einer perspektivlosen Zukunft entgegen, da sie, obwohl gut ausgebildet, keine Arbeit findet. Seine Macht sicherte sich Ben Ali durch Wahlfälschung, auf den wachsenden Unmut der Bevölkerung reagierte er mit Repressalien und Polizeigewalt. Als sich die Unruhen im Januar zuspitzten, verließ er nach 23 Regierungsjahren am 14.Januar fluchtartig das Land. Tunesien wird seit dem von einer Übergangsregierung unter Ministerpräsident Mohamed Ghannouchi geleitet, die jedoch immer noch zum größten Teil aus Mitgliedern der RCD, der Partei Ben Alis, besteht. Die Proteste dauern weiter fort.&lt;br /&gt;Ähnliche Motive findet mensch auch in Algerien.&lt;br /&gt;Seit 1992 befindet sich Algerien dauerhaft im Ausnahmezustand, Kundgebungen und Versammlungen sind seit dem verboten. Für den seit 1999 amtierenden Staatspräsidenten Abd al-Aziz Bouteflika ein günstiger Zustand, um jedwede Kritik an seinem Regime zu unterdrücken. Hinter einer Fassade des Parlamentarismus herrscht hier eine Militärdiktatur.&lt;br /&gt;Auch in Ägypten gibt es seit langem einen Diktator, Muhammad Husni Mubarak, der für die desolate Lage Ägyptens verantwortlich ist. Das Bildungssystem ist katastrophal, ein Drittel der Einwohner kann weder Lesen noch Schreiben. Es herrscht Armut und Arbeitslosigkeit. Das politische Geschehen ist durch Wahlbetrug und Korruption monopolisiert. Die Oppositionsparteien haben nur drei Prozent der Mandate im Parlament inne. Im Moment sind auch hier tausende Menschen auf den Straßen, um für einen demokratischen Staat zu protestieren und den Rückzug Mubaraks zu erzwingen. Heute wurde die Millionenmarke erreicht und der „Marsch der Millionen“ ist Wirklichkeit geworden.&lt;br /&gt;Alle Welt schaut im Moment in die arabischen Staaten. Doch nur selten wird die enge Verbindung der neoliberalen Politik des Westens mit den Protesten eben dort thematisiert. Dass die USA und die EU Hauptverantwortliche für die chaotische Lage sind, wird gerne von sämtlichen Regierungen verschwiegen. So lobten Merkel und Westerwelle die Bestrebungen der ägyptischen Bevölkerung für Demokratie und Menschenrechte. Warum die Menschen erst für diese Forderungen auf die Straße gehen müssen, ist aber nicht allein die Schuld eines Ben Ali oder Mubarak. Im Kolonialismus wurde der Grundstein für ökonomische Ausbeutung der arabisch/afrikanischen Staaten gelegt, die bis heute fortbesteht. Viele Produkte von beispielsweise IKEA werden in Ägypten unter Sklaverei-ähnlichen Bedingungen hergestellt. Um die Ausbeutung der Bevölkerung zu sichern, braucht es ein autokratisches Regime, in denen soziale Rechte nur eine untergeordnete Rolle spielen.&lt;br /&gt;Natürlich spielen auch geo-strategische Interessen keine geringe Rolle. Diktatorische Regime werden unterstützt, um den Zugang zu den reichhaltigen Ölvorkommen zu sichern. Alles zum Wohle des internationalen Kapitalismus, auf Kosten der einheimischen Bevölkerung und ihrer sozialen und politischen Freiheit.&lt;br /&gt;Frankreichs Außenministerin Michèle Alliot-Marie hat noch vor wenigen Tagen Ben Ali ihre Unterstützung angeboten und auch Deutschland erklärte sich misstrauisch gegen Opposition und Demonstrierenden in Ägypten. Gern wird die Ablehnung der Proteste mit der Angst vor einer islamischen Übernahme des Landes gerechtfertigt.&lt;br /&gt;Interessanterweise ein Argument welches Diktator Mubarak genauso verwendet.&lt;br /&gt;Für Deutschland geht es jedoch auch um mehr. Nicht nur, dass das Regime Mubarak ein wichtiger Partner bei „Terrorbekämpfung“ und Flüchtlingsabwehr ist. Ägypten ist auch ein wichtiger Bündnispartner Israels im Nahost-Konflikt. Mit einem Ende des Mubarak-Regimes könnten auch die außenpolitischen Beziehungen zu Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und seiner extrem rechts-konservativen Regierung enden. Damit gebe es wohlmöglich einen weiteren Kritiker, der die menschenverachtende Politik gegenüber den PalästinenserInnen im Gaza-Streifen hinterfragen könnte. Für Deutschland, welches sich seit Jahren einer kritischen Stellungsnahme zur Politik Israels vehement verwehrt, natürlich nicht tolerierbar. Aber auch andere westliche Staaten sehen ihre Hegemonie im Nahen und Mittleren Osten durch die Umwälzungen in Ägypten, aber auch Tunesien, Algerien und im Jemen gefährdet.&lt;br /&gt;In Nordafrika ist gewaltiges im Gang. Immer mehr Völker wehren sich gegen diktatorische und autokratische Regime. Sie kämpfen für soziale Gerechtigkeit, für Demokratie, für ihre Rechte. Eine überstaatliche emanzipatorische Bewegung ist entstanden, die sich immer wieder gegenseitig inspiriert und dabei ein ungeheures revolutionäres Potenzial freisetzt.&lt;br /&gt;Der SDS MLU solidarisiert sich mit den Protestierenden und verurteilt jegliche Form von Diktatur und Unterdrückung. Auch kritisieren wir auf schärfste die heuchlerische Haltung der deutschen Regierung, die jahrelang das Entstehen von demokratischen Staaten auf Grund eigener wirtschaftlicher und machtpolitischer Interessen verhindert hat und nun wieder die historische Bedeutung der Proteste zu relativieren versucht, anstatt sie zu unterstützen und zu fördern.&lt;br /&gt;Hoch die internationale Solidarität!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://www.jungewelt.de/2011/01-29/016.php?sstr=Tunesien&lt;br /&gt;http://video.zeit.de/video/772451410001&lt;br /&gt;http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,743026,00.html&lt;br /&gt;http://www.wdm.org.uk/blog/tunisias-struggle-and-ours-battles-same-war&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-7912715000356760651?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/7912715000356760651/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/02/fundstuck-5-kalenderwoche.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/7912715000356760651'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/7912715000356760651'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/02/fundstuck-5-kalenderwoche.html' title='Fundstück 5. Kalenderwoche'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-8168751377486747327</id><published>2011-01-28T10:13:00.004+01:00</published><updated>2011-01-29T11:42:29.294+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstücke'/><title type='text'>Fundstück der 4. Kalenderwoche 2011</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Hartz IV und wie man sich die Welt passend rechnet&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(fl) Dass die Neuberechnung der SGB II-Regelleistung (Hartz IV genannt) umstritten war, ist ja nichts Neues, vor allem im Hinblick auf die Debatte um die Bedarfsberechnung für Alkohol und Tabak. Aber wie uns der Paritätische Wohlfahrtsverband zeigt, scheint das noch weit untertrieben. Denn laut "Süddeutscher Zeitung" hat er auf der Grundlage neuen Datenmaterials, welches das Arbeitsministerium im Hartz-IV-Vermittlungsausschuss der Opposition zur Verfügung gestellt hat, seine eigenen Berechnungen vorgenommen. Bestätigt wurde dies auf Anfrage auch durch den „SPIEGEL ONLINE“. Diesen Berechnungen zufolge würden den erwachsenen Hartz IV-EmpfängerInnen nicht 364 Euro zustehen, wie Ende 2010 im Bundestag beschlossen, sondern 394 Euro.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Höhe der SGB II-Regelleistung beruht auf Berechnungen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) des Statistischen Bundesamts, bei der etwa 60.000 Privathaushalte über ihre Einkünfte, ihr Vermögen und Verbrauchsverhalten befragt werden. Die Regelleistung wird dann aus den verschiedenen Ausgaben und in einer entsprechenden Höhe zusammengesetzt. Dabei wurden bisher die untersten 20 % der nach Einkommen geschichteten Ein-Personen-Haushalte der EVS als Referenzgruppe herangezogen. Wobei sowohl bei der alten Variante als auch bei der 2010 beschlossenen Neuberechnung die abgezogen wurden, die vollständig auf Sozialleistungen angewiesen sind. Aber die 2010 beschlossene Neuberechnung hat nur noch die untersten 15 % als Vergleichsgruppe berücksichtigt, kritisieren der Wohlfahrtsverband und die Opposition. Außerdem verlangen die SPD-geführten Bundesländer, dass auch die so genannten „AufstockerInnen“ herausgerechnet werden, also jene, die trotz Erwerbsarbeit zusätzlich Sozialleistungen in Anspruch nehmen müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anhand dieser nicht nur neuen Erkenntnisse errechnete der Wohlfahrtsverband die höheren Hartz IV-Regelleistungen. Gleichwohl hieß es aus dem Arbeitsministerium, dass die bisherigen Berechnungen „unbestechlich“ seien und die Veränderung der Referenzgruppe mit der Herausnahme der SozialhilfeempfängerInnen begründet ist. Allerdings hat auch das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) in seinem Hartz-IV-Leiturteil vom 09.02.2010 deutlich gemacht, dass die Herausnahme notwendig sei, um Zirkelschlüsse zu vermeiden. Deshalb erscheint die Frage berechtigt, ob hier erneut nach Kassenlage gerechnet wurde, was schon das BVerfG-Urteil über die Erstberechnung der Regelleistung bemerkte, aber dann doch verwarf. Es ist zu hoffen, dass, falls es bei der 15%-Referenzgruppe bleibt, das BVerfG bei einer erneuten Entscheidung das Hartz IV-Gesetz wieder für verfassungswidrig erklärt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für Studierende ist dieses Thema insofern von Bedeutung, als dass sie beispielsweise bei einer Beurlaubung und anderen besonderen Situationen auch Anspruch auf SGB II-Leistungen haben können. Das Problem ist aber, dass bestimmte Ausgaben von Studierenden in der Regelleistung nicht berücksichtigt werden und auch nicht in dem sogenannten „Bildungspaket“ für Kinder (z.B. Ausgaben für Semesterbeiträge oder Bücher). Deshalb schließt sich der SDS MLU der&amp;nbsp; Mindestforderung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes und der Opposition an, auch wenn darüber hinaus eine höhere Regelleistung wünschenswert wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,739282,00.html&lt;br /&gt;- http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/hartz-iv-keine-einigung-ueber-neue-regelsaetze-in-sicht_aid_590477.html&lt;br /&gt;- http://www.welt.de/politik/deutschland/article12126628/Wohlfahrtsverband-berechnet-hoeheren-Hartz-IV-Satz.html&lt;br /&gt;- http://www.morgenpost.de/politik/article1510746/Opposition-will-neue-Berechnung-fuer-Hartz-IV-Saetze.html&lt;br /&gt;- http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/ls20100209_1bvl000109.html&lt;br /&gt;- http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/abisz/Einkommens__Verbrauchsstichprobe,templateId=renderPrint.psml&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-8168751377486747327?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/8168751377486747327/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/01/fundstuck-der-4-kalenderwoche-2011_28.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/8168751377486747327'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/8168751377486747327'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/01/fundstuck-der-4-kalenderwoche-2011_28.html' title='Fundstück der 4. Kalenderwoche 2011'/><author><name>Matt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10473157500955742622</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_N8_nav88y8s/StBKh8ba__I/AAAAAAAAABE/putv-ilA5Is/S220/mmtrotzki.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-3578693564310716592</id><published>2011-01-24T23:06:00.003+01:00</published><updated>2011-03-15T10:06:22.405+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Veranstaltungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuelles'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochschulgruppe'/><title type='text'>Eberling: Etwa ein 1/3 aller Einwohner Deutschlands wird direkt befragt</title><content type='html'>&lt;m:smallfrac m:val="off"&gt;    &lt;m:dispdef&gt;    &lt;m:lmargin m:val="0"&gt;    &lt;m:rmargin m:val="0"&gt;    &lt;m:defjc m:val="centerGroup"&gt;    &lt;m:wrapindent m:val="1440"&gt;    &lt;m:intlim m:val="subSup"&gt;    &lt;m:narylim m:val="undOvr"&gt;   &lt;/m:narylim&gt;&lt;/m:intlim&gt; &lt;/m:wrapindent&gt;  &lt;/m:defjc&gt;&lt;/m:rmargin&gt;&lt;/m:lmargin&gt;&lt;/m:dispdef&gt;&lt;/m:smallfrac&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNoSpacing" style="line-height: 115%;"&gt;(sw) Zwei engagierte Studierende haben zusammen mit dem SDS.MLU eine Veranstaltung zum Thema „Volkszählung 2011“ organisiert und dazu Michael Eberling vom AK Vorrat und AK Zensus eingeladen. Die etwa 50 Teilnehmer/innen erfuhren im ersten Teil etwas über Volkszählungen in Deutschland im 20. Jahrhundert. Von der „Kriegszählung“ 1917 über die zwei Volkszählungen 1933 und 1939 im „Dritten Reich“, um Menschen jüdischen Glaubens genau zu erfassen. Bis zur gescheiterten Volkszählung im Jahr 1983.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Dazu existiert das BVerG-Urteil vom 15.12.1983. Diese wurde dann 1987 nachgeholt und erfährt nun 2011 eine Neuauflage. In der DDR verlief die letzte Volkszählung übrigens im Jahr 1981.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNoSpacing" style="line-height: 115%;"&gt;Die Erhebung wird vor allem damit begründet, dass die Daten zu alt und zu ungenau seien. Zudem seien sie für die Infrastruktur notwendig – bspw. für die Anzahl der Kindergärten, die genaue Zuschneidung der Wahlkreise oder das gewisse Finanzausgleichszahlungen getätigt bzw. erhalten werden können. Außerdem ist auch die sozialwiss. Forschung sehr daran interessiert, dass möglichst genaue und umfangreiche Daten erhoben werden und somit für die Forschung zugänglich gemacht werden.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNoSpacing" style="line-height: 115%;"&gt;Im nächsten Teil ging es um die rechtlichen Grundlagen. Angefangen vom Bundesstatistikgesetz von 1953 über eine EG-Verordnung von 2008, indem alle EU-Staaten für 2011 angewiesen werden, eine Volkszählung durchzuführen und dies dann im zehn Jahrestakt zu wiederholen. 2009 wurde dann noch in der Großen Koalition das Zensusgesetz erlassen. Die Klage des AK Zensus gegen dieses Gesetz wurde, so betont Eberling, aus formellen Gründen vom Bundesverfassungsgericht abgelehnt; nicht aus inhaltlichen Gründen. Das damit das Scheitern umso ärgerlicher und bitterer für die Aktivist/innen war, brauchte Eberling nicht erst noch sagen.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNoSpacing" style="line-height: 115%;"&gt;Im wichtigsten Teil des Vortrags ging es um den Ablauf und die Kritik am Zensus. Dabei wird als erster Schritt eine Zusammenführung der Daten aus verschiedenen Quellen durchgeführt. So werden die Bundesagentur für Arbeit, Meldeämter, Ent- und Versorgungsbetrieben, Finanzbehörden und weitere Quellen befragt und deren Daten gesammelt; zum Anschriften- und Gebäuderegister „AGR“. Die Löschung der Daten erfolgt spätestens 2017.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNoSpacing" style="line-height: 115%;"&gt;Dabei gibt es drei Fragebögen: Der erste geht an alle Wohnungs- und Wohngebäudebesitzer/innen und wird per Post versendet. Das betrifft in etwa 17 Mio. Menschen. Der zweite geht an etwa 10 Prozent der Bevölkerung und beinhaltet dabei drei Fragen, die zusätzlich zur EG-Verordnung, erfragt werden. Einmal der Migrationshintergrund seit 1955 und nicht wie die EG vorgibt seit 1979. Zusätzlich wird noch nach dem Migrationshintergrund der Eltern gefragt. Außerdem wird nach der Religion und den Weltanschauungen der Menschen gefragt, welche jedoch freiwillig angegeben werden können. Bezeichnenderweise wird „nur“ nach dem christlichen Glaube gefragt, während beim Islam nach „Sunniten, Schiiten, Alewiten, etc.“ gefragt wird. Trotz der Freiwilligkeit dieser Angaben vermutet Eberling, dass viele lieber alles ankreuzen als sich „verdächtigt zu machen“ – wer hat den schon was zu verbergen? Oder vielleicht mancht mensch sich gerade verdächtig, weil sie/er nichts ankreuzt.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNoSpacing" style="line-height: 115%;"&gt;Der dritte Fragebogen geht an sogenannte „Sonderbereiche“ wie Studi-Wohnheime, Gefängnisse, Psychiatrien, Behindertenheime, Notunterkünfte für Obdachlose, usw. Alle Bewohner/innen werden darin erfasst bzw. die Verwalter/innen müssen dann Angaben machen – ohne(!!) die Bewohner/innen in Kenntnis zu setzen.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNoSpacing" style="line-height: 115%;"&gt;Zudem werden von allen Einwohner/innen Deutschlands Daten von der Bundesagentur für Arbeit, und sogar dreimal (01.11.10 ; 09.05.11 ; 09.08.11) die Daten der Melde- und Bürgerämtern ausgelesen. Zudem wird auch bei Beamt/innen und Beschäftigten im Öffentlichen Dienst nochmal eine extra Datenabgleich durchgeführt.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNoSpacing" style="line-height: 115%;"&gt;Die zentralen Kritikpunkte sind, so Eberling schließlich, erstens die mangelnde Information und Aufklärung. So wurde am 01.11.2010 zum ersten Mal von allen Einwohner/innen die Daten der Melde- und/oder Bürgerämter ausgelesen und in die AGR eingeführt. Zweitens werden jeder/m Bürger/in eine Ordnungsnummer zugeordnet und damit ist die Anonymisierung der Daten eher schwach. Drittens ist auch die Befragung der Sonderbereiche sehr kritisch zu sehen, da dort Vollerhebungen durchgeführt werden. Durch die Einrichtung einer Mega-Datenbank gibt es viertens gewisse IT-Risiken und Begehrlichkeiten bzw. Ausnutzungen von dritter Seite. Fünftens explodieren die Kosten und das Geld hätte sinnvoller verwendet werden können. Sechstens gibt es eine Auskunftspflicht und bei nicht-nachkommen droht ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNoSpacing" style="line-height: 115%;"&gt;Die rege (An-)Teilnahme an der Veranstaltung hat gezeigt, dass Datenschutz kein „Orchideenthema“ ist, was nur „Nerds“ und Computerspezialist/innen etwas angehe. Aufgrund der Digitalisierung des eigenen Lebens, sind gerade junge Menschen sehr vorsichtig geworden, was die Angabe von persönlichen Daten angeht. Die Europäische Union und in unserem Fall die Bundesregierung missachten diese Bedenken und obwohl alle Parteien seit der Gründung der Piratenpartei auf Datenschutz angeblich viel Wert liegen, zeigt die die Volkszählung 2011, wie leichtfertigt mit Daten umgegangen wird und wie wenig über das konkrete Vorgehen berichtet wird. Dies passt jedoch zur schwarz-gelben Regierung, die schließlich einen „mündigen Bürger“ als Idealbild hat, der sich selbstbestimmt um alles kümmert – wer das nicht macht, hat halt Pech gehabt, oder?!&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNoSpacing" style="line-height: 115%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNoSpacing" style="line-height: 115%;"&gt;&amp;nbsp;Michael Eberling gehört der Gruppe von Volkszählungs-Bedenkenträger (AK Zensus) an. Dieser hat sich auf einem CCC-Kongreß im Mai 2010 zusammengefunden und agiert unter dem Dach des AK Vorratsdatenspeicherung. Die offizielle Webseite des AK Zensus ist &lt;a href="http://www.zensus11.de/"&gt;www.zensus11.de&lt;/a&gt; und die persönliche Seite von Michael Eberling ist &lt;a href="http://www.vobo11.de/"&gt;www.vobo11.de&lt;/a&gt; .&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-3578693564310716592?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/3578693564310716592/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/01/eberling-etwa-ein-13-aller-einwohner.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/3578693564310716592'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/3578693564310716592'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/01/eberling-etwa-ein-13-aller-einwohner.html' title='Eberling: Etwa ein 1/3 aller Einwohner Deutschlands wird direkt befragt'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-7514915390399580977</id><published>2011-01-18T23:15:00.002+01:00</published><updated>2011-01-19T14:10:28.442+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstücke'/><title type='text'>Fundstück der 3. Kalenderwoche</title><content type='html'>(sw)"Ein Gespenst geht um in Deutschland - das Gespenst des Kommunismus." So  oder so ähnlich könnte mensch die letzten zwei Wochen Berichterstattung  über die Partei Die Linke zusammenfassen. In den deutschen bürgerlichen  Medien ist von einer Kommunismusdebatte zu lesen, doch was war  eigentlich passiert? In der marxistisch orientierten Tageszeitung "junge  Welt" veröffentlichte die Parteivorsitzende&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;der Linken, Gesine Lötzsch,  einen umfangreichen Artikel unter dem Titel: "Wege zum Kommunismus".  Dieser Artikel erschien fünf Tage vor der, von der jungen Welt  organisierten, Rosa-Luxemburg-Konferenz. Thema der Konferenz war: Wo  bitte geht’s zum Kommunismus? Linker Reformismus oder revolutionäre  Strategie – Wege aus dem Kapitalismus". In diesem geht es um einen Satz  oder um die Abstraktheit noch zu schärfen, um 26 von über 2.200 Wörtern:  "Die Wege zum Kommunismus können wir nur finden, wenn wir uns auf den  Weg machen und sie ausprobieren, ob in der Opposition oder in der  Regierung." Wenn mensch sich zudem noch den Artikel vom Format her  anschaut, sieht mensch gut, dass dieser Satz auch noch im ersten Absatz  zu finden ist; ein Schelm wer denkt, dass (fast) alle Journalisten da  aufgehört haben zu lesen...&lt;br /&gt;Ausgelöst von "Spiegel Online", brach ein  Sturm der Empörung und Kritik herein, der alle Massenmedien und  Parteien erfasste. Alle konservativen und liberalen Zeitungen (FAZ,  Welt, Handelsblatt, junge Freiheit, etc.) sahen sich bestätigt, schon  immer vor der Linken gewarnt zu haben und nun zeige die Partei Die Linke  in Gestalt von Gesine Lötzsch ihr wahres Äußeres und Inneres und jetzt  dürfe mensch sich ja wieder fragen, ob Die Linke überhaupt eine  demokratische Partei sei. In diese Kerbe schlägt natürlich die CSU mit  ihrem Generalsekretär Dobrindt und Parteovorsitzenden Seehofer, die  offen über ein Parteiverbotsverfahren reden. Doch auch die restlichen  Parteien zeigten "klare Kante" nach links und konnten die Äußerungen  nicht nachvollziehen und kritisierten vor allem, wie mensch vom  Kommunismus reden könne, ohne die 90 Millionen Tote unerwähnt zu lassen.  (Wie ein Redakteur des "Neuen Deutschland" im Deutschlandfunk bemerkte,  werde, wenn es um das Christentum geht, sich nie entschuldigt, welche  Greueltaten im Namen Gottes begangen wurde - mensch denke bspw. an die  Kreuzzüge oder die Inquisition)&lt;br /&gt;Auch innerhalb der Partei Die Linke  hat sich Widerstand geregt und so wurde über "Spiegel Online" oder auch  "Welt" von verschiedenen Personen (bspw. Libiech, Ramelow) mitgeteilt,  dass sie den Artikel so nicht geschrieben hätten und damit Lötzsch der  Partei schade. Der parteinahe Studierendenverband dielinke.SDS hat sich  in Form einer Pressemitteilung des damaligen Bundesgeschäftsführers  Florian Wilde und in Form eines junge Welt-Interviews mit dem neuen  Geschäftsführer Sascha Collet hinter Gesine Lötzsch gestellt und beide  bekräftigten, dass der Kommunismus auch das Fernziel des  Studierendenverbandes wäre. Der RCDS (RingChristlich-Demokratischer  Studenten - parteinaher Studierendenverband der CDU) in Person von  Sebastian Brewe (stellv. Bundesvorsitzende) kritisierte dies  selbstverständlich und verwies gleichzeitig auf die soziale  Marktwirtschaft und die Freiheitlich-Demokratische Grundordnung, die  "zwei zentrale Gründe für die positive Entwicklung unserer Gesellschaft  in den letzten sechs Jahrzehnten" sei. Zudem forderte er den SDS auf,  ebenso wie der RCDS, eine unideologische Hochschulpolitik zu betreiben.&lt;br /&gt;Wenn  dann am Sonntag abend der Wirtschaftsminister Rainer Brüderle bei "Anne  Will" erklärt, dass wir in Deutschland doch gar keinen Kapitalismus  hätten, sondern die soziale Marktwirtschaft, der derzeitige Aufschwung  allen Menschen zu gute kommt, aber noch noch Optimierungsmaßnahmen im  sozialen Sektor angestrebt werden müssen, um den Staat handlungsfähiger  zu machen, dann fragt mensch sich, weshalb es überhaupt Linke gibt?!&lt;br /&gt;Doch  zurück zum Ausgangspunkt: Wurde sich mit Kommunismus im Allgemeinen und  dem Artikel im Speziellen überhaupt inhaltlich beschäftigt? Nein, weil  sich gar nicht auf den Begriff des Kommunismus eingelassen wurde. Die  bürgerlichen Journalisten/innen haben die Theorie dahinter ausgeklammert  und nur die Anwendung im stalinistischen Russland oder maoistischen  China für erwähenswert gehalten. Die Grundgedanken, die Lötzsch vor  allem auf Luxemburg zurückführt, sind zum einen die Vergesellschaftung  der Produktionsmittel und zum anderen deren demokratische Kontrolle  durch Arbeiter/innen in selbstorganisierten Räten. Wer Lötzsch also  undemokratisches Verhalten verwirft (oder auch den meisten linken  Aktivist/innen), der hat Luxemburg entweder nicht verstanden oder erst  gar nicht gelesen. Denn Demokratie ist nicht gleich Parlamentarismus. Und  einen Bezug zur DDR herzustellen ist noch absurder, weil erstens die  DDR kein kommunistisches Land war und zweitens die Theorie "Sozialismus"  wenig mit dem "real existierendem Sozialismus" zu tun hat. Das  obendrein es nicht &lt;i&gt;den &lt;/i&gt;Sozialismus oder &lt;i&gt;den &lt;/i&gt;Kommunismus gibt, sollte allen klar sein.&lt;br /&gt;Wenn  wir uns wirklich über Alternativen zum derzeitigen Gesellschafts- und  Politikstand Gedanken machen wollen und dies ist dringend notwendig,  dann muss auch die wichtige Ideologie des "Marxismus" ein Rolle spielen;  ebenso wie die derzeit vorherrschenden Ideologien "Liberalismus" und  "Konservatismus".&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-7514915390399580977?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/7514915390399580977/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/01/fundstuck-der-3-kalenderwoche.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/7514915390399580977'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/7514915390399580977'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/01/fundstuck-der-3-kalenderwoche.html' title='Fundstück der 3. Kalenderwoche'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-4424039870253742960</id><published>2011-01-15T18:25:00.001+01:00</published><updated>2011-01-15T18:26:35.604+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuelles'/><title type='text'>LL-Demo und linker politischer Jahresauftakt</title><content type='html'>&lt;m:smallfrac m:val="off"&gt;    &lt;m:dispdef&gt;    &lt;m:lmargin m:val="0"&gt;    &lt;m:rmargin m:val="0"&gt;    &lt;m:defjc m:val="centerGroup"&gt;    &lt;m:wrapindent m:val="1440"&gt;    &lt;m:intlim m:val="subSup"&gt;    &lt;m:narylim m:val="undOvr"&gt;   &lt;/m:narylim&gt;&lt;/m:intlim&gt; &lt;/m:wrapindent&gt;  &lt;/m:defjc&gt;&lt;/m:rmargin&gt;&lt;/m:lmargin&gt;&lt;/m:dispdef&gt;&lt;/m:smallfrac&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;(ag) Der zweite Sonntag ist für viele Linke ein wichtiger erster Termin in jedem Jahr. An diesem Tag findet das traditionelle Gedenken an die ermordeten SozialistInnen Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht statt. Etwa 40.000 Menschen besuchten am vergangenen Sonntag die Gedenkstätte Berlin/Friedrichsfelde. Hier sind neben den Namensgebern der jährlichen Demonstration auch andere SozialistInnen wie Erich Weinert und Luise Zietz beerdigt.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Den ganzen Tag über besuchten Linke aus den verschiedensten Spektren den Friedhof und legten an den Gedenktafeln rote Nelken nieder, um der Ermordung&amp;nbsp; Karl Liebknechts und Rosa Luxemburg vor 92 Jahren zu gedenken. Aber auch um zu zeigen, dass nachdem fast ein Jahrhundert vergangen ist, der Wunsch nach einer sozialistischen Gesellschaft nach wie vor aktuell ist, vielleicht aktueller denn je.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;So stand die traditionelle Demonstration, zu der die Partei DIE LINKE aufgerufen hatte, unter dem Motto „Gegen die Herrschaft des Kapitals“ und konnte mit ca. 10.000 TeilnehmerInnen einen Besucherzuwachs verzeichnen.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Die verteilten Flugblätter und Zeitungen zeigten das breite inhaltliche Spektrum der auf der Demo vertretenen Gruppierungen. Von gemäßigt-sozialistisch vertretenen Positionen bis zu Hard-Liner KommunistInnen war inhaltlich alles auf der Kundgebung zu finden.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Der größtenteils friedliche und freundliche Umgang der DemonstrantInnen untereinander zeigte, dass viele schon begriffen haben, dass gemeinsame Ziele, Gerechtigkeit und soziale Gleichheit, auch gemeinsame Arbeit bedeuten. Denn wenn selbst innerhalb unserer Bewegung unüberwindbare Feindseligkeiten herrschen, können wir den Angriffen von außen auf Dauer nicht bestehen. Das hatte Rosa Luxemburg schon 1899 in ihrer Schrift „Sozialreform oder Revolution“ erkannt. Dass der Feind zwar nicht innerhalb der eigenen Reihen steht, wohl aber im eigenen Land, ist auch keine Beobachtung unserer Tage, sondern ein Ausspruch Karl Liebknechts. Es wird also deutlich, dass ihre Ideen nicht nur von großer Bedeutung für uns sind, sondern auch immer noch eine überraschende Aktualität besitzen.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Für einige war das nur der erste Teil des linken Jahresauftakts.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Am Montag folgte dann nämlich der offizielle Jahresauftakt der Partei DIE LINKE. Im Berliner Congress Center wurden die geladenen Gäste mit Reden und einem kulturellen Rahmenprogramm auf dieses mit sieben Landtagswahlen doch so wichtige politische Jahr 2011 eingestimmt.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Zuerst sprach Partei-Chefin Gesine Lötzsch, die mit ihren Äußerungen zum Kommunismus in einem &lt;i&gt;jungeWelt-&lt;/i&gt;Artikel vergangene Woche für viel Aufmerksamkeit gesorgt hat. In ihrer Rede erläuterte sie noch einmal ihre Aussagen und betonte, dass der demokratische Sozialismus, wie er auch im Entwurf zum Parteiprogramm geschrieben steht, erklärtes Ziel der LINKEN ist. Sie kritisierte auch die mediale Hetze der bürgerlichen Presse, allen voran der SPIEGEL, der durch falsche Anschuldigungen eine Kommunismusdebatte völlig zu unterdrücken versucht. Für Lötzsch ist die LINKE im Moment die einzige demokratische Partei in Deutschland.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Zweiter Redner war Fraktionsvorsitzender Gregor Gysi. Er sprach zu der großen Bedeutung der Landtagswahlen in diesem Jahr, die für die Positionen der LINKEN große Schubkraft haben könnten. Aber auch sollten wir die Wahlen als Chance begreifen, die Politik in der Bundesrepublik endlich auf einen gerechteren und sozialeren Weg voranzubringen.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&amp;nbsp;Er kritisierte die Politik der im Bundestag vertretenen Parteien scharf. Die FDP hätte sich durch ihre unsoziale Politik selbst „überflüssig“ gemacht, von den Grünen habe mensch auch eher wenig zu erwarten. Am härtesten fiel die Kritik an der SPD aus, die sich selbst als „links“ bezeichne, jedoch jegliche Zusammenarbeit mit der Linkspartei ablehnen; ja eher mit der Union paktiere.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Das kulturelle Rahmenprogramm gestaltete die Band „Sebastian Lohse &amp;amp; Die feine Gesellschaft“, die mit kritischen Texten gut zur Stimmung der Veranstaltung passten.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Auch die sieben Spitzenkandidaten zu den Landtagswahlen hatten kurz die Möglichkeit, sich und ihre Positionen vorzustellen. Der Ministerpräsidentenkandidat Sachsen-Anhalts, Wulf Gallert, betonte, dass es wichtig sei, Betreuungsangebote für Kinder weiter auszubauen und allen Kindern einen gleichberechtigten Zugang zur Bildung zu ermöglichen.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Den Abschluss des politischen Jahresauftakts bildete eine Rede des Partei-Vorsitzenden Klaus Ernst. Er forderte, dass interne Grabenkämpfe innerhalb der LINKEN überwunden werden müssen, da wir nur geeint den Herausforderungen in diesem Jahr gewachsenen sein können. Auch bestärkte er die Hoffnung, in diesem Jahr endlich ein Parteiprogramm beschließen zu können, dass den hohen Ansprüchen der Parteimitglieder gerecht wird.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Dann fand der Neujahrsempfang der Bundestagsfraktion statt, bei der in gelöster Stimmung Zeit zum Diskutieren und persönlichen Kennenlernen, auch der „Politprominenz“, war.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Insgesamt präsentierte sich die LINKE an diesen Tagen in kämpferischer Stimmung. Der große TeilnehmeInnenrzuwachs bei der Luxemburg-Liebknecht-Demonstration, so wie das große Interesse an dem politischen Jahresauftakt zeigen, dass immer mehr Menschen in diesem Land sich nicht mehr den Gegebenheiten anpassen wollen, unzufrieden mit der ungerechten und unsozialen Politik der Herrschenden sind und gewillt sind, für eine bessere Gesellschaft sowohl parlamentarisch in Wahlkämpfen, aber auch außerhalb der Parlaments, in Demonstrationen und anderen Veranstaltungen, zu kämpfen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-4424039870253742960?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/4424039870253742960/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/01/ll-demo-und-linker-politischer.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/4424039870253742960'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/4424039870253742960'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/01/ll-demo-und-linker-politischer.html' title='LL-Demo und linker politischer Jahresauftakt'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-3697721953585657949</id><published>2011-01-04T12:32:00.002+01:00</published><updated>2011-01-04T20:56:00.662+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstücke'/><title type='text'>Fundstück der 1. Kalenderwoche 2011</title><content type='html'>(jj) Die Neonazi-Szene hat 2 Todesfälle zu  beklagen. Am 20.12.2010 starb der Autor des Buches “Blutzeugen –  Beiträge zur Praxis des politischen Kampfes in der Weimarer Republik”  André Busch an Krebs und am 31.12.2010 verstarb dann der rechtsextreme  Publizist Thomas Brehl an einer Darminfektion.&lt;br /&gt;Busch genoss in  Neonazi-Kreisen hohes Ansehen für sein Buch “Blutzeugen“ (Blutzeuge ist  ein nationalsozialistischer Propagandabegriff zur ehrenden Bezeichnung  toter Nationalsozialisten). In einem Nachruf wird auf einer  Neonazi-Seite geschrieben: „Es wird auf ewig sein Verdienst bleiben, mit  seinen jahrelangen Recherchen ein geschichtspolitisches Grundlagenwerk  über die Blutzeugen aus der Kampfzeit der Weimarer Republik, die  ermordeten Aktivisten der NSDAP bis 1933, geschaffen zu haben.“ Zudem  wird es jedem Heimatforscher, Fachhistoriker und  geschichtsinteressierten Laien empfohlen, da es angeblich  Geschichtslücken schließe. Laut Nazi-Blog altermedia.info sei es: „Ein  Buch das nicht nur in die Bibliothek eines jeden Nationalisten gehört,  sondern auch in die eines jeden Menschen, der die Geschichte seines  Vaterlandes objektiv und vorurteilsfrei ergründen will.“ Interessant  sind die Begriffe objektiv und vorurteilsfrei als Bezeichnung für puren  Geschichtsrevisionismus.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Busch war Alter Herr der Hamburger  Burschenschaft “Chattia Friedberg”. Sie feierte sein Buch auf ihrer  Internetseite prahlerisch. Bei dieser Vereinigung gebe es, so der  Hamburger Verfassungsschutz, „Anhaltspunkte für Verbindungen zum  Rechtsextremismus“.&lt;br /&gt;Busch war von seinem Arbeitgeber Ende 2009  suspendiert worden, nachdem seine neonazistischen Aktivitäten bekannt  wurden. Man dulde in dem Institut keine rechtsextremen Aktivitäten, ließ  die Volks- und Raiffeisenbank wissen.&lt;br /&gt;Autoren wie Busch und ihre  Bücher hätten in der rechtsextremen Szene eine wichtige Funktion,  kommentierte Dr. Manfred Murck, Vize-Chef des Hamburger Landesamtes für  Verfassungsschutz, gegenüber dem NDR: “Der intellektuelle Teil des  Rechtsextremismus liefert jenen eine Rechtfertigung, die nachts üble  Taten auf der Straße vollbringen.“ Anders ausgedrückt: die in dem Buch  beschriebenen „Blutopfer“ wie die des SA- Schlägers Horst Wessel könnten  Vorbild sein für junge Leute.“&lt;br /&gt;Der Tod von Busch rief allerdings keine so große Trauer in der Neonazi-Szene wie der von Brehl hervor.&lt;br /&gt;Brehl  fiel erstmals Anfang der 1980er Jahre als Lesebriefschreiber in der  Zeitschrift „MUT“ und den Neonazi Publikationen „Zentralorgan“,  „Hamburger Sturm“ und „Recht auf Wahrheit“ auf. Zu dieser Zeit gründete  er die „Nationale[n] Aktivisten“, die sich 1983 mit der „Aktionsfront  Nationaler Sozialisten“ zur „Aktionsfront Nationaler Sozialisten/  Nationale Aktivisten“ (ANS/NA) zusammenschloss. Brehl wurde  Bereichsleiter Süd. Zudem gründete er und andere Neonazis 1984 das  „Komitee zur Vorbereitung der Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag Adolf  Hitlers“ (KAH). Nachdem die ANS/NA verboten wurde, gründete Brehl  zusammen mit Michael Kühnen (damals führender deutscher Neonazi) und  Christian Worch die Nachfolgeorganisation „Gesinnungsgemeinschaft der  Neuen Front“ (GdNF). 1999 folgte die Gründung des „Kampfbundes Deutscher  Sozialisten“, bei dem er die Organisationsleitung übernahm und sich  selbst „Stabschef“ nannte.&lt;br /&gt;Brehl schrieb zudem zahlreiche hetzerische Beiträge auf dem Nazi-Blog altermedia.info.&lt;br /&gt;In  diesen werden Morde an Ausländern als Unfälle verharmlost, der Verein  „Medinetz Dresden e.V.“ als rechtswidrig angeklagt und zum Beispiel die  Verstümmelung einer Rollstuhlfahrerin mit einem Hakenkreuz auf der Stirn  als &lt;i&gt;selbstinszeniert&lt;/i&gt; bezeichnet, um den „patriotisch gesinnten Teil  unsere Volkes unter Generalverdacht zu nehmen“, so Brehl. Die Liste mit  aufhetzerischen, diskriminierenden Artikeln, die Brehl veröffentlicht  hat, könnte noch endlos weiter geführt werden. Für diesen Mann muss  wirklich keine Träne vergossen werden. Wie zu erwarten war, sehen das  die Neonazi anders. Sie kommentieren den Beitrag über seinen Tod mit  Sprüchen wie „Einen Tag vor seinem 54. Geburtstag? Das ist schon  seltsam. Nein, ich sage nichts weiter.“ oder „Es ist schon seltsam, dass  so viele führende Köpfe des nationalen Lagers und Widerständler  urplötzlich und lange vor ihrer Zeit den Planeten zumindest in  physischer Form verlassen.“ und deuten damit an, er sei ermordet worden.  Andere Beileidsbekundungen wie: „Ein großer Idealist ist von uns  gegengen, ein Held seinser Zeit.“ „Jetzt kommt er, wie alle deutschen  Helden nach Walhalla.“ „Ruhe sanft und grüß mir den Führer !“ und viele  mehr, kann man nachlesen.&lt;br /&gt;An diesen Beitragen kann man zudem gut erkennen, dass die rechte Szene nicht nur netzpolitisch aktiver wird, sondern auch keinen Hehl mehr aus ihrer Gesinnung macht. Gerade bei dem obengenannten Blog "altermedia" kann man an den zahlreichen Besuchern erahnen, welch neofaschistisches Potential in einer bürgerlichen Gesellschaft wie dieser steckt. Für uns also noch mehr Motivation im Februar den  Nazis in Dresden die Straßen zu verweigern. Und uns auch überall sonst  aktiv gegen Diskriminierung, Rassismus und Geschichtsrevisionismus zu  wehren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://npd-blog.info/2011/01/01/neonazi-thomas-brehl-verstorben/" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://npd-blog.info/2011/01/01/neonazi ... erstorben/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://npd-blog.info/2010/12/31/rechtsextremer-autor-andre-busch-gestorben/" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://npd-blog.info/2010/12/31/rechtse ... gestorben/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://axelreitz.wordpress.com/2011/01/01/thomas-brehl-ist-tot/" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://axelreitz.wordpress.com/2011/01/ ... l-ist-tot/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://de.altermedia.info/general/thomas-brehl-gestorben-01-01-11_59022.html" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://de.altermedia.info/general/thoma ... 59022.html&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-3697721953585657949?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/3697721953585657949/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/01/fundstuck-der-1-kalenderwoche-2011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/3697721953585657949'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/3697721953585657949'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2011/01/fundstuck-der-1-kalenderwoche-2011.html' title='Fundstück der 1. Kalenderwoche 2011'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-8501954731042363512</id><published>2010-12-24T14:09:00.007+01:00</published><updated>2011-01-18T23:16:50.640+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstücke'/><title type='text'>Fundstück zur 50. Kalenderwoche - eine Retrospektive</title><content type='html'>[mm] Mit diesem Fundstück verabschiedet sich der SDS.MLU aus dem Jahr 2010. Wir wollen diese Gelegenheit für eine kleine Retrospektive nutzen. Viel wurde im Jahr 2010 diskutiert, gelesen und unternommen. Der SDS.MLU hat sich inzwischen von einer frisch gegründeten Gruppe zu einem wichtigen Bestandteil der MLU entwickelt.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Im Jahr 2010 hörten wir Kurzvorträge von Mitgliedern zu öffentlichen Sitzungen, gründeten&amp;nbsp; einen SprecherInnenrat für die Gruppe und stellten uns zur Hochschulwahl mit einer Linken Liste auf. Dabei konnten wir einen beachtenswerten Wahlerfolg erreichen. Als "Film zur Wahl" zeigten wir dazu Martin Kesslers „Das war  der Gipfel“ über die Gegebenheiten in und um Heiligendamm zum G8-Gipfel. Auch zur Bildungsstreikwoche im Juni war der SDS.MLU aktiv beteiligt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im April haben wir eine Kultur- und Informationsbroschüre „linksinformativ“ heraus gebracht, voll mit allerlei praktischer Tipps zur Uni und Halle, Empfehlungen zum Ausgehen, sowie einem Stadtplan.&lt;br /&gt;Eine andere wichtige Institution war der Lesekreis mit sozialistischer Literatur, Rosa-Luxemburg-Schwerpunkt in der Sommersemesterpause, sowie zum Austromarxismus im Wintersemester.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus aktuellem Anlass haben wir uns im Sommer mit Hintergründen zu Burschenschaften - vor allem in Halle - beschäftigt. Im Wintersemester hatten wir dazu Jörg Kronauer mit einem Vortrag zu „Burschenschaften und der extremen Rechten“ zu Gast.&lt;br /&gt;Mit der GHG zusammen präsentierten wir eine Veranstaltungsreihe zum Thema Migration in der Hochschule mit dem Titel „Bildung für alle - und zwar umsonst“. Dabei hörten wir einen Vortrag über den Verein Medinetz und veranstalteten Podiumsdiskussionen zum Thema.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So neigt sich nun ein für den SDS.MLU spannendes Jahr dem Ende. Wir wünschen allen Lesern, Unterstützern und Freunden ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir sehen uns 2011 bei vielen interessanten Veranstaltungen und Aktionen - vielleicht dann mit DIR!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-8501954731042363512?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/8501954731042363512/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2010/12/funstuck-zur-50-kalenderwoche-eine.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/8501954731042363512'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/8501954731042363512'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2010/12/funstuck-zur-50-kalenderwoche-eine.html' title='Fundstück zur 50. Kalenderwoche - eine Retrospektive'/><author><name>Matt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10473157500955742622</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_N8_nav88y8s/StBKh8ba__I/AAAAAAAAABE/putv-ilA5Is/S220/mmtrotzki.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-7183892521874675850</id><published>2010-12-13T20:53:00.004+01:00</published><updated>2010-12-15T11:48:15.484+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstücke'/><title type='text'>Fundstück der 49. Kalenderwoche</title><content type='html'>(cr) Nun ist es beschlossene Sache und stellt wohl eher ein vorzeitiges  Weihnachtsgeschenk für die NPD als für die DVU dar: die beiden  verbliebenen größten Parteien der extremen Rechten werden fusionieren.  Was sich mit dem Deutschlandpakt zwischen den beiden Parteien in den  letzten Jahren angedeutet hatte, wurde von der NPD schon im letzten  Monat und von der DVU eben jetzt beschlossen. &lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Wobei es der DVU wohl eher  darum ging nicht in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden, als  zusammen mit der NPD die neue Vorhut der „nationalen Revolution“ zu  bilden. Seit dem endgültigen Ausstieg von Großfinanzier Gerhard Frey  (Herausgeber der „National-Zeitung“) geht es bergab: Hälfte der  Mitglieder verloren, finanzielle Probleme (wie die NPD auch) und  schlechte Wahlergebnisse. Der letzte Landtagseinzug 2007 in den Bremer  Senat konnte nur durch eine Gerichtsklage erzwungen werden. Zudem flog  die Partei mit mageren 1,2% der Stimmen letztes Jahr aus dem Potsdamer  Landtag. &lt;br /&gt;Über die Bedeutung der quasi „Angliederung“ der DVU an die  NPD können nur vage Vermutungen angestellt werden. Einerseits könnte die  nun „neue“ NPD für Wähler des national-konservativen Spektrums  attraktiver werden, was aber bei dem vermehrten Einfluss der freien  Kameradschaften in der NPD bezweifelt werden kann. Besonders interessant  könnte in diesem Fall aber die Landtagswahl im März 2011 in  Sachsen-Anhalt werden: hier zog die DVU damals 1998 mit beunruhigenden  12,9% in den Landtag ein, verschwand aber daraufhin wieder so schnell  wie sie gekommen war. Wenn es der „neuen“ Partei gelingen sollte, das  gesamte rechte Wählerklientel zu mobilisieren, erscheint ein Einzug der  NPD nächstes Jahr nicht so weit hergeholt. Vielleicht will die extreme  Rechte auch dem Aufbau einer von BILD prophezeiten neurechten  „Deutschland-Partei“ zuvorkommen und Tatsachen schaffen. &lt;br /&gt;Vor dem  Hintergrund des Ausbaus der NPD-Strukturen in Sachsen-Anhalt, der Nähe  zum NPD-Land Sachsen und der allgemeinen rassistischen Hetze a la  Sarrazin gilt es, antifaschistische Kräfte zu unterstützen und linke  Freiräume zu etablieren. Dem rechten Konsens in der „Mitte der  Gesellschaft“ und der Infrastruktur von faschistischen Jugendklubs bis  Thor-Steinar-Läden gilt es entschlossen entgegenzutreten. Ein erster  Anfang kann dabei in Dresden zum 13.Februar gemacht werden, wenn es  wieder heisst "Dresden Calling - ¡No Pasaran!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weitere Links:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/npd-schluckt-dvu/" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.taz.de/1/politik/deutschland ... luckt-dvu/&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.tagesschau.de/inland/npdvu102.html" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.tagesschau.de/inland/npdvu102.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://npd-blog.info/2010/12/12/hochzeit-der-schrumpfgermanen/" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://npd-blog.info/2010/12/12/hochzei ... fgermanen/&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-7183892521874675850?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/7183892521874675850/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2010/12/fundstuck-der-49-kalenderwoche.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/7183892521874675850'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/7183892521874675850'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2010/12/fundstuck-der-49-kalenderwoche.html' title='Fundstück der 49. Kalenderwoche'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-268380804191532065</id><published>2010-12-09T13:49:00.006+01:00</published><updated>2010-12-09T14:05:54.548+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Veranstaltungen'/><title type='text'>Podiumsdiskussion „Brauchen deutsche Hochschulen eine Quote für Menschen mit Migrationshintergrund?“</title><content type='html'>(jj) Am vergangenen Donnerstag fand der dritte Teil der Veranstaltungsreihe „Bildung für alle und zwar umsonst!“ statt. Die GHG und der SDS hatten zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Brauchen deutsche Hochschulen eine Quote für Menschen mit Migrationshintergrund?“ eingeladen. Auf dem Podium waren Prof. Claudia Dalbert, sie ist Professorin an der MLU im Bereich pädagogischer Psychologie, und Hannah Tewocht, sie ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Öffentliches Recht von Prof. Dr. Kluth an der MLU. Ska Keller (MdEP Bündnis90/Die Grünen) und Hildegard Rode (LSA Ministerium Gesundheit und Soziales) konnten leider wegen des starken Schneefalls nicht teilnehmen. Aber Ska Keller äußerte sich dennoch mit einer Videobotschaft zu den Migrationsquoten an Hochschulen. Sie sagte, dass obwohl es bei Quoten auch Nachteile gebe, wären sie für einen gewissen Zeitraum sinnvoll. Sie würden zum Nachdenken und zur Diskussion anregen. Aber man sollte insgesamt dafür sorgen, dass MigrantInnen im Bildungsbereich bessere Chancen bekämen. Das beginnt schon in der frühen Kindheit. &lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Der Zugang zu Kitas bleibt vielen MigratInnen alleine durch die Gebühren verwehrt und danach geht die Benachteiligung in der Schule weiter. Aber auch dass Schulabschlüsse vor allem aus nicht-EU-Staaten oft nicht anerkannt werden, stellt ein weiteres Problem dar. Das liegt aber vor allem daran, dass in Deutschland gar nicht geregelt ist, wer für die Anerkennung von Schulabschlüssen zuständig ist. Dazu soll es in nächster Zeit eine Initiative der Bundesregierung geben. &lt;br /&gt;Die von Ska Keller angesprochenen Probleme wurden u.a in der Diskussion aufgegriffen. &lt;br /&gt;Quoten sind laut Hannah Tewocht rechtlich gar nicht möglich, da der Artikel 3 des GG besagt, dass niemand wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, […]und Herkunft, […] benachteiligt oder &lt;i&gt;bevorzugt &lt;/i&gt;werden darf. Was bei Quoten der Fall wäre. Zudem könnte eine Quote auch von den Betroffenen als ungerecht empfunden werden. Es könnten dadurch andere Gerechtigkeitsprobleme entstehen, für die Menschen, denen durch diese Quote, der Studienplatz „weggenommen“ würde. Gegen eine Quote für MigratInnen spricht, dass sie keine homogene Masse sind, wie es bei Frauenquoten der Fall ist. Es wäre schwer zu definieren, wer überhaupt in diese Quote fallen würde.&lt;br /&gt;Ein weiteres Problem stellt die Grundgesamtheit dar. Dadurch dass das deutsche Bildungssystem stark selektiv ist, gibt es kaum AbiturientInnen mit Migrationshintergrund, was bedeutet, selbst wenn es eine Quote geben würde, würden die MigrantInnen, die an die Uni dürfen, um diese Quote zu erfüllen, fehlen (zumindest was die Bildungsinländer betrifft). Das bedeutet, dass es sinnvoller wäre Menschen mit Migrationshintergrund schon früh zu fördern, so dass mehr das Abitur erreichen. Dies trifft aber auch ganz allgemein auf Kinder aus bildungsferneren Schichten zu, denn auf sie wirkt das deutsche Bildungssystem genauso selektiv und benachteiligend. &lt;br /&gt;Interessant war auch, dass es bereits eine „Ausländerquote“ gibt. 8% der Studienplätze werden an MigrantInnen vergeben. Das ist anscheinend zulässig, weil die Quote sehr gering ist. &lt;br /&gt;Die Frage ist, welche Lösungen es statt einer Quote noch geben könnte. In den USA werden den AfroamerikanerInnen bei ihren Eignungstests von vornherein 20 von 150 Punkten aufgrund ihrer Hautfarbe gut geschrieben (Affirmative Action) um ihnen den Zugang zur Uni zu erleichtern. Mit dieser „positiven Diskriminierung“ möchte man die Diskriminierung der AfroamerikanerInnen ausgleichen. Für Deutschland wäre dieser Ansatz aber aus zwei Gründen nicht sinnvoll. Zum einen kann man solche Maßnahmen im jetzigen Bildungssystem nicht einführen, da bei uns das Abitur die Zugangsberechtigung für die Uni ist und in den USA nicht der Schulabschluss entscheidet sondern der Eignungstest. Und zum anderen fehlt der allgemeine gesellschaftliche Grundkonsens darüber, dass solche Maßnahmen notwendig sind. Prof. Dalbert meinte, wenn die Gesellschaft so etwas nicht als notwendig erachtet, dann könne man es nicht durchsetzten, weil es vermutlich nicht auf Akzeptanz stoßen würde. In den USA ist das möglich, weil die Mehrheit um den Rassismus in der Bevölkerung Bescheid weiß und dies als "Ausgleich" ansieht. Bei uns wäre das schwieriger, weil die MigrantInnen sich oft gar nicht benachteiligt fühlen, was vermutlich daher kommt, dass die Benachteiligung schon in den jungen Jahren ansetzt und daher nicht wahrgenommen wird.&lt;br /&gt;Neben dem Vorschlag einer „sozialen“ Hochschule wurde auch die Legitimierung einer Quote über den Bedarf diskutiert (für bestimmte Studiengänge könnte man Menschen mit bestimmten Vorrausetzungen wie z.B. Russisch als Muttersprache) werben. Dieser Vorschlag sei zumindest juristisch denkbar.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-268380804191532065?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/268380804191532065/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2010/12/podiumsdiskussion-brauchen-deutsche.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/268380804191532065'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/268380804191532065'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2010/12/podiumsdiskussion-brauchen-deutsche.html' title='Podiumsdiskussion „Brauchen deutsche Hochschulen eine Quote für Menschen mit Migrationshintergrund?“'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-2606855582355779834</id><published>2010-12-07T23:40:00.000+01:00</published><updated>2010-12-07T23:40:34.729+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuelles'/><title type='text'>Bericht Politik- und Strategieforum des SDS</title><content type='html'>(ag) Am vergangenen Wochenende hatte der SDS-Bundesvorstand zu einem Politik- und Strategieforum (PSF) eingeladen. Trotz Wetterchaos und Zugausfällen waren über 70 SDSlerInnen der Einladung gefolgt und an die Humboldt-Universität in Berlin gekommen.&lt;br /&gt;Aber nicht nur der SDS traf sich, auch der Jugendverband Linksjugend ['solid] war vertreten, da zusätzlich ein Arbeitstreffen der Bundesarbeitskreise (BAK) angesetzt war.&lt;br /&gt;Die BAK´s sind Arbeitszusammenschlüsse von AktivistInnen aus dem gesamten Bundesgebiet, die gemeinsam an einem bestimmten Thema arbeiten, wie z.B. Klima, Internationales, Feminismus oder Antimilitarismus und&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Frieden.&lt;br /&gt;Im BAK Antifa wurde beispielsweise besprochen, warum es so wichtig für die antifaschistische Arbeit ist, Bündnisse zu bilden und es gab eine kleine Anleitung, welche Schritte mensch bei der Mobilisierung für Dresden zu beachten hat.&lt;br /&gt;Der BAK Antimilitarismus und Frieden (AuF) konnte sich auf Arbeitsschwerpunkte für das nächste Jahr einigen. Diese wären die Konflikte in Afghanistan und Iran, sowie Militarisierung und Rüstungsforschung an Universitäten und Werbearbeit der Bundeswehr an Schulen.&lt;br /&gt;Das Politik- und Strategieforum des SDS gab die Möglichkeit im großen Rahmen, bei Podiumsdiskussionen, aber auch im kleinen Kreis, bei Workshops, sich mit verschiedensten Themen auseinanderzusetzen, Erfahrungen auszutauschen und die Arbeitsschwerpunkte des Studierendenverbandes für das kommende Jahr zu diskutieren.&lt;br /&gt;So gab es am Samstag eine SDS-Werkstattphase zu den Bereichen Finanzen, lokale Homepages oder auch verschiedene Gruppenmodellen. &lt;br /&gt;Gruppen aus unter anderem Berlin, Hamburg, Heidelberg und auch Halle tauschten sich über ihre Gruppenpraxis aus. Besonders die Position von Frauen im SDS war Thema. Übereinstimmend wurde aus allen Gruppen berichtet, dass es viel zu wenig Frauen in den Gruppen gibt und bei Neumitgliedern der Anteil der Männer überwiegt. Doch noch immer gibt es dazu keine wirklich effektiven Lösungsansätze, so dass die besser Einbindung von Frauen in die Arbeit des SDS auch 2011 wieder ein wichtiges Arbeitsthema sein muss.&lt;br /&gt;Aber auch andere Strukturprobleme wurden in der Gruppenvorstellung deutlich.&lt;br /&gt;Sonderlich Informationshierarchien und „Checkertum“ von alten Gruppenmitgliedern gegenüber Neuen behindern uns auf dem Weg, unserem Anspruch als emanzipatorischer Verband vollkommen gerecht zu werde.&lt;br /&gt;Deshalb ist die eigene kritische Reflexion unserer Arbeit, wie an diesem Wochenende geschehen, besonders wichtig.&lt;br /&gt;Aber nicht nur die Arbeit in den einzelnen Gruppen wurde diskutiert, die Perspektiven des ganzen SDS standen zur Debatte und Arbeitsthemen für 2011 wurden besprochen.&lt;br /&gt;So bildet die Mobilisierung zu den Blockaden des Naziaufmarsch in Dresden im Februar den Arbeitsschwerpunkt für das erste Quartal. Auch dieses Mal will der SDS wieder eine führende Kraft in den Bündnissen und dann bei den konkreten Aktionen sein.&lt;br /&gt;Am Sonntag gründete sich dazu auch eine Projektgruppe, die aus Vertretern aus Partei, Jugend- und Studierendenverband besteht. Sie soll die bessere Vernetzung und Koordination von Aktionen der einzelnen Bündnisse gewährleisten.&lt;br /&gt;Weiterhin sollen die Bildungsproteste wieder angefacht werden. Durch Aussetzung der Wehrpflicht und die Doppeljahrgänge wird eine große Masse von StudienanfängerInnen im nächsten Semester an die Unis strömen und die ohnehin schon schlechte Lage an den Hochschulen weiter verschärfen. Hier sieht der SDS großes Aktionspotential, welches es geschickt zu nutzen gilt.&lt;br /&gt;Das Wochenende bot allen Teilnehmenden die Möglichkeit, sich mit Genossinnen und Genossen aus dem gesamten Bundesgebiet zu vernetzen und die Arbeit in den eigenen Gruppen kritisch zu beleuchten. Doch auch für den Verband als Ganzes, ist es hilfreich nicht nur auf Erfolge des vergangenen Jahres zu schauen, sondern differenziert die eigene Tätigkeit zu betrachten. Denn was uns stärkt, sind nicht nur unsere Leistungen, sondern eben auch die Fähigkeit und der Willen, das eigene Tun ständig zu reflektieren und zu überdenken.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-2606855582355779834?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/2606855582355779834/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2010/12/bericht-politik-und-strategieforum-des.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/2606855582355779834'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/2606855582355779834'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2010/12/bericht-politik-und-strategieforum-des.html' title='Bericht Politik- und Strategieforum des SDS'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-8430438797079054672</id><published>2010-12-07T23:08:00.003+01:00</published><updated>2010-12-09T11:39:05.493+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstücke'/><title type='text'>Fundstück 47.Kalenderwoche</title><content type='html'>(r) Ein Hoch auf den Deutschen Export!!!&lt;br /&gt;Warum die „Deutschen“ den Gürtel enger schnallen müssen und andere europäische Länder faul und korrupt sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im  deutschen Gesetz steht, dass wir eine ausgewogen Leistungsbilanz haben  sollten, das heißt wir exportieren genau im selben Wert der Waren, wie wir importieren. Doch leider rühmen sich Regierung und Medien schon seit  mehreren Jahrzehnten damit, dass wir Exportweltmeister (seit letztem Jahr  hinter China)  sind. Um so stark&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;im Export zu sein, müssen die Löhne in  Deutschland natürlich sehr niedrig gehalten und weiter gesenkt werden - die Auswirkungen können wir im ganzen Land sehen. Das hat natürlich die  Folge, dass unsere Binnennachfrage nachlässt. Das größere Problem ist,  dass unsere unmittelbaren Nachbarn in der EU stark in die Ecke gedrängt  werden. Vor dem Euro hatten all die Staaten die Möglichkeit, ihre Währung abzuwerten, so wie das jetzt die USA und China tun. Da sie diese  Möglichkeit nun nicht mehr haben, kaufen sie die billigen Produkte aus  Deutschland. Dies hat zur Folge, dass immer mehr Geld nach Deutschland  fließt, aber nur wenig raus. Deutsche Exportunternehmen legen dann ihr  Geld an, was die Banken dann sehr großzügig wieder zurück ins Ausland  verleihen. Da unsere Nachbarn  kein Geld durch Handel von Deutschland  bekommen, müssen sie sich das Geld leihen, um damit wieder die billigen  deutschen Produkte zu kaufen. Irgendwann ist der Punkt erreicht, wo die  deutschen Banken glauben, dass sie das Geld nicht mehr wiederbekommen und  stellen das Leihen ein. So ist es bei Griechenland passiert und die  anderen südeuropäischen Staaten werden folgen. Da wir aber all diese Länder  benötigen, um unsere Absätze weiter hoch zu halten, wurden riesige  Rettungschirme für die verschuldeten Staaten von den europäischen  Steuerzahlern aufgebracht. Um das noch einmal ausführlich zu schildern: das  Geld, welches der deutsche Steuerzahler aufbringt, bekommen unsere  südeuropäischen Nachbarn, die mit diesem Geld deutsche privaten Banken  bedienen. Das heißt, wir zahlen indirekt das Geld an die deutschen Banken und  der Grund dafür liegt in den niedrigen Löhnen in Deutschland, was heißt, dass  wir doppelt übers Ohr gehauen werden.  Das perfide an der Sache ist  aber, dass die deutsche Regierung nun fordert, dass all diese Länder  ihre Löhne dem niedrigen deutschen Lohn anpassen, sie müssen sich eben  dem Wettbewerb stellen. Das Problem ist nur, dass im Wettbewerb der Länder keiner gewinnen kann. Ein Unternehmen kann Insolvenz gehen, aber  Staaten nicht und wenn, können die BürgerInnen nicht alle auswandern, so wie  MitarbeiterInnen in Unternehmen raus geschmissen werden. Nehmen wir mal an,  so wie der Trend gerade aussieht, das alle Euroländer in den Wettbewerb  der Löhne eingehen. So wird es bald zur Deflation und letzten Endes zur  Rezession  kommen. Die entscheidene Frage ist nur, wer aus dieser Krise  profitiert?&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=lyg1lp9kU_s"&gt;http://www.youtube.com/watch?v=lyg1lp9kU_s&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-8430438797079054672?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/8430438797079054672/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2010/12/fundstuck-47kalenderwoche.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/8430438797079054672'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/8430438797079054672'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2010/12/fundstuck-47kalenderwoche.html' title='Fundstück 47.Kalenderwoche'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-2032545069381160180</id><published>2010-11-29T18:00:00.001+01:00</published><updated>2011-03-15T10:06:51.092+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Veranstaltungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuelles'/><title type='text'>Gesprächsrunde „Zugangschancen und –probleme von MigrantInnen an die Uni“</title><content type='html'>(ag) Am vergangenen Donnerstag fand der zweite Teil der Veranstaltungsreihe „Bildung für alle und zwar umsonst! – Ausgrenzung und Diskriminierung von MigrantInnen im Bildungsbereich“ statt.&lt;br /&gt;Diesmal hatten die GHG und der SDS zu einer Gesprächsrunde zum Thema „Zugangschancen und –probleme von MigrantInnen an die Uni“ eingeladen. Als ReferentInnen waren Dr. Karamba Diaby, Stefanie Geyer und Umair Qureshi geladen, moderiert wurde die Diskussion von Nadja Hagen von Radio Corax.&lt;br /&gt;Im ersten Teil der Gesprächsrunde wurde über die bestehenden Probleme der Studierenden mit Migrationshintergrund diskutiert.&lt;br /&gt;Dr. Diaby zu folge hängt die Wahl des Studienortes von internationalen Studierenden stark von der finanziellen&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Situation der Eltern ab, da ein Studium im Ausland sehr kostenintensiv sein kann. Diaby, der selbst in Halle studierte und promovierte, ist Vorsitzender des Ausländerbeirates der Stadt Halle und sitzt für die SPD im Stadtrat.&lt;br /&gt;Er sieht Probleme auch bei den Zugangsvoraussetzungen, da oft das ausländische Abitur an deutschen Unis nicht anerkannt wird. Vielmals fehlen Informationen über die Zugangsvoraussetzungen auch völlig, was es den ausländischen Studierenden sehr schwer macht, überhaupt ein Studium aufzunehmen.&lt;br /&gt;Weiterhin muss eine finanzielle Sicherheit von ca. 8000€ vorgewiesen werden, wenn mensch ein Visum beantragen will. Dazu eine Krankenversicherung, die für Ausländer oft mehr kostet, als für Inländer.&lt;br /&gt;Sind die zahlreichen Zugangsschwierigkeiten erst einmal überwunden, beginnen die Probleme im eigentlichen Studienalltag.&lt;br /&gt;Diese kennt Umair Qureshi nur zu gut. Der Student der Politikwissenschaft ist gebürtiger Pakistani und wissenschaftliche Hilfskraft im Protektorat für Studium, Lehre, Weiterbildung und internationale Beziehungen. Er war auch lange Zeit im AK Internationale Studierende&amp;nbsp; des StuRa aktiv. Er bemängelt vor allem, dass die Vorlesungen fast ausschließlich auf Deutsch gehalten werden. Durch die Umstellung auf das BA/MA-System hat sich die Lage schon ein wenig gebessert, doch noch immer gibt es viel zu wenig englischsprachige Veranstaltungen.&lt;br /&gt;Was ihm auch fehlt, ist eine bessere Betreuung der ausländischen Studierenden. Es gibt kaum Angebote für sie, auch außerhalb der Studienprogramme wie Erasmus, Land und Leute kennen zulernen. Es gibt zwar Konzepte eine bessere Betreuung in Halle zu gewährleisten, doch scheitert diese regelmäßig an der Ausländerbehörde, da diese die finanzielle Unterstützung versagt.&lt;br /&gt;Die fehlende Willkommenskultur beklagt auch Stefanie Geyer. Sie ist Referentin für allgemeine Bildung und Hochschulpolitik der Fraktion DIE LINKE im Bundestag und war früher Vorstandsmitglied des „freien Zusammenschlusses von StudentInnenschaften“. Sie fordert, dass Begegnungsräume für die Studierenden geschaffen werden müssen.&lt;br /&gt;Ein weiteres Problem ist für sie auch die Finanzierung des Studiums. Es gibt zwar einen Posten von 500 Millionen Euro im deutschen Haushalt um die internationalen Studierenden&amp;nbsp; z.B. mit Stipendien zu unterstützen, jedoch wurde dieser im letzten Jahr um ca. 5% gekürzt.&lt;br /&gt;Schwierig ist die Situation besonders für so genannte „Free-Mover“, also ausländische Studierende, die ihren Studienaufenthalt in Deutschland selbstständig organisieren und finanzieren. Für sie ist es oft schwer, in ein Stipendienprogramm aufgenommen zu werden.&lt;br /&gt;Doch nicht nur Problem sollten an diesem Abend besprochen werden, auch Lösungsansätze sollten den ZuhörerInnen vorgestellt werden.&lt;br /&gt;Möglichkeiten für finanzielle Unterstützung finden hallenser Studierende z.B. beim StuRa, der zinslose Darlehen vergeben kann. Jedoch ist das Budget viel zu klein, um alle zu unterstützen, die Hilfe benötigen.&lt;br /&gt;Als Lösungsansatz auf Bundesebene forderte Stefanie Geyer die Studiengebühren abzuschaffen, um allen einen gleichberechtigten Zugang zu einem Hochschulstudium zu gewährleisten.&lt;br /&gt;Für Dr. Diaby müssen auf Landesebene Verknüpfungen von sozialen Netzwerken erfolgen, um so handlungsfähiger den Problemen begegnen zu können.&lt;br /&gt;Aber auch vor Ort in Halle kann etwas getan werden, um die Situation der Studierenden mit einem Migrationshintergrund zu verbessern. So soll der AK Internationale Studierende wiederbelebt werden, um sich der Probleme an der MLU anzunehmen. &lt;br /&gt;Der SDS MLU unterstützt diese Bestrebungen und fordert eine gleichberechtigte Behandlung aller Studierenden, egal welches Land sie ihre Heimat nennen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-2032545069381160180?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/2032545069381160180/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2010/11/gesprachsrunde-zugangschancen-und.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/2032545069381160180'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/2032545069381160180'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2010/11/gesprachsrunde-zugangschancen-und.html' title='Gesprächsrunde „Zugangschancen und –probleme von MigrantInnen an die Uni“'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-6192626641654612849</id><published>2010-11-28T21:25:00.000+01:00</published><updated>2010-11-28T21:25:30.579+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstücke'/><title type='text'>Fundstück 46.Kalenderwoche</title><content type='html'>(ag) Kein Tag ohne Schlagzeilen über einen vermeintlichen Bombenfund,  einen angeblich vereitelten Anschlag, festgenommene Terroristen. &lt;br /&gt;Die Angst vor einem Terroranschlag ist so groß wie nie, die Sicherheitsvorkehrungen sind es auch.&lt;br /&gt;Jede  noch so unscheinbare herrenlose Lidl-Tüte wird entschärft, die größten  Weihnachtsmärkte stehen unter strengen Sicherheitsmaßnahmen.&lt;br /&gt;Das ganze Land befindet sich in Alarmbereitschaft.&lt;br /&gt;Grund  dafür sind Annahmen, dass internationale Terroristen noch vor  Weihnachten Anschläge auf Ziele in&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Deutschland geplant haben. In den  vergangenen Monaten verdichteten sich die Hinweise, dass aus Deutschland  kommende Islamisten sich in Terrorcamps im afghanisch-pakistanischen  Grenzgebiet haben ausbilden lassen und nun auf den Rückweg nach  Deutschland sind.&lt;br /&gt;Ein willkommener Anlass für die Unionsfraktion zu  diskutieren, die Pressefreiheit einzuschränken. Demnach sollen die  Medien ihre Berichterstattung über die Terrorgefahr „zurückhaltender“  formulieren.&lt;br /&gt;Generell bildet die aktuelle Gefährdungslage eine gute Möglichkeit für die Bundesregierung, vom eigenen Versagen abzulenken.&lt;br /&gt;So konnte, unter Verweisung auf die Terrorgefahr, die geplante Bundestagsbelagerung verboten werden.&lt;br /&gt;Linke  Gruppen, darunter auch der SDS-Bundesverband, hatten dazu aufgerufen,  am 26.11. den Bundestag zu umstellen. An diesem Tag wurde der  umstrittene Sparhaushalt 2011 von Union und FDP verabschiedet. Dieser  sieht Kürzungen bei den Sozialleistungen vor, von denen besonders  Arbeitslose und Hartz-IV-EmpfängerInnen betroffen sind.&lt;br /&gt;Da aber der  Bundestag als gefährdetes Ziel gilt, konnte eine Bannmeile um das  Gelände gelegt werden. Die Kuppel und die Dachterrasse des  Reichstagsgebäudes sind seit Montag für "einfache" BesucherInnen  gesperrt. Das Edelrestaurant „Feinkost Käfer“ dagegen ist für  zahlungskräftige Kunden und Kundinnen auch weiterhin geöffnet. Das versteht Kanzlerin  Merkel wohl darunter, wenn sie an die BürgerInnen appelliert, an ihrer  „freiheitlichen Lebensweise“ festzuhalten.&lt;br /&gt;Zunehmend wird auch über  den Einsatz der Bundeswehr im Inland diskutiert. Klaus Jansen,  Vorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, forderte den Einsatz  von Feldjägern, um die Polizei zu entlasten. Uwe Schünemann,  Innenminister von Niedersachsen, forderte die Regierungskoalition  dringend zum Handeln auf. Der Zweck heiligt also die Mittel, auch die  verfassungswidrigen.&lt;br /&gt;Bisher handelte Innenminister Thomas de Maizière (CDU) aber noch umsichtig und besonnen.&lt;br /&gt;Abzuwarten  bleibt, wie die Bundesregierung in Zukunft reagieren wird, wenn  Deutschland weiterhin im Fadenkreuz von Terroristen steht.&lt;br /&gt;Aber eines  ist sicher, die aktuelle Lage darf nicht ausgenutzt werden, eigene  Fehler zu vertuschen und verfassungsmäßige Rechte zu untergraben.  Sicherheit muss gewährleistet werden, ohne Pressefreiheit und die  Möglichkeiten zum sozialen Protest zu beschränken.&lt;br /&gt;Sonst spielen wir genau den falschen in die Hände.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.focus.de/politik/deutschland/terrorgefahr-bundeswehr-einsatz-im-inland-gefordert_aid_574851.html" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.focus.de/politik/deutschland ... 74851.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.jungewelt.de/2010/11-24/064.php" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.jungewelt.de/2010/11-24/064.php&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/terroralarm-anschlaege-auf-weihnachtsmaerkte-in-deutschland-befuerchtet;2694467;2" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.handelsblatt.com/politik/deu ... ;2694467;2&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="postlink" href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article11060370/Buerger-vermuten-Bomben-in-Tuete-Koffer-und-ICE.html" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.welt.de/politik/deutschland/ ... d-ICE.html&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-6192626641654612849?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/6192626641654612849/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2010/11/fundstuck-46kalenderwoche.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/6192626641654612849'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/6192626641654612849'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2010/11/fundstuck-46kalenderwoche.html' title='Fundstück 46.Kalenderwoche'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe MLU</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16957096631931263134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-6423993605767746428</id><published>2010-11-22T09:44:00.005+01:00</published><updated>2010-11-28T21:41:57.543+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fundstücke'/><title type='text'>Fundstück der 45. Kalenderwoche</title><content type='html'>&lt;b&gt;Die FAIRTRADE Frage: über Irrungen und Perspektiven&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(mm) Der Kaffee steht auf dem Frühstückstisch, dazu Brötchen, ein Ei und einige Bananen und doch greift keiner zu. Da steht nun diese Frage im Raum, von welchem Fleck der Erde die Sachen wohl kommen und wer dafür hart gearbeitet hat. Das sich anbahnende Gespräch über Fairtrade lässt jeden am Tisch kurz nachdenken. &lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;So scheint es inzwischen vielen Menschen in Deutschland und auch anderen Ländern zu gehen. Das Vertrauen zu Fairtrade-Produkten wächst und die Leute werden sich der Vorteile von Welt-Läden und fair gehandelten Produkten bewusster. Verzicht auf Kinderarbeit, faire Löhne und fairer Handel, sowie nachhaltiger Anbau scheinen bekannte Stichworte zum Thema Fair Trade zu sein. Sogar Europäische Städte und Gemeinden setzten in jüngster Zeit mehr auf fair gehandelte Produkte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_N8_nav88y8s/TOor6_LuzQI/AAAAAAAAADs/GQjjWdz4DCo/s1600/fairtrade-sheets.png" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="155" src="http://4.bp.blogspot.com/_N8_nav88y8s/TOor6_LuzQI/AAAAAAAAADs/GQjjWdz4DCo/s400/fairtrade-sheets.png" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: xx-small;"&gt;Forum Freier Handel: Fact-Sheet: Trends und Entwicklungen im Fairen Handel 2010&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Dass dabei aber nicht jeder Politiker erfreut ist, zeigt sich in Uelzen, wo ein Antrag der Grünen auf den Verzicht von Produkten aus ausbeuterischer Arbeit aus wirtschaftlichen Gründen abgelehnt wurde. Für den Uelzener Landrat Theodor Elster (CDU) sei, laut Spiegel, gerade die Kinderarbeit der "entscheidende Wettbewerbsvorteil". Diese Ansicht scheint allerdings nicht selten zu sein. Gerade die Eu-Kommission verhindert, dass Kommunen oder Regionen auf fairen Handel setzen. So wurde, wie der Spiegel weiter berichtet, im Mai die Provinz Noord-Holland vor dem Europäischen Gerichtshof verklagt. Die Ausschreibung von allein fairen Produkten „diskriminiere“, nach Ansicht der EU-Kommission, andere Anbieter, vor allem jene, die ein besseres Preis-Leistungsverhältnis aufweisen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_N8_nav88y8s/TOuKjJJm0wI/AAAAAAAAADw/T7BOW89h0UA/s1600/RS2_Fairtrade-Siegel_original-scr.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://3.bp.blogspot.com/_N8_nav88y8s/TOuKjJJm0wI/AAAAAAAAADw/T7BOW89h0UA/s200/RS2_Fairtrade-Siegel_original-scr.jpg" width="170" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Achtet beim Einkauf auf dieses Zeichen! &lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Gerade dieses bessere Preis-Leistungsverhältnis aber ist nur durch systematische Ausbeutung, Kinderarbeit oder Zwangsarbeit zu erreichen. Fair Trade Produkte, wie solche mit dem &lt;a href="http://www.forum-fairer-handel.de/#12"&gt;FAIRTRADE Siegel&lt;/a&gt;, haben zwar meist höhere Preise, es wird aber strategisch die Armut bekämpft, indem die „&lt;a href="http://www.transfair.org/ueber-fairtrade.html"&gt;Lebens- und Arbeitsbedingungen von Bauern und Beschäftigten&lt;/a&gt;“&amp;nbsp; verbessert werden. Fair gehandelte Produkte schließen auch unfairen Zwischenhandel aus und fördern die Umstellung zu ökologischer Landwirtschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich ist aber bio nicht gleich fair und fair nicht gleich bio. Wer zum Beispiel die „fair und bio“-Marke bei Lidl kauft, hat zwar das Siegel, unterstützt aber auch die ausbeuterische Firmenpolitik von Lidl. Auch Öko-Strom ist nicht immer das, was es scheint. Bei kleineren Stadtwerken, wie der EVH in Halle/Saale, kauft man beim Ökostrom auch Kohle und Atom, unterstützt aber immerhin Vereine für erneuerbare Energien. Ein Grund zum Zweifeln? Eher nicht. Wer ernsthaft über den eigenen Konsum nachdenkt und sich kritisch Gedanken macht, hat auch die Möglichkeit fair gehandelte, wie ökologische Produkte zu erwerben. Zu Anfang reicht es schon zu überlegen, welche Produkte zu welchen Jahreszeiten und welche überhaupt in unseren Breiten angebaut und produziert werden, um so einen kleinen Blick auf die Produktionswege scheinbar billiger Produkte zu erhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besondere Beachtung verdienen die zahlreichen regionalen Initiativen und Eine-Welt-Läden. Auch in Halle gibt es einen Eine-Welt-Laden, wo garantiert fair gehandelte Produkte erworben werden können: &lt;a href="http://www.weltladenhalle.de/"&gt;www.weltladenhalle.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Doch Fairtrade ist auch im Alltag von Studierenden möglich. Die Hochschule Merseburg (FH) besitzt ihren eigenen Eine-Welt-Laden mit Stand in der Mensa: &lt;a href="http://www.hs-merseburg.de/%7Eeinewelt/"&gt;www.hs-merseburg.de/~einewelt/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;In den Mensen des Studentenwerks Halle kann man immerhin schon fair gehandelten Kaffee und zumeist Schokolade u.ä. erwerben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Gespräch am Frühstückstisch neigt sich langsam dem Ende. Das Essen und der Kaffee haben natürlich trotzdem geschmeckt, aber das Vorhaben mehr auf Fairtrade Produkte zu achten, bleibt bestehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Quellen / Weitere Informationen:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,728263,00.html"&gt;http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,728263,00.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.freitag.de/wochenthema/0946-klimagipfel-kopenhagen-konsum-hartmann"&gt;http://www.freitag.de/wochenthema/0946-klimagipfel-kopenhagen-konsum-hartmann&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.transfair.org/"&gt;http://www.transfair.org&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.forum-fairer-handel.de/"&gt;http://www.forum-fairer-handel.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.weltladenhalle.de/"&gt;http://www.weltladenhalle.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.hs-merseburg.de/%7Eeinewelt/"&gt;http://www.hs-merseburg.de/~einewelt/&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-6423993605767746428?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/6423993605767746428/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2010/11/fundstuck-der-45-kalenderwoche.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/6423993605767746428'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/6423993605767746428'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2010/11/fundstuck-der-45-kalenderwoche.html' title='Fundstück der 45. Kalenderwoche'/><author><name>Matt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10473157500955742622</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_N8_nav88y8s/StBKh8ba__I/AAAAAAAAABE/putv-ilA5Is/S220/mmtrotzki.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_N8_nav88y8s/TOor6_LuzQI/AAAAAAAAADs/GQjjWdz4DCo/s72-c/fairtrade-sheets.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3832075985824786838.post-8484601293607652561</id><published>2010-11-21T21:11:00.001+01:00</published><updated>2010-11-21T21:11:52.946+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuelles'/><title type='text'>Illegalität und Hochschule</title><content type='html'>(ag)Am vergangenen Donnerstag startete die Veranstaltungsreihe „Bildung für  alle uns zwar umsonst! – Ausgrenzung und Diskriminierung von  MigrantInnen im Bildungsbereich“.&lt;br /&gt;Circa 20 Interessierte waren der  Einladung der Grünen Hochschulgruppe und des SDS gefolgt und waren zu  einem Vortragsabend zum Thema „Illegalität und Hochschule“ gekommen.&lt;br /&gt;Der Medizin-Student Maximilian stellte den Verein Medinetz vor und informierte über seine Arbeit vor Ort in Magdeburg.&lt;br /&gt;Das  Medinetz ist ein ehrenamtlicher Verein, der es sich zur Aufgabe gesetzt  hat, Menschen im Krankheitsfall&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;eine schnelle und unkomplizierte  Behandlung zu gewährleisten, denen dies normalerweise nicht möglich  wäre. Das sind z.B. Obdachlose, aber auch Menschen, die aus anderen  Ländern geflohen sind, und hier als "Papierlose" leben.&lt;br /&gt;Das erste  Medinetz gründete sich im Jahr 2000 in Bremen, mittlerweile gibt es  Beratungsinitativen in über 50 deutschen Städten. Hauptsächlich  engagieren sich im Verein Studierende, meistens aus den Fachrichtungen  Medizin und Soziale Arbeit. Diese werden dann in ihrer Arbeit von Ärzten  und anderen Institutionen unterstützt, um z.B. Flüchtlingen eine  medizinische Behandlung zu gewährleisten. Diese können nicht ohne  weiteres zum Arzt gehen, um sich behandeln zu lassen, da ihnen im  schlimmsten Fall eine Abschiebung drohen kann.&lt;br /&gt;Ärzte an sich sind  zwar nicht dazu verpflichtet, „illegal“ in Deutschland lebende Menschen  weiterzumelden, hier steht die ärztliche Schweigepflicht über der  Meldepflicht. Jedoch müssen die Ärzte, um Behandlungskosten dieser  Menschen zu decken, sich an die Sozialämter wenden. Diese sind dann zur  Meldung an die Ausländerbehörden verpflichtet. So wird meistens der  Abschiebeprozess in Gang gesetzt.&lt;br /&gt;Deshalb haben viele Menschen ohne  Aufenthaltsgenehmigung Angst vor einem Besuch beim Arzt, obwohl das  schwerwiegende Folgen haben kann.&lt;br /&gt;Ganz dramatische Fälle sind beim Medinetz Magdeburg aber doch die Ausnahme.&lt;br /&gt;Das  Medinetz Magdeburg ist seit 2009 ein eingetragener Verein und besteht  aus circa 15 Studierenden, die von niedergelassenen Ärzten unterstütz  werden. Sie betreiben eine tägliche Sprechstunde in einem Bahnhof, zu  der nicht nur Menschen ohne Papiere kommen können, sondern auch  Obdachlose und alle Menschen die in Not sind und dringender  medizinischer Hilfe bedürfen, sich das aber normalerweise nicht leisten  können.&lt;br /&gt;Die Hauptaufgabe des Medinetz liegt aber nicht in der  Behandlung der Patienten, sondern in der Vermittlung und Weiterleitung  an die Ärzte, die den Verein unterstützen.&lt;br /&gt;So konnten in den letzten anderthalb Jahren schon über 50 Menschen geholfen werden.&lt;br /&gt;Die Politik weiß um das Problem der nicht vorhandenen medizinischen Versorgung der „illegal“ in Deutschland lebenden Menschen.&lt;br /&gt;So  hat des Medinetz Magdeburg eine Absprache mit Oberbürgermeister Lutz  Trümper und dem Innenministerium, die die Arbeit des Vereins zwar  dulden, aber nicht unterstützen. Sie sehen in der Arbeit der  Studierenden eine willkommene Entlastung ihrer Verantwortung für die  MigrantInnen ohne Aufenthaltsgenehmigung.&lt;br /&gt;Aber auch deutschlandweit  findet sich das Thema nicht auf der politischen Agenda wieder. Durch das  Asylbewerberleistungsgesetz wird Gesundheit zu einem Privileg gemacht,  das nur denjenigen vorbehalten bleibt, die den richtigen Status, die  richtigen Papiere besitzen.&lt;br /&gt;Des SDS MLU spricht sich gegen diese  Stigmatisierung von Flüchtlingen und MigrantInnen ohne dauerhafte  Aufenthaltsgenehmigung aus.&lt;br /&gt;Medizinische Versorgung darf kein Privileg sein, sondern muss allen Menschen gleichermaßen zur Verfügung stehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3832075985824786838-8484601293607652561?l=sdsmlu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sdsmlu.blogspot.com/feeds/8484601293607652561/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2010/11/illegalitat-und-hochschule.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/8484601293607652561'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3832075985824786838/posts/default/8484601293607652561'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sdsmlu.blogspot.com/2010/11/illegalitat-und-hochschule.html' title='Illegalität und Hochschule'/><author><name>SDS.dielinke - Links-Alternative Hochschulgruppe M
